Wir waren von den veganen Käsespätzle bei meinen Eltern so begeistert, dass wir uns nun auch so ein Spätzlesieb bestellten und jetzt erstmals ausprobierten. Die Zubereitung der Spätzle funktionierte wieder genauso leicht (wobei es bei meinem Papa leichter aussah). Den "Käse" in den veganen Käsespätzle veränderten wir dieses Mal, schließlich habe ich ja jetzt immer Cashew-Creme im Kühlschrank. Und so entstand das zweite Rezept für vegane Käsespätzle mit Cashew-Cäse.
Als nächstes würde ich gern Spinatspätzle probieren oder irgendwie so etwas. Welche Varianten kennt ihr?
Vegane Käsespätzle mit Cashew-Cäse
Zutaten (für 2 Personen)
- 250g Spätzlemehl (zB das hier)
- 3 EL Sojamehl
- 100ml Haferdrink (oder Reisdrink)
- 100-150ml Wasser (je nach Teig)
- 10g pflanzliche Magarine
- 1/2 TL Kurkuma
- Öl
- 1/2 Zwiebel
- 4-5 Pilze
- ca. 4-6 EL Cashew-Creme
- Salz
Zubereitung
Den Spätzleteig und die Zwiebeln wie hier zubereiten. Dann den Teig ruhen lassen und in der Zwischenzeit Wasser für die Spätzle zum Kochen bringen und parallel eine große Pfanne mit Öl auf mittlere Temperatur bringen und die Pilze darin anbraten. Den Spätzleteig portionsweise wie hier beschrieben durch das Sieb ins köchelnde Wasser drücken, so dass kleine Spätzle entstehen. Die fertigen Spätzle (wenn sie im köchelnden Wasser aufsteigen) mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser nehmen und in die Pfanne geben. Dies wiederholen, bis alle Spätzle in der Pfanne sind. Dabei immer wieder rühren so dass alle Spätzle und Pilze etwas anrösten und dann 4-6 EL Cashew-Creme (und etwas von dem Spätzlewasser) hinein geben und verrühren bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist.
Zum Schluss die gerösteten Zwiebeln oben auf geben und servieren.
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Dienstag, 14. Oktober 2014
Sonntag, 12. Oktober 2014
Vegane Käsespätzle mit Pilzen
Bevor ich Veganerin wurde, habe ich Käsespätzle bei Skiausfahrten geliebt. Lange habe ich gebraucht, bis ich überhaupt erst einmal vegane Käsespätzle probiert habe. Und noch viel länger, bis ich sie selbst einmal versuchte herzustellen. Und ich muss sagen - ich bin total überrascht!Meine Eltern haben sich nach ihrem letzten Skiurlaub eine Spätzlereibe bestellt und kochten sich auch fleißig Spätzle damit. Als wir im Sommer bei Ihnen waren wollten wir natürlich auch hausgemachte Spätzle probieren und suchten fix ein Rezept für vegane Spätzle im Internet. Richtig fündig wurden wir nicht - bzw. funktionierten die gefundenen Rezepte nicht wirklich, weswegen wir etwas experimentierten. Das Ergebnisrezept für vegane Käsespätzle mit Pilzen findet ihr unten.
Die Zubereitung der Spätzle mit dem Spätzlesieb ist so etwas von einfach und simpel - kinderleicht würde ich fast sagen, wenn man nicht ein wenig Kraft in der Hand haben müsste. Bei uns gab es dazu noch einen kleinen, gemischten Salat.
Vegane Käsespätzle mit Pilzen
Zutaten (für 4 Personen)
- 500g Spätzlemehl (zB das hier)
- 6 EL Sojamehl
- 200ml Haferdrink (oder Reisdrink)
- 200-300ml Wasser (je nach Teig)
- 20g pflanzliche Magarine
- 1 TL Kurkuma
- Öl
- 1 Zwiebel
- ca. 200g veganer Fertigkäse
- ca. 200g Pfifferlinge (oder andere Pilze)
- 3-4 Chorizos (oder 200g Räuchertofu)
- Salz
Zubereitung
Zunächst den veganen Spätzleteig zubereiten. Hierfür müssen Mehl, Sojamehl, Haferdrink, Wasser, Magarine und Kurkuma zu einem zähen Teig verknetet werden. Dieser muss dann erst einmal 15 Minuten ruhen.
In der Zwischenzeit kann man schon einmal die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Die Pilze ebenfalls putzen und mit den Chorizos in Scheiben schneiden. Beides zusammen mit den Zwiebeln in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten und anschließend auf einem mit Küchenpapier ausgelegten Teller abtropfen lassen. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen, etwas Salz hinzugeben und auf mittlere Hitze zurück drehen. Parallel eine (sehr) große mit etwas Öl erhitzen.
Jetzt sollte auch der Spätzleteig genügend ausgeruht sein und er kann zu Spätzle gemacht werden. Wir haben ein Spätzlesieb, mit dem es ganz einfach ist:
Wenn eine Portion Teig durch das Sieb "gedrückt" wurde, kurz warten, bis die Spätzle im Wasser aufsteigen. Dann mit einer Schöpfkelle herausnehmen und in die Pfanne (bei schwacher bis mittlerer Hitze) geben bis der Boden bedeckt ist - das ist dann die erste Schicht. Darauf kommt etwas von dem veganen Streukäse, den Pilzen, Chorizos und Zwiebeln. Dieser Schicht-Vorgang wiederholt sich, bis ihr euren Spätzleteig aufgebraucht habt. Dann heißt es nur noch servieren und genießen!
Sonntag, 5. Oktober 2014
Ab jetzt immer im Kühlschrank: Cashewcreme
Jetzt folgt auch endlich mal wieder ein Rezept hier auf dem Blog. Ich hoffe die Rezeptabstinenz war für euch nicht allzu lang. Den Anfang macht eine Creme, die sehr vielseitig ist und doch so einfach in der Herstellung ist und die man am besten immer im Kühlschrank hat. Die Rede ist von Cashewcreme. Cashewkerne enthalten viel Magnesium und Eisen - sind also super für Veganer. Dazu haben sie eine leicht-cremige Konsistenz wenn sie kurze Zeit in etwas Flüssigkeit verbringen und sind deswegen perfekt für sämige Saucen. Das Rezept für diese Cashewcreme habe ich bei Oneingredientchef.com gefunden.
Die Creme selbst eignet sich sehr gut als Aufstricht - er ist frisch, leicht süsslich und hat eine leichte Nussnote. Aber man kann die Creme auch sehr gut als Käsealternative auf einem Auflauf oder einer Pizza verwenden oder mit etwas Wasser oder Sojasauce verdünnt als Käsesauce.
