Dienstag, 21. Oktober 2014

Vegan Wednesday #113 - hier wird gesammelt!

Morgen ist schon wieder Mittwoch und wir ihr wisst heißt das für uns "Vegan Wednesday" bzw. weltweit "What I ate Wednesday".
Wie immer geht es darum, dass ihr uns zeigt, was ihr während eures Alltags so an veganen Köstlichkeiten (oder Normalitäten) verspeist. Zeigt uns das in einem Blogbeitrag, pinnt eure Bilder auf Pinterest oder Instagram und hinterlasst hier unter diesem Blogbeitrag von mir in einem Kommentar den Link zu eurem Beitrag. Gesammelt wird bis Samstag, 23:59 Uhr. Wer bis dahin seinen Link hinterlässt, landet mit seinem veganen Essen auf unserem wöchentlichen Board.

Geht es euch eigentlich auch so, dass es morgens noch soooo düster ist, wenn der Wecker bimmelt? Ich finde das ja wirklich schwierig. Normalerweise bin ich ein super Frühaufsteher, aber wenn es noch so dunkel ist, habe selbst ich meine Probleme aus dem Bett zu kommen... Da hilft dann morgens nur eine bunte Müslischüssel mit ganz viel Obst und Nüssen. Wie werdet ihr fit?

Montag, 20. Oktober 2014

Ink not Mink - Veganes Tattoostudio in Berlin

Nachdem es sich hier im September und zum VeganMoFo "nur" noch um veganes Essen und vegane Kochbücher drehte, möchte ich euch jetzt etwas zu veganen Tattos schreiben - und vor allem von einem rein veganen Tattoostudio in Berlin berichten: Little Bird Tattoo (Türrschmidtstr. 20, Berlin) von der zauberhaften Carly.

»Warum ist das jetzt berichtenswert?« Mögen sich manche fragen. Fangen wir mal von vorne an. Ein Tattoo wird natürlich mit Tinte gestochen. Und genau da kann das unvegane Problem liegen, denn nicht alle Tätowiertinten sind vegan. Tinte besteht aus unterschiedlichen Farbpigmenten (neben Lösungs- und Bindemitteln) und diese Pigmente können tierischen Ursprungssein - beispielsweise Schellack, der von Lackschildläusen gewonnen wird oder schwarze Tinte enthält oft Knochenkohle. Und auch die Pflege des Tattoos danach kann oft Panthenol (Wollwachs) enthalten und ist damit nicht vegan. Peta hat eine Liste zusammengestellt mit Farben, die gemäß der britischen Vegan Society vegan sind (die Liste findet ihr unten). Wer noch mehr zu Tätowierungen wissen möchte, schaut am besten bei Erbse vorbei.

Klar, es gibt viele vertrauenswürdige Studios, die einem (zum Glück) bei der Suche nach veganer Farbe und dem Hilfsmaterial weiterhelfen, aber rein vegane Studios, wo einem auch noch Kaffee mit Sojamilch angeboten wird, gibt es kaum in Deutschland. Und genau deswegen bin ich so happy über Little Bird Tattoo. Immer, wenn wir in die Heimat nach Norddeutschland fahren, ist ein Zwischenstopp in Berlin und ein damit verbundener Besuch im veganz oder in einem der zahlreichen geilen veganen Restaurants und Imbisse Pflichtprogramm. Zum Leidwesen meiner Eltern wird jetzt der ein oder andere Tattoostop bei Carly noch dazu kommen… ;-)

Damit ihr von ihr und ihrem Tattoostudio einen kleinen Eindruck bekommen könnt, habe ich euch ein paar Fotos mitgebracht und ein paar Fragen an Carly gestellt:


So, nun aber zu Carly. Im August besuchte ich ihr frisches Studio und war schon vom Interieur begeistert. Ich habe bereits drei kleine Tattoos bei ihr stechen lassen und fühlte mich gut aufgehoben. Deswegen habe ich der zierlichen, süßen Australierin ein paar Fragen gestellt (und mich natürlich wieder stechen lassen):

Es gibt ja das Vorurteil, alle Tätowierer lernen auf Schweinehaut, zu tätowieren - wie war das bei dir?
»Actually I never used pig skin. There are so many altrnatives made of plastic or rubber. I personally think its unnecessary to use pig skin, as its also different from Human skin, skin from a dead animal can't say ouch or move like a human can. In my first apprenticeship they supllied me with plastic skin to get started.«

