Sonntag, 18. Oktober 2015

Endlich frischer Grünkohl!

Ich versuche mich mal, langsam wieder an den Vegan Wednesday-Rhythmus zu tasten, und zeige euch einen kleinen Ausschnitt aus meiner Woche.
Diese Woche war – wie für viele anderen – nass, kalt und einfach schon richtig herbstlich. Doch es gibt so viel tolles am Herbst! Da sind die gelben und roten Blätter, die frisch-kalte Luft die morgens manchmal schon nach Winter duftet und natürlich die tollen Vitaminreichen Gemüsesorten! Allen voran Grünkohl! Ich muss zugeben, ich kannte Grünkohl bis vor meinen ersten Schritten mit grünen Smoothies gar nicht wirklich. Beziehungsweise war mir der Kohl wohl einfach nicht bewusst. Jedenfalls finde ich Grünkohl schon ganz toll in grünen Smoothies und seit unserem Urlaub bin ich auch ganz vernarrt in Salat mit Grünkohl. Und da verstehe ich einen Punkt nicht - warum gibt es in Deutschland nicht das ganze Jahr über Grünkohl? In anderen Ländern klappt es doch auch!? Aber zum Glück hat unsere Ökokiste bereits frischen Grünkohl im Angebot! Und so werde ich die nächsten Monate alles auskosten und einiges einfrieren und das hält dann hoffentlich ein Weilchen vor :-)

Hier also Grünkohl bei mir: Als Smoothie (mit Mango, Banane, Ingwer, Zitronensaft, Datteln und Wasser) und als Salat - natürlich mit Caesar-Dressing.



Dienstag, 13. Oktober 2015

Vegan Wednesday #157 Sammelpost und #Halloweenwichteln

Es ist mal wieder so weit: Die Mitte der Woche steht bevor und wir eröffnen eine neue Runde des Vegan Wednesday! Ich habe schon seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gesammelt und bin schon ganz gespannt auf eure Beiträge – also zeigt her, was ihr leckeres veganes vorgebracht habt in dieser Woche. Bis Samstagabend könnt ihr hier unter diesem Beitrag in einem Kommentar den Link zu eurem Vegan Wednesday-Beitrag hinterlassen und schon landet ihr auf dem nächsten Pinterestboard. 

Aber nicht nur das! Weil Halloween bevorsteht, haben wir uns etwas für euch ausgedacht:


Vegan Wednesday Halloweenwichteln!

Und so gehts: 
*Bis zum 21.10.2015 eine Email an veganwednesday@gmx.de schicken um dich anzumelden. Diese Mail sollte neben der Anmeldung, deiner Postadresse und einer erreichbaren Emailadresse auch Informationen darüber enthalten, ob du irgendwelche Allergien oder Abneigungen hast, mit was man dir eine besondere Freude bereiten kann und ob du bereit wärest nach Deutschland/Österreich/in die Schweiz zu verschicken. 

*Bis zum 23. bekommst du deine Wichteladresse und die Hinweise was dein Wichtelkind mag oder was nicht im Paket enthalten sein darf. 

*Bis zum 28.10. hast du Zeit ein hübsches Päckchen (Wert ca 15-20€ ohne Versand) zu packen, spätestens jetzt muss es aber in die Post, damit es auch noch rechtzeitig ankommt. Gerne dürfen auch selbstgemachte Sachen enthalten sein. Aber Achtung: Wir wichteln vegan. Also bitte nur vegane Sachen in das Päckchen packen, auch wenn du es selbst nicht so genau nimmst. :) Natürlich freut sich der Wichtel besonders über ein hübsch gestaltetes Päckchen. 

*Am 31.10. werden die Wichtelpäckchen geöffnet. Wir freuen uns wenn ihr uns Fotos von eurem Päckchen schickt!

Mehr Infos und "teilnehmen" könnt ihr auch auf Facebook.

Aber nicht vergessen: Ich sammel trotzdem eure vegan Wednesday-Beiträge! Es wird Zeit, dass wir alle wieder aus dem Sommerschlaf kommen! ;-)  

Sonntag, 4. Oktober 2015

Hello und Salut!

Mal wieder ein kurzes Lebenszeichen von mir bevor der Arbeitsalltag mich nächste Woche wieder hat. Und zwar melde ich mich zum vegan Wednesday #155 zurück denn auch für Cara bedeutet dies eine Rückkehr der Blog-Abstinenz! Also folgt jetzt (noch urlaubsbedingt kurz) meinen kanadischer vegan satur-hike-day ;-)

Das morgendliche Ritual besteht aus einer Schüssel Müsli mit Nüssen, Obst und reisdrink: 


Für die täglichen Touren nehme ich mir immer was mit - natürlich die obligatorischen Cliff-Bars aber auch etwas "mehr", da so eine Wanderung zum Gletscher Hunger macht. Zum Glück gibts bei wholefoods vegane Masala wraps mit Salat, Linsen und couscous:


Über Instagram wurden mir (zum Glück) einige vegane Restaurants empfohlen - zum Glück! Denn die Auswahl bei so vielen vegetarisch oder veganen Möglichkeiten fällt echt schwer. Am Samstag waren wir also nach der Wanderung zu den Joffry Lakes in der Chau Veggie Express Eatery:


Montag, 31. August 2015

Alles Schnitzel, oder was?