Cashewcreme
Zutaten
- 200g Cashewkerne
- 125ml Wasser
- 3 EL Hefeflocken
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Apfelessig
- 1/2 TL Knoblauchpulver
- je 1/4 TL Pfeffer, Salz und Kurkuma
Zubereitung
Zunächst die Cashews in ausreichend Wasser mindestens 3-4 Stunden einweichen lassen. Dann die Nüsse abgießen und zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben. Wenn die Creme zu dick ist, etwas mehr Wasser hinzu tun. Et Voila! Fertig! Man kann nach Belieben auch Kräuter einarbeiten. Aber wichtig ist erst einmal, dass die fertig Creme am besten über Nacht in den Kühlschrank wandert. Keine Angst - sie bleibt streichfähig. In einem luftdichten Glas hat die Creme bei uns eine Woche gehalten. Ob sie sich länger hält, weiß ich nicht - bei uns war das Glas dann alle ;-)
Die Creme selbst eignet sich sehr gut als Aufstricht - er ist frisch, leicht süsslich und hat eine leichte Nussnote. Aber man kann die Creme auch sehr gut als Käsealternative auf einem Auflauf oder einer Pizza verwenden oder mit etwas Wasser oder Sojasauce verdünnt als Käsesauce.
Cashewcreme
Zutaten
- 200g Cashewkerne
- 125ml Wasser
- 3 EL Hefeflocken
- 1 EL Zitronensaft
- 1 TL Apfelessig
- 1/2 TL Knoblauchpulver
- je 1/4 TL Pfeffer, Salz und Kurkuma
Zubereitung
Zunächst die Cashews in ausreichend Wasser mindestens 3-4 Stunden einweichen lassen. Dann die Nüsse abgießen und zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben. Wenn die Creme zu dick ist, etwas mehr Wasser hinzu tun. Et Voila! Fertig! Man kann nach Belieben auch Kräuter einarbeiten. Aber wichtig ist erst einmal, dass die fertig Creme am besten über Nacht in den Kühlschrank wandert. Keine Angst - sie bleibt streichfähig. In einem luftdichten Glas hat die Creme bei uns eine Woche gehalten. Ob sie sich länger hält, weiß ich nicht - bei uns war das Glas dann alle ;-)
Donnerstag, 27. März 2014
Gebackener Mandelkäse
Ich muss sagen, die meiste Inspiration zum Kochen oder Backen ziehe ich momentan aus dem Internet. Ich habe zwar ganz viele tolle vegane Kochbücher, aber ganz ehrlich gesagt, stehen die momentan nur auf dem Regal. Ich nehme sie (derzeit zumindest) nur zur Hand, wenn ich nach etwas suche (wie beispielsweise beim Käsekuchen am Sonntag – aber in meinen Kochbüchern war kein vergleichbares Rezept enthalten). Wie dem auch sei kommen mir die meisten Ideen auf instagram oder halt sonst so im web. So stieß ich auf die wahnsinnig tolle BuzzFeed-Liste mit 14 veganen Käsealternativen "that will make you forget about the real thing". Mal wieder witziger Titel - erst dachte ich, dass es sarkastisch gemeint ist, aber als ich mich durch die Liste scrollte, lief mir das Wasser im Mund zusammen!
Der erste Käse, der "Baked Almond Feta" von Maple Spice, ist mir irgendwann im Laufe des Vegan Wednesday bei einer Teilnehmerin schon einmal über den Weg gelaufen. Damals hatte ich mir fest vorgenommen, den gebackenen Feta-Ersatz auch einmal zu probieren, nur leider vergaß ich, mir eine Erinnerung zu setzen und schon war der Link und damit der Käse vergessen... Dieses Mal hielt ich ihn per Lesezeichen natürlich gleich fest und dachte beim letzten Einkauf dann auch tatsächlich daran, gemahlene Mandeln zu kaufen! Der Käse ist sehr würzig und hat eine angenehme Konsistenz - leicht krümelig aber auch streichfähig - wie Feta eben. Aber geschmacklich würde ich ihn nicht unbedingt mit Feta vergleichen. Aber er ist (wohl durch die zwei Knoblauchzehen) wie gesagt sehr würzig und hat mir zumindest sehr gut geschmeckt. Beim nächsten Mal würde ich mit zusätzlichen Gewürzen experimentieren.
Gebackener Mandelkäse
Zutaten
- 145g gemahlene Mandeln
- 60 ml Zitronensaft
- 1/2 cup Wasser
- 3 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 gut gehäufter TL Salz
- Msp. Kumin
Zubereitung
Einfach alle Zutaten in den Mixer geben und zusammenmixen, bis ein Brei entstanden ist. Ein feines Sieb mit einem Tuch auslegen (am besten nimmt man wohl ein Käsetuch, aber ich habe ein einfaches Geschirrhandtuch genommen) und die Masse rein geben, das Tuch zuschnüren und im Kühlschrank (über einer Schüssel) 12 Stunden (am besten über Nacht) abtropfen lassen.
Mein Tuch hat sich mit der Flüssigkeit, die eigentlich abtropfen sollte, vollgesaugt. Der Effekt ist aber der gleiche: die Masse ist etwas fester. Eine gewünschte (runde) Form einölen und die Masse mit der glatten Seite nach oben hinein geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen (bis er goldgelb ist). Anschließend komplett auskühlen lassen und auf Brot genießen!
Der erste Käse, der "Baked Almond Feta" von Maple Spice, ist mir irgendwann im Laufe des Vegan Wednesday bei einer Teilnehmerin schon einmal über den Weg gelaufen. Damals hatte ich mir fest vorgenommen, den gebackenen Feta-Ersatz auch einmal zu probieren, nur leider vergaß ich, mir eine Erinnerung zu setzen und schon war der Link und damit der Käse vergessen... Dieses Mal hielt ich ihn per Lesezeichen natürlich gleich fest und dachte beim letzten Einkauf dann auch tatsächlich daran, gemahlene Mandeln zu kaufen! Der Käse ist sehr würzig und hat eine angenehme Konsistenz - leicht krümelig aber auch streichfähig - wie Feta eben. Aber geschmacklich würde ich ihn nicht unbedingt mit Feta vergleichen. Aber er ist (wohl durch die zwei Knoblauchzehen) wie gesagt sehr würzig und hat mir zumindest sehr gut geschmeckt. Beim nächsten Mal würde ich mit zusätzlichen Gewürzen experimentieren.
Gebackener Mandelkäse
Zutaten
- 145g gemahlene Mandeln
- 60 ml Zitronensaft
- 1/2 cup Wasser
- 3 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 gut gehäufter TL Salz
- Msp. Kumin
Zubereitung
Einfach alle Zutaten in den Mixer geben und zusammenmixen, bis ein Brei entstanden ist. Ein feines Sieb mit einem Tuch auslegen (am besten nimmt man wohl ein Käsetuch, aber ich habe ein einfaches Geschirrhandtuch genommen) und die Masse rein geben, das Tuch zuschnüren und im Kühlschrank (über einer Schüssel) 12 Stunden (am besten über Nacht) abtropfen lassen.
