Montag, 29. September 2014

Teufelsberg Crosslauf - Wer läuft mit gegen Leiden?!

Nun habe ich ja bereits bei zwei Läufen teilgenommen - den diesjährigen Stadtlauf München und den Women's Run hier in München. Bei dem erstem Lauf war ich mit motivierten, lieben Arbeitskolleginnen mit unserem Firmennamen angemeldet. Den Women's Run lief ich gemeinsam mit vegan_and_happy, die mich extrem stark motivierte auf diesen 5 km und uns zu der für uns überraschenden Zielzeit führte, allerdings liefen wir ohne spezielle Vereins- oder Teamanmeldung.
Und wie ihr ja wisst, haben die zauberhafte vegan_and_happy und ich uns nun für den 40. Teufelsberg Crosslauf angemeldet. Aber nicht nur so. Denn als Team haben wir dieses Mal "Laufen gegen Leiden" angegeben. Vegan_and_happy ist dieses Jahr bereits den Laufen gegen Leiden-Lauf hier in München (von dem ich leider zu spät erfahren hatte) mitgelaufen und hat dabei ein tolles Shirt erhalten. Mit diesem Shirt ist sie sogenanntes "Rudelmitglied" bei Laufen gegen Leiden.

Bildquelle: Laufen gegen Leiden

Laufen gegen Leiden (kurz LgL) - was ist das eigentlich? Mark Hofmann, Marathonläufer, Triathlet und Ironman, startete ursprünglich die gemeinnützige Aktion "Laufen gegen Leiden", damit Menschen ihre läuferischen Aktivitäten Tier- und Umweltschutz widmen können indem Sie durch Ihr Laufen (mit entsprechenden Shirts) einerseits Aufmerksamkeit gewinnen und andererseits durch Spenden (mit dem Kauf der entsprechenden Shirts) generiert werden können. Genauere Infos zu LgL gibt es hier. Das LgL-Shirt, hergestellt von der Firma thoni mara, gibt es hier in drei Ausführungen. Ich selbst muss noch Rudelmitglied werden und bestelle demnächst dann auch mein Shirt, damit ich mit dem richtigen Outfit an den Start gehe.

Und beim Stichwort "Start" wären wir bei meinem eigentlichen Anliegen für diesen Blogbeitrag: Es gibt derzeit insgesamt nur 13 Anmeldungen beim Teufelsberg Crosslauf - und zwei davon starten im Team "Laufen gegen Leiden". Damit wir ganz viele werden und das Thema LgL bekannter wird, rufe ich hiermit alle Münchner Mitleser auf, sich noch anzumelden für den 10 km Lauf am 9. November!

Kurz zusammengefasst: Hier für den Teufelsberg Crosslauf in München mit Team "Laufen gegen Leiden" anmelden, hier das Shirt bestellen (sofern noch nicht im Schrank). Und am 9. November 2014 mit an der Startlinie stehen. Wer weiter weg wohnt, aber unbedingt mitlaufen möchte, dem kann ich zwei Schlafplätze anbieten :-)

Sonntag, 28. September 2014

*Buchrezension* Vegan Genial

Manchmal ist mein Freund so lieb und überrascht mich mit neuen, veganen Kochbüchern (oder mit anderen Dingen) - aber die Überraschung mit Kochbüchern ist immer etwas besonderes irgendwie, weil er eigentlich der Meinung ist, unsere Küche sei schon zu voll. Deswegen plädiert er jedes Mal dafür, dass ich etwas weg gebe, wenn ich ein neues Küchenutensil kaufe (was ich aber nie mache, weil alles doch noch irgendwie in irgendeine Schublade irgendwo hinein passt...) ;-) Jedenfalls stand das Kochbuch "Vegan Genial" von der Lucky Leek Besitzerin Josita Hartanto schon lange auf meiner Wunschliste und einmal überraschte er mich eben mit diesem Buch als er nach Hause kam.


1. Rezepte 
Vorweg gibt es in dem Kochbuch erst einmal eine "Anleitung zum Satt sein" - denn der Autorin selbst ist eine gute Übersichtlichkeit bei einem Kochbuch sehr wichtig. Und das merkt man auch im Layout und dem Aufbau der Rezepte. Die Rezepte selbst unterteilen sich in Suppen & Vorspeisen, Hauptgerichte, Snacks & kleine Sattmacher sowie Desserts.