Ist euch eigentlich auch aufgefallen, wie viele vegane Schnitzel-Produkte es gibt? Ich wurde durch die Reklame eines großen Wurstproduzenten irgendwie darauf aufmerksam... Ich muss zugeben, dass wir ja auch ab und an solche Produkte kaufen und im Haus haben – es ist halt schnell und einfach zuzubereiten. Aber wenn wir ehrlich sind, kann man so ein Veggie-Schnitzel auch super selbst herstellen! Da haben wir in der Vergangenheit schon ziemlich viel herum experimentiert – wie beispielsweise mit dem Cordon Bleu.
Ich muss aber sagen, die einfachste und und für mich leckerste Variante ist und bleibt es, Gemüse zu panieren und zu braten. Das allererste Mal, dass ich so etwas aß, war sogar bei meiner Oma. Sie hatte mir damals ein Blumenkohlschnitzel gebraten. Und das war so simpel: eine (dicke Scheibe) Blumenkohl in Salzwasser garen und anschließend paniert in der Pfanne anbraten. Voila! Fertig ist ein Veggieschnitzel, das sowohl optisch, als auch geschmacklich top ist!
Mit diesem groben Ablauf kann man eigentlich (fast) jedes Gemüse zum "Schnitzel" machen: Kohlrabi, Blumenkohl, Sellerie, Rote Bete, Bovist, Kürbis, Auberginen, Zucchini... Es eignen sich natürlich eher festere Gemüsesorten. Manche sollte man vorher aber lieber nicht kochen... Eigentlich kann man fast alle Gemüsesorten Schnitzel werden lassen, indem man es kocht, püriert und mit etwas Paniermehl oder gekochten Kartoffeln zusammendrückt und in Schnitzel- bzw. Bratlingform presst.
Und natürlich kann man auch Seitan, Tempeh, Soja, (Räucher-)Tofu... zu Schnitzel verarbeiten. Rezepte dazu gibt es auch in fast jedem veganem Kochbuch. Das wichtigste beim Schnitzel ist ja quasi die Panade und dafür habe ich mich mal in einem Baukasten versucht. Ich freue mich natürlich über weitere Ideen!

Veggie-Schnitzel-Panier-Baukasten
1. Mehl: Als "erste Schicht" kann man natürlich normales Weizenmehl nehmen, aber auch alle anderen Mehlsorten funktionieren. Wer beispielsweise aufgrund einer Glutenunverträglichkeit kein Mehl essen darf, kann auf Maismehl ausweichen.

2. "Ei": Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten – wer es asiatisch mag, mixt eine klebrige Marinade zusammen, wer es traditioneller mag, kann sich die Bindefähigkeit von Kichererbsen zunutze machen:
Kichererbsen-Variante: Kichererbsenmehl, Wasser, Salz, Pfeffer und etwas Kurkuma zusammen rühren (je nach gewünschter Menge EL-weise etwas Mehl hinzugeben bis ein zähflüssiger Teig entsteht)
Asiatisch: Sojasauce, Agavendicksaft und Limettensaft (bei Bedarf auch gern Chili) verquirlen - hier muss darauf geachtet werden, dass genügend Agavendicksaft verwendet wird.
Senf: Simpel und auch sehr effektiv ;-)
"Speedy": Wer einen Schritt beim Paniervorgang einsparen möchte, kann auch schon das Mehl mit etwas Flüssigkeit (z.B. Sojadrink, Dinkeldrink etc.) und Kräutern verrühren.

3. Panade: Die äusserste Schicht möchte man ja meist schön knusprig haben. Und auch hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten zusätzlich zu den klassischen Semmelbröseln:
- Semmelbrösel
- Cornflakes
- Sesam
- geschrotene Kerne (Kürbis, Sonnenblumen etc.)
- Mandeln
- Amaranth...

So, und jetzt viel Spaß beim Schnitzeln!

Freitag, 10. Juli 2015

Vegan Wednesday #149 - hier wird gesammelt!


Du heiliger BimBam! Es ist ja sogar schon Freitag! Die Hitze ist Schuld an der Verspätung...
Aber keine Angst – es gibt kein Hitzefrei für uns und diese Woche soll der Vegan Wednesday #149 natürlich auch nicht ausfallen.
Eine kleine Änderung wird es aber ab jetzt geben: Denn wir gehen jetzt (mit euch natürlich) in einen kleinen Sommerpausenrythmus. Das heißt, dass wir alle jetzt mehr Zeit haben, das schöne Sommerwetter auch zu genießen. Denn ab jetzt bis September werden wir immer zwei Wochen lang eure Beiträge sammeln. Dazu haben wir uns ein paar nette Themen(boards) überlegt, die wir in den nächsten Wochen dann auch vorstellen werden. 

Was ändert sich sonst noch? Nichts! Wir werden immer auf Facebook ankündigen, wer wann in welchem Blog sammelt und ihr habt dann zwei Wochen lang jeweils Zeit, euren Blogbeitrag zu verfassen und den Link dazu jeweils unter dem Sammelpost zu hinterlassen.
Wie auch bisher suchen wir Beiträge mit veganem Essen - dafür muss dein Blog nicht rein vegan sein, aber dein Beitrag für den Vegan Wednesday sollte ausschließlich vegane Gerichte, Speisen, Tipps etc. enthalten.

So, und jetzt freue ich mich zwei Wochen lang auf eure Beiträge! Bis zum Samstag, den 18. Juli 2015 könnt ihr also hier unter diesem Beitrag in einem Kommentar den Link zu eurem Post oder zu euren Pinterest-/Instagram-Bildern hinterlassen. Am Sonntag, den 19. Juli erstelle ich dann das Vegan Wednesday #149-Board mit allen Beiträgen.

Montag, 29. Juni 2015

Best Cake ever: Schoko-Avocado-Torte von Surdham Göb *Rezept*

Am Wochenende waren wir (unter anderem) auf einer Sommergeburtstagsfeier auf dem bayerischen Lande zu Gast. Da jeder etwas mitbringen durfte, haben wir für veganen Kuchen gesorgt und (mittlerweile unser Steckenpferd), die vegane, ultramegageile Schoko-Avocado-Torte von Surdham Göb fix am Samstag gebacken. Da die Torte so bombastisch ankam und ich mehrfach um das Rezept gebeten wurde, ist mir aufgefallen, dass ich es hier auch noch nie veröffentlicht habe.

Also hier kommt es: Mein / unser aktueller Lieblingskuchen, supersaftigschokoladiggeil. Aber Achtung: Davon schafft man kein großes Stück und es hat totalen Suchtfaktor ;-) Das Rezept sieht auf den ersten Blick kompliziert aus - ist es aber nicht – versprochen!

Ach so, wer lieber erst einmal nur ein Stück davon probieren möchte - es gibt den Kuchen immer mal wieder im Tushita Teehaus.