Mein Tuch hat sich mit der Flüssigkeit, die eigentlich abtropfen sollte, vollgesaugt. Der Effekt ist aber der gleiche: die Masse ist etwas fester. Eine gewünschte (runde) Form einölen und die Masse mit der glatten Seite nach oben hinein geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen (bis er goldgelb ist). Anschließend komplett auskühlen lassen und auf Brot genießen!
Dienstag, 4. März 2014
*Produkttest* Violife creamy von Viotros
Der Online-Versand veganic hat mir freundlicher Weise wieder eine neue vegane Käsesorte zum Probieren zur Verfügung gestellt - inkl. Überraschungsprodukte, die ich auch bald vorstelle!
Ich durfte ja bereits im September den neuen leckeren Scheibenkäse von Violife - einer griechischen Firma - vorstellen. Nun gibt es von der gleichen Firma einen veganen Frischkäse - den Violife creamy - in fünf Geschmacksrichtungen: Original, Tomate & Basilikum, Gurke & Dill, Kräuter und Chilli. Das Beste an diesem veganen Frischkäse aus Griechenland: Er enthält kein Gluten, kein Cholesterin und ist darüber hinaus sogar Palmölfrei! Die Hauptzutaten sind Kokosfett und Wasser - und dann kommen schon die Geschmackstreiber, also entweder Tomaten oder eben Kräuter. Das finde ich super und das schmeckt man vor allem auch!
Als erstes testete ich die Sorte Chili - und ich muss sagen, dass sie ganz schön scharf ist! Jetzt nicht so, dass man es nicht essen kann, aber man schmeckt die scharfe Chilinote sehr gut raus. Meine omnivore Mama hat die Sorte auch gekostet und war dieses Mal nicht ganz so begeistert wie vom Schnittkäse. Wahrscheinlich liegt es aber an der ganz leichten Kokosnote, vermute ich. Die Schärfe fand sie aber gerade gut.
Anschließend wurde die Geschmacksrichtung Gurke & Dill geöffnet, als liebe (vegane) Freunde zu Besuch waren. Die waren von der Sorte so begeistert, dass ich ihnen die Packung gleich mit nach Hause gab :-)
Momentan teste ich die Sorte Tomate & Basilikum und ich muss sagen, dass man diese Geschmacksrichtung wunderbar kombinieren kann - zu einer Scheibe neutralem Wilmersburger, oder mit frischer Tomate oder frischem Feldsalat belegt. Auch kann man den Frischkäse als Streichcreme für Burger oder Sandwichtoasts verwenden - er schmilzt sogar etwas! In den letzten Tagen hatten wir von einem befreundeten Vegetarier besuch und er hatte nicht mal bemerkt, dass es sich dabei um veganen Frischkäse handelt.
Insgesamt muss ich sagen, dass der Frischkäse schon streichzart und cremig ist (auch wenn die Konsistenz in der Packung bissl komisch ausschaut) und vor allem natürlich schmeckt - die Sorte Gurke & Dill schmeckt einfach nach Dill und etwas Gurke. Und Tomate & Basilikum eben auch.
Und damit sich eine(r) von euch auch von dem neuen veganen Frischenkäse ein Bild machen kann, möchte ich die letzten beiden Packungen - also Original und Kräuter - verlosen!
Wer die beiden Sorten Violife creamy (Original und Kräuter) testen möchte, schreibt hier unter diesen Beitrag einen Kommentar mit seiner Email-Adresse. Teilnahmeschluss ist der 12. März 2014. Verschickt wird nur innerhalb Deutschlands (Kühlversand). Verlost wird über random.org. Den Gewinner/die Gewinnerin benachrichtige ich dann per E-Mail.
Ich freue mich auf eure Kommentare und drücke allen die Daumen!
Nachtrag: And the winner is: *Trommelwirbel* Melanie! Herzlichen Glückwunsch - du solltest auch eine E-Mail von mir erhalten haben! :)
Ich durfte ja bereits im September den neuen leckeren Scheibenkäse von Violife - einer griechischen Firma - vorstellen. Nun gibt es von der gleichen Firma einen veganen Frischkäse - den Violife creamy - in fünf Geschmacksrichtungen: Original, Tomate & Basilikum, Gurke & Dill, Kräuter und Chilli. Das Beste an diesem veganen Frischkäse aus Griechenland: Er enthält kein Gluten, kein Cholesterin und ist darüber hinaus sogar Palmölfrei! Die Hauptzutaten sind Kokosfett und Wasser - und dann kommen schon die Geschmackstreiber, also entweder Tomaten oder eben Kräuter. Das finde ich super und das schmeckt man vor allem auch!
Als erstes testete ich die Sorte Chili - und ich muss sagen, dass sie ganz schön scharf ist! Jetzt nicht so, dass man es nicht essen kann, aber man schmeckt die scharfe Chilinote sehr gut raus. Meine omnivore Mama hat die Sorte auch gekostet und war dieses Mal nicht ganz so begeistert wie vom Schnittkäse. Wahrscheinlich liegt es aber an der ganz leichten Kokosnote, vermute ich. Die Schärfe fand sie aber gerade gut.
Anschließend wurde die Geschmacksrichtung Gurke & Dill geöffnet, als liebe (vegane) Freunde zu Besuch waren. Die waren von der Sorte so begeistert, dass ich ihnen die Packung gleich mit nach Hause gab :-)
Momentan teste ich die Sorte Tomate & Basilikum und ich muss sagen, dass man diese Geschmacksrichtung wunderbar kombinieren kann - zu einer Scheibe neutralem Wilmersburger, oder mit frischer Tomate oder frischem Feldsalat belegt. Auch kann man den Frischkäse als Streichcreme für Burger oder Sandwichtoasts verwenden - er schmilzt sogar etwas! In den letzten Tagen hatten wir von einem befreundeten Vegetarier besuch und er hatte nicht mal bemerkt, dass es sich dabei um veganen Frischkäse handelt.
Insgesamt muss ich sagen, dass der Frischkäse schon streichzart und cremig ist (auch wenn die Konsistenz in der Packung bissl komisch ausschaut) und vor allem natürlich schmeckt - die Sorte Gurke & Dill schmeckt einfach nach Dill und etwas Gurke. Und Tomate & Basilikum eben auch.
Und damit sich eine(r) von euch auch von dem neuen veganen Frischenkäse ein Bild machen kann, möchte ich die letzten beiden Packungen - also Original und Kräuter - verlosen!