2. Design/Bildgestaltung
Der Übersichtlichkeit geschuldet (das Wort ist zu negativ - ich meine das im positiven Sinne) sind die einzelnen Seiten klar strukturiert und die Rezepte haben viel Raum. Meist ist ein Rezept pro Seite eingebaut. Bei einem Gericht mit mehreren Komponenten (beispielsweise Schupfnudeln mit Peperonata und Erbsenschaum) sieht man ganz eindeutig, welche Zutaten zu welchem Schritt gehören. So ist das Kochen ganz leicht nachvollziehbar (wobei wir ja schon bei der Umsetzung wären...). Die Bilder sind groß - haben teilweise Doppelseiten. Mir gefällt das einerseits ganz gut, aber andererseits würde ich am liebsten eine Millionen Rezepte von der Autorin haben...

3. Alltagstauglichkeit
Für die wenigsten Rezepte braucht man ausgefallene Zutaten - das meiste hat man in einem guten Vorratsschrank Zuhaue. Zusätzlich gibt es in dem Buch am Anfang neben einem Glossar über Agar-Agar, Galant und Co eine Einführung in die wichtigste Ausrüstung und eine kure Liste mit nützlichen Vorräten. Wenn man sich daran orientiert hat man alles parat. Die Rezepte selbst sind unterschiedlich aufwendig - viele lassen sich locker im Alltag unterbringen, manche sollte man sich fürs Wochenende aufheben.

4. Geschmack
Das Kochbuch trägt den Untertitel "Aufregend anders kochen" - und das tut man mit diesem Buch größtenteils auch. Von deftigen Cowboy-Gerichten bis Algen-Räuchertofu-Pancake mit Zucchinisalat ist alles dabei. Wer schon einmal Gast im Lucky Leek (Berlin) war, der weiß, dass die Gerichte aussergewöhnlich sind und immer eine ganz besondere Note haben. Und so sind auch die Gerichte, die wir bisher aus diesem Buch nachgekocht haben - beispielsweise unsere Abwandlung von der Hot Dog Quiche mit Sauerkraut. Ich muss allerdings zugeben, dass ich von den Desserts noch nichts probiert habe.

5. Umsetzung
Wie bereits beim Layout schon deutlich - der besondere Vorteil an diesem Buch ist, dass alle Schritte super erklärt werden und eindeutig ist, welche Zutaten man wann verwenden soll. Bisher hat alles geklappt, was wir danach gekocht haben, so dass ich sagen muss, dass die Umsetzung hier super ist.

6. Preis/Leistungsverhältnis
Das Buch kostet knapp 20 Euro (deswegen stand es auch auf meiner Wunschliste) ;-) Aber wenn man mal etwas andere als die Durchschnittsrezepte sucht, dann ist sind die 20 Euro sehr gut investiert in "Vegan Genial".

Mein Fazit:
Eigentlich möchte ich ja keine Bücher vergleichen, aber die Küche von "Vegan Genial" ist ähnlich abwechslungsreich und ein bunter Mix aus aller Herren Länder wie "Meine Vegane Küche" von Surdham Göb. Wer den Mix aus deftig-deutsch, amerikanisch, asiatisch und karibisch nicht scheut, der findet in diesem schönen Kochbuch viele Inspirationen (und bekommt Appetit ins Lucky Leek zu gehen).

Samstag, 27. September 2014

Kein Lauf ohne Ziel


Ich lese mich ja derzeit immer noch durch "No Meat Athlete" und ein Kapitel liegt mir immer noch auf dem Herzen. Und zwar das Kapitel, in dem man sich ein läuferisches Ziel setzen soll. Es soll ein konkretes Ziel sein, dass nicht so einfach zu erreichen ist und das einem sogar etwas peinlich ist, davon zu erzählen. Natürlich muss das Ziel auch in gewisser Weise realistisch sein - bzw. der Zeitplan, um das Ziel zu erreichen.
Also hatte ich die Idee, dieses Jahr 5 km unter 35 Minuten zu laufen (Ziel erreicht, Häkchen gesetzt), nächstes Jahr dann 10 km zu laufen und danach dann irgendwann die Halbmarathondistanz.
Beim Women's Run erzählte vegan_and_happy vom diesjährigen Teufelsberglauf. Das ist ein 10 km Crosslauf. Durch die Münchner "Wildnis". Im November.

Dazu muss ich sagen, dass ich als Grundschulkind Leichtathletik machte. Damals mochte ich das überhaupt nicht und flüchtete ganz schnell dann in der fünften Klasse in die Volleyballabteilung (auch Dank Mila Superstar-Inspiration). Auf jeden Fall kann ich mich wage daran erinnern, dass wir damals auch ab und an im Herbst an Crossläufen teilnehmen sollten und die haben eigentlich immer Spaß gemacht, weil es eben über Stock und Stein (und Wurzeln) ging. Ach ja - und das alte Bild von mir habe ich auch noch hervor gekramt. Darauf bin ich (links) fünf Jährchen jung und wahrscheinlich meinen allerersten Lauf gelaufen. Ich finde da sehe ich doch ganz zufrieden aus, oder?


Wie dem auch sei - nach nun zwanzig Jahren Laufpause (eigentlich ist es sogar vielmehr eine Sportpause, weil ich ausser Yoga keinen Sport wirklich regelmäßig ausgeübt habe und wirklich Ausdauer-fördernd ist Yoga auch nicht, denke ich) begann ich wieder mit einer kleinen Strecke. Weil ich ja selbst schon an mir bemerkte, dass ich gar nicht nur 30 Minuten laufen muss (wie anfangs ja gedacht) sondern auch gern länger laufe, dachte ich mir "hey - das wäre doch machbar" - vor allem nachdem der Women's Run so gut "lief". Also wurde wieder das web nach einem Trainingsplan für einen 10 km Lauf durchsucht und fündig wurde ich wieder bei runnersworld. Der Plan ist allerdings für 12 Wochen ausgelegt und mir bleiben nur noch sechs Wochen. Nun ja, und gestern haben vegan_and_happy und ich uns für den Teufelsberglauf angemeldet. Da bin ich mal gespannt wie (matschig) das wird...

Freitag, 26. September 2014

*Buchrezension* Vegan in Topform - Das Kochbuch

Freundlicherweise wurde mich das neue Kochbuch "Vegan in Topform - das Kochbuch" vom kanadischen Ironman-Thriatlet Brendan Brazier vom Unimedica Verlag zur Verfügung gestellt. Ich war auch ganz gespannt darauf und das Buch hat es in sich - ist es schließlich 440 Seiten schwer. Ich muss zugeben, dass ich mich aber mit dem Lesen recht schwer getan habe. Und leider auch mit dem Kochen. Ich wollte ein paar Mal etwas spontan kochen, musste dann aber "aufgeben", weil ich nicht die notwendigen Zutaten daheim hatte. Nichtsdestotrotz habe ich jetzt einen guten Teil gelesen und schon einiges probiert, so dass ich nun meine Rezension dazu schreiben kann.


1. Rezepte 
Die Rezepte machen etwas mehr als die Hälfte des Buches auf - es gibt also zahlreich davon. Sie sind unterteilt in Getränke, Frühstück, Salate, Suppen & Beilagen, Aufstriche / Dips / Saucen & Dressings, Hauptgerichte, Gemüse, Snacks zum Knabbern, Energieriegel und last but not least Desserts. Vor dem umfangreichen Rezepte-Kapitel schreibt Brendan ausführlich über die klimatechnischen Vorteile einer veganen Ernährung - wahrscheinlich fiel mir das Lesen deswegen recht schwer, weil mir dies ja zum größten Teil bereits bekannt war. Wer sich jedoch neu für das Thema »vegane Ernährung« interessiert (sie es aus ethischen oder gesundheitlichen Gründen), für den kann dieses Kapitel äusserst überzeugend sein. Darin beschreibt Brendan die Auswirkungen unserer Ernährung auf unsere Gesundheit, auf die Umwelt und führt auch Lösungswege auf.

2. Design/Bildgestaltung
Das Layout gefällt mir hier sehr gut (ist natürlich alles eine individuelle Frage) - die Fotos der Gerichte sind appetitlich und schön arrangiert. Die Rezepte haben genug Platz, aber es wurde auch kein Leerraum verschwendet. Dazu gibt es total hilfreiche Icons für die Zubereitungszeit und Portionsgrößen. Einziger Wermutstropfen: nicht alle Gerichte haben Fotos.

3. Alltagstauglichkeit
Tja, wie eingangs schon geschrieben, fehlten mir für spontanes Kochen der Gerichte einige der Zutaten. Und ich dachte eigentlich, dass meine Küche recht gut bestückt ist. Aber wenn man sich einmal auf die Zutaten eingelassen hat, dann ist man auch besser vorbereitet als ich es bisher war. Auch werden oftmals Nüsse, die erst über Nacht einweichen müssen, oder Samen, die erst keimen müssen verwendet. Und da muss man teils einfach ein paar Tage vorher anfangen mit der Vorbereitung. Was man darüber hinaus auch noch beachten muss - es werden viele sogenannte Superfoods verwendet - und die muss man sich auch erst einmal besorgen.

4. Geschmack
Ich habe bisher erst zwei Gerichte aus seinem Kochbuch probiert - ein Energiegel (vor dem Women's Run) und eine italienische Gemüsepfanne mit Quinoa. Das Energiegel war ziemlich süß (muss es bestimmt auch sein bei der Dattelmenge) - aber immerhin sind vegan_and_happy und ich auch ne super Zeit danach gelaufen! Die Gemüsepfanne war durch die Minze auch mal etwas anderes und hat sehr gut gescheckt. Auf jeden Fall werde ich weitere Gerichte ausprobieren.

