Wow, so einfach geht das... eigentlich war dieser Tag (fast) wie immer - und doch so unterschiedlich!
In der Früh gab es mein selbstgemixtes Müsli mit frischen Beeren, Gojibeeren und natürlich Sojajogurt. Zum Mittag hatte ich mir ein Brot geschmiert mit Kräuterfrischkäse (von dem ich übrigens auch restlos begeistert bin - aber mehr darüber dann an einem anderen Tag) und Radieschensprossen (aus dem eigenen "Anbau"). Allerdings war ich danach noch nicht so richtig satt, also kaufte ich mir ein paar saftige Pflaumen dazu.
Zum Abend kochte ich meinem Freund und mir dann ein Gratin aus Kürbisgnocchi, Frankfurter Vürstchen, Tomaten und Karotten...
Auf meinem Notizblock notierte ich heut, dass ich mir unbedingt was für den Nachmittags-Kaffee backen muss!
Gnocchi-Gratin
Zutaten (für 2 Personen)
- 400g (Kürbis-)Gnocchi
- 2 Seitan-Frankfurter
- 1 Karotte
- 2-3 EL Kürbiskerne
- 1 Knoblauchzehe
- Sojasoße
- 2 Tomaten
- 1 Handvoll Radieschensprossen
- 2-3 EL Tomatenmark
- Veganer Käse (z.B. Willemsburger Pizzaschmelz*)
Zubereitung
Die Karotte und die Knoblauchzehe schälen. Karotte und die Seitanvürstchen in Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Ofen auf 160°C vorheizen. Die Vürstchen- und Karottenscheiben in der Pfanne zusammen mit den Kürbiskernen und der Knoblauchzehe rösten. In der Zwischenzeit die Tomaten und die Sprossen klein hacken. Die Pfannenmischung mit Sojasoße ablöschen und die gehackten Tomaten und Sprossen zusammen mit dem Tomatenmark unterrühren. Der Pfanneninhalt zusammen mit den Gnocchis mischen und in eine Auflaufform geben. Nach Wunsch mit "Käse" bestreuen und im Ofen backen bis die gewünschte Bräune erreicht ist.
*Der Willemsburger Pizzaschmelz schmeckt zwar nach Käse, hatte aber kein ideales Schmelzverhalten. Vielleicht hab ich auch einfach zu wenig drauf getan... ich werde es nochmal probieren.
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Donnerstag, 2. August 2012
Mittwoch, 27. Juni 2012
Chili sin Carne aka. Chili con Soja
Manche Gerichte nimmt man sich ewig vor und braucht dann noch einmal eine halbe Ewigkeit, bis man sie tatsächlich mal (wieder) kocht - so ging es mir mit diesem eigentlich recht einfachen Gericht: Chili sin Carne.
Ich hatte noch Soja Würfel übrig und wollte diese verwenden (ich umgehe jetzt mal das Wort mit dem E ... rsatz, da ich nicht der Meinung bin, dass in der vegetarischen Küche irgendetwas "nur" Ersatz ist). Denn seit dem Gulasch habe ich das Soja nicht wieder verwendet... "Zu viel Auffand", dachte ich meist, wie ich zugeben muss, da das Soja erst eingeweicht und ausgedrückt werden muss bevor man es weiter verarbeiten kann.
Aber endlich habe ich es geschafft und dieses vegane Chili gekocht (leider ohne Kidneybohnen, da mein Liebster die nicht mag...). Geschmeckt hat es mir trotz ohne die Bohnen und meinen Freund auch - So einfach und lecker kann vegan sein. Und soooo umständlich war die Verarbeitung der Sojawürfel dann doch nicht... =)
Zutaten (für 2 Personen)
- 1 Handvoll Sojawürfel (z.B. von Vantastic Foods)
- ca. 500ml Gemüsebrühe
- Olivenöl
- 1/2 Zwiebel
- 100g Champignons
- 1/2 Zucchini
- 1 mittelgroße Kartoffel
- Mais (Menge nach Belieben)
- 1 Dose gestückelte Tomaten
- Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Paprika
- Petersilie zum Bestreuen
Zubereitung
Die Sojawürfel nach Packungsanleitung mit kochender Gemüsebrühe bedecken und 10 Minuten einweichen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und klein hacken sowie Pilze und Zucchini putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Sojawürfel ausdrücken, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Sojawürfel zusammen mit Zwiebel, Zucchini und Pilzen darin anbraten. Die Kartoffel schälen und in Stücke schneiden.