Wer die beiden Sorten Violife creamy (Original und Kräuter) testen möchte, schreibt hier unter diesen Beitrag einen Kommentar mit seiner Email-Adresse. Teilnahmeschluss ist der 12. März 2014. Verschickt wird nur innerhalb Deutschlands (Kühlversand). Verlost wird über random.org. Den Gewinner/die Gewinnerin benachrichtige ich dann per E-Mail.
Ich freue mich auf eure Kommentare und drücke allen die Daumen!
Nachtrag: And the winner is: *Trommelwirbel* Melanie! Herzlichen Glückwunsch - du solltest auch eine E-Mail von mir erhalten haben! :)
Montag, 30. September 2013
Herbst auf der Pizza
Ich glaube es ist mittlerweile bekannt, dass mein Freund auf "altes" Gemüse wie Wirsing und Grünkohl und Rosenkohl steht. Ich eher weniger, deswegen kenne ich auch nur wenige Rezepte damit. Aber ich bin ja offen für Neues, ähm Altes und so überlegten wir, was wir mit Rosenkohl machen könnten. Rosenkohl-Risotto? Hatten wir schon mal. Und irgendwie wollten wir mal wieder Pizza essen...
Also warum nicht mal Rosenkohl auf die Pizza geben?! Dazu gesellten sich auf die "Pizza Senzo" (ohne Tomatensoße) noch Kürbisspalten, Pilze, Frühlingszwiebeln, Weintrauben und Chorizo-Scheiben und schon hatten wir eine herbstlich belegte Pizza vor uns. Wir waren beide echt überrascht über den Geschmack - warum gibt es das eigentlich nicht beim Italiener?!
Herbst-Pizza
Zutaten für den Belag
- 1/2 Kürbis
- 10-12 Rosenkohlköpfe
- 1 Chorizo (Spacebar)
- Champignons
- Weintrauben
- 1 Beutel veganic Pizzakäse
- Frühlingszwiebel
- Mandelsplitter
- Salz, Pfeffer
Also warum nicht mal Rosenkohl auf die Pizza geben?! Dazu gesellten sich auf die "Pizza Senzo" (ohne Tomatensoße) noch Kürbisspalten, Pilze, Frühlingszwiebeln, Weintrauben und Chorizo-Scheiben und schon hatten wir eine herbstlich belegte Pizza vor uns. Wir waren beide echt überrascht über den Geschmack - warum gibt es das eigentlich nicht beim Italiener?!
Herbst-Pizza
Zutaten für den Belag
- 1/2 Kürbis
- 10-12 Rosenkohlköpfe
- 1 Chorizo (Spacebar)
- Champignons
- Weintrauben
- 1 Beutel veganic Pizzakäse
- Frühlingszwiebel
- Mandelsplitter
- Salz, Pfeffer
Donnerstag, 5. September 2013
Der neue vegane Käse - Violife
Zu den häufigsten Kommentaren, wenn man sich über die vegane Lebensweise unterhält, zählt die Aussage, dass einem Käse fehlen würde. Das stimmt auch so und kann ich nach nun 387 Tagen als Veganerin genau diesen Punkt unterschreiben. Käse fehlt mir. Aber nicht so unsagbar doll, dass ich darüber alles über den Haufen werfen und in ein Stück Camenbert oder alten Gouda beißen würde. Dafür sorgen auch zahlreiche vegane Käseoptionen wie Daiya oder Wilmersburger. Dazu kommen immer mehr vegane Käsesorten (künftig wird auch Tofutown in einer alten Käserei veganen Käse herstellen) und ganz neu dabei ist die griechische Firma Violife gleich mit zehn Sorten: Original, Cheddar, Tomate-Basilikum, Paprika, Pizza, Pilze, Kräuter, Oliven, Olivenöl, Chili.
Woraus der neue vegane Käse besteht? Nun - die meisten veganen Käsesorten basieren auf pflanzlichem Fett: Die Daiya-Scheiben bestehen aus Wasser, Tapioca-Stärke und leider Palmöl, während die Wilmersburger-Scheiben aus Wasser, pflanzlichem Öl (23%) und Kartoffelstärke bestehen - seit dem 1. November 2012 wird der Wilmersburger Käse palmölfrei hergestellt.
Und Violife? Die (Haupt-)Zutaten sind identisch mit dem Wilmersburger: Wasser, 23 % pflanzliches Öl (Kokosöl) und Kartoffelstärke. Und auch die weiteren Zutaten klingen zumindest identisch: Schmelzsalz, vegane Aromen und Beta-Carotin als Farbstoff für die "klassischen" Sorten.
Vom Online-Versand veganic.de habe ich zehn Sorten zum Probieren zur Verfügung gestellt bekommen. Gekostet habe ich bisher vier Sorten: Cheddar, Tomate-Basilikum, Kräuter und Chili. Diese Sorten sind den Wilmersburger Scheiben sehr ähnlich - sowohl optisch, als auch von der Struktur und vom Geschmack. Die 200g-Packungen enthalten jeweils zehn Scheiben, die allerdings stärker aneinander kleben, als beispielsweise die Wilmersburger Scheiben (kann aber auch am Versand liegen bzw. daran, dass die Packung ein paar Stunden ungekühlt stand bis ich Zuhaus war).
Mein Favorit war dabei Chilli - denn die Sorte bringt zudem noch eine Gewisse Schärfe mit, und das mag ich :)
Mein Fazit: Die getesteten Violife-Sorten können in ihrer Konsistenz mit "echtem" Scheibenkäse mithalten - vor allem mit (für mich eher geschmacklosem) Emmentaler oder Butterkäse. Die gewürzten Sorten machen vor allem den Unterschied und den Geschmack. Geschmack ist natürlich immer relativ - so schmecken mir Daiya, Wilmersburger und nun auch Violife deutlich besser als andere Sorten. Und meine omivoren bzw. vegetarischen "Versuchskaninchen" sagen folgendes über den violife:
Meine (omnivore) Mama testete Cheddar und Tomate-Basilikum: "Obwohl ich alles esse und weil ich offen für alles bin, probierte ich gern die Käsesorten cheddar flavour und with tomato & basil - vegan von violife aus. Bei mir muss Käse nach Käse schmecken - also kräftig "käsig" und nicht nach Gemüsezusätze. Daher war ich mit dem Geschmack des cheddar flavour recht zufrieden und er hat mir besser geschmeckt als der with tomato & basil. Bei beiden allerdings vermisste ich einwenig die "Fettigkeit" eines herkömmlichen Käses. Die beiden Käsesorten ähneln nämlich einbischen herkömmlichem Diätkäse, schade."
Eine liebe (omnivore) Freundin testete die Kräuter-Variante:
"Den Kräuterkäse aufm Brötchen fand ich von der Konsistenz schön weich (nicht so quietschi wie einige erstzkäsedinge manchmal sind.) und super gewürzt. Und in Kombi mit dem Zwergenstrich super!"
