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Mittwoch, 18. Juni 2014

Anti-Fasten in Essen #2

Ich berichte antichronologisch (gibt's dafür eigentlich ein anderes Wort?) - denn vor dem Schichtbetrieb besuchten wir das Café Ma(h)l anders (Forsthausstraße 9), weil es dort einen veganen Mittagstisch und natürlich vegane Kuchen gibt. Am Ende bestellten wir (fast) alle Kuchen, ganz getreu dem Motto "eat Dessert first"!

Das Ma(h)l anders ist allerliebst eingerichtet - viel persönlicher als die stylischen Imbissbuden derzeit. Mit grünen Floraltapeten, weißen Holztischen und kleinen Kronleuchtern (damit hat man ja immer sofort mein Herz gewonnen). Die Karte ist klein und überschaubar - dazu gibt es noch täglich abwechselnde Gerichte und natürlich Kuchen.
Unsere Freunde wählten den Karottenkuchen und ich bestellte Kirsch-Streuselkuchen. Mein Freund bestellte die Kartoffel-Erdnuss-Suppe, weil die Zusammenstellung echt abgefahren ist. Von der Suppe hab ich aber ganz vergessen ein Foto zu machen... Der Kirschkuchen war auf jeden Fall lecker-saftig :-)


Mittwoch, 14. August 2013

Sommersprossen mit Kuchen

Wir haben in der Hauptstadt natürlich nicht nur gefrühstückt und zu Abend gegessen sondern gönnten uns auch Kuchen. Wir waren nämlich bei der frisch-gewordenen Mami  (die vor einigen Monaten die Baby-Cupcakes von mir erhalten hatte) zum Nachmittagsplausch mit ihr und dem neunwöchigen Sprössling eingeladen und wollten dafür den leckersten veganen Kuchen, den Berlins Café-Szene zu bieten hat, mitbringen.

Es gibt ja mittlerweile ganz viele Listen, die einem einen Überblick über vegetarisch-vegane Lokalitäten vor Ort geben - beispielsweise die Restaurant-Liste auf peta.de oder auch bei happy cow und dem vebu. Zudem gibt es von den letzten beiden sogar jeweils eine App. Da gibt es überall aber nur teilweise Bewertungen, also fragte ich eine bekannte Berliner Bloggerin - Franziska von Veggie Love, wo es denn in Berlin den besten veganen Kuchen gäbe. Ihre schnelle Antwort: Freckles oder Café Vux. Da wir uns ja eher im Berliner Norden aufhielten, fiel die Wahl auf das Freckles in Berlin Kreuzberg (Nostitzstr. 33).
Nach einer gefühlten Odysee mit S- und U-Bahn vom Prenzlauer Berg in den charmanten Bergmannkiez fiel mir sofort das liebevolle Logo mit dem oldschool-Handrührer auf. Vor der Eingangstür wurde uns bereits mitgeteilt, was uns innen erwarten würde: Das freckles bietet Kaffee, Kuchen, Quiche & Co - alles vegan, teilweise auch gluten-, Nuss oder Sojafrei. Das Café ist liebevoll und warm eingerichtet und lädt regelrecht zum gemütlichen Kaffeetrunk ein.

Im Kuchenregal standen vier Sorten zur Auswahl: Blaubeer- und Schoko-Tarte sowie Schokokuchen und Nougattorte. Wir entschieden uns spontan, trotz ausgiebigem Frühstück sofort ein Stück der Blaubeer-Tarte zu probieren. Der Boden war genau richtig - gaaaanz leicht gnatschig, nicht zu trocken und kein markanter Getreidegeschmack. Die Blaubeer-Füllung war schön fruchtig-frisch, nicht zu süß, aber dafür cremig-leicht. So war der Kuchenteller ratzfatz leer geputzt, wie das Video hier beweist.