Alles aus der Pfanne in einen Topf umfüllen, Kartoffelstücke, Mais (nach Belieben auch gerne Kidneybohnen) und die Tomaten dazugeben. Mit der restlichen Gemüsebrühe aufgießen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren und mit Salz, Pfeffer, etwas Chili und Paprika würzen. Zum Servieren mit etwas Petersilie bestreuen. Buen provecho!
Ich hatte noch Soja Würfel übrig und wollte diese verwenden (ich umgehe jetzt mal das Wort mit dem E ... rsatz, da ich nicht der Meinung bin, dass in der vegetarischen Küche irgendetwas "nur" Ersatz ist). Denn seit dem Gulasch habe ich das Soja nicht wieder verwendet... "Zu viel Auffand", dachte ich meist, wie ich zugeben muss, da das Soja erst eingeweicht und ausgedrückt werden muss bevor man es weiter verarbeiten kann.
Aber endlich habe ich es geschafft und dieses vegane Chili gekocht (leider ohne Kidneybohnen, da mein Liebster die nicht mag...). Geschmeckt hat es mir trotz ohne die Bohnen und meinen Freund auch - So einfach und lecker kann vegan sein. Und soooo umständlich war die Verarbeitung der Sojawürfel dann doch nicht... =)
Zutaten (für 2 Personen)
- 1 Handvoll Sojawürfel (z.B. von Vantastic Foods)
- ca. 500ml Gemüsebrühe
- Olivenöl
- 1/2 Zwiebel
- 100g Champignons
- 1/2 Zucchini
- 1 mittelgroße Kartoffel
- Mais (Menge nach Belieben)
- 1 Dose gestückelte Tomaten
- Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Paprika
- Petersilie zum Bestreuen
Zubereitung
Die Sojawürfel nach Packungsanleitung mit kochender Gemüsebrühe bedecken und 10 Minuten einweichen lassen. In der Zwischenzeit Zwiebel schälen und klein hacken sowie Pilze und Zucchini putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Sojawürfel ausdrücken, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Sojawürfel zusammen mit Zwiebel, Zucchini und Pilzen darin anbraten. Die Kartoffel schälen und in Stücke schneiden.
Alles aus der Pfanne in einen Topf umfüllen, Kartoffelstücke, Mais (nach Belieben auch gerne Kidneybohnen) und die Tomaten dazugeben. Mit der restlichen Gemüsebrühe aufgießen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und bei schwacher Hitze 15 Minuten köcheln lassen. Immer wieder umrühren und mit Salz, Pfeffer, etwas Chili und Paprika würzen. Zum Servieren mit etwas Petersilie bestreuen. Buen provecho!
Sonntag, 24. Juni 2012
Vegantreat: Erdbeer-Tortelettes
Manchmal muss es ganz einfach sein und schnell gehen und natürlich trotzdem ein mmmhhh... auf die Lippen zaubern. (Schließlich soll es ganz schnell zum Badesee gehen...)
Ganz easypeasy funktioniert das mit Erdbeeren - Torten oder Kuchen mit Erdbeeren finden immer Genießer. Und für diese kleinen Erdbeer-Torteletts muss man zum einen nicht stundenlang in der Küche stehen und außerdem kann man auch ganz einfach nur ein oder zwei (oder drei oder vier) dieser Mini-mini-Törtchen zaubern - genau die richtige Menge für zwei Personen.
Zugegeben - die Torteletts sind (selbst) gekauft, aber das muss manchmal auch einfach erlaubt sein. Zudem schmecken sie lecker - auch Nicht-Vegtariern oder -Veganern =) Christina von Christina's Catchy Cakes fragt anlässlich ihres halbjährigen Jubiläums-Blogevents "Sweet Summer" nach Rezepten, die nach Sommer schmecken - und für mich schmecken Erdbeeren eindeutig nach Sommer!
