Freitag, 18. Mai 2012

Yoga = Bewusstsein für Veränderung

Durch Zufall habe ich die Blogparade von Stefanie auf Yogastern entdeckt und es als guten Anlass für einen weiteren Bericht über meine Yogaerfahrungen genutzt - schließlich liegt der letzte Beitrag über den Ashtanga-Workshop schon einige Zeit zurück und seitdem hat sich einiges - ja, verändert.
Stefanie ruft in ihrer Blogparade dazu auf, darüber zu reflektieren, was Yoga für einen selbst bedeutet und warum man Yoga praktiziert - genau die Fragen, mit denen ich mich immer wieder beschäftige.

Erst ein Rabatt-Deal war notwendig, mich in einen Yogakurs zu trauen - viel zu sehr war diese Sportart (?) in meiner Vorstellung mit Esoterik, Batikkleidern und barfüßig auf Blumenwiesen laufen verbunden. Seit meinem ersten Einsteigerkurs hier in München, bei dem Katja (Yoga am Sendlinger Tor) uns mit Hatha-Yoga vertraut machte, habe ich weitere Yogastudios und Yogastile kennengelernt - dies vor allem während des Urlaubs in den USA.

Seit dem vierwöchigen Ashtanga-Workshop hier in München, ist das mittlerweile mein bevorzugter Stil momentan - obwohl ich es nur einmal wöchentlich (und meist leider nicht einmal das) zum Asthangakurs bei Katja schaffe. Ich berichtete bereits darüber, dass mich die Tradition und das körperliche Gesundheitsverständnis hinter diesem Yogastil interessiert.

Ashtanga bedeutet für mich bewegte Meditation. Entschleunigung durch die Konzentration auf die Atmung und die Asanas.

Ich weiß nicht ganz, ob es an diesem Kurs, an den regelmäßigen Hatha-Yoga-Stunden bei Katja oder der 21-Day-Challenge liegt, aber seit einiger Zeit liegt meine Yogamatte ausgerollt an einem festen Platz. Daneben eine kleine Buddhastatue, Blumen und Kerzen. Esoterik? Nicht für mich. Aber Entspannung, Konzentration auf mich selbst und ein Weg zu mehr innerer Ruhe, um für Veränderungen bereit zu sein. Meine Ernährung musste ich ja nicht umstellen, da ich schon Vegetarier bin und auf Produkte aus ökologischer Landwirtschaft achte...

Ich schaffe es zwar nicht täglich auf die Matte, aber doch mehr und mehr - manchmal für 15 Minuten für Yoga-Übungen mit einem bestimmten Fokus (beispielsweise Rückbeugen, Hüftöffnende Übungen oder regenerative Übungen - hilfreich ist hierbei die Yoga-DVD von Ursula Karven) und manchmal für eine längere Einheit, aber bisher immer mit Anleitung - entweder von einer DVD oder aus dem Netz. Ein Übungsblatt der ersten Ashtanga-Serie habe ich mir bereits ausgedruckt und möchte dies auch demnächst angehen und regelmäßiger Ashtanga auch daheim praktizieren. Aber alles ohne Leistungs- oder Erfolgsdruck. Denn was ich sehr schnell lernen musste: Yoga ist kein Leistungssport (und deswegen irritiert mich auch die Forderung von Vertretern des amerikanischen Yogaverbands, Yoga als olympische Disziplin einzuführen...). Diese Einsicht fiel mir sehr schwer zu akzeptieren - wuchs ich schließlich als Leichtathletin und Volleyballerin mit Wettkämpfen und Leistungsvergleichen auf. Aber mit Druck funktioniert Yoga nicht. Ein treffender Spruch, den ich in Amerika hörte und mich seitdem beim Yoga begleitet:

Let the pose come to you.

Kommentare:

  1. Halo Regina,

    Ist ja schon interessant wie du zu Yoga gekommen bist.Ich habe mit Yoga angefangen als ich nach starken Rückenschmerzen einen "Sport" für mich gesucht habe. Yoga ist praktisch, weil ich es Zuhause machen kann .

    Schau dir doch mal die Seite vom Silvio von Yogatraumreisen an. Das ist ein ganz Netter.
    Beste Grüsse
    Wolfgang

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  2. Hallo Regina,
    ich freu mich sehr, dass du bei der Yoga Blogparade mitgemacht hast :-) Den Spruch "Let the pose come to you" werde ich mir merken, dass es so treffend ist. Ich finde auch, dass Yoga kein Wettbewerb ist. Außerdem sollte jeder sein Yoga finden, dass einem gut tut.
    Ende Mai gibt es dann die Zusammenfassung aller Beiträge auf: http://yogastern.wordpress.com
    Namasté
    Stefanie

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  3. Genauso bin ich damals auch an meinen ersten Yoga-Kurs herangegangen, man musste mich fast überreden. Heute mache ich sogar mit einigen meiner Patienten angepasste Übungen und auch sie sind begeistern. Besonders Menschen mit Rückenproblemen haben diese Form der Entspannung für sich entdeckt.

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