Und mein immernoch vegetarisch lebender Freund urteilte über Chilli: "Im Abgang ist der ganz schön scharf - da geht ganz schön was ab im Mund! Der ist nicht so dehnbar wie echter Scheibenkäse, aber eigentlich ganz gut - kann man essen, wa!"
Wie schaut es bei euch aus - welche veganen Käse-Sorten schmecken euch am besten?
Damit ich die restlichen Packungen nicht allein teste, möchte ich gerne 2 x 2 Sorten zum Testen verlosen:
Woraus der neue vegane Käse besteht? Nun - die meisten veganen Käsesorten basieren auf pflanzlichem Fett: Die Daiya-Scheiben bestehen aus Wasser, Tapioca-Stärke und leider Palmöl, während die Wilmersburger-Scheiben aus Wasser, pflanzlichem Öl (23%) und Kartoffelstärke bestehen - seit dem 1. November 2012 wird der Wilmersburger Käse palmölfrei hergestellt.
Und Violife? Die (Haupt-)Zutaten sind identisch mit dem Wilmersburger: Wasser, 23 % pflanzliches Öl (Kokosöl) und Kartoffelstärke. Und auch die weiteren Zutaten klingen zumindest identisch: Schmelzsalz, vegane Aromen und Beta-Carotin als Farbstoff für die "klassischen" Sorten.
Vom Online-Versand veganic.de habe ich zehn Sorten zum Probieren zur Verfügung gestellt bekommen. Gekostet habe ich bisher vier Sorten: Cheddar, Tomate-Basilikum, Kräuter und Chili. Diese Sorten sind den Wilmersburger Scheiben sehr ähnlich - sowohl optisch, als auch von der Struktur und vom Geschmack. Die 200g-Packungen enthalten jeweils zehn Scheiben, die allerdings stärker aneinander kleben, als beispielsweise die Wilmersburger Scheiben (kann aber auch am Versand liegen bzw. daran, dass die Packung ein paar Stunden ungekühlt stand bis ich Zuhaus war).
Mein Favorit war dabei Chilli - denn die Sorte bringt zudem noch eine Gewisse Schärfe mit, und das mag ich :)
Eine liebe (omnivore) Freundin testete die Kräuter-Variante:
"Den Kräuterkäse aufm Brötchen fand ich von der Konsistenz schön weich (nicht so quietschi wie einige erstzkäsedinge manchmal sind.) und super gewürzt. Und in Kombi mit dem Zwergenstrich super!"
Und mein immernoch vegetarisch lebender Freund urteilte über Chilli: "Im Abgang ist der ganz schön scharf - da geht ganz schön was ab im Mund! Der ist nicht so dehnbar wie echter Scheibenkäse, aber eigentlich ganz gut - kann man essen, wa!"
Wie schaut es bei euch aus - welche veganen Käse-Sorten schmecken euch am besten?
Damit ich die restlichen Packungen nicht allein teste, möchte ich gerne 2 x 2 Sorten zum Testen verlosen:
- Paket A: Original und Pizza
- Paket B: Paprika und Olivenöl
Wer eines der Produkte-Pakete testen möchte, schreibt hier unter diesen Beitrag einen Kommentar mit dem gewünschten Paket und seiner Email-Adresse. Teilnahmeschluss ist der 15. September 2013. Verschickt wird nur innerhalb Deutschlands (Kühlversand). Verlost wird über random.org.
Dienstag, 16. April 2013
So ein Käse! Ähm Aufschnitt...
Als ich letzten Mittwoch den letzten portionierten Tofu-Aufschnitt aus dem Gefrierfach nahm, fiel mir ein, dass ich das Rezept dafür noch gar nicht mit euch geteilt habe!
Hier kommt es also nun - ich versuche ja, mir eine schöne, leckere Käsealternative zu basteln. Sehr weit bin ich dabei noch nicht und ich hab auch schon einige Sachen in die Tonne schmeissen müssen, da das Ergebnis einfach widerlich war (Ein Mozzarella-Versuch ging total in die Hose...). Aber diese Variante mit Kokos-Reismilch, Macadamia-Nüssen, Walnüssen und Bärlauchtofu hat mir gut geschmeckt und fand ich von der Konsistenz auch angenehm. Die angegebenen Zutaten haben bei mir für eine 750ml-Packung ausgereicht. Nachdem der Aufschnitt fest ist, habe ich ihn in Scheiben geschnitten und portionsweise tiefgekühlt und einfach dann immer einzeln entnommen (über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen).
Tofu-Aufschnitt
Hier kommt es also nun - ich versuche ja, mir eine schöne, leckere Käsealternative zu basteln. Sehr weit bin ich dabei noch nicht und ich hab auch schon einige Sachen in die Tonne schmeissen müssen, da das Ergebnis einfach widerlich war (Ein Mozzarella-Versuch ging total in die Hose...). Aber diese Variante mit Kokos-Reismilch, Macadamia-Nüssen, Walnüssen und Bärlauchtofu hat mir gut geschmeckt und fand ich von der Konsistenz auch angenehm. Die angegebenen Zutaten haben bei mir für eine 750ml-Packung ausgereicht. Nachdem der Aufschnitt fest ist, habe ich ihn in Scheiben geschnitten und portionsweise tiefgekühlt und einfach dann immer einzeln entnommen (über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen).
Tofu-Aufschnitt
Zutaten
- 400ml Kokos-Reis-Milch
- 3 TL Agar Agar
- 30g Macadamia-Nüsse
- 70g Walnüsse
- 150g Bärlauchtofu
- 3 EL Zitronensaft
- 2 EL Tahin
- 2 EL Shiro Miso
- 2 EL Würzhefe
- 2 EL getrocknete Tomaten
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
Eine gewünschte Form mit Frischhaltefolie auslegen. Den Tofu mit Küchenpapier vorsichtig ausdrücken und zusammen mit den Nüssen in einem Multizerkleinerer zerbröseln. Tofu, Nüsse zusammen mit Zitronensaft, Tahin, Shiro Miso, Salz, Pfeffer Würzhefe und getrocknete Tomaten in einen Mixer geben. In einem Topf die Kokos-Reismilch zum Kochen bringen und das Agar Agar einrühren. Drei Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen. Anschließend max. zwei Minuten abkühlen lassen und zu den restlichen Zutaten geben. Alles gut mixen lassen und anschließend in die vorbereitete Form geben. Den Käse abkühlen lassen und dann im Kühlschrank mind. eine Nacht kalt stellen. Anschließend lässt er sich aus der Form stürzen und schneiden.
Freitag, 28. Dezember 2012
Daiya!! Ach ja - und mexikanisches Bohnengratin
Jetzt sind sie da - sechs Packungen des Daiya-Käses aus dem veganz: Drei Sorten Streukäse (Cheddar, Mozzarella und Pepperjack) und drei Sorten Schnittkäse (Cheddar, Jack und Havarti).