Du warst früher als Stewardess weltweit unterwegs – wie und wo hast du deine Liebe zu Tattoos entdeckt? 
»Well I always was doing art during school and studying. I thought it was cool becoming a stewardess til Im figuring out what I really want in my life. Later I discovered, that Tattooing is an artform too and it all grew from there.«

Wie leicht (oder schwer) fiel dir die Entscheidung, eine Tätowierausbildung zu machen und wie lange hat es gedauert?
»Hm that's a tricky question. I was drawing a lot before I got an Ausbildung, so I could have a good portfolio and find a place to work and learn. I did my Ausbildung in two parts. Firstly in Australia, where I learned all the basics. Machine building, setup application in a really great environment. The second part I did here in Germany in a studio, after I moved back to my husband. Unfortunately it wasn't a great place to work, If I wasn't being ignored I was being made fun of and basically most of what I learnt, I had to taught myself.. So yeah, it was hard, really hard.«

Was ist das Besondere am Tätowieren für dich? 
»I don't know I just love it. I couldnt even imagine doing something else.«

Warum hast du deinen eigenen Laden aufgemacht? 
»It wasn't something that I initially planned. Things weren't working out at the Studio were I was at the time and I decided to leave. I really wanted to work in a place that allowed me, to embrace vegan tattooing. That was something that I really wanted to explore. There was nothing really out there, yes vegan tattooers but not a vegan shop, where I thought about products in the bathroom, fair trade tea and coffee & plant based milks having second hand or up-cycled furniture, so I just decided I'd create it.«  

Seit wann und warum lebst du vegan? 
»It took me a long time to transition from vegetarian to vegan. Purely plant based Im living for a well over now.«

Welche Farben verwendest du beim Tätowieren? 
»Red, blue and pink, actually there is even a grey that I love using. For my colors I'm using eternal ink and intense ink. for my black and grey im using silverback. high qualitiy and vegan.«

Und was stichst du am liebsten? 
»I love cute stuff like cat or dog portraits. And everything from flowers, girls, animals and comicy stuff. But there isn't much I won't do, if someone comes to me with an idea, I just try and think how to make it work.«

Wie würdest du deinen Stil beschreiben? 
»Fancy Neo Traditional«


Danke, liebe Carly für deine Antworten und deine großartige Idee, ein eigenes, rein veganes Tattoostudio zu eröffnen! Wer mehr von ihrer Arbeit sehen möchte, besucht sie entweder auf Facebook oder Instagram und wer sich vegan stechen lassen möchte, schreibt ihr am besten eine Mail (carly@littlebirdberlin.com) oder ruft an (030-52285546).




Peta-Liste mit veganen Farben: 
Classic Colour Systems
Dermaglo
Electric Ink
Eternal Inks
Intenze
SilverBack Ink
Skin Candy – Bloodline & Skin Candy Farbtöne
Stable Colour
Waverly Color

Außerdem (wahrscheinlich) vegan: 
Alla Prima
Bloodline
Fusion
Good Color
Haut Cutür
Pelikan black
Starbrite alle außer "black" sind vegan
Unique (Permapro)
WEFA (allerdings hat Claudi 2011 dort angefragt und sie nutzen Schelllack - also eigentlich nicht wirklich vegan diese Farbe)
Quelle: http://www.peta2.de/veganetattoos

Vegane Tattoostudios in Deutschland: 

Little Bird Tattoo, Berlin
Tentakelink, Dieburg
Studio 23 Tattoo, Frankfurt
Charly M., München
Farbenwelt, Völklingen
Healing Ink Tattoo, Schwetzingen

Falls ihr noch mehr kennt - die Liste kann ich gern erweitern!

Sonntag, 19. Oktober 2014

»Five Vegan Eats in Munich« - Mein Gastbeitrag bei vegan miam.