Ach sooo die Zweite: Das Kochbuch, aus dem dieses Rezept stammt (Meine vegane Küche) lohnt sich nicht nur wegen diesem genialen Kuchenrezept zu kaufen! ;-) 

Schoko-Avocado-Kuchen
Mürbeteig 
Zutaten: 
- 250 g Dinkelmehl Type 630
- 30 g Kakaopulver
- 125 g pflanzliche Margarine
- 100 g Rohrohrzucker
- Margarine zum Einfetten der Form
- 1 kg getrocknete Bohnen zum Blindbacken (bei Bedarf - wir stellen immer einfach eine umgedrehte Keramikschüssel auf den Kuchenboden)

Zubereitung: Alle Teigzutaten mit einem Knethaken zu einem festen, krümeligen Teig vermengen. Eine Springform einfetten und den Teig gleichmäßig darin verteilen. Zuerst den Rand, dann den Boden andrücken, aber nicht zu fest, damit sich der Tortenboden nach dem Backen gut aus der Form löst. Mit Backpapier auslegen und mit Bohnen zum Blindbacken beschweren, damit die Teigränder beim Backen nicht herunterrutschen. Im Backofen bei 160 Grad 30 Minuten backen. Herausnehmen und dem Rand entlang von der Form lösen, den Springform-Rand lösen und leicht anheben, den Formboden entfernen und den Ring wieder schließen. Den Ring bis nach dem Auftragen der Cremes nicht entfernen. Den Tortenboden auskühlen lassen.

Avocadocreme: 
Zutaten: 
- 3 reife Avocados
- Saft von 1 Zitrone
- 4 EL Rohrohrzucker
- 6 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl
- 3 gestrichene TL Johannisbrotkernmehrl 

Zubereitung: Die Avocados halbieren, entsteinen und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen. Das Avocadofleisch mit Zitronensaft, Zucker, Öl und Johannisbrotkernmehl mischen und mit dem Pürierstab zu einer sehr feinen Creme pürieren.

Schokocreme: 
Zutaten: 
- 200 g Zartbitterkuvertüre
- 100 ml Sojamilch Vanille (wir nutzen meist 150-200 ml damit die Schokocreme schön cremig bleibt)
- 1 gestrichener TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung: Die Kuvertüre im Wasserbad vorsichtig schmelzen. Wichtig ist dabei, dass es nicht zu heiß wird! Denn sonst trennt sich das Fett von der Schoki und das Ganze wird gar nicht mehr schön... Mit Sojamilch und Johannisbrotkernmehl zu einer feinen Creme pürieren mit einem Schneebesen verrühren.
Fertigstellung: Die Avocadocreme gleichmäßig auf dem Tortenboden verteilen und mit der Schoko-Creme übergießen, sodass keine Avocadocreme mehr zu sehen ist (sie wird sonst sehr schnell braun). Den Kuchen vor dem Servieren eine gute Stunde kalt stellen.

Das Rezept stammt aus dem geilen Kochbuch »Meine vegane Küche«, Surdham Göb, AT Verlag, 192 Seiten, € 19,90 (D). 

Dienstag, 16. Juni 2015

Vegan Wednesday #146 - hier wird gesammelt!


Kaum verkünde ich, dass es hier demnächst nur noch sporadisch Beiträge geben wird, schon folgt der nächste Post. Aber darüber freue ich mich (wie immer) sehr, denn ich bin mal wieder an der Reihe und darf eure Beiträge für den Vegan Wednesday sammeln!

Bis Sonntag habt ihr Zeit - bestimmt habt ihr tolle Grill- oder Biergartenfotos für mich, oder?!

Montag, 15. Juni 2015

Ruhepause

Die Ruhepause hier auf dem Blog seit den letzten Monaten ist euch sicherlich aufgefallen und ich schulde euch jetzt echt mal eine Entschuldigung.

Entschuldigt die Stille hier auf dem Blog. Ich habe, glaube ich, mal erwähnt dass mich derzeit zwei große Projekte beschäftigen – das war mein allererster Halbmarathon beim Rennsteig. Dies habe ich geschafft und ich kann sagen: ich laufe weiter. In den nächsten zwei Wochen stehen vier Lauftermine an: der Nike Women`s run 10k Berlin am 20. Juni (noch gibt es Plätze!), der Laufstop der Brooks Run Happy Tour hier in München am 26. Juni, der Roxy Run am 27. Juni und der Münchner Stadtlauf am 28. Juni (es wird also ein Laufintensives letztes Juni-Wochenende). Dann geht es erst nach den heißen Sommerwochen für mich weiter - zu dritt mit doradiamant2 und vegan_and_happy haben wir uns für den veganen 6-Stunden-Lauf am 12. September angemeldet und derzeit überlege ich noch, den Halbmarathon hier in München im Oktober zu bestreiten. Ihr seht - ich bleibe dem Laufsport treu.

Aber das allein ist nicht Schuld an der Funkstille hier. Dazu kommt als kleiner Anteil der Job der derzeit viel Zeit beansprucht und ein weiteres wichtiges Projekt für mich in diesem Sommer. Ich hatte mir zwar vorgenommen nach dem Rennsteig wieder verstärkt zu bloggen, aber das zweite Projekt nimmt, je näher es rückt, immer mehr Zeit in Anspruch. So wird es wohl auch noch einige Wochen bis Monate weitergehen. Ich hoffe, dass ich im Herbst wieder mehr zeit fürs bloggen schaffen kann.

Bis dahin wird es hier wohl nur sporadisch weiter gehen. Aber einige Sachen möchte ich euch unbedingt noch vorstellen – zum Beispiel das neue Kochbuch von Sebastian Copien "Die vegane Kochschule", welches ich, kurz gesagt, großartig finde!

Ich hoffe natürlich auch, euch von den bevorstehenden Läufen berichten zu können, aber versprechen kann und möchte ich das nach den letzten Wochen überhaupt nicht :-(

Wer möchte, kann mir auf instagram folgen (einige der Bilder seht ihr ja auch hier oben rechts) – dies ist etwas weniger zeitintensiv als das bloggen für mich und ihr seid trotzdem uptodate :-)

So und jetzt wünsche ich euch einen guten Wochenstart und auch schon einmal einen tollen Sommer!