Als erstes wurde der Streukäse im Pepper Jack Style getestet, da meine Mama einen mexikanischen Bohnenauflauf machen wollte. Das Rezept hat sie übrigens aus einer Ausgabe von Köstlich Vegetarisch und ist supereasy zuzubereiten.
Laut Rezept soll der Auflauf nur fünf Minuten in den Ofen - die Zeit hat nicht ganz gereicht, dass der Daiya schmolz, aber er wurde definitv weich und zog leichte Fäden beim Essen. Auf jeden Fall ergänzte der Käse durch seine leichte Schärfe und sein käsiges Aroma den Bohnenmus total gut. Die Bohnenmasse selbst könnte man auch super einfach in Tortillawraps füllen oder mit Nachos dippen...
Bohnenauflauf
Zutaten (für 2-3 Personen)
- 2 Dosen Kidneybohnen
- 300g Tomaten
- 1 Zwiebel
- 1 EL Tomatenmark
- Petersilie
- 1 TL Paprika
- 2 TL Kreuzkümmel
- Cayennepfeffer, Salz
- Streukäse
- Öl
Zubereitung
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Zwiebeln schälen und klein hacken. Kidneybohnen in einem Sieben mit kaltem Wasser abbrausen und abtropfen lassen. Tomaten waschen und in Scheiben schneiden.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Kidneybohnen hinzu geben und sanft mit einer Gabel zerdrücken. Die Masse vom Herd nehmen und Tomatenmark sowie die Tomaten und Peptersilie unterrühren. Mit Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen und in eine Auflaufform geben. Mit Streukäse bestreuen und 5-10 Minuten backen.
Als erstes wurde der Streukäse im Pepper Jack Style getestet, da meine Mama einen mexikanischen Bohnenauflauf machen wollte. Das Rezept hat sie übrigens aus einer Ausgabe von Köstlich Vegetarisch und ist supereasy zuzubereiten.
Laut Rezept soll der Auflauf nur fünf Minuten in den Ofen - die Zeit hat nicht ganz gereicht, dass der Daiya schmolz, aber er wurde definitv weich und zog leichte Fäden beim Essen. Auf jeden Fall ergänzte der Käse durch seine leichte Schärfe und sein käsiges Aroma den Bohnenmus total gut. Die Bohnenmasse selbst könnte man auch super einfach in Tortillawraps füllen oder mit Nachos dippen...
Bohnenauflauf
Zutaten (für 2-3 Personen)
- 2 Dosen Kidneybohnen
- 300g Tomaten
- 1 Zwiebel
- 1 EL Tomatenmark
- Petersilie
- 1 TL Paprika
- 2 TL Kreuzkümmel
- Cayennepfeffer, Salz
- Streukäse
- Öl
Zubereitung
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Zwiebeln schälen und klein hacken. Kidneybohnen in einem Sieben mit kaltem Wasser abbrausen und abtropfen lassen. Tomaten waschen und in Scheiben schneiden.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Kidneybohnen hinzu geben und sanft mit einer Gabel zerdrücken. Die Masse vom Herd nehmen und Tomatenmark sowie die Tomaten und Peptersilie unterrühren. Mit Paprika, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer würzen und in eine Auflaufform geben. Mit Streukäse bestreuen und 5-10 Minuten backen.
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Cococabana-Weichkäse
Kokosmilch und Macadamia-Nüsse? Daraus soll eine Art Weichkäse werden? Ich muss zugeben, ich war wirklich skeptisch. Zumal ich auch nicht so der Kokos-Fan bin... Aber als ich das Resultat probierte wurde ich von dem leicht süßlich-herben Geschmack regelrecht umgeworfen. DAS ist endlich mal eine selbstgemachte Käse-Alternative, der mir eeeeecht super schmeckt. Und so schwierig ist sie auch überhaupt nicht herzustellen! Auch der Kokos-Anteil war nicht zu mächtig, sondern gab dem Rahmkäse nur eine leichte Kokos-Note.
Mittlerweile habe ich das Rezept, das übrigens aus dem Buch "KäseVeganese" stammt, schon drei Mal gemacht und jetzt das erste Mal etwas abgewandelt probiert, weil ich es bei Sigrid auf vegangenießen so ähnlich gefunden habe: Die Kokosmilch wechselte ich in Mandelmilch und bei den Nüssen mischte ich Cashewkerne mit dazu. Zudem benutzte ich beim letzten Mal Bärlauchtofu, anstatt Naturtofu - das Ergebnis ist erstaunlicher weise etwas süßlicher und man riecht den Bärlauch aus dem Tofu lediglich (wahrscheinlich müsste ich mal etwas von dem Bärlauchpesto dazu geben, um eine wirklich würzige Note zu erhalten... nächstes Mal!), aber der "Käse" ist genauso rahmigleckerlecker...
Zutaten
- 400ml Mandelmilch
- 3 TL Agar Agar
- 50g Macadamia-Nüsse
- 50g Cashewkerne
- 150g Bärlauchtofu
- 1/2 kleine Zwiebel
- 3 EL Zitronensaft
- 2 EL Tahin
- 2 EL Shiro Miso
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
Eine gewünschte Form mit Frischhaltefolie auslegen. Die Zwiebel schälen und klein hacken. Den Tofu mit Küchenpapier vorsichtig ausdrücken und zusammen mit den Nüssen in einem Multizerkleinerer zerbröseln. Zwiebel, Tofu, Nüsse zusammen mit Zitronensaft, Tahin, Shiro Miso, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben. In einem Topf die Mandelmilch zum Kochen bringen und das Agar Agar einrühren. Drei Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen. Anschließend max. eine Minute abkühlen lassen und zu den restlichen Zutaten geben. Alles mit einem Pürierstab zu einer groben Masse pürieren und in die vorbereitete Form geben. Den Käse abkühlen lassen und dann im Kühlschrank mind. eine Nacht kalt stellen. Anschließend lässt er sich aus der Form stürzen und schneiden.
Mittlerweile habe ich das Rezept, das übrigens aus dem Buch "KäseVeganese" stammt, schon drei Mal gemacht und jetzt das erste Mal etwas abgewandelt probiert, weil ich es bei Sigrid auf vegangenießen so ähnlich gefunden habe: Die Kokosmilch wechselte ich in Mandelmilch und bei den Nüssen mischte ich Cashewkerne mit dazu. Zudem benutzte ich beim letzten Mal Bärlauchtofu, anstatt Naturtofu - das Ergebnis ist erstaunlicher weise etwas süßlicher und man riecht den Bärlauch aus dem Tofu lediglich (wahrscheinlich müsste ich mal etwas von dem Bärlauchpesto dazu geben, um eine wirklich würzige Note zu erhalten... nächstes Mal!), aber der "Käse" ist genauso rahmigleckerlecker...
