Während des Heimaturlaubs machten wir einen Ausflug ins polnische Stettin nahe der Ostsee-Grenze. Nach einem ausgiebigem Shoppingtrip hatte meine Mama ein veganes Restaurant recherchiert: 5 Smakow - zu deutsch: Die Fünf Geschmäcker.
Das Restaurant hieß ursprünglich Amar und meine Mama wurde über www.deutschlandisstvegan.de darauf aufmerksam. Mittlerweile scheint das kleine Restaurant unter neuer Leitung zu stehen. Der Service war weitaus freundlicher als in dem Online-Bericht beschrieben. Leider gab es sämtliche Speisen, die wir zunächst bestellen wollten, nicht mehr. Aber damit konnten wir leben, denn die Speisekarte (mittlerweile gibt es auch eine ausführliche Speisekarte in English, darin sind sämtliche vegane Gerichte entsprechend gekennzeichnet) bot einiges!
So wählten meine Eltern eine traditionelle Borrtsch-Suppe zu Beginn und mein Freund und ich teilten uns gefüllte Champignons. Zum Hauptgang wählten wir beide das Seitan-Gulasch mit Graupen. Darauf war ich total gespannt und wurde nicht enttäuscht. Das Gulasch war merklich frisch zubereitet, die Seitan-Stücke schön saftig und überhaupt nicht zäh und auch die Graupen waren frisch gekocht und nicht pappig oder klumpig. Meine Mama wählte ebenfalls ein veganes Gericht: Kohlrabi-Lauch-Kartoffel-Schnitzel mit Reis und war damit ebenfalls total zufrieden. Mein Papa ist bekennender Pasta-Fan und bestellte so die Farfalle mit Gemüse. Wir waren alle pappsatt und zufrieden.
Zu guter Letzt kamen die frisch gepressten Säfte an unseren voll beladenen Tisch, nachdem wir aufgegessen hatten. Das war zwar anders geplant gewesen, aber auch ein schöner, erfrischender Abschluss. Und ganz zum Schluss erhielten wir noch leckere Pralinen. Alles in allem ist das 5 Smakow ein sehr schönes, leckeres Restaurant - man sollte allerdings Flexibilität und Zeit mitbringen. :)
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Dienstag, 20. August 2013
Freitag, 16. August 2013
Mein Vegan Wednesday
Wenn man so für den vegan Wednesday sammelt, vergisst man fast, über
seinen eigenen vegan Wednesday zu berichten - in meinem Fall ist es ein
Urlaubstag in der Heimat. Dieser startete mit gaaaanz normalen Brötchen
(natürlich mit Erdnussbutter-Himbeermarmelade und Soyanda-Tomate und
frischen Gurken-Scheibchen).
Mittags waren wir unterwegs, da gab es dann belegte Brote und für das Abendbrot machte meine Mama eine Tradition aus ihrem Geburtsland Polen: Pierogi. Es war etwas schwierig, vegane Pierogi bei unserem Ausflug nach Stettin (Bericht folgt!) zu finden. So gab es dann aber letztendlich drei Sorten: Käse, Spinat-Käse und für mich Sonderling die veganen Pierogi mit einer Sauerkraut-Pilzfüllung in einem Extra-Topf. Dazu gab es geschmolzene Alsan mit Semmelbrösel oder Tomatensauce.
Mittags waren wir unterwegs, da gab es dann belegte Brote und für das Abendbrot machte meine Mama eine Tradition aus ihrem Geburtsland Polen: Pierogi. Es war etwas schwierig, vegane Pierogi bei unserem Ausflug nach Stettin (Bericht folgt!) zu finden. So gab es dann aber letztendlich drei Sorten: Käse, Spinat-Käse und für mich Sonderling die veganen Pierogi mit einer Sauerkraut-Pilzfüllung in einem Extra-Topf. Dazu gab es geschmolzene Alsan mit Semmelbrösel oder Tomatensauce.