Mittwoch, 29. April 2015

Vegan Wednesday #139 - hier wird gesammelt!

Moin Moin zusammen!

Endlich zeigt sich die Sonne wieder - ich bin gespannt ob sie uns durch den Mai begleitet! Heute ist es wieder soweit - es ist Mittwoch und damit Zeit für den Vegan Wednesday!

Letzte Woche gab es viele verschiedene Gerichte, die alle zeigen wie abwechslungsreich das Vegan-Dasein sein kann. Jetzt bin ich wieder dran und sammle für euch diese Woche wieder und freue mich auf eure Beiträge! Ob diese Woche jemand grillt? Wenn dann würde sich wohl nur der heutige sonnige Tag eignen... Ich bin jeden falls gespannt! Also vergesst eure Kameras oder Handys nicht und knipst das Essen was das Zeug hält!

Wer nicht weiß, wieso weshalb warum - der kann sich hier über den Vegan Wednesday informieren. Aber ganz simpel ausgedrückt - hier die Steps um mitzumachen:

1. vegan einen Tag lang essen
2. das vegane Essen dabei fotografisch festhalten
3. auf deinem eigenen Blog einen Blogbeitrag über deinen veganen Tag mit dem veganen Essen verfassen
4. den Link zu deinem Blogbeitrag über deinen veganen Tag mit dem veganen Essen hier unter diesem Beitrag (unten) als Kommentar hinterlassen
5. warten und sich von den anderen Beiträgen für schnelles, aufwendiges, simples oder einfach nur leckeres veganes Essen inspirieren lassen!

Montag, 27. April 2015

Neues Ashtanga Yoga Studio in München: AYM

München hat ein neues Yogastudio - aber nicht irgendeins. Sondern eins, dass speziell für Ashtanga Yoga ausgerichtet ist. Es ist zudem "nicht nur irgendeins", weil es das erste eigene Studio von meiner Freunin Katja und ihrem Yogapartner Franz ist. Ashtanga Yoga München hat ein neues Zuhause.


Die beiden erfüllen sich mit dem eigenen Yogastudio einen Traum - und das ziemlich zentral in München! Das neue Yoga Studio ist in der Lindwurmstraße 7 Zuhause. Durch die Platzierung direkt am Sendlinger Tor ist das Studio also ideal mit U-Bahn und Tram erreichbar.

Am kommenden Donnerstag, den 30. April (der Freitag ist der 1. Maifeiertag) wird das Yoga Studio eröffnet und Katja und Franz laden alle ein, dabei zu sein und mit ihnen zu feiern. Dies natürlich im Yogi-Style mit Sonnengrüße, grünen Smoothies und einem yogischen Gewinnspiel:

18:00 - 108 Sonnengrüße 
für alle die Lust haben (bitte anmelden) kostenlos

20:00 Party ;-) 
bring your friends and family!

win 
Katja und Franz verlosen an dem Abend:
1. Preis: 6 Monate Flat Rate
2. Preis: 1 Monat Flat Rate
3. Preis: 8er Karte

Donnerstag, 23. April 2015

(ve)ganz große Neuigkeiten

Oh was freue ich mich. Und ich möchte euch an meiner Freude teilhaben! Gestern und heute haben mich gleich zwei Nachrichten über die Veganz Supermärkte ereilt.

Die beste davon: Das Goodies kommt nach München! Dazu muss man sagen, dass ich das Goodies liiiiiebe. Immer, wenn wir in Berlin sind (und es noch keinen Veganz in München gab*), machten wir im Veganz Pause, ließen ganz viel Geld dort und stärkten uns anschließend (schwerer Fehler - lieber mit vollem Bauch einkaufen gehen...) im dort angegliederten Goodies. Ich liebe ja die Bagel. Und die Kuchen. Und das Chili. Und die Smoothies. Und die togo-Salate. Sobanudelsalat. Mmmmhhh... ich hoffe, dass es das alles hier in München auch geben wird. Leider werde ich bei der großen Eröffnungssause am 9. Mai nicht in München, sondern irgendwo auf dem Rennsteig umher irren (mit Schmetterlingen, versteht sich). Aber im Anschluss, werde ich sofort einen Besuch im Goodies abstatten. Ich habe schon einmal recherchiert: es sind genau 1,2 km vom Büro ins Veganz - ob das in der Mittagspause machbar ist? Für alle anderen, die am 9. Mai in oder um München sind: Um 9 Uhr eröffnet das Goodies im Veganz (Baldestraße).


Die zweite News vom Veganz habt ihr bestimmt schon gelesen: Es wird ein Newcomer-Koch gesucht. Bis zum 10. Mai können sich alle kreativen Rampensäue per Videobotschaft bewerben. Anschließend wird gevotet. Da bin ich mal gespannt... Ob sich der Herr Hildmann bewirbt? ;-)


 *ja, ich weiß, dass es schon lange den Radix gibt, aber der war halt immer so schlecht zu erreichen und soooo klein...

Dienstag, 21. April 2015

*Rezension* Pink Elephant Cooking

Schon vor einigen Monaten hat mir Katja (Ashtanga Yoga München) von einem befreundeten Yogi-Paar erzählt, das unverschämt gut kocht und bei Yoga-Seminaren die Teilnehmer bestens versorgt. Immer wieder schwärmte Katja mir von ihrem Essen und der guten Laune der beiden kochenden Yogis vor und so war ich ganz gespannt darauf, ihr erstes Kochbuch in den Händen zu halten: "Pink Elephant Cooking" - Ein veganes Kochbuch von Yogis - nicht nur für Yogis.

Ich hatte mir durch Katjas Erzählungen von dem Essen und der Art der beiden Autoren Heather Donaldson und Martin Riedel eine gewisse Erwartung an das Kochbuch - konnte es aber selbst nicht wirklich in Worte fassen, bzw. selbst so richtig greifen...
Und als ich dann durch die Seiten blätterte sah ich genau diese Erwartung in Bildern, Farben, Schriften gefasst. Dieses Kochbuch von Heather und Martin ist etwas ganz anderes: so ein buntes, fröhliches Buch habe ich noch nicht gesehen und ich finde es transportiert ganz viel Freude, Liebe und Genuss. Da merkt man dass die beiden Autoren - beides eingeVleischte Yogis im Ashtanga - mit Leidenschaft leben, kochen, essen und Yoga praktizieren.



Apropos Ashtangayoga - Katja und Franz haben am 30. April große Eröffnungsfeier in ihrem eigenen neuen Studio in der Lindwurmstraße 7 (direkt am Sendlinger Tor).

So und nun zum bereits bekannten Teil meiner Kochbuch-Rezensionen: Das Buch umfasst, wie gesagt, nicht nur (vegane) Rezepte, sondern die beiden Autoren geben viel von sich und ihrer Küche preis. So geht es zu Beginn des Buches erst einmal um den Zusammenhang zwischen Yoga und veganer Ernährung und was die Küchen-Must-Haves sind.

1. Rezepte 
Die Rezepte teilen sich unter Yogi Breakfast - darunter beispielsweise grüne Smoothies, Shakes aber teils auch Gerichte, die auch als Mittagsmahlzeit durchgehen würden wie die Reisschüssel Bali Goreng. Weitere Kapitel sind "Yogi on the Road" - praktische Rezepte zum Mitnehmen - und "Raw Foods / Salate". Den Abschluss bilden Rezepte für Freunde ("Mahlzeit!") und "Götterspeisen".

2. Design/Bildgestaltung
Wie bereits angedeutet, finde ich das Layout klasse - es ist bunt aber nicht schrill, es ist modern, es hat viele stylistische Eigenheiten und gibt den Rezepten dennoch genug Raum. Es ist eben auch einfach nur schön Anzuschauen und die kleinen, gut verteilten Tipps, Anekdoten und Yogi-Weisheiten zu lesen.

3. Alltagstauglichkeit
Die Zutatenlisten sind immer recht lang - das liegt aber auch daran, dass die Rezepte mit vielen frischen Zutaten und vielen Gewürzen arbeiten. Was natürlich toll ist, aber das muss man erst einmal im Gewürzschrank oder Kühlschrank alles haben... Oft sind Zutaten gefragt, die man wahrscheinlich nur in speziellen Läden (Asiamarkt etc.) erhält. Da muss ich mich noch genauer einlesen.

4. Geschmack
Ich habe ehrlich gesagt erst ein Gericht aus dem Buch gekocht: Spagbol. Spaghetti Bolognese. Die Bolognese wird nicht mit Tofu oder nur Gemüse gekocht, sondern basiert auf Sonnenblumenkernen. Und das finde ich eine super Idee - und dazu hat es wahnsinnig gut geschmeckt. Wir haben die Sauce noch mit Rotwein gepimpt und würden dies das nächste Mal wieder tun (und ein paar Schritte früher im Kochvorgang einsetzen), aber dafür sind Kochbücher ja da, nämlich dass man seine eigene Note einbringt. Die anderen Rezepte machen auch ganz viel Lust aufs Kochen, aber irgendwie fehlt mir die Zeit momentan...

5. Umsetzung
Die Spagbol ist einfach erklärt und gut angeleitet. Was mir bei allen Rezepten ein wenig fehlt ist eine genaue Anzahl an Portionen - man weiß fast immer nicht, für wie viele Personen die Rezepte gedacht sind (okay, je nach Portionsgröße und ob mit Vor- und Nachspeisen oder Beilagensalat variiert das, aber so ein Richtwert wäre nett). Und mir fehlt auch eine große Zeitschätzung, wie lange etwas braucht.

6. Preis/Leistungsverhältnis
Das Buch kostet knapp 20 Euro und die sind damit ganz gut investiert. Ich finde es super, dass Heather und Martin auch so viele Tipps geben - beispielsweise auch, welche Sprossen man selbst easy ziehen kann. Soooo wahnsinnig viele Rezepte sind in dem Buch allerdings nicht - vor allem kaum Rezepte, die man als Hauptmahlzeit kochen kann. Die Vielzahl an Rezepten sind kleinere Speisen bzw. Snacks. Diese kann man aber bestimmt gut zusammen kombinieren, so dass man eine Art Büffet hat.

Mein Fazit:
Von der Optik her verliebte ich mich total in dieses Buch. Aufgrund der Zutaten ist es mir momentan etwas zu "anstrengend" daraus viel zu kochen, aber die Zeiten werden sich ändern und dann geht die Kochaction los! Einziger Wermutstropfen: In einigen Rezepten wird Honig verwendet und ich habe mich entschieden, als Veganer keinen zu verwenden. Aber man kann ihn ja easy mit Agavendicksaft oder ähnliches ersetzen.

Übrigens kann man auch Workshops bei Heather und Martin buchen!

Donnerstag, 16. April 2015

Vegan Wednesday # - ich blog dann auch mal wieder...

huch, da ist die Hälfte vom April ja schon rum! :-O Und was hab ich gebloggt? Nada, niente, nullkommanix! Oh Schreck – entschuldigt bitte! Es gibt derzeit soooo viel zu tun... ich habe zwei große Projekte (die Vorbereitung für den Rennsteig-Crosslauf kennt ihr ja), da kommt das Bloggen etwas kurz derzeit. Mea culpa. Spätestens im Sommer wird es (hoffentlich) besser.

Da nutze ich doch gleich mal zum "Wiedereinstieg" den Vegan Wednesday! In letzter Zeit habe ich einiges gelesen - es werden also im Hintergrund noch ein paar Rezensionen vorbereitet. Und natürlich möchte ich euch über auf meinen Trainingsstand für den Rennsteig informieren! So viele Themen... So, nun aber zu meinem gestrigen Vegan Wednesday #137 (hier wird übrigens diese Woche bis Samstagabend gesammelt)!

Der Morgen begann wie seit einiger Zeit mittlerweile mit einem grünen Smoothie. Mit der #letsbesmooth2015-Challenge habe ich es tatsächlich geschafft - die Fastenzeit hat in mir einen Automatismus ausgelöst, mit dem ich mir fast mühelos morgens einen grünen Smoothie mixe. Wenn ich denn die richtigen Zutaten Zuhause habe... denn das habe ich noch nicht gelernt. Samstag gehen wir immer einkaufen und spätestens Donnerstags sieht es an der Grünzeug-Obstfront für den grünen Smoothie recht mau aus... anyways - gestern hatte ich noch Babyspinat, ne halbreife Mango und Pünktchenbananen im Haus und so gab es diese zusammen mit grünem Tee von Lebepur und Kokoswasser im Smoothie.


Mittags geht es in dieser Woche immer sehr schön in die Mittagspause. Gestern nahm ich mir Zwergenwieseaufstrich und Essener Brot mit auf die Parkbank - Essener Brot wollte ich unbedingt probieren, weil Scott Jurek in seinem Buch schreibt, dass es so toll sei für Sportler. Ob das auch für das abgepackte Brot gilt, weiß ich nicht. Es war halt einfach ein Versuch...


Nach Feierabend traf ich mich dann mit einer lieben, ehemaligen Arbeitskollegin und es ging hoch hinaus. Wir sonnten uns auf einer Münchner Dachterasse bei Hugo und Sprizz in der Abendsonne bevor es dann zum Essen ins Gratitude ging. Unter dem Haufen Salat verstecken sich Soba-Karotten-Nudeln als Pad-Thai-Art. Der Salat war scharf-minzig gewürzt und war dadurch unerwartet im Geschmack!



Vegan Wednesday #137 - Hier wird gesammelt!


Nur ganz schnell - hier wird diese Woche für den Vegan Wednesday gesammelt! Also her mit euren sommerlichen Gerichten! Oder Bärlauch-Kreationen! Ich freue mich!

Montag, 30. März 2015

Winter-Chili nach Minnesota-Art von Scott Jurek

Bei diesem kalten März-Wind ist es doch schön, abends mal etwas Wärmendes zu essen. Da kommt dieses Winter-Chili nach Minnesota-Art von Scott Jurek gerade Recht. Freundlicher Weise darf ich das Rezept aus seinem Buch "Eat & Run" veröffentlichen - hier ist es also. Ach so, und das Chili schmeckt bestimmt nicht nur Läufern ;-)



Winter-Chili nach Minnesota-Art von Scott Jurek 
Zutaten für 4 hungrige Personen
2 EL Kokos- oder Olivenöl
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 große Zwiebeln, gewürfelt
8–10 Champignons, fein gehackt
1/2 grüne Paprikaschote, fein gewürfelt
1/2 rote Paprikaschote, fein gewürfelt
1 mittelgroße Möhre, geschält und fein gewürfelt
1 Jalapeño- oder andere scharfe Chilischote, geputzt, entkernt und fein gewürfelt (nach Belieben)
200 g Maiskörner (frisch oder TK)
1 TL gemahlener Kreuzkümmel (Cumin)
1/2 TL gemahlener Koriander
1–2 EL Chilipulver
2 TL Meersalz (+ Salz zum Abschmecken)
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 Dosen Kidneybohnen (à 400 g)
1 Dose schwarze oder weiße Bohnen (circa 400 g)
800 g stückige Tomaten (aus der Dose)
400 g passierte Tomaten (aus der Packung)
750 ml Wasser
225 g Bulgur (grob) Chilisauce oder Cayennepfeffer zum Abschmecken (nach Belieben)
1/2 Bund frisches Koriandergrün, gehackt, zum Bestreuen

Zubereitung 
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln, Pilze, Paprika, Möhren, Chili und Mais mit den Gewürzen bei mittlerer Hitze circa 10 Minuten andünsten, bis das Gemüse weich ist. (Falls die Mischung am Topfboden ansetzt, ein paar Esslöffel Wasser zugeben.) Die Bohnen abgießen, abtropfen lassen und mit den übrigen Zutaten (bis auf Chilisauce und Koriander) zugeben. Den Eintopf bei mittlerer Hitze zuge- deckt 30 Minuten köcheln lassen, durchrühren und weitere 20 bis 30 Minuten köcheln. Das Chili mit Salz und nach Belieben noch mit Chilisauce und Cayennepfeffer abschmecken. Zum Servieren mit dem Koriander bestreuen. Reste lassen sich gut einfrieren.

Das Rezept stammt aus: "Eat & Run - Mein ungewöhnlicher Weg als veganer Ultramarathon-Läufer an die Weltspitze" von Scott Jurek, Südwest Verlag 

Sonntag, 29. März 2015

Mein vegan Wednesday #134

Bevor es zu spät ist, zeige ich euch noch meinen vegan Wednesday - diese Woche gab es morgens fast immer wieder einen grünen Smoothie, bis auf zwei Tage, da brauchte ich eine größere Stärkung. Dafür habe ich das neue Frühstück von Davert für mich entdeckt - diese Woche habe ich Couscous probiert. Dafür mache ich mir in der Mikrowelle etwas Mandeldrink warm. Dann kommt der Couscous-Mix dazu und während das ganze zieht, schneide ich etwas Obst klein und gebe das dann zusammen mit etwas Nüssen zum Couscous.


Für die Mittagspause gibt es in letzter Zeit immer eine große Schüssel Salat - das habe ich ja letzte Woche auch schon gezeigt.


Am Abend gibt es dann meist Brot mit meinem Lieblingshummus (bio Verde).


Donnerstag, 26. März 2015

*Rezension* Eat & Run von Scott Jurek

Ich weiß nicht recht, wie ich diese Rezension beginnen soll. Viele Eindrücke sind mir aus dem 318-Seitenstarken Buch geblieben. Das Buch "Eat & Run" von und über Scott Jurek.

