Freitag, 11. Juli 2014

Ich mach dann mal ne Saftkur...

Wie gestern schon berichtet, befinde ich mich aktuell in einer fünftägigen Saftkur von Frank Juice. Ich habe schon bestimmt seit über einem Jahr darüber nachgedacht, so etwas auch einmal zu probieren und jetzt endlich mal Taten walten lassen.
Die Gründe für eine solche Entschlackungskur sind bestimmt allseits bekannt: unausgewogene Ernährung (ja, vegan heißt nicht zwangsläufig auch gesund - vor allem wenn ich an die ganzen Käseersatzprodukte denke... gerade bei den nicht-deutschen Anbietern stehen da ganz schön viele Zusatzstoffe auf der Inhaltsliste...), zu viel Koffein, Zucker, Alkohol und Nikotin hinterlassen ihre Spuren in unserem Körper. Okay, Zucker und Nikotin sind jetzt nicht mein Problem, aber auch mal auf den Kaffee auf Arbeit oder das Feierabendbierchen zu verzichten, muss einfach mal drin sein. Das wussten natürlich die Menschen auch schon vor ein paar Tausend Jahren und deswegen haben Fastenkuren oder Entschlackungskuren schon so lange Tradition. Eine richtige Fastenkur ohne etwas zu essen wollte ich aber dann doch nicht machen und um so sehr freue ich mich immer wieder, wenn ich auf einen neuen Anbieter stoße.

Hier in München gibt es glücklicherweise zwei Anbieter: Detox Delight und Frank Juice - bei beiden kann man die frischen Säfte auch selbst abholen, so dass die Transportkosten (und CO2-Aufwände) entfallen.
Ich habe mich für eine fünftägige Kur von Frank Juice, Clease Stufe 2 entschieden. Vor der Kur soll man bereits seine Ernährung und seinen Körper auf die Kur einstellen, also schon Koffein, Zucker und Alkohol reduzieren. Für die letzten beiden Tage vor der Kur habe ich von Frank Juice eine Ernährungsempfehlung bekommen - darin enthalten Rezepte für Smoothies, Salate und Suppen - insbesondere die Rote Beete Suppe mit Ingwer (Rezept von Frank Juice unten) hat nicht nur mir super geschmeckt!



An dem Abend vor meinem ersten Tag habe ich alles für die ersten drei Tage in einer Box abholen können. Darin waren 18 durchnummerierte (jeweils von 1 bis 6), recyclebare Plastikflaschen (BPA-frei): für jeden Tag drei grüne Säfte und jeweils ein gelber, goldener und weisser Saft. Dazu gab es auch noch 18 Strohhalme, die aber immer noch so nett zusammengeschnürt in unserer Küche liegen. Als erstes habe ich gedacht, warum kann man das nicht mit Glasflaschen machen? Aber Glas würde noch einmal mehr wiegen (so wiegt die Kiste schon über 9kg) und BPA-freies Plastik ist ja auch nicht schlecht - wenn man es wieder verwendet. Ich habe die ersten Saftflaschen mittlerweile schon einmal in den Geschirrspüler gesteckt und sie haben es überlebt!


Bevor ich aber über meine vergangenen Tage berichte, hier das Rezept für die Rote Beete Suppe:

Rote Beete Suppe mit Ingwer (für 2)
Rezept: Frank Juice
Zutaten:
1 Schalotte
2 cm frischer Ingwer
3 Stück Rote Beete (ca. 500 g)
2 Karotten (ca. 200 g)
3 EL Olivenöl
3 EL Sojasauce
600 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Petersilie
1 TL abgeriebene Schale einer (unbehandelten) Zitrone
6 EL Kokossahne (ersatzweise Kokosmilch oder auch Sojasahne)
 1 TL Meersalz
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Sesamsamen

Zubereitung:
Schalotte und Ingwer fein hacken (zuerst natürlich schälen). Rote Beete und Karotten ebenfalls würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen (lieber einen größeren nehmen, da darin auch püriert werden muss) und Ingwer und Schalotten kurz darin andünsten. Dann Rote Beete und Karotten hinzugeben und 5 Minuten unter Rühren anbraten. Mit der Sojasauce ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Alles 10-15 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen. Dann die Masse pürieren und je nach Vorliebe für die Konsistenz Brühe hinzugeben. Gehackte Petersilie, Zitronenschale, Sojasahne und Gewürze dazu geben und abschmecken.

Kommentare:

  1. Gesponsert würde ich das auch mal ausprobieren, 200 Euro (bzw hier ja plus Porto) wär mir dann doch etwas zu viel.

    Bin gespannt wie deine Erfahrungen sind :)

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    1. hi hi ja komplett gesponsert würde ich das auch machen ;-) dank selbstabholung ist es bissl günstiger für mich und ich liebäugle einfach schon so ewig damit rum und alle anderen Anbieter waren noch ein stück teurer. und ich muss jetzt - mitten am vierten tag - sagen, dass es das geld schon wert ist.

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    2. Noch teurer? Wow. Ich hab einen Vitamix also eigentlich theoretisch könnte man es natürlich auch selbst machen aber irgendwie find ich es trotzdem reizvoll, das schon fertig in Flaschen zu bekommen. Ich werd weiter drüber nachdenken :)

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