Montag, 17. September 2012
Mama cooks vegan vol 2: Schlesische Suppe
Nach der leckeren Gemüsesuppe kochte meine Mama ein zweites Mal und hieß uns nach unserem Berlin-Trip mit einer traditionell polnischen (oder vielmehr schlesischen) Suppe willkommen: Zurek.Die Basiszutat dieser herzhaft-knofigen Suppe ist gegorenes Roggenschrotmehl, was der Suppe ihren typisch säuerlichen Geschmack verleiht (und deswegen wird Zurek, oder Zur auch Sauermehlsuppe genannt). Ich selbst habe die Suppe noch nicht gekocht, aber Mama hat mir ihr Rezept verraten:
Zurek
Zutaten (für 5-6 Portionen)
- 1 Flasche Zurek-Slaski (Ansatz) (480 ml, gibt's beim Polen-Markt oder kann man auch selbst herstellen)
- 6-8 mittelgroße Kartoffeln
- 150g Chorizo
- Salz, Pfeffer
- frische Petersilie
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, waschen und würfeln und in etwas Gemüsebrühe garen. Den Ansatz dazugeben, salzen und pfeffern und die klein gewürfelte Chorizo ebenfalls dazugeben. Kurz aufkochen lassen und vor dem Servieren mit frischer Petersilie bestreuen.
Donnerstag, 6. September 2012
Berlin(a), i heart you!
...Oder: Vegan Wednesday zu Gast in BerlinNach einer Autoodyssee, die fast acht Stunden währte (vielen Dank an dieser Stelle an die gelben Engel), strandeten wir in Berlin. Eigentlich wollten wir nur einen Tag in der Hauptstadt verbringen, Mittagsmenü im Kopps, danach dann ins Cakeville und schließlich einkaufen im veganz, aber unsere Pläne wurden durch die blinkende DPF-Lampe geändert... Long story short: Wir erreichten Berlin mit sechs Stunden Verspätung, bekamen aber einen Platz in der liebenswürdigsten "Pension" Berlins und durften den gestrigen vegan Wednesday zu Gast in Berlin verbringen.
Unsere allerliebsten Gastgeber haben sogar noch extra zwei Zahnbürsten und Sojamilch besorgt - I <3 you! So begann der vegan Wednesday in Berlin an einem lieb gedeckten Tisch mit frischem Müsli, Birnen und Pfirsich. So gut gestärkt machten wir uns auf den Weg ins noch verschlafene Berlin (ich wusste gar nicht, dass die Geschäfte erst 11:30 Uhr öffnen...), aber so ließen wir uns einfach durch den Prenzlberg treiben und begutachteten die (teilweise künstlerischen) Graffiti (so etwas sieht man ja in München kaum...) ;-)
Mittags waren die Augen dann größer als das Loch im Bauch, als wir im Bistro des Veganz standen - am liebsten hätte ich ja alles dort probiert! Wir entschieden uns aber dafür, zwei Bagel und eine Suppe zu testen und uns dazu frisch gepressten Saft zu gönnen. So standen dann frisch gepresster Apfelsaft, ein Saftmix aus Karotte, Grapefruit und Ingwer sowie Chili con Tofu, ein BBQ-Bagel und ein Veggie Deluxe-Bagel vor uns auf dem Tisch (alles für ca. 18€). Yummy!
Mal wieder nahmen wir uns vor, Zuhaus auch Saft wieder frisch zu pressen - wenn nur nicht das Säubern von dem Filter immer danach wäre... Das Chili con Tofu war extremst lecker (und hätte als einzelne Portion vollkommen ausgereicht) - frisch durch Mais, Karotten und Kidneybohnen, aber auch würzig und der (Räucher?)Tofu gab dem ganzen ganzen eine schöne Note. Bei den Bagels schmeckte uns beiden der BBQ-Bagel ein klein wenig besser, aber auch der Veggie-Deluxe war knusprig und frisch. Einziger Wermutstropfen: Leider gab es den berühmt-berüchtigten Daiya-Cheese nicht zu kaufen, den ich wirklich gern (noch)mal probieren würde...
So gesund und vor allem vegan gestärkt besuchten wir dann noch das Cakeville und einen Cupcake-Laden (mehr darüber später) und schafften es dann auch wieder nach Hause - dieses Mal brauchten wir zum Glück nur die üblichen anderthalb Stunden. Zuhaus wartete auf uns der von Mama hausgemachte Zurek - eine polnische Knofi-Suppe, in die wir dann noch Chorizo schnippelten. Das Rezept für diese (überraschend einfache) Suppe (wenn man die richtigen Zutaten hat), folgt dann auch demnächst.
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