Zutaten
- 400ml Mandelmilch
- 3 TL Agar Agar
- 50g Macadamia-Nüsse
- 50g Cashewkerne
- 150g Bärlauchtofu
- 1/2 kleine Zwiebel
- 3 EL Zitronensaft
- 2 EL Tahin
- 2 EL Shiro Miso
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
Eine gewünschte Form mit Frischhaltefolie auslegen. Die Zwiebel schälen und klein hacken. Den Tofu mit Küchenpapier vorsichtig ausdrücken und zusammen mit den Nüssen in einem Multizerkleinerer zerbröseln. Zwiebel, Tofu, Nüsse zusammen mit Zitronensaft, Tahin, Shiro Miso, Salz und Pfeffer in ein hohes Gefäß geben. In einem Topf die Mandelmilch zum Kochen bringen und das Agar Agar einrühren. Drei Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen. Anschließend max. eine Minute abkühlen lassen und zu den restlichen Zutaten geben. Alles mit einem Pürierstab zu einer groben Masse pürieren und in die vorbereitete Form geben. Den Käse abkühlen lassen und dann im Kühlschrank mind. eine Nacht kalt stellen. Anschließend lässt er sich aus der Form stürzen und schneiden.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Got Milk? You don't need it.
Wer kennt sie nicht - die "got milk?"-Kampagne mit den Milchbärten von der amerikanischen Vereinigung der Milchbauern? Es wird dabei allen erklärt, wie gesund Milch ist und wie berühmt und sexy man durch deren Konsum wird, aber ist das wirklich so? Ca. 70 Prozent der asiatischen Erwachsenen haben eine Lactoseintoleranz - in Europa sind es ca. 5 Prozent - Tendenz steigend.
Bei learnstuff.com bin ich auf eine äußerst interessante Infografik über den Milchkonsum (vor allem in Amerika - aber meist ist das alles ja zu bis zu 80% auch auf Deutschland/Europa übertragbar) gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten möchte - ein überraschender Fakt daraus: Milch ist die Hauptauslöser für Allergien bei Kleinkindern...
Bei learnstuff.com bin ich auf eine äußerst interessante Infografik über den Milchkonsum (vor allem in Amerika - aber meist ist das alles ja zu bis zu 80% auch auf Deutschland/Europa übertragbar) gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten möchte - ein überraschender Fakt daraus: Milch ist die Hauptauslöser für Allergien bei Kleinkindern...
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Pizzatime beim vegan Wednesday #11
Diesen Mittwoch begann ich wieder mit Müsli mit frischen Früchten - mit dabei die Vitamin C-Bomben Kiwi und Goji-Beeren... Auf dem Mittagsbrötchen war der Rest vom Kokos-Weichkäse (wessen Rezept ich euch noch schulde! ohje... es folgt dieses Wochenende - versprochen!).
Und am Abend gönnten wir uns zur Halbzeit eine Pizza. Ich hab mich diesmal an dem Rezept von Sarah (veganguerilla) orientiert und während der Mittagspause im Supermarkt ne süße kleine Packung Bio-Weizen-Vollkornmehl entdeckt, die verarbeitet werden wollte. Dazu Kürbisaufstrich als Grundlage und obendrauf die frische Ernte selbstgezüchteter Radieschen- und Rotkleesprossen... ach ja und zwischendrin tümmelten sich Pizzaschmelz von Wilmersburger, veganslices Salami von Wheaty, ganz viel Gemüse wie Mais, Tomaten, eingelegte Currytomaten und Sauerkraut... :
Carola von twoodledrum sammelt übrigens diese Woche - und dort werdet ihr dann auch alle anderen Beiträge finden :) Ich geh mich jetzt auch inspirieren lassen... Wer die Ergebnisse von letzter Woche sehen möchte, folgt diesem Link zu Pinterest.
Pizza
Zutaten (für 2 Hungrige)
- 100g Weizenmehl
- 200g Weizen-Vollkornmehl
- 1 Pck. Hefe
- 1 Prise Vollrohrzucker
- Meersalz
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Nepetella (oder Oregano / Thymian)
- 125ml warmes Wasser
- Kürbisaufstrich (Rezept folgt), bei Bedarf Kürbiskerne
- veganer Käse (z.b. der hier)
- Salami (z.b. die hier)
- Gemüse (z.b. Mais, Tomaten, Gurken, Zwiebel, Sauerkraut...)
Zubereitung
Für den Teig zunächst in einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Öl und Nepetella mit dem warmen Wasser zu einem Teig verarbeiten und mind. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend noch einmal gut durchkneten und den Teig ausrollen. Den Ofen auf 220°C vorheizen.
Die Pizza nach Belieben belegen - wir machen zur Zeit Pizzaschmelz ganz nach unten und nach oben - so bekommt er fast echtes "Käseverhalten" und schlägt Bläschen. Dann die Pizza 15 Minuten backen und vor dem Servieren mit frischen Sprossen (oder Rukola) bestreuen.
Und am Abend gönnten wir uns zur Halbzeit eine Pizza. Ich hab mich diesmal an dem Rezept von Sarah (veganguerilla) orientiert und während der Mittagspause im Supermarkt ne süße kleine Packung Bio-Weizen-Vollkornmehl entdeckt, die verarbeitet werden wollte. Dazu Kürbisaufstrich als Grundlage und obendrauf die frische Ernte selbstgezüchteter Radieschen- und Rotkleesprossen... ach ja und zwischendrin tümmelten sich Pizzaschmelz von Wilmersburger, veganslices Salami von Wheaty, ganz viel Gemüse wie Mais, Tomaten, eingelegte Currytomaten und Sauerkraut... :
Carola von twoodledrum sammelt übrigens diese Woche - und dort werdet ihr dann auch alle anderen Beiträge finden :) Ich geh mich jetzt auch inspirieren lassen... Wer die Ergebnisse von letzter Woche sehen möchte, folgt diesem Link zu Pinterest.
Pizza
Zutaten (für 2 Hungrige)
- 100g Weizenmehl
- 200g Weizen-Vollkornmehl
- 1 Pck. Hefe
- 1 Prise Vollrohrzucker
- Meersalz
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Nepetella (oder Oregano / Thymian)
- 125ml warmes Wasser
- Kürbisaufstrich (Rezept folgt), bei Bedarf Kürbiskerne
- veganer Käse (z.b. der hier)
- Salami (z.b. die hier)
- Gemüse (z.b. Mais, Tomaten, Gurken, Zwiebel, Sauerkraut...)
Zubereitung
Für den Teig zunächst in einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Öl und Nepetella mit dem warmen Wasser zu einem Teig verarbeiten und mind. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend noch einmal gut durchkneten und den Teig ausrollen. Den Ofen auf 220°C vorheizen.