Jetzt kommt mal eine etwas andere Nachricht - und zwar fragte mich die liebe Rika von vegan miam, ob ich einen Gastbeitrag über meine fünf liebsten veganen Restaurants in München schreiben würde. Na klar würde ich das! Rika und ihren Blog bei den wunderschönen Fotos folge ich schon, seit mein Blog begonnen hat. Rika und ihr Freund haben das Glück, viel reisen zu können und dieses Reisen mit ihrer Arbeit zu verbinden - wer also etwas in Fernweh schwelgen möchte, sollte immer mal wieder auf ihrem Blog oder auf Instgram vorbei schauen!
Und bevor ich euch einen schönen Sonntag wünsche, geht's hier zu meinem Beitrag bei vegan miam.


Donnerstag, 16. Oktober 2014

Mein Vegan Wednesday #112

Ich gebe zu, mein Vegan Wednesday ist mal wieder ein Vegan Thursday. Und das alles nur, weil ich das (umspektakuläre) Abendbrot vergessen hatte. Aber das lag daran, dass gestern die Bahn streikte und meine Tram wegen einem Unfall nicht fuhr und ich dann nach dem Yoga gar nicht mehr tiefenentspannt einen Weg Heim suchen musste.... *argh*
Nun, das war gestern. Schwamm drüber und so und so habe ich einfach heute wieder von vorn begonnen: Morgen's gab es einen grünen Smoothie (endlich ist kein Besuch mehr da auf den man Rücksicht nehmen muss und so springt dann auch morgens um 7 Uhr mein Mixer an). Dieses Mal landeten Spinat, Banane, Ananas, Minze, Sunwarrior Blend und wieder der Frühstücksbrei im Mixer.


Für die Mittagspause hab ich mir ein Schüsselchen Salat morgens fertig gemacht - dazu gesellte sich dann noch ein Karotten-Sellerielaibel welches ich beim Wochenmarkt erstand:


Am Abend gab es - ebenfalls vom Wochenmarkt - ein grooooßes Zwiebellaibl (mit Meersalz und Röstzwiebeln) mit Hummus und Tomate - quasi ein indisches Bruschetta. Kichererbsen haben ja auch viele Proteine und die brauch ich bei meinen Laufeinheiten ja jetzt auch ;-)


Dienstag, 14. Oktober 2014

Vegane Käsespätzle mit Cashew-Creme

Wir waren von den veganen Käsespätzle bei meinen Eltern so begeistert, dass wir uns nun auch so ein Spätzlesieb bestellten und jetzt erstmals ausprobierten. Die Zubereitung der Spätzle funktionierte wieder genauso leicht (wobei es bei meinem Papa leichter aussah). Den "Käse" in den veganen Käsespätzle veränderten wir dieses Mal, schließlich habe ich ja jetzt immer Cashew-Creme im Kühlschrank. Und so entstand das zweite Rezept für vegane Käsespätzle mit Cashew-Cäse.


Als nächstes würde ich gern Spinatspätzle probieren oder irgendwie so etwas. Welche Varianten kennt ihr?

Vegane Käsespätzle mit Cashew-Cäse
Zutaten (für 2 Personen)
- 250g Spätzlemehl (zB das hier)
- 3 EL Sojamehl
- 100ml Haferdrink (oder Reisdrink)
- 100-150ml Wasser (je nach Teig)
- 10g pflanzliche Magarine
- 1/2 TL Kurkuma
- Öl
- 1/2 Zwiebel
- 4-5 Pilze
- ca. 4-6 EL Cashew-Creme
- Salz

Zubereitung
Den Spätzleteig und die Zwiebeln wie hier zubereiten. Dann den Teig ruhen lassen und in der Zwischenzeit Wasser für die Spätzle zum Kochen bringen und parallel eine große Pfanne mit Öl auf mittlere Temperatur bringen und die Pilze darin anbraten. Den Spätzleteig portionsweise wie hier beschrieben durch das Sieb ins köchelnde Wasser drücken, so dass kleine Spätzle entstehen. Die fertigen Spätzle (wenn sie im köchelnden Wasser aufsteigen) mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser nehmen und in die Pfanne geben. Dies wiederholen, bis alle Spätzle in der Pfanne sind. Dabei immer wieder rühren so dass alle Spätzle und Pilze etwas anrösten und dann 4-6 EL Cashew-Creme (und etwas von dem Spätzlewasser) hinein geben und verrühren bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist.
Zum Schluss die gerösteten Zwiebeln oben auf geben und servieren.
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