"Scott wer?" fragt ihr euch? Scott Jurek – veganer Ultramarathonläufer (Ultraläufe sind alle Läufe, die über die Marathondistanz von 42,195 km hinaus gehen) aus den USA. Andere schreiben über ihn, dass er einer den weltbesten Ultraläufer war/ist. Er wurde beispielsweise von der Runners World (englische Edition) zu den Top 8 Greatest Runners of All-Time gewählt. Seine Siege in zahlreichen Ultramarathonrennen sind Grundlage für diese und weitere Auszeichnungen. Ich habe eigentlich immer nur am Rande von so einem Buch gehört, das wirklich interessant ist - mir sagte auch nur der Buchtitel etwas, aber nicht der Mensch dahinter. Und so begann ich zu lesen.

Bereits in den späten Schuljahren begann Scott Jurek mit dem Lauftraining, um im Sommer für den Skilanglauf Ausdauer aufzubauen. In den ersten Kapiteln wird immer wieder betont, wie schwer Jurek es in seiner Kindheit hatte – arme Familie, kranke Mutter, kein verständnisvoller Vater. Und TROTZDEM hat er es an die WELTSPITZE geschafft. Das wirkte auf mich ehrlich gesagt nicht wirklich sympathisch. Ich war richtig verwirrt - auf den Fotos sieht Jurek total sympathisch und nett aus und in diesen ersten Kapiteln wirkt er überhaupt nicht so. Ich finde es ehrlich gesagt auch irgendwie komisch, wenn sich jemand selbst als Weltbester Ultramarathonläufer bezeichnet. Erst dann schaute ich mir das Cover des Buches genauer an und las den gesamten Titel: "Eat & Run -  Mein ungewöhnlicher Weg als veganer Ultramarathonläufer an die Weltspitze". Mhhh, da mich sein Weg trotzdem sehr interessierte und ich aber auch wissen wollte, warum so ein Hype um ihn gemacht wird (das Buch "Born to Run" machte ihn scheinbar berühmt - das steht dann als nächstes auf meiner Liste), las ich weiter.

Mit seinem Schulfreund Dusty Olson lief Jurek immer länger und weiter und startete schließlich, durch Dusty's Anregung hin, am College an seinen ersten Ultra. Nach seinem ersten Ultra, bei dem er gegen Dusty das erste Mal gewann, wie er selbst schreibt, packte ihn die Leidenschaft und er nahm an weiteren Ultramarathons teil – und gewann und gewann. Bei fast allen dieser extrem langen Läufe war Dusty Olson sein "Hase", Pacemaker, Tempomacher, Motivator. Die meisten Kapitel beschreibt Jurek eigentlich "nur" wie die Läufe für ihn verlaufen sind. Meist leider nach dem gleichen Schema - er startet, hat ein Problem (andere schnelle Läufer, Verletzung, psychische Probleme, Dehydrierung etc.), überwindet dieses tiefe Loch und gewinnt.
Es ist ein bisschen schade, weil es mehr wie eine Aneinanderreihung seiner größten Erfolge wirkt. Über den Menschen "Scott Jurek" erfährt man leider nicht sooo viel. Beispielsweise habe ich mich im Laufe des Buches gefragt, wie seine Ehe das aushält, dass er so viel unterwegs ist und ständig läuft. Erst dann bemerkte ich, dass Jurek mit einem Ghostwriter zusammen gearbeitet hat. Das erklärte für mich einiges und ab da las ich das Buch anders.

Jurek lebt seit 1997 vegetarisch und seit 1999 vegan – da war er 26 Jahre jung. Er beschreibt in dem Buch neben seinen ganzen Läufen auch, wie er sich in der Ernährung erprobt hat und welche Lebensmittel ihm beim Laufen gut tun.  So endet jedes Kapitel auch mit einem Rezept. Eins davon, das Winter-Chili auf Minnesota Art habe ich bereits getestet und kann sagen, dass es echt lecker ist. Allerdings haben die 4-5 Portionen bei uns Vielfraßen nur für drei gereicht :-D



Jedes Kapitel beginnt mit einem Motto bzw. einem passenden Zitat:


Ebenfalls beinhaltet jedes Kapitel eine "Lehreinheit" - beispielsweise über die Haltung, die Atmung oder wie man eben ein mentales Tief beim Laufen überwindet. Man lernt zudem, dass man einfach den Kopf ausschalten und weiterlaufen sollte. Jurek läuft auch mit Verletzungen und Schmerzen - der Körper ist stärker als man denkt. Und genau das möchte ich auch mitnehmen – das Zwicken im Knie ignorieren und einfach weglaufen, mich nicht mehr verrückt machen, wenn es nicht ganz rund "läuft".


Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe, denn es ist wirklich erstaunlich, was dieser Mensch erreicht hat. Ich möchte jetzt zwar keinen Ultramarathon laufen, aber ich möchte weiter laufen. Und da muss ich sagen, dass Jurek's Buch wirklich motiviert. Der eigentliche Held in diesem Buch ist für mich aber auch Dusty Olson, der für seinen Freund immer alles stehen und liegen lässt, um ihn bei einem Rennen zu unterstützen. Da wird wieder deutlich, dass Laufen eben nicht unbedingt ein einsamer Sport sein muss.




















*Das Buch wurde mir freundlicher weise vom Random House Verlag zur Verfügung gestellt. Danke! 

Dienstag, 24. März 2015

Vegan Wednesday #134 - hier wird gesammelt!

Hallo liebe vegan Wednesday-Gemeinde! Der Vegan Wednesday #134 steht morgen bevor und ich bin mal wieder an der Reihe und darf eure Beiträge sammeln und aufs wöchentliche Pinterestboard pinnen.

Für alle, die vom vegan Wednesday bisher noch nichts gehört haben: Wir wollen mit dieser wöchentlichen Aktion auf die vegane (Alltags-)Vielfalt aufmerksam machen - das können fancy Overnightoats, trendigy grüne Smoothies oder auch stinknormale Stulle mit "Butter" sein - wir wollen sehen, was euch durch den Alltag bringt! Einzige Bedingung: alle Zutaten müssen vegan sein!