Von der Blaubeer-Tarte und vom Schokokuchen nahmen wir dann auch gleich jeweils zwei Stück für die Kaffeerunde mit Baby mit.
Und die Auswahl war genau richtig - sowohl uns als auch den beiden Mamis (und der einen kleinen Maus) haben die veganen Torten geschmeckt. Der Schokokuchen war total schokoladig und ganz schön mächtig - es war also optimal, dass wir ebenfalls Blaubeer-Tarte dabei hatten, so dass man Hälfte-Hälfte machen konnte :)



Dienstag, 2. April 2013

Unterwegs in Dortmund

Als ich letzten Sommer durch Zufall erfuhr, dass eine Veganerin beim perfekten Dinner mitmachen würde, musste ich die Woche natürlich verfolgen. Die mutige Veganerin war Kim Kalkowski. Und durch ihre charmante und überzeugende Art, hatte sie mich ja letztes Jahr durch ihren Auftritt auch dazu gebracht, das vegane Dasein zu probieren... In dem Beitrag wurde "ganz nebenbei" erwähnt, dass sie in Dortmund ein veganes Café leitet: das Cakes'n'Treats und dazu noch einen Onlineshop sowie ein Ladengeschäft seit 2011. Und das Café sowie das Ladengeschäft war natürlich Pflichtprogramm bei unserem Osterbesuch im Pott.

Mein Freund und ich bestellten jeweils den Eiersalat-Bagel und waren damit sehr zufrieden - sowohl optisch als auch geschmacklich. Der Eiersalat ist aber anders als der von Björn Moschinski, aber nicht schlechter :)
Unsere Freunde entschieden sich für Burger - Cheese- und Hawaiiburger. Ich muss zugeben, dass ich davon optisch überhaupt nicht überzeugt war und es mir total für die beiden leid tat, dass die Burger so unschön waren... Aber unsere Freunde beruhigten uns - geschmacklich waren die Burger wohl gut (oder unsere Freunde nur höflich...) Schade, dass sich das Café bei den Bagels scheinbar mehr Mühe gibt als bei den Burgern.

Aber es ist halt vor allem ein Café - und ein sehr niedlich-gemütliches noch dazu. Man fühlt sich ein wenig wie bei Alice im Wunderland mit den Vogelkäfigen, den Spiegeln und Bilderrahmen und großen Standuhren...
Und da es ein Café ist haben wir natürlich auch die total toll aussehenden Torten probieren müssen.
Wir testeten einen Cupcake mit Schoko-Frosting, einen Schokokuchen, die Pfirsichtorte und den Mandarinen-Quark-Kuchen und waren von allem echt begeistert. Meine persönlichen Favoriten waren der Schokokuchen - der schmeckte original wie der Schokokuchen meiner Mama von früher - und der Mandarinen-Quark-Kuchen - der war total frisch und fruchtig und leicht. Ich muss unbedingt rausfinden, ob die Rezepte in Kim's Backbuch vorhanden sind, denn dann muss ich das Buch definitiv kaufen :)

Gut gesättigt ging es dann in das Ladengeschäft nebenan und das war unsere Ausbeute:


Mittwoch, 7. November 2012

Freud sagt...


dieses informative Graffiti begrüßte uns in der Connewitzer Simildenstraße - zusammen mit einem pflaumenroten Sofa an der Hauswand und unserem Hauptziel, dem vollständig veganen und glutenfreien Café L.E. Cupcakes - unserem zweiten Stop in Leipzig's veganer Kulinarikszene.

Das kleine, gemütliche Café bietet ganz viele, niedliche "Cups der guten Hoffnung". L.E. Cupcake ist anders als andere Cafés. Die gemütlichen 80er-Jahre Möbel sind wild durcheinander gewürfelt. Spielzeug liegt einladend auf dem Boden. Aber vor allem: Es gibt keine Theke. Keine (sichtbare) Kasse. Beim Eintreten werden wir herzlich von Anja, der Besitzerin und begnadeten Bäckerin willkommen geheißen und kurz in ihr Café eingeführt. Sie habe keine Theke, aber alle aktuellen Cupcake-Sorten - die übrigens täglich frisch gebacken werden - würden im Schaufenster stehen und hängen.
Die Sorten wechseln je nach Jahreszeit, Saison und Laune und so standen uns "Zapfel", "Schovocado", "Pears in Heaven", "Schocko-Schock" und den "Klassiker". Bei so vielen tollen und kreativen Kreationen, fiel mir die Wahl extremst schwer - also bestellten wir einmal alles! =)

Tatsächlich verspeiste ich dann den "Schovocado"-Cupcake - ein lockerfluffiger Schokocupcake mit Schokosoßenfüllung und getoppt mit milder Avocadocreme... hhhhhhmmmmlisch...
Mein Freund entschied sich für "Zapfel" - einem Apfelcupcake mit Vanillezimt-Creme. Und auch er war begeistert. Ich durfte auch ein kleines Stückchen kosten und war total in die Weihnachtssaison versetzt!


Hab ich eigentlich diese geilen Löffelchen erwähnt?! Die waren sooooo niedlich! Ich weiß nicht, ob sie selbstgemacht waren (was mein Freund denkt) oder ob sie gekauft sind (was ich vermute - ich habe nämlich schon einmal solche Löffel irgendwo gesehen... glaube ich... Nun ja, auf jeden Fall tranken wir dazu Mandel-Macchiato (mein Freund) bzw. Haselnuss-Cappucino (ich) und genossen einen wunderbar gemütlichen (aber viel zu kurzen) Nachmittag dort.
Unseren Freunden nahmen wir in den niedlich und überaus praktischen to-go-Boxen die restlichen Varianten mit und konnten sie damit voll von der veganen Backweise überzeugen, glaube ich!


Freud sagte übrigens auch, dass der Mensch ein "unermüdlicher Lustsucher" sei - so in etwa verhielten wir uns wohl in Leipzig - ständig auf der Suche nach weiteren, leckeren veganen Geschmacksexplosionen. Das L.E. Cupcakes gehört auf jeden fall auf jede vegane to-visit-city-Liste der unermüdlichen Geschmackssucher!

Montag, 24. Oktober 2011

Sweet tooth of Texas

Fortunately Texas isn't all about beef and BBQ - there are also some sweeeeet, delicious things for every sweet tooth.
We were introduced to the adorable-looking cupcakes from Gigi's @434 North Loop, all of them having a giant heap of frosting on top. We decided to go for one cupcake each, so we may try different ones. So we had "Miss Princess", "Strawberry Shortcake" and "White Midnight Magic". All cupcakes were evenly sweet (due to the huge amount of frosting - but I guess everything is bigger in Texas), the cake was moist and they all looked totally cute, of course. We didn't manage to kill all of the frosting, but I would definitely go for another cupcake again.
Then we also got to experience a traditional holiday-pie from the southern U.S. cuisine: Pecan Pie, which is basically made off pecan nuts, corn syrup and crust. It is, again, absolutely sweet, but has this certain nutty taste of the pecans (similar to walnuts) and a creamy, fluid filling underneath the roasted pecan nuts. Will have to make one myself back in Germany (as well as the New York Cheesecake)! Recipes welcome!

Zum Glück gibt es in Texas nicht nur Steaks und BBQ - es gibt auch einige extrem süße, köstliche "Kleinigkeiten" für jede Naschkatze.
In San Antonio wurden wir Gigi's Cupcakes vorgestellt - kleine Cupcakes mit ganz, ganz viel Frosting (Zuckerguss/Buttercreme) obendrauf. Jeder von uns wählte einen anderen Cupcake, so dass wir drei verschiedene probieren konnten. Die Wahl fiel auf "Miss Princess" (weißer Kuchenteig mit Käsekuchen-Buttercreme), "Strawberry Shortcake" (Erdbeerkuchen mit Erdbeer-Buttercreme) und "White Midnight Magic" (mit Schokoladenkuchen und weißer Schokolade als Guss). Alle drei waren gleich zuckersüß und keiner von uns war in der Lage, die jeweilige Buttercreme vollständig zu vernichten. Dafür war der Kuchenteig jeweils überhaupt nicht trocken, sondern fluffig und auch nicht zu süß. Ein bisschen weniger Buttercreme obendrauf und die Cupcakes wären Europa-tauglich, aber es ist ja immer alles größer in Texas... ;-)
Zusätzlich konnten wir ebenfalls einen traditionellen Feiertagskuchen der Südstaaten Cuisine kosten: Pecan Pie, der hauptsächlich aus einem knusprigen Boden, Zuckerrübensirup und eben Pecannüssen (ähnlich wie Walnüsse) besteht. Wie soll es anders sein - auch dieser Kuchen ist äußerst süß, aber der nussige Geschmack der gerösteten Pecannüsse gibt ihm eine besondere Note. Im Inneren ist die Füllung durch den Sirup sehr cremig und regelrecht flüssig und ein absoluter Gegensatz zur recht harten Teigkruste. Den werde ich definitiv in Deutschland einmal ausprobieren müssen (genauso wie den New York Cheesecake) - dazu fehlt nur noch ein geeignetes Rezept!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Cupcakes & Sex and the City

Als bekennender Sex and the City-Fan (ja, ich habe alle Folgen und auch die beiden Filme gesehen und könnte sie immer und immer wieder anschauen...), musste ich selbstverständlich auch die legendäre Magnolia Bakery besuchen.