Zutaten (für 7 kleine Torteletts)
- 1 Pck. Torteletts (z.B. Bio Dinkel Vollkorn Torteletts von Flemming - im Biomarkt)
- 125g Soja-Vanillejogurt
- 1 Pck. Sahnesteif
- 1 Pck. Tortenguss (z.B. von Arche)
- frische Erdbeeren
- Sahne zum Dekorieren (z.B. vegane Sahne von Vantastic Foods)
Ganz easypeasy funktioniert das mit Erdbeeren - Torten oder Kuchen mit Erdbeeren finden immer Genießer. Und für diese kleinen Erdbeer-Torteletts muss man zum einen nicht stundenlang in der Küche stehen und außerdem kann man auch ganz einfach nur ein oder zwei (oder drei oder vier) dieser Mini-mini-Törtchen zaubern - genau die richtige Menge für zwei Personen.
Zugegeben - die Torteletts sind (selbst) gekauft, aber das muss manchmal auch einfach erlaubt sein. Zudem schmecken sie lecker - auch Nicht-Vegtariern oder -Veganern =) Christina von Christina's Catchy Cakes fragt anlässlich ihres halbjährigen Jubiläums-Blogevents "Sweet Summer" nach Rezepten, die nach Sommer schmecken - und für mich schmecken Erdbeeren eindeutig nach Sommer!
Zutaten (für 7 kleine Torteletts)
- 1 Pck. Torteletts (z.B. Bio Dinkel Vollkorn Torteletts von Flemming - im Biomarkt)
- 125g Soja-Vanillejogurt
- 1 Pck. Sahnesteif
- 1 Pck. Tortenguss (z.B. von Arche)
- frische Erdbeeren
- Sahne zum Dekorieren (z.B. vegane Sahne von Vantastic Foods)
Zubereitung
Die Erdbeeren putzen und vierteln (je nach Größe). Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und abkühlen lassen. Den Sojajogurt mit Sahnesteif aufschlagen und auf die Torteletts geben. Die Erdbeeren darauf anrichten und mit dem abgekühlten Tortenguss vorsichtig überziehen und für ein paar Stunden kalt stellen. Mit der Sahne dekoriert und so wie unser Umzugsteam, stilecht auf Alufolie, genießen.Donnerstag, 26. April 2012
Kochen oder Ausgehen? Oder: Die Auberginen müssen weg
Mein Kochziel: Zusammen mit Couscous, getrockenten Kirschen und Tomaten sollten diese Auberginen gefüllt und lecker-gemacht werden. Inspiriert hat mich ein Rezept aus dem Kochbuch "Vegetarisch aus aller Welt" (das Titel-Rezept, um genau zu sein). Gleichzeitig ist dabei ganz unbewusst ein veganes Rezept geworden und somit ein weiterer Vegan-Day auf meiner Liste.
Und das Ergebnis? Eine geschmackliche Explosion! Ich war sehr großzügig mit dem Chili in der Tomatensoße, aber für mich ist die Schärfe genau richtig - zusammen mit dem Zimt und dem Balsamico ist das mal ein ganz neues Geschmackserlebnis für mich. Orientalisch ist auch die Auberginenfüllung mit den Sauerkirschen und dem Couscous. Ich könnte fast Auberginen-Fan werden, mit so einem Gericht...
Zutaten (für 2 Personen):
- 1/2 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Dose stückige Tomaten
- Gemüsebrühe (2x ca. 250 ml)
- 50g Couscous
- etwas Petersilie
- 2 mittelgroße Auberginen
- 1-2 EL getrocknete Sauerkirschen
- 1-2 getrocknete Tomaten (bei Bedarf)
- 1 EL Balsamico
- Olivenöl
- etwas Trüffelöl (bei Bedarf)
- Salz, Pfeffer, Chili, Zimt, Thymian
- 2-3 EL Sesamkörner und Kürbiskerne
- ein Schuss Sojasoße
Zubereitung
Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die kleingehackten Zwiebeln (ganz ehrlich - ich nehme kleingehackte Tiefkühlzwiebeln) zusammen mit dem zerdrückten Knoblauch darin kurz anschwitzen, etwas Thymian, Zimt (und bei Bedarf Chili) hinzu und die Dosentomaten umrühren. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und bei schwacher Hitze zugedeckt köcheln lassen.
Den Couscous mit der Gemüsebrühe aufgießen und ziehen lassen.
Die Auberginen halbieren, das Fruchtfleisch (0,5-1,0cm-Rand lassen) aushöhlen und in einer Pfanne mit etwas Trüffelöl anbraten. Die getrockneten Sauerkirschen und kleingehackte, getrocknete Tomate hinzu tun und mit der Petersilie zum Couscous geben, alles mit Salz und Pfeffer würzen und in die ausgehöhlten Auberginen füllen. Im vorgeheizten Ofen (180°C) ca. 30 Minuten backen.