Uns erreichten schon fragen, ob man auch als Nicht-Veganer mitmachen kann. Und wir sagen "ja klar"! Du musst keinen Vegan-Blog haben oder vegan leben, ABER dein Post zum Vegan Wednesday sollte rein vegan sein.

Wie funktioniert das Ganze nun? Am besten du fotografierst einen ganzen Tag lang das, was du an Veganem gegessen hast. Dann schreibst du darüber einen Blogbeitrag auf deinem Blog und hinterlässt den Link zu deinem Beitrag hier unter diesem Post in einem Kommentar. Schon landest du auf dem wöchentlichen Pinterestboard.

Nun habt ihr also bis Samstagabend Zeit, euren Beitrag zu veröffentlichen und den Link hier unten zu hinterlassen - ich freue mich! :-)

Sonntag, 22. März 2015

Rennsteigtraining Woche 6 bis 8 oder: was man noch alles machen kann

Wie ihr ja wisst, habe ich einige vermeintliche Probleme mit meinem Knie und dem Bluthochdruck derzeit noch zu durchlaufen (wobei ich hoffe, dass ich bei beiden Geschichten nächste Woche spätestens Entwarnung geben kann). Wie sagte mir jemand vor kurzem? "Man ist so lange gesund, bis man zum Arzt geht" - ein weiser Satz wie ich finde.
Noch mehr Weisheiten hole ich mir gerade in der Theorie - wenn ich schon nicht wirklich laufen kann, dann lese ich eben über's Laufen! Und zwar lese ich gerade (unter anderem) "Eat & Run" von Scott Jurek (Rezension folgt bald!).

Aber von meinen kleinen Wehwehchen will ich jetzt gar nicht genau schreiben - vielmehr soll es ja jetzt kurz um meine letzten Trainingswochen für den Rennsteig gehen.

In Trainingswoche 6 schaffte ich nur zwei der drei Laufeinheiten - die zweite davon mit Knieschmerzen. Deswegen gab es in der 7. Trainingswoche nur eine kurze Laufeinheit. Gefrustet davon nahm ich den Rat meines "Trainers" an und suchte eine Alternativsportart und ging in die Schwimmhalle. Ich kann zwar nur Hundepaddeln und Brustschwimmen, aber damit schafft man ja auch ein paar Bahnen. So ging in in Woche 8 ins Schwimmbad. Dabei schmerzte mein Knie zwar ganz leicht, aber danach fühlte es sich viel besser an! So wagte ich es zu einem kurzen Lauf am nächsten Tag - schmerzfrei!


Am nächsten Tag beim Yoga tat mein Knie aber wieder weh, also ging es vor dem Wochenende noch einmal Schwimmen. Seitdem habe ich auch mit einem Krafttrainingsprogramm begonnen: und zwar dem dreimonatigen Bootcamp im Sunyard Pilates Club. Mein erster langer (langsamer!) Lauf (100min) lief sich dann tatsächlich schmerzfrei! 
So nahm ich mir für Trainingswoche neun, die heute nun zu Ende geht, wieder meine drei Laufeinheiten vor - inklusive Intervalltraining! Und ich muss sagen - ich bin zufrieden! Nicht gerade von meinen Zeiten, aber dass ich schmerzfrei laufen kann!
Die erste Laufeinheit war ein lockerer Lauf. Beim Intervalltraining standen drei 8-Minuten-Intervalle an - bei den letzten beiden habe ich auch noch einen ordentlichen Berg im Intervall gehabt. Den Abschluss machte dann heute ein langer Lauf - der längste für mich bisher. Im Plan standen 120min und die habe ich geschafft. Etwas zu langsam (im Plan stand eine Pace von 7:45 und ich lief im Schnitt 7:48), aber ich bin trotzdem zufrieden! Ich bin jetzt 15km gelaufen - die letzten sechs Kilometer zu einem Halbmarathon sind in dem Tempo auf jeden Fall auch zu schaffen! I'm back on track!


Samstag, 21. März 2015

Vegan Wednesday #133

Die Wochen vergehen viel zu schnell... ich befinde mich in Woche 9 meiner 16 Trainingswochen für den Rennsteig und eigentlich sehen die Tage fast alle ähnlich aus, was das Essen betrifft. Deswegen und auch wegen meinem kleinen persönlichen Frust, den ich dank des Arztmarathons schieb (bei dem aber zum Glück ein Ende in Sicht ist!!!), war es hier etwas ruhig. Nun melde ich mich zurück aus der Versenkung!
Zum Einstieg ein kleiner Eindruck von meinen vegan Wednesdays der letzten Wochen: Morgens gab es aufgrund der #letsbesmooth2015 Challenge mit Elisa von Vegan and Happy einen grünen Smoothie.



Wenn ich für einen selbstgemachten grünen Smoothie keine Zeit (oder keine Lust auf den Abwasch danach) hatte, habe ich etwas Neues, ganz Leckeres für mich entdeckt: Frühstückszeug von Davert! Ich hab jetzt eine Packung Hafer vertilgt - ich mixe mir die Packung immer mit einer Milchalternative - z.B. Mandel- oder Haferdrink und dazu kommt dann noch frisches Obst wie Äpfel und Nüsse.

Für die Mittagspause habe ich mir dann entweder Resteessen mitgenommen oder mir einen Salat geschnippelt - darin landet dann immer recht viel: Salat (Feldsalat, Ruccola, Postillion...), Mais, Gewürzgurken, Tomaten, Kichererbsen, Sauerkraut, Naturreis, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, Radieschen, Kohlrabe und dieser leckere Tofu von Nagel, den man fast für Schafskäse mit Kräutern halten könnte :-D


Abends wurde dann entweder gekocht oder es gab "normales" Abendbrot mit Brot, Aufstrichen und vor allem jede Menge Hummus. Ist eigentlich noch jemand ausser mir nach diesem geilen Hummus von Bio Verde süchtig??? Ich könnte den LÖFFELN! Ich hab allerdings auch gemerkt, dass Hummus und Proteinpulver (im Smoothie) zu viel Protein für mich ist - bzw. hat das meine Haut gemerkt.. ;-)
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