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Montag, 21. April 2014

Vegan & Lucky in Berlin

Das Osterwochenende haben wir mit guten Freunden und meinen Eltern in Berlin verbracht. Neben dem obligatorischen Sightseeing (ich wusste gar nicht, dass man auf die Siegessäule hinauf gehen kann - aber der Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall, denn die Sicht ist toll!) wurde natürlich viel geschoppt, Berliner Weiße mit Himbeere getrunken und auch gut & vegan gegessen.

Da meine Mama so ein riesengroßer Mexikanisches-Essen-Fan ist mussten wir unbedingt "zu so einem Taco-Laden" meinte sie und führte unsere Truppe zum "Taco-Laden". Ich war erst semibegeistert (obwohl ich ja eigentlich auch Tex-Mex-Essen liebe), denn wir hatten für den Abend einen Tisch im Lucky Leek reserviert (welches ENDLICH offen war, wenn wir mal in Berlin sind!), aber als ich das Dolores-Schild  (Rosa-Luxemburg-Str. 7) sah begann es in meinem Kopf zu rattern. Irgendwo hatte ich davon schon einmal gelesen... Und als ich auf die Karte blickte fiel mir auch gleich auf, dass vegane Speisen mit einem Herz sehr schön kenntlich gemacht wurden! Jippie! Da musste ich also doch was probieren und teilte mir mit meinem Freund einen "Vegan Lover" Burrito. Drin versteckten sich für schlappe 6,50 Euro Smoky Soy Meat, Guacamole, Smoky Peanut Salsa, Mexican Super Rice, Black Beans, Fajita Veggies und Eisbergsalat. Nach der Hälfte war ich echt gut gesättigt - da konnten wir ordentlich weiter durch Berlin ziehen!


So kamen wir dann auch an dem erst am 14. Februar 2014 eröffneten Løv Organic Tee Atelier (Münzstraße 7-10) vorbei. Es ist ein süßer, niedlicher Teeladen geworden, bei dem man ganz viel schnuppern und natürlich auch Tee degustieren darf. Wir haben gleich mal zwei Teesorten mitgenommen und beim nächsten Mal wandert vielleicht so eine süße Teekanne in den Einkaufskorb...



Am Abend ging es dann endlich ins Lucky Leek (Kollwitzstraße 54). Wir waren ja schon ein paar Mal in Berlin und jedes Mal nahmen wir uns vor, ins Lucky Leek zu gehen, aber jedes Mal war es aus irgendeinem Grund (Ruhetag, Renovierung, Urlaub...) geschlossen. Und so war ich total aufgeregt, dass es nun so weit sein würde.
Die Einrichtung ist modern-edel-schlicht mit viel Holz, einem leichten asiatischen Touch und wunderbar-gemütlich. Aktuell gibt es zwei Menükarten: Ein Spargel- und ein Ostermenü. Wir bestellten durcheinander aus beiden Menüs.
Vorab bekamen wir Popcorn mit Curry (?) bestreut.



Ich selbst wählte Tomaten Quiche mit Kaffee, Auberginensalat, Rucola und Weiße Bohnen Hummus als Vorspeise.


Als Hauptgang durfte ich die Spargel Ravioli mit Limetten-Hollandaise, grünen Spargelspitzen, Spitzkohl, Preiselbeeren und Knusperschnitzel genießen und beides war ein kulinarischer Traum! Da fällt mir wirklich nur #veganfoodporn ein.


Mein Freund hatte die Spargelcrèmesuppe mit Tomatenbällchen, Walnusscrostini und Petersilienöl als Vorspeise gewählt. Ich durfte probieren und war total von den aromatischen, knusprigen Tomatenbällchen angetan.


Als Hauptgang wählte mein Freund (und auch unsere Freunde) Seitan Klopse mit Thymian-Pfeffer Rahmsauce, Möhrenroulade, Kartoffelspätzle und Schmorgurken. Bei allen Gerichten muss ich sagen, dass so viele, leckere Komponenten auf dem Teller zusammen gestellt wurden, dass man von einem Bissen zum nächsten wieder ganz neue Geschmäcker erlebt.


Zum Abschluss teilten wir uns noch das Dessert: Kokosnuss-Nougat Törtchen mit Schoko Praline und Pfeffer-Kirsch Eis. Was soll ich sagen - zum Glück war die Fastenzeit vorbei! ;-)


Mittwoch, 17. Juli 2013

Nacho-Cupcakes

Ich finde es immer wieder toll, durch das Internet - die diversen Blogger etc inspiriert zu werden und neue Rezepte zu finden. So war es bei diesen Nacho-Cupcakes. Bei Instagram las ich von dem kostenlosen, veganen Sommer-Kochbuch "Summer Bash". Ein Klick und schon war es gedownloaded - ein weiterer Klick offenbarte mir gleich diese Nacho-Cups und ich wusste sofort, dass ich die machen musste. Ich hab nämlich auch schon seit einigen Wochen eine Packung Teese Cheddar im Kühlschrank und wusste nicht recht, wie ich den am besten verarbeite. Und auf dem Bild sah ich direkt den Teese und das machte gleich zwei Gründe zum Nachkochen.


Mein Freund war überrascht, dass unsere Nacho-Cupcakes so aussahen wie auf dem Bild (naja, fast zumindest und vor allem ist das Original-Bild wesentlich besser fotografiert...) und wir beide entschieden gleichzeitig, dass wir diesen Fingerfood-Snack öfter machen werden! Ich habe das Rezept noch ein bissl abgewandelt, weil wir beide Hunger hatten und habe noch Wheaty Winzi-Weenies in die Bohnen eingearbeitet. Die Verarbeitung mit dem Teese muss ich noch üben bzw bissl recherchieren, wie man den Käse am besten weich bekommt. Laut Rezept soll man den Käse in einem Topf unter Rühren "smooth" machen, aber das hat irgendwie nicht 100%ig geklappt...
Das Kochbuch mit dem und vielen weiteren lecker-aussehenden Rezepten könnt ihr euch hier kostenlos downloaden.



Dienstag, 2. Juli 2013

Moin moin!

Wir verbrachten exakt sechs Stunden in Hamburg vor kurzem - ein kurzer Aufenthalt nach einem wunderschönen 30. Geburtstag (inkl. feuchtfröhlichem Segelkurztrip) und vor unserem Rückflug nach München. Die Stunden mussten natürlich sinnvoll gefüllt werden - neben Landungsbrücken, Hafencity & Speicherstadt, Schanzenviertel, Alster und Jungfernstieg wollten wir (wahrscheinlich mehr ich) auch ein paar der veganen Locations testen. Vor einiger Zeit hatte bereits Sarah auf ihrem Blog Veganguerilla ihre Highlights zusammen geschrieben.
Die Auswahl fiel echt schwer - aber da wir nur einen begrenzten Zeitraum hatten und es zudem Sonntag war, minimierten sich die Möglichkeiten. Ich wäre gern ins Leaf gegangen, aber die haben Sonntags mittags noch nicht geöffnet.


So strandeten wir bei unserer Ankunft direkt auf dem Schulterblatt in der Schanze, um genau zu sein in dem Tex-Mex-Imbiss Jim Burrito's (Schulterblatt 12). Auf der Speisekarte standen Quesedillas, Burritos und Enchiladas (und Nachos) mit jeweils diversen Füllungen - Spinat, Tofu oder Seitan.
Nach einigem Hin und her beim Bestellen entschieden wir uns für (vegetarische) Quesedilla und (veganen) Buritto mit Seitan.


Der Burrito war exremst sättigend, echt lecker und mit der Chipotle-Sauce auch echt gut scharf - genau mein Level :) Die Füllung dieses gut gerösteten Burritos war ein Mix aus Reis, Bohnenmuß, Pico de Gallo (?) und Seitan in Chipotle-Sauce. Auf der Tafel stand zwar noch was von Guacamole, aber die hab ich jetzt nicht geschmeckt. War aber auch ok, auch wenn ich, wie ihr ja wisst, Guacamole lieeebe. Generell ja Tex-Mex-Food, aber wem sag ich das...
Und dem liebsten aller Begleiter hat sein Quesedilla auch gemundet. Warum es die Quesedilla allerdings (noch) nicht mit Wilmersburger oder Hefeschmelz oder einfach mit Bohnenmuß im Jim Buritto's gibt weiß ich leider nicht... das wäre aber eine sehr willkommene Ergänzung der sonst sehr schönen Speisekarte, finde ich und top (vor allem für unseren nächsten Besuch im Norden - schließlich fehlen solche alternativen Läden noch in München).


Freitag, 28. September 2012

Chili con Tofu

Nachdem wir im Bistro vom Veganz so ein verdammt leckeres Chili con Tofu gegessen haben, mussten wir das unbedingt versuchen, nachzukochen. Im veganz selbst haben wir Chili non Carne-Gewürz gekauft (die letzte Packung die in dem Moment zumindest dort lag) und von dem Rest hat man ja (fast) alles meist Zuhause...
Die Zubereitung ist auch entsprechend einfach gewesen und von dem Ergebnis wurden wir (wieder) gut satt. Allerdings war es doch nicht ganz wie das Chili im Veganz (wahrscheinlich fehlte die Berliner Luft), aber trotzdem lecker.

