Sonntag, 6. Januar 2013

Let the Challenge begin...

Ich habe mir zum Jahresbeginn doch so einiges vorgenommen. So sind aktuell bereits einige der 101 in 1001 Projekte in Erarbeitung: Für das Use Up Along 2013 sollte ich langsam in die Ideenfindung für neue Rezepte/Gerichte gehen, um alle gehorteten Vorräte aufzubrauchen. Morgen starte ich einen neuen Job und gestern begann die 30 Tage Ashtanga Yoga Challenge (organisiert von Katja Kirchhofer, einfach Yoga!, München).

Gestern fand der Einführungsworkshop der Ashtanga Challenge statt, bei dem wir zuerst alle zusammen mit Katja unseren eigenen Plan für die nächsten 30 Tage ausarbeiteten. Wir sollten uns beispielsweise einen Pausentag (pro Woche) überlegen - den habe ich für die nächste Woche erst einmal auf Samstag gelegt - ist ja auch traditionell in Mysore so üblich. Dann sollten wir uns überlegen, wann am Tag wir auf die Yogamatte steigen wollen - Frühaufsteher oder eher Nachtaktiv? Da ich definitiv Frühaufsteher bin und nicht weiß, wie die erste Arbeitswoche so sein wird, habe ich mich für morgens entschieden. Und so wird ab Montag, morgens halb sieben mein Wecker klingeln und ich hoffentlich auf die Yogamatte tapsen...

Nachdem dies alles er- und geklärt war, ging es an die Praxis. Genau 18 Tage sind seit meiner letzten Ashtanga-Stunde verstrichen - das war vor Weihnachten... Autsch, dachte ich mir da nur. Aber es wurde keine übliche Mysore-Stunde, sondern wir bekamen eine Einführung in die Sonnengrüße (Surya Namaskara) A und B sowie die stehenden Positionen und die ersten vier Positionen aus der ersten Serie (bis Purvottanasana). Genau das Richtige nach über zwei Wochen Yogapause! Das sind zwar weniger Asanas als ich bisher praktizierte (und vor allem keine Vinyasas), aber da wir alle Asanas doppelt ausführten - zunächst unter Anleitung und dann selbstständig - war es doppelt intensiv...

Heute ist also Tag 2 der Ashtanga Challenge. Es ist mittags und ich kann es selbst kaum glauben, dass ich heute morgen 8.50 Uhr auf die Yogamatte stieg und mit meiner Ashtanga Praxis in den Tag startete. Alles tat weh. Der Nacken schmerzte bereits bei der ersten Vorwärtsbeuge (Uttanasana). Ich entschied mich beim ersten Sonnengruß für die kleine Kobra. Die Schultern und der untere Rücken zogen, als ich mich in den herab schauenden Hund aufrichtete. Ich konnte mich kaum auf der Matte halten. Warum ist die denn auf einmal so rutschig? Nach dem dritten Sonnengruß hatte ich endlich festen Halt bei Adho Mukha Shvanasana und ich wagte mich in den intensiveren Sonnengruß - inklusive Chaturanga Dandasana und Urdhva Mukha Shvanasana. Nach den fünf Sonnengrüßen B war ich warm und fühlte mich etwas wacher, etwas beweglicher, als noch 15 Minuten zuvor.
Also machte ich weiter. Die stehenden Positionen. Und auf einmal merkte ich, wie ich diese neun Positionen sogar in der richtigen Reihe auswendig kannte! Nach Purvottanasana überlegte ich kurz, ob ich mit der ersten Serie bis Navasana, dem Boot, weitermachen sollte. Aber ganz so fit fühlte ich mich noch nicht. Also ging ich über in die Abschlusssequenz. Aber als ich aus dem Schulterstand in den Pflug überging, tat auf einmal wieder alles weh - vor allem mein oberer Rücken und der Nacken. Ich winkelte die Beine an, so ließ es sich aushalten. Als ich nach 40 Minuten in Shavasana lag, fühlte ich mich einerseits lebendig, aber auch ganz schön k.o. ...

Tag 2 ist also überstanden. Mal schauen wie das morgen, halb sieben aussieht...

Kommentare:

  1. Danke schön, dass du deine Erfahrungen mitteilst. Der Tag Pause ist sehr gut. Ich habe es definitiv seinerzeit übertrieben....:D

    LG, Momo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich glaube den Pausentag pro Woche werde ich definitiv brauchen! ;-) ich hoffe ich kann mich morgens auch zu mehr als den zehn Sonnengrüßen überwinden... ich werde auf jeden Fall weiter berichten! =)

      Löschen
  2. Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude bei deiner Yoga-Challenge. NOCH verstehe ich zwar fast nur Bahnhof, wenn du von den einzelnen Übungen schreibst, doch demnächst soll sich das ändern, denn ich habe mir vorgenommen (steht auch auf meiner 101-Dinge-Liste), endlich mal mit Yoga zu beginnen. Ich freue mich jetzt schon sehr darauf...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh! Ich will natürlich verständlich schreiben! Soll ich lieber immer die deutschen Begriffe (sofern vorhanden) für die einzelnen Asanas (Positionen) nennen oder beides? =) Ich muss die Begriffe auch immer nachschauen - für Ashtanga ist das eine sehr gute Seite dafür:
      Ashtangayoga.info

      Löschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...