Und - ganz klar - wird dort nicht nur fotographiert sondern auch geshoppt. Die Auswahl ist wie überall riesig, aber letzendlich entschieden wir uns gegen die Cupcakes und für einen "Magic Cookie Bar" und einen "Red Velvet Cheesecake".
Der feuerrote Cheesecake hatte einen Oreocookie-Boden (glaube ich), eine cremige, frische Cheesefüllung und ein Sahnehäubchen.

Sehr süß, aber DELICIOUS!

Und genau die richtige Stärkung für ein paar Schritte weiter in die Perry Street 66, zu der Eingangstür, die jahrelang Carrie Bradshaw's Zuhause spielte.
Toller weise wohnt angeblich Sarah J. Parker auch nur eine Straße weiter... ich habe mal einfach den Eingang, hinter dem ich ihre tatsächliche Wohnung vermute, ebenfalls fotographiert... ;-)

Real New York Cheesecake

Natürlich gehört zu einem echten, wahrhaftigen Aufenthalt in New York der klassische New York Cheesecake. Auf der Ostseite des Central Park sind wir zufällig an einer sehr stylischen, kleinen Kuchen-Boutique vorbei spaziert - der "Lady M Cake Boutique" - und konnten natürlich nicht widerstehen, denn die deliziöse Kuchenauswahl ließ nur Gutes vermuten.

Wir entschieden uns für die klassische Variante "Gateau Nuage" sowie die Schokokreation "Couronne du Chocolat" und sind von beiden begeistert. Ich hätte erwartet, dass der Kuchen extrem süß schmecken (so wie scheinbar alle amerikanischen Süßigkeiten), aber dem war überhaupt nicht so.

Der Käsekuchen hatte die klassische Keksbodenschicht und darüber eine extrem cremige Käsekuchenfüllung sowie eine Art Sour Cream-Schicht on top. Das Stück schmeckte sehr leicht, frisch und hatte eine dezente Kokos-Zimt-Note (wahrscheinlich von der Graham Cracker-Kruste, nehme ich an).
Und auch der Schokokuchen mit mehreren Schichten Zartbitterschokoladen-Teig und weißer Schokolade als Deko war köstlich - wie der Käsekuchen bereits überhaupt nicht süß sondern schokoladig und trotzdem frisch irgendwie.

Da bleibt nur ein knappes Fazit: Yummy!

Freitag, 12. August 2011

Princess SchokoBar

Mein Frauenherz hüpfte gleich drei Takte höher, als ich zusammen mit einer Freundin den kleinen, hellen Laden betrat. Wo sollte man zuerst hinschauen? Überall verstecken sich allerliebste Kleinigkeiten wie selbstgemachte Pralinés und verlockende große Kleinigkeiten wie die pinke Schoko-Pumps-Torte. Mit Liebe zum Detail und wahrscheinlich ganz viel Herzblut wurde das süße Innenleben der Princess SchokoBar gestaltet und lädt zum stundenlangen Verweilen ein.


Und das taten wir auch. Ganz gemütlich am großen Holztisch, umgeben von allerliebsten Pumps aus Schokolade, Erdbeerdeko auf dem Tisch und einer vollkommen entspannten Atmosphäre. Bevor wir allerdings genießen konnten galt es, die Qual der Wahl zu überstehen - die große Auswahl der Törtchen machte die Wahl nicht leichter. Wir entschieden uns für ein Himbeer- sowie ein Johannisbeer-Quark-Törtchen und ein Stück Sachertorte - alles vegan, versteht sich. Trotz (dem langersehnten) Sommer vor der Tür genossen wir die kleinen Törtchen bis zum letzten Biss (das muss man bei den Preisen leider auch - aaaaber es ist ja auch alles handgefertigt) und das überraschende dabei: Weil die Törtchen vegan sind, sind sie auch total leicht - und vor allem lecker.

Und das "Beste" - ich muss gar kein schlechtes Gewissen haben, dass ich den Nachmittag in der Princess SchokoBar und nicht am Schreibtisch verbrachte - geich zwei Utensilien (das Kochbuch "Kiss me Cake" und ein allerliebstes "Kate & William"-Törtchen") ließen mich unterschwellig doch immer mal wieder an die Masterarbeit denken...
Also genießen wir nach den Betriebsferien (12.-22.8.) der SchokoBar bestimmt bald wieder so einen entspannten Nachmittag dort...
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