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Donnerstag, 14. Februar 2013

Schnelle Avocado-Schoko-Cookies

Wer - so wie ich - trotz aller herumfliegenden pinken Herzchen, Werbemails von Blumenlieferanten und Erinnerungsspots den Valentinstag nach hinten schiebt und dann morgens aufwacht mit dem Gedanken "oh weh", für den sind diese Avocado-Schoko-Cookies vielleicht die Rettung. Sie sind in 30 Minuten fertig, sind schön saftig-schokoladig, nicht zu süß und schmecken eigentlich jedem Schokoliebhaber (da das Sojaprotein das Mehl ersetzt, sind die Cookies sogar Sportlertauglich).

Avocado-Schoko-Cookies 
Zutaten (für ca. 4 Stück)
- 1 (große!) Avocado
- 1/2 cup Sojaprotein
- 2 EL Kakao
- 3 Schokostückchen
- 3-4 EL Sojamilch
- 1 EL Limettensaft
- wer es süßer mag: 1 EL Agavendicksaft

Zubereitung
Ofen auf 180°C vorheizen. Avocado auslöffeln und zusammen mit dem Sojaprotein und Kakaopulver (und dem Agavendicksaft) mit dem Pürierstab pürieren oder im Mixer mixen. Die Schokolade klein hacken und unter die Kakaomasse rühren. Den Teig auf ein Blech mit Backpapier legen - gern auch zu Herzen formen - und ca. 10-15 Minuten backen. Sie sollten nicht zu trocken werden, damit sie in der Mitte noch schön "gnatschig" sind.


Dienstag, 21. August 2012

蕎麦 oder: Mentale Reise nach Japan

Bei diesen Temperaturen draussen, mag man gar nicht wirklich was Warmes essen - ein Glück, dass die japanischen Soba-Nudeln traditionell kalt genossen werden! Diese Buchweizennudeln standen schon eine Weile auf meiner to-cook-Liste, um genau zu sein, seit ich ein Rezept im Kochbuch "Genussvoll Vegetarisch" entdeckt hatte mit den genannten Soba-Nudeln, Auberginen und Mango. Ich bin allerdings kein Auberginen-Fan und somit blieb das Rezept immer wieder liegen... bis ich in der aktuellen Ausgabe der "Köstlich Vegetarisch" das Rezept für einen Mango-Avocado-Mozarella-Salat sah und es plötzlich "Klick" machte - diese beiden Rezepte müsste man doch kombinieren können, dachte ich mir!

Und am Montag las ich dann auch noch erfreut, dass Sandra from-snuggs-kitchen nach Urlaubsgerichten sucht - egal, ob man schon einmal dort war oder einfach mal gern hinreisen möchte. Auf mich trifft letzteres zu - ich würde gerne mal nach Japan. Am liebsten zur Kirschblütenzeit, aber bisher hat es noch nicht geklappt. Und somit nahm ich mir vor, zumindest kulinarisch nach Japan zu reisen mit diesem Gericht.
Ob das Ergebnis letztendlich traditionell mit der japanischen Küche zu tun hat, wage ich fast ein wenig zu bezweifeln... aber uns hat es sehr gut geschmeckt: Zu den kalten Soba-Nudeln (welche im Gegensatz zur "normalen" Pasta aromatischer sind) gesellten sich unter anderem Avocado, Mango, Bärlauch-Tofu, geröstete Cashewkerne und Basilikum - ein frisch-säuerlich-scharfes Gesamtbild mit einigen geschmacklichen Überraschungen!

Zutaten (für 2 Hungrige)
- 125 g Sobanudeln (gibt's im Bioladen)
- 1 Avocado
- 1/2 Mango (den Rest gibt's ins morgendliche Müsli)
- 2-3 EL Cashewkerne
- 3 EL + 2 EL Zitronensaft
- 2 EL + 1 EL Avocadoöl
- 2 EL Essig
- 1 TL Agavendicksaft
- 125 g Bärlauchtofu
- Sojasoße
- 1 Stiel frischer Basilikum
- Salz, Pfeffer, Koriander, Chili
- evt. Sprossen zum Dekorieren

Zubereitung
Zunächst für die Soße 3 EL Zitronensaft mit 2 EL Avocadoöl, Essig und Agavendicksaft mischen. Mit Salz, Pfeffer, Chili und getrocknetem Koriander kräftig würzen. In reichlich Salzwasser die Sobanudeln gar kochen und dann kalt abbrausen und gut abtropfen lassen. Die Avocado halbieren, schälen und in 1cm große Würfel schneiden. In einer großen Schüssel mit 2 EL Zitronensaft mischen. Die geschälte, halbe Mango ebenfalls in Würfel schneiden und zur Avocado geben. In einer kleinen Pfanne die Cashewkerne vorsichtig rösten und anschließend klein hacken. Den frischen Basilikum waschen, trocken schütteln und hacken. Die erkalteten Sobanudeln zu Avocado und Mango geben, die Soße und den Basilikum dazu geben und alles verrühren und zum kühlen in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren 1 EL Avocadoöl in der Pfanne erhitzen und den gewürfelten Tofu darin anbraten. Mit Sojasoße ablöschen. Den Tofu unter die Soba-Mischung heben und alles verteilen. Bei Bedarf beispielsweise mit Sprossen dekorieren.
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