Zutaten (für
- 3 kleine Kartoffeln
- 125g Räuchertofu
- 1 Karotte
- 1 kleine Dose Mais
- 1 Glas Kidneybohnen
- 1 Dose gestückelte Tomaten
- Chili-Gewürz (z.B. das hier)
- 1/2 rote Zwiebel
- 2-3 EL Tomatenmark
- Salz, Pfeffer
- 2-3 EL Öl

Zubereitung
Die Kartoffeln und die Karotte schälen und in grobe Stücke schneiden, die Zwiebel ebenfalls schälen und klein würfeln. Mais und Kidneybohnen abbrausen und abtropfen lassen. Den Räuchertofu grob reiben. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Dann Kartoffeln und Tofu hinzugeben, mit 1 TL Chili-Gewürz würzen und leicht anbraten. Anschließend das Gemüse hinzugeben. Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Chili-Gewürz würzen und mit den gestückelten Tomaten ablöschen. Die Dose nochmals mit (abgekochtem) Wasser auffüllen und ebenfalls hinzugeben. Alles 15-20 Minuten bei leichter Hitze zugedeckt köcheln lassen (Das Gemüse sollte gar, aber noch bissfest sein).

Samstag, 15. September 2012

Vegan Wednesday und die Frage "Was ist "streng vegetarisch"?"

Vergangenen Mittwoch folgte ich mal wieder dem Aufruf von Julia, Cara und Carola, im Sinne des vegan Wednesday alles zu knipsen. Fast hätte ich es mittags verpennt und leider habe ich auch die leckersten, selbstgebackenen (und natürlich veganen) Oreo-Kekse einer lieben Freundin und Kollegin vor lauter Verzückung vergessen, fotografisch festzuhalten... Aber ihr könnt mir glauben - sie waren himmlisch!

Nun ohne weitere Umschweife zu meinen zugegebener maßen nicht gerade kulinarisch-herausragenden Mahlzeiten (ausgenommen die besagten Kekse...yummy). Zum Frühstück gab's Brötchen mit Marmelade und bayerischer Käsecreme. Letzteres habe ich noch zusammen mit meiner Mama gekocht - es soll so eine Art Obatzda sein, der statt auf Camenbert und Weichkäse auf Pellkartoffeln und Sojamilch basiert. Aber an dem Rezept, das übrigens aus dem Buch "Käse Veganese" stammt, muss ich noch etwas feilen...
Aus meinem neusten Schatz, dem frisch in Berlin erstandenen Kochbuch "Vegan kochen für alle" von Björn Moschinski stammte das Rezept für den Eiersalt, der mir die Mittagspause in der betrieblichen Kantine schmackhaft machte. Zum Kaffee am Nachmittag gab es besagte Oreokekse... *seufz* ich sollte auch mal wieder backen!

Abend Abend gingen mein Freund, seine Eltern und ich ins mexikanische Lokal Condesa an der Münchner Freiheit, wo wir ja schon ein paar Mal begeistert speisten (und alle anderen auch immer wieder mit unserer Begeisterung für das authentische Essen anstecken konnten). Die Atmosphäre, die Leute und das Essen - alles stimmt dort für uns.
Als ich mich zu dem Umschwung zum vegan-sein entschied, hatte ich eine E-Mail an das Team von Condesa geschickt mit der Frage, ob die als vegetarisch deklarierte Füllung "Flaco" tierische Inhaltsstoffe enthält, bzw. welche ihrer Produkte vegan sind. Ich erhielt in kurzer Zeit eine wie zu erwarten freundliche Antwort und war auch positiv überrascht über die Offenheit. Hier die Antwort:

"Wie Du schon gedacht hast, die vegetarische Füllung und auch die Guacamole sind vegan. Die Tacos sowieso. Beim vegetarischen Burrito kannst Du natürlich auch die vegane Variante nehmen - sehr beliebt - ohne Käse und Sauerrahm. Um ganz vegetarisch/vegan zu sein bei den Burritos kannst Du auch noch die Bohnen weglassen, die werden nämlich mit ein wenig Schweineschmalz gebraten. Das ist noch gut zu wissen für Dich. Bei weiteren Fragen bitte einfach melden. Hoffentlich bis bald in CONDESA. Hasta pronto!"

Wie gesagt, über die ausführliche Antwort war ich dankbar und froh und so bestellte ich mir den veganen Burrito mit Flaco-Füllung und ohne Bohnen, ohne Käse und ohne Sauerrahm. Dazu bestellten wir Guacamole und Tortilla-Chips für alle. Es war wie immer köstlich.
Euphorisiert von dem leckeren Essen fragte ich im Anschluss an der Kasse, ob es nicht vielleicht in Zukunft irgendwie möglich wäre, auf das Schweineschmalz im Bohnenmus zu verzichten oder ob es traditionell/geschmacklich zu entscheidend wäre. Von der (sehr freundlich vorgebrachten) Antwort war ich leider etwas enttäuscht. Ich will nicht sagen, sogar schockiert. Es sei leider nicht möglich, das Schweineschmalz wegzulassen, aber darauf müssten ja nur ganz strenge Vegetarier achten... "mmmmhh"... dachte ich mir und biss mir auf die Zunge. Eine Diskussion wollte ich nicht starten - hatte ich doch erst kürzlich feststellen müssen, dass ich wohl zu emotional und nicht "psychologisch" genug diskutiere über diese Thematik... Der sympathisch lächelnde, junge Mann an der Kasse mit dem weichen Rauschebart schob nach, dass er ganz viele Vegetarier kenne, die Fisch essen würden. "Mmmmhhhhh" brachte ich nur wieder mit einem (wahrscheinlich gequälten) Lächeln hervor, bedankte mich für das gute Essen und für die Antwort und sagte noch einmal, dass ich es trotzdem schade find und ging.
Vielleicht hätte ich sagen müssen, dass sehr wahrscheinlich (auch "nur"Fisch-essende-(=pesco-)Vegetarier) dankbar dafür wären zu wissen, dass in dem Bohnenmus Schweineschmalz enthalten ist. Vielleicht hätte ich auch sagen müssen, dass "streng vegetarisch" sogar eine Definition für die vegane Ernährung bedeutet. Vielleicht, vielleicht... Etwas geknickt verließ ich das Condesa. Das Essen dort ist sehr gut - keine Frage. Aber ich freue mich jetzt, da ich den Mittwoch revue passieren lasse, umso mehr auf unser Essen mit lieben Freunden heute Abend im vegetarisch-veganen Café Ignaz (Schwabing). Mal schauen, was sie zu dieser Story meinen...

Mittwoch, 27. Juni 2012

Chili sin Carne aka. Chili con Soja

Manche Gerichte nimmt man sich ewig vor und braucht dann noch einmal eine halbe Ewigkeit, bis man sie tatsächlich mal (wieder) kocht - so ging es mir mit diesem eigentlich recht einfachen Gericht: Chili sin Carne.
Ich hatte noch Soja Würfel übrig und wollte diese verwenden (ich umgehe jetzt mal das Wort mit dem E ... rsatz, da ich nicht der Meinung bin, dass in der vegetarischen Küche irgendetwas "nur" Ersatz ist). Denn seit dem Gulasch habe ich das Soja nicht wieder verwendet... "Zu viel Auffand", dachte ich meist, wie ich zugeben muss, da das Soja erst eingeweicht und ausgedrückt werden muss bevor man es weiter verarbeiten kann.
Aber endlich habe ich es geschafft und dieses vegane Chili gekocht (leider ohne Kidneybohnen, da mein Liebster die nicht mag...). Geschmeckt hat es mir trotz ohne die Bohnen und meinen Freund auch - So einfach und lecker kann vegan sein. Und soooo umständlich war die Verarbeitung der Sojawürfel dann doch nicht... =)

Zutaten (für 2 Personen)
- 1 Handvoll Sojawürfel (z.B. von Vantastic Foods)
- ca. 500ml Gemüsebrühe
- Olivenöl
- 1/2 Zwiebel
- 100g Champignons
- 1/2 Zucchini
- 1 mittelgroße Kartoffel
- Mais (Menge nach Belieben)
- 1 Dose gestückelte Tomaten
- Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Paprika
- Petersilie zum Bestreuen

Zubereitung
Die Sojawürfel nach Packungsanleitung mit kochender Gemüsebrühe bedecken und 10 Minuten einweichen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und klein hacken sowie Pilze und Zucchini putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Sojawürfel ausdrücken, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Sojawürfel zusammen mit Zwiebel, Zucchini und Pilzen darin anbraten. Die Kartoffel schälen und in Stücke schneiden.
Alles aus der Pfanne in einen Topf umfüllen, Kartoffelstücke, Mais (nach Belieben auch gerne Kidneybohnen) und die Tomaten dazugeben. Mit der restlichen Gemüsebrühe aufgießen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren und mit Salz, Pfeffer, etwas Chili und Paprika würzen. Zum Servieren mit etwas Petersilie bestreuen. Buen provecho!

Samstag, 18. Februar 2012

Panza llena, corazón contenta. Mejicano en Munich - oder: Der mexikanischste Mexikaner Münchens

Seit unserer Rückkehr aus dem Urlaub, bei der mein Freund authentisches Mexikanisches Essen lieben lernte (zu gern erinnern wir uns an La Super-Rica Taqueria in Santa Barbara oder an Rancho in San Diego...), vermissen wir dieses schnelle, leckere Tex-Mex-Essen: kleine, weiche Tacos mit verschiedenen Füllungen oder sättigende Burritos mit echter mexikanischer Schärfe...
Bereits vor unserer Ankunft in München erfuhr ich von dem neuen "mexican design café" in München: Condesa (an der Münchner Freiheit, Heimhauser Str., schräg gegenüber von der veganen Princess Schokobar). Ihr Unterslogan zeugt von großer Selbstüberzeugung: "Gourmet Tacos & Burritos" werden seit dem Sommertollwood angeboten. Eigentlich mag ich keine Selbsthudelei. Und eigentlich auch keine überstylten, designten Läden. Und eigentlich mag mein Freund auch kein mexikanisches Essen - außer authentische, klassische Straßentacos.

Nach drei Monaten nun haben wir es endlich an die Münchner Freiheit, zu dem "design café" mit pinkem Schild geschafft. Auf der Speisekarte stehen Burritos, Tacos, Quesadillas (mit je vier verschiedenen Füllungen), Salate und Snacks. Dazu mexikanischen Kaffee (oder Fritz Kola) und ganz viel Frida Kahlo-Flair, untermalt mit (natürlich) mexikanischer Folklore.
Die Auswahl fiel mir nicht so schwer - Burrito mit "Flako"-Füllung aus einem Gemüsemix mit Kartoffeln, Karotten, Zucchini und der mexikansichen Gewürzmischung Achiote. Mein Freund hingegen wollte unbedingt Tacos - dabei hatte er die Qual der Wahl zwischen den Füllungen Tinga, Amigo, Pastor, Carnitas und natürlich auch Flako. Er entschied sich für Tinga, Amigo und Carnitas.

Einen Schritt weiter von der Bestelltheke traten wir in ein gemütliches, modernes Wohnzimmer in Mexiko ein. Das Team von Condesa hat wirklich an alle Kleinigkeiten gedacht - Plastikgeschirr, quietschbunte Plastiktischdecken, pinke Salzstreuer, mexikanische Bücher zum Schmökern, traditionelle mexikanische Figuren. Immer noch mit dem Slogan der Gourmet-Tacos im Kopf hatte ich nicht geringe Erwartungen an das Essen.
Und was soll ich groß sagen - ich muss meine Aussage, das Milagros sei der authentischste Mexikaner Münchens, eindeutig revidieren. Denn diese Tacos im Condesa könnten auch auf den Straßen Mexikos verkauft werden. Nein eigentlich doch nicht, sie sind nämlich viel besser.

Mein Burrito beinhaltete neben der angenehm gewürzten und aromatischen Flako-Füllung Salat, Bohnenmus, Reis, Käse und scharfe Chilisauce. Während ich den Burrito nicht ganz schaffte, bestellte sich mein Freund dann noch zwei Tacos - mit Pastor- und mit Flako-Füllung, denn er war restlos begeistert. Die Tacos sind handlich, mit ein paar Bissen weg und ideal dafür, die verschiedenen Füllungen zu probieren oder wenn man nur etwas weniger Hunger hat. Zunächst wollte er sich allerdings nicht festlegen, welche Füllung ihm nun am besten schmecken würde - bis er in der zweiten Runde den Taco mit Pastor-Füllung aß und anschließend von der Ananas-Zwiebel-Koriander-Mischung förmlich schwärmte... Unser nächster Besuch im Condesa wird mit Sicherheit nicht drei weitere Monate auf sich warten lassen...



A brief review in English:
This mexican restaurant/café - Condesa, located at Münchner Freiheit - is amazing. If you know real mexican street food, you will love this place. They offer Burritos, Tacos, Quesadillas and Salads, each with four different fillings. They claim to sell "gourmet tacos & burritos" and they actually do - but without the "gourmet-rigidness" that ususally goes with it. I'd rather have them call it real authentic, mexican food. The flavour is very authentic (and even better). The vegetarian filling (Flako) is great - potatoes, vegetables... yummy! My boyfriend loved the Pastor-Filling with pineapple, onions and coriander. You may eat in - the atmosphere in this place is great - or have everything to go. 
Well, if you're in munich and hungry - the Burritos will fit your needs. Or if you just want to try, the tacos have an ideal size to try just one or different fillings. 
Well, a friend of mine not long ago were dreaming about opening up a taco-place in Germany, because people might love this fast food... I guess we were right, but the team of Condesa came first...

Mittwoch, 23. November 2011

Tacos deluxe

Wieder daheim war mein Freund erstaunlicher Weise so wild auf mexikanisches Essen, dass er von einem Einkauf spontan Maistacos mitbrachte. Da fielen mir natürlich zahlreiche Füllungen ein - allerdings war es dann doch etwas schwierig, ihn zu meiner fleischlosen Variante zu überreden. Am Ende hat er dann aber doch gesagt, dass drei von vier Personen wohl nicht merken würden, dass kein Fleisch im Taco ist. ;-)
Die "deluxe-Tacos" setzten sich wie folgt zusammen: Zunächst kam eine Ruccola-Spinat-Salat-Mischung zuunterst in die vorgewärmten Tacos und darauf etwas Mozzarella. In einer Pfanne hatte ich zuvor Veggie Gyros (von Viana) angebraten, mit einer "Lousiana-Mischung", Tomatenmark und Trüffelpaste abgeschmeckt. Diese Brat-Mischung kam dann in die Tacos und anschließend Guacomole (aus einer Avocado, Tomaten, Salz, Pfeffer, Chili und etwas Zitronensaft) obendrauf. Ganz obene "thronte" dann unsere frische Ernte Alfalfasprossen.
Das Resultat kann sich sehen lassen, finde ich! =) Und Recht hat mein Freund - das Gyros von Viana ist wirklich bissfest, aber gleichzeitig zart und würzig abgeschmeckt.

Back in Germany, my boyfriend somehow was crazy about mexican food. So this one day he showed up with corn-tacos. I thought up different possibilities of filling them right away - the problem was to persuade him into a vegetarian option... But when we were finished eating he said, that three out of four people wouldn't recognize that there was no meat in the tacos. ;-)
My "deluxe-Tacos" were made like this: First, I put an arugula-spinache-salad-mix in the heated tacos and a little bit of mozzarella cheese on top of the salad. In a pan I roasted a "Veggie Gyros" (from the company Viana), seasoned it with Lousina-Mix, tomato paste and truffle paste. This mixture went right into the tacos and was topped with fresh, selfmade guacomole (avocado, tomato, salt, pepper, chili and some lemonjuice). On top of it all our freshly cropped alfalfa sprouts were enthroned.
Well, at least I think that these tacos look "deluxe"! =) And my boyfriend was right - the gyros was firm to the bite, moist, but still soft and well seasoned by itself already.

Samstag, 19. November 2011

What happens in Vegas...

...stays on this blog! ;-)

We spent three nights in Las Vegas - one day cruising to Death Valley and the other exploring the Strip and those impressing Shows. And of course we ate something. The first night we went to Crossroads at House of Blues @Mandalay Bay, where I ordered Quesadillas $10.99 (with mushrooms, grilled scallion, rajas, tomatillo salsa, crema, Oaxaca and manchego cheese) and my boyfriend ordered the Southwestern Chicken Sandwich $12.99 with Pepper jack cheese, chipotle mayo, oven roasted tomatoes, avocado and green chiles. Both plates looked really delicious. In addition to this, we got to enjoy some good music and the living was easy...
The House of Blues (Mandalay Bay) on Urbanspoon
The other night we tried The Noodle Shop @Mandalay Bay - where we were (almost uniquely) confirm when ordering Pad Thai ($16.25) with Tofu. The served dish looked almost as we knew it from Thailand and it also tasted almost authentic. I even liked it that much, that I wanted to dine another night at this place!
Noodle Shop on Urbanspoon


Wir verbrachten drei Tage in Las Vegas - einen davon mit einem Roadtrip ins Death Valley und den anderen am Hoteleigenen Strand sowie am Strip, wo wir die beeindruckenden Hotelbauten und jeweiligen Shows bestaunten. Sooo viele Lichter... ;-)
Natürlich aßen wir auch etwas. Den ersten Abend verschlug es uns ins Crossroads at House of Blues in unserem Hotel, Mandalay Bay. Ich bestellte Quesadillas ($10.99), gefüllt mit Pilzen, Lauch, Salsa und Käse, während mein Freund ein "Southwestern Chicken Sandwich" ($12.99) mit Käse, Mayo, Tomaten, Avocado und Chilis wählte. Beide Teller waren appetitlich angerichtet und zusätzlich zum angenehmen Essen konnten wir Live-Blues genießen.
Den zweiten Abend probierten wir The Noodle Shop (@Mandalay Bay) aus - wo wir uns ungewohnter Weise einig waren in der Bestellung: wir beide wählten Pad Thai mit Tofu ($ 16.25). Die servierten Speisen sahen fast genauso aus, wie wir es in Thailand kennen gelernt hatten und schmeckten fast authentisch. Mir schmeckte es ehrlich gesagt so gut, dass wir am nächsten Abend nochmal dort aßen...

Dienstag, 15. November 2011

Poopoo-what? San Diego goes mexican...

During our first night in San Diego we were exploring Ocean Beach, the area where we stayed in an apartment. We noticed this small, mexican restaurant Ortegas (@4888 Newport Ave), because of this mexican woman, standing in front of it and serving mexican dishes on a hot plate.
After some misunderstanding and because of the upcoming cold, eventually we decided to eat indoors instead. My boyfriend ordered a grilled fish-taco and a chicken-taco, while I decided to try a bean and cheese-burro.
Somehow we didn’t receive those crunchy-looking nachos with the homemade salsa... But the food we ordered was tasty nonetheless. The humangous burrito tasted just as I like them – the bean and cheese filling was creamy and still (bissfest) and a little bit spicy and the tortilla was very soft. My boyfriend was also delighted about his order – those fish-tacos were his favorites among all mexican experiences.

An unserem ersten Abend in San Diego erkundeten wir Ocean Beach, das Viertel in dem wir in einem Apartment übernachteten. Das mexikanische Restaurant Ortegas stach uns ins Auge, da vor der Tür eine Mexikanerin an einer heißen Platte Essen servierte. Aufgrund einiger sprachlicher Missverständnisse und der simplen Tatsache, dass es ganz schön kalt wurde, aßen wir dennoch innen. Mein Freund bestellte jeweils einen Taco mit gegrilltem Fisch und einen mit Hühnchen, während ich mich für einen Burrito mit Bohnen und Käse entschied.
Aus irgendeinem Grund wurden uns leider nicht diese knusprig-aussehenden Nachos mit der hausgemachten Salsa serviert... aber das anschließende Essen war trotzdem lecker. Der übergroße Burrito schmeckte wieder einmal genauso so wie ich sie mag – die Bean-and-cheese-Füllung cremig und trotzdem bissfest und leicht pikant würzig, während der Tortilla drum herum schön weich und nicht pappig war. Meinem Freund schmeckte es ebenso – der Fisch-Taco wurde sein absoluter Favorit unter den gesamten mexikanischen Ess-Erfahrungen.

Freitag, 11. November 2011

Vegan-Day no. 6: Mexican fest at Ranchos, San Diego

It's always hard to find a restaurant where meat-eater, vegetarians and vegans all can enjoy a meal together. I was astonished to find such a place, located in Ocean Beach, San Diego! A friend of mine recommended me the mexican, vegetarian restaurant Ranchos Natural Food @1830 Sunset Cliffs Blvd and there we went for lunch - my boyfriend, a very good friend of ours from Texas and me. Just browsing through their menu made me happy - so many different and interesting vegetarian and vegan choices! While still reading the menu we got delicious, wholeweat (?) nachos and a fresh, spicy salsa. I chose to try Tempeh Taco and rolled taquitos with soy chorizo and was asked whether or not I would want the vegan option - I did, so that makes my vegan-day no. 6. My texan companion chose rolled taquitos de papa and my boyfriend tried the grilled fish taco and rolled taquitos with chicken.
When the food arrived, I think we all were kind of surprised by the freshness the dishes appeared to be. The rolled taquitos were crispy and the soy chorizo in them was absolutely delicious - well seasoned and tasty and not bland at all (as one might assume by prejudice). The tempeh was also seasoned, but not as tasty as the soy chorizo (for my personal taste), but it still was soft and tender. My boyfriend was also satisfied with his dishes - he especially liked the guacomole, which was fresh and not as heavy-tasting as usual (although he preferred the fish taco he had at Ortega's the other night, review will be coming up). Although a bit disappointed about not offering the breakfast tacos that she knew from the tex-mex-food in Texas, my friend enjoyed her first vegan experience (taquitos with potato), I would guess. After this lunch, we were ready to explore San Diego.
To sum it up: My boyfriend and I went there again for another night's dinner (again, I ordered soy chorizo and he ordered fish tacos and again we were delighted)...


Ich finde es sehr schwer, ein Restaurant zu finden, in dem Fleischfreunde, Vegetarier und sogar Veganer zusammen zufrieden essen können und war entsprechend erstaunt, ein solches Restaurant in San Diego's Surfer-Viertel Ocean Beach zu finden. Ein Bekannter von mir empfahl uns Ranchos Natural Food, also ging es spontan mit unserer Freundin aus Texas dort hin zur Mittagspause. Allein die Speisekarte zu lesen, war eine Freude, da die Auswahl an vegetarischen und veganen Optionen immens war. Während der Qual der Wahl bekamen wir knusprig-würzige Vollkorn(?)-Nachos und frische, leicht-feurige Salsa. Ich entschied mich für einen Tempeh-Taco und gerollte "Taquitos" mit Soya-Chorizo. Da ich schon gefragt wurde, ob dies vegan zubereitet werden soll, war es dazu noch spontan Zeit für meinen Vegan-Tag no. 6. Meine Freundin aus Texas bestellte gerollte Taquitos mit Kartoffelfüllung und mein Freund einen Fisch-Taco und dazu Taquitos mit Hühnchen.
Ich glaube, als das Essen serviert wurde, waren wir alle etwas überrascht aufgrund der Frische auf den Tellern. Die gerollten Taquitos waren knusprig und die Soya-Chorizo innen einfach köstlich - würzig abgeschmeckt und weder fad noch gummiartig (wie manch einer vielleicht vorschnell über Soya-Optionen urteilen würde). Die Tempeh-Füllung des Tacos war ebenfalls gut gewürzt und weich, allerdings nicht ganz so lecker wie die Chorizo-Variante (finde ich, aber ich mag es stark gewürzt und scharf...).
Mein Freund war ebenfalls mit seiner Wahl zufrieden - insbesondere die Guacomole hat es ihm angetan, weil sie schön frisch und leicht schmeckte (allerdings fand er den Fisch-Taco im Ortega besser - mehr dazu später). Obwohl meine Freundin enttäuscht war, dass es keine ihr aus Texas bekannten Frühstückstacos gab, war sie mit ihrer ersten veganen Erfahrung (den Taquitos mit Kartoffelfüllung) ganz zufrieden, denke ich. Auf jeden Fall waren wir alle gestärkt für unsere Tour durch San Diego.
Fazit: Mein Freund und ich kehrten an einem weiteren Abend zurück ins Ranchos - und wieder bestellte ich Soya-Chorizo, diesmal als Taco-Füllung und wieder waren wir äußerst zufrieden...

Some like it hot, Coronado

Sonntag, 6. November 2011

Super? Super-Mexican!

Visiting this small, humble and yet almost legendary mexican taco stand, I was drawn back into my very first encounter with bean & cheese tacos. This girl, which later became one of my very best U.S.-friends, brought this huge bag of breakfast-tacos to our Yearbook-Meeting. Never seen a bean & cheese-taco before I declined saying I don't eat meat. She responded "This is no meat - that's beans!". It sure did look like meat I thought, so I tried again, saying that being a vegetarian, I don't eat meat. Again, she replied that there is no meat inside but beans and cheese. This discussion went on for a while and eventually I gave up and tried my very first bean and cheese taco. Well, this is how I fell in love with this tex-mex-food-style, so I was eager to see this talk-of-the-town taqueria, that the owner of the wonderful Presidio Motel, that we stayed at in Santa Barbara, also deeply recommended us.
So we went to La Super-Rica Taqueria @622 N Milpas Street, Santa Barbara. We almost missed it, because it doesn't has any big lights outside. But you notice this place by the line of people waiting in front of it... As recommended, we ordered quite a few things - Cheese Quesadilla, Gordita del Frijol, Lomito Suizo (pork) and Pechuga Suiza (chicken) for less than $15 total.
It's claimed to be the most authentic mexican food in California and we sure enjoyed it. Through the windows you can watch how every single tortilla is made out of dough, flattened, baked on the oven and eventually filled or covered with the topping, which as well is freshly prepared. We received cute (compared to the humongous burritos you get at chains like chipotle) little tacos, which all were tasty. Although my boyfriend usually doesn't like mexican food he wanted to go for a second time the very next day...


Als wir den kleinen, bescheidenen und doch fast legendären Taco-Imbiss besuchten, erinnerte ich mich an meine erste Begegnung mit Tex-Mex-Essen und insbesondere mit Bean & Cheese-Tacos... Ein Mädchen, das im Laufe des Jahres zu einer meiner besten Freundinnen wurde, brachte zu unserem morgendlichen Jahrbuch-Treffen eine Tüte voller Frühstücks-Tacos mit. Da ich zuvor noch nie diesen Bohnenmus der Bean & Cheese-Tacos gesehen hatte, nahm ich an, dass dies Fleisch sei und lehnte dankend mit den Worten ab, dass ich kein Fleisch esse. Das Mädchen antwortete, das dies kein Fleisch, sondern Bohnen sei. Aber es sah so verdammt nach Fleischmatsch aus, dass ich wiederholte, dass ich als Vegetarier kein Fleisch essen würde. Daraufhin sagte sie dann wieder, dass es sich bei diesem Inhalt um Bohnen und nicht um Fleisch handeln würde. So ging es eine Weile hin und her bis ich schließlich aufgab und diesen Taco probierte. Und was soll ich sagen - seitdem bin ich Tex-Mex-Fan und entsprechend war ich gespannt darauf, diesen über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Taco-Imbiss zu sehen, der uns zudem auch wärmstens von dem Besitzer unseres Motels in Santa Barbara (Presidio Motel) empfohlen wurde.
Eine völlig neue Form - der Bohnenmus
war vom Tortilla vollständig ummantelt
Also fuhren wir zu La Super-Rica Taqueria und wären fast daran vorbei gefahren, da der Imbiss keine riesige Leuchtreklame hat wie alle anderen Fast Food-Läden drum herum. Aufgefallen ist uns La Super-Rico Taqueria nur durch die Schlange von Menschen, die davor stand... Innen war eine Tafel mit 20 Gerichten. Nicht mehr und nicht weniger. Wie uns geraten wurde, bestellten wir mehreres - Käse Quesadilla, Gordita del Frijol (Taco mit Bohnen), Lomito Suizo (Schwein) and Pechuga Suiza (Hühnchen) und zahlten insgesamt nicht einmal $15.
Die Leute sagen, dass es sich hierbei um das authentischste mexikanische Essen ins ganz Kalifornien handelt und auch wir können das geschmacklich auf jeden Fall bestätigen. Durch die Fenster kann man beobachten wie jeder einzelne Tortilla frisch aus Teig gerollt, anschließend platt gepresst, auf dem Ofen gebacken und schließlich mit der ebenfalls frisch zubereiteten Füllung belegt oder gefüllt wird. Wir haben vier kleine Pappteller mit ebenso "kleinen" (im Vergleich zu den übergroßen Portionen der bereits genannten Tex-Mex-Läden) Tacos bekommen und obwohl mein Freund bisher kein großer Fan der mexikanischen Küche ist, wollte er am liebsten am nächsten Tag gleich nochmal dort essen...
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