5. Umsetzung
Wenn man alle Zutaten Zuhause und gegebenenfalls auch schon genügend vorbereitet hat, dann ist die Zubereitung sehr einfach und vor allem auch Schritt für Schritt super erklärt. Da kann man fast nix falsch machen.

6. Preis/Leistungsverhältnis
Das Buch kostet direkt beim Unimedica Verlag 29 Euro. Das ist recht viel, finde ich. Allerdings bekommt man auch sehr viel dafür - immerhin viele, ganz gesunde vegane Rezepte die vor allem für eine sportliche Tätigkeit gut sein sollen. Wer sich zudem noch über die Umweltauswirkungen unserer Ernährung informieren möchte, der erhält mit diesem Buch einen tollen Ratgeber. Zum sportlichen Training selbst ist in dem Buch weniger verfasst - Brendan verweist immer mal wieder auf sein Erstlingswerk "Vegan in Topform" - wahrscheinlich sind die beiden sehr gut zu kombinieren.

Mein Fazit:
Inwiefern mir die Gerichte bei meinem weiteren Laufvorhaben helfen werden, kann ich natürlich noch nicht absehen. Auf jeden Fall sind schon mal (leider) keine Pommes in dem Buch, so dass ich weniger #veganjunkfood essen würde, wenn ich mich ausschließlich nach diesem Kochbuch ernähren würde. Da ich allerdings nicht vorhabe, einen Triathlon zu absolvieren, werde ich auch weiterhin andere Gerichte essen. Trotzdem werde ich mich weiterhin von den Rezepten inspirieren lassen und vor allem immer mal wieder das Kapitel zur Ernährung und unserer Gesundheit anschauen, wenn ich mal gerade wieder eine Burgerphase hinter mir habe ;-)

Donnerstag, 25. September 2014

Nach dem Lauf ist vor dem Lauf - oder: die richtige Ausrüstung

Letzten Mittwoch bin ich meine erste "lange" Distanz gelaufen - 60 Minuten bzw. 8 km. Hui. Nachdem ich jetzt aber etwas mehr laufen werde als bisher, mussten ja neue Schuhe her. Vor allem weil das Wetter ja jetzt wohl eher feucht-fröhlich sein wird... Also ab ins Sportgeschäft und nach wasserfesten Laufschuhen gefragt. Dort wurde ich erst einmal aufs Laufband geschickt und eine Überpronation beim linken Bein festgestellt. Da die Überpronation rechts aber nur ganz gering ist, wurden mir neutrale Laufschuhe empfohlen. Der nächste Schritt geht also zum Orthopäden, um mir Einlagen für links machen zu lassen. Komisches Gefühl irgendwie.

Vielen Dank auch erst einmal an dieser Stelle an Lisa und Sille für die Tipps zu Laufschuhen von Brooks! Ich habe gleichzeitig auch im Web natürlich nach veganen Laufschuhen recherchiert und auf vegan-news sowie auf veganettes erfahren, dass fast alle Schuhe von Asics, Brooks und Vivobarefoot vegan sind. Am Ende habe ich mich jetzt erst einmal für wasserfeste Asics mit Gore Tex für den bevorstehenden Winter entschieden. Allerdings wurde mir auch nahe gelegt, dass man ja zwei bis drei verschiedene Laufschuhe fürs Training haben sollte - einen leichten Wettkampfschuh, einen Trainingsschuh und meinen jetzt, den wasserfesten Trailschuh kann ich bei schlechten Wetter nutzen. Steckt da jetzt der Kommerz, die Sportschuhindustrie oder Wahrheit dahinter? Ich sollte in den neuen Saucony Mirage 4 steigen und muss echt sagen, dass der sich super trug (habe leider keine Brooks anprobiert). Leider finde ich nichts darüber, ob die Laufschuhe dieser Firma ebenfalls vegan sind. Ich habe mal eine Anfrage geschickt und werde euch über die Antwort informieren! Bis dahin bleiben die Schuhe erst einmal in der Box und notfalls werden sie eben zurück geschickt.

Update: Meine Antwort aus London:
"Vielen Dank für ihre Email. Dieses Modell ist überhaupt nicht Vegan. Veganer Modelle sind nur in den USA verfügbar. Wir haben keinen verfügbar hier in Europa. Mit freundlichen Grüßen,..."
Ich weiß jetzt nicht, was ich von der Antwort halten soll, ehrlich gesagt.


Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...