Die Pizza nach Belieben belegen - wir machen zur Zeit Pizzaschmelz ganz nach unten und nach oben - so bekommt er fast echtes "Käseverhalten" und schlägt Bläschen. Dann die Pizza 15 Minuten backen und vor dem Servieren mit frischen Sprossen (oder Rukola) bestreuen.
Sonntag, 7. Oktober 2012
Kosmobiodynamisch-was?!
Beim Streetlife Festival in München (ja, es ist schon wieder ein paar Wochen her), entdeckten wir den kleinen Stand des St. Michaelshof am Odeonsplatz. Zwar ist mir das Logo schon am Viktualienmarkt und auch beim Wiener Platz aufgefallen, aber bisher hatte ich mich mit den Produkten nicht beschäftigt. Nun blieben wir aber stehen und schauten uns die netten, kosmobiodynamisch-angebauten Produkte an... und am Ende lagen ein Glas Bärlauchpesto sowie eine Flasche Holundersirup in meiner Tasche.
Der Sirup wanderte Zuhaus ins Wasser und das Pesto zur Pasta... mmhh ...dazu etwas vom veganen Soja-Parmesan und selbstgemachten Pflaumenwein... mehr braucht man nicht für ein feines veganes Dinner!
Zutaten (für 2 Personen)
- 200g Pasta
- 3-4 EL Pesto
- Soja-Parmesan
Zubereitung
Pasta nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser kochen, abgießen (etwas vom Kochwasser aufheben) und mit dem Pesto mischen - wenn es zu trocken ist, das aufgefangene Kochwasser hinzugeben. Mit Parmesan und einem Klecks Pesto servieren.
Der Sirup wanderte Zuhaus ins Wasser und das Pesto zur Pasta... mmhh ...dazu etwas vom veganen Soja-Parmesan und selbstgemachten Pflaumenwein... mehr braucht man nicht für ein feines veganes Dinner!
Zutaten (für 2 Personen)
- 200g Pasta
- 3-4 EL Pesto
- Soja-Parmesan
Zubereitung
Pasta nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser kochen, abgießen (etwas vom Kochwasser aufheben) und mit dem Pesto mischen - wenn es zu trocken ist, das aufgefangene Kochwasser hinzugeben. Mit Parmesan und einem Klecks Pesto servieren.
Mittwoch, 26. September 2012
Pasta mit Kürbispesto
Bei meinen Eltern im Garten habe ich kleine, reife Hokkaido-Kürbisse entdeckt - die willkommene Gelegenheit endlich ein herbstliches Kürbis-Rezept aus der aktuellen "Köstlich Vegetarisch" zu testen (allerdings habe ich es "veganisiert", was aber total einfach war!
Das Rezept ist etwas aufwendiger, aber der Geschmack ist den Aufwand allemal wert. Insbesondere durch den leicht-scharfen Parmesan erhält das Pesto eine schöne, spannende Note (ohne den Respekt vor dem Kürbis zu verlieren).
Wer Hunger auf dieses Kürbispesto bekommen hat, kann mit dieser ecard (samt vegetarischem Rezept) gerne seine Freunde und Familie an den Tisch laden - uns hat es jedenfalls sehr geschmeckt.
Zutaten (für 4 Personen)
- 1 Hokkaido-Kürbis
- 500 ml Gemüsebrühe
- 75 g Kürbiskerne
- Sojasoße
- Öl
- Salz, Pfeffer, Muskat
- 100 g veganer Parmesan (siehe unten)
- 400g Spaghetti
Soja-Parmesan
- 100g Sojakerne
- 25g Hefeflocken
- 15g Semmelbrösel
- 1 EL getrocknete Petersilie
- 1 Msp Meersalz
- Pfeffer
- 1-2 trockene Chilischote(n)
Zubereitung
Kürbis waschen, entkernen und grob würfeln. In der Gemüsebrühe ca. 10 Minuten garen, abgießen und die Gemüsebrühe dabei auffangen. Den Kürbis kalt abbrausen.
Für den Parmesan alle Zutaten im Mixer zerkleinern.
Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, mit Sojasoße ablöschen und beiseite stellen. 2/3 des Kürbis zusammen mit 75g Parmesan, 50g Kürbiskernen, 4 EL Öl und 6-8 EL Gemüsebrühe pürieren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Die Spaghetti nach Packungsanleitung in Salzwasser zubereiten. In der letzten Minute den übrigen Kürbis hinzufügen. Nudeln + Kürbis abgießen (etwas von dem Wasser auffangen) und mit dem Kürbispesto verrühren (wenn es zu trocken ist, etwas von dem aufgefangenen Wasser hinzu geben). Mit übrigem Parmesan und Kürbiskernen bestreut servieren.
Das Rezept ist etwas aufwendiger, aber der Geschmack ist den Aufwand allemal wert. Insbesondere durch den leicht-scharfen Parmesan erhält das Pesto eine schöne, spannende Note (ohne den Respekt vor dem Kürbis zu verlieren).
Wer Hunger auf dieses Kürbispesto bekommen hat, kann mit dieser ecard (samt vegetarischem Rezept) gerne seine Freunde und Familie an den Tisch laden - uns hat es jedenfalls sehr geschmeckt.
Zutaten (für 4 Personen)
- 1 Hokkaido-Kürbis
- 500 ml Gemüsebrühe
- 75 g Kürbiskerne
- Sojasoße
- Öl
- Salz, Pfeffer, Muskat
- 100 g veganer Parmesan (siehe unten)
- 400g Spaghetti
Soja-Parmesan
- 100g Sojakerne
- 25g Hefeflocken
- 15g Semmelbrösel
- 1 EL getrocknete Petersilie
- 1 Msp Meersalz
- Pfeffer
- 1-2 trockene Chilischote(n)
Zubereitung
Kürbis waschen, entkernen und grob würfeln. In der Gemüsebrühe ca. 10 Minuten garen, abgießen und die Gemüsebrühe dabei auffangen. Den Kürbis kalt abbrausen.
Für den Parmesan alle Zutaten im Mixer zerkleinern.
Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, mit Sojasoße ablöschen und beiseite stellen. 2/3 des Kürbis zusammen mit 75g Parmesan, 50g Kürbiskernen, 4 EL Öl und 6-8 EL Gemüsebrühe pürieren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Die Spaghetti nach Packungsanleitung in Salzwasser zubereiten. In der letzten Minute den übrigen Kürbis hinzufügen. Nudeln + Kürbis abgießen (etwas von dem Wasser auffangen) und mit dem Kürbispesto verrühren (wenn es zu trocken ist, etwas von dem aufgefangenen Wasser hinzu geben). Mit übrigem Parmesan und Kürbiskernen bestreut servieren.
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