In einer kleinen Pfanne ohne Öl den Sesam und die Kürbiskerne anrösten und mit Sojasoße ablöschen. Beiseite stellen. Den Balsamico zur Tomatensoße geben und weiter köcheln lassen (Herd kann man dann ausschalten und den Topf einfach auf der heißen Platte stehen lassen).
Zum Servieren die Auberginenhälften auf einem Tomatenspiegel anrichten und mit dem Sesam bestreuen.
Donnerstag, 12. April 2012
Veggie-Snack in Camden Town
Auch auf unserem sonntäglichen Streifzug durch Camden Market fand ich für meinen wöchentlichen (eher sporadischen) Vegan-Day als kulinarische Stärkung in Form der HA HA Veggie Bar (Camden Lock, gegenüber der Brücke).
Neben Ofenkartoffeln mit diversen Toppings (beispielsweise vegetarisches Chili, Käse und Bohnen oder gegrilltem Halloumi, Guacomole und Hummus) stehen verschiedene Veggie-Burger, Falafel und Hot Dogs zur Auswahl. Der Betreiber der HA HA Veggie Bar (die es laut Website bereits seit zehn Jahren dort gibt) stellt aber auf Wunsch auch ganz eigene, besondere Kreationen zusammen und ist dazu extrem witzig und locker.
Ich entschied mich nach langem Hin und Her für einen weiteren Vegan-Day und damit boten sich die veganen Falafel im Pita-Brot mit Salsa und Hummus und ganz viel knackigem Gemüse (für 3,50 Pfund) als sehr geeignet an. Die Falafel waren saftig-knusprig ohne trocken zu sein (und dazu Gluten-frei), das Hummus war schön cremig und hatte eine leichte Knoblauchnote und das Pitabrot war angenehm warm geröstet.
Mein Freund, der sich tapfer auf seiner vegetarischen Expedition durch London schlug (wie ich erfuhr, hatte er sich bereits eine Woche vor London vollkommen vegetarisch ernährt - ohne mir etwas davon zu erzählen! Tss...), wählte den Veggie Burger als Halloumi-Special (3,80 Pfund) mit gegrilltem Halloumi, Avocado, Mayo, Salat, Zwiebeln und natürlich dem Veggie Patty. Das Rezept für das Patty von Louise, die Gründerin der der HA HA Veggie Bar, besteht aus Soya und Omega 3 "Superseeds" (Kürbis, Sesam und Sonnenblumenkernen) und ist damit ausreichend sättigend.
Neben Ofenkartoffeln mit diversen Toppings (beispielsweise vegetarisches Chili, Käse und Bohnen oder gegrilltem Halloumi, Guacomole und Hummus) stehen verschiedene Veggie-Burger, Falafel und Hot Dogs zur Auswahl. Der Betreiber der HA HA Veggie Bar (die es laut Website bereits seit zehn Jahren dort gibt) stellt aber auf Wunsch auch ganz eigene, besondere Kreationen zusammen und ist dazu extrem witzig und locker.
Ich entschied mich nach langem Hin und Her für einen weiteren Vegan-Day und damit boten sich die veganen Falafel im Pita-Brot mit Salsa und Hummus und ganz viel knackigem Gemüse (für 3,50 Pfund) als sehr geeignet an. Die Falafel waren saftig-knusprig ohne trocken zu sein (und dazu Gluten-frei), das Hummus war schön cremig und hatte eine leichte Knoblauchnote und das Pitabrot war angenehm warm geröstet.
Mein Freund, der sich tapfer auf seiner vegetarischen Expedition durch London schlug (wie ich erfuhr, hatte er sich bereits eine Woche vor London vollkommen vegetarisch ernährt - ohne mir etwas davon zu erzählen! Tss...), wählte den Veggie Burger als Halloumi-Special (3,80 Pfund) mit gegrilltem Halloumi, Avocado, Mayo, Salat, Zwiebeln und natürlich dem Veggie Patty. Das Rezept für das Patty von Louise, die Gründerin der der HA HA Veggie Bar, besteht aus Soya und Omega 3 "Superseeds" (Kürbis, Sesam und Sonnenblumenkernen) und ist damit ausreichend sättigend.
Donnerstag, 5. April 2012
Veganes Dinner draussen...
Letzten Samstagabend wollten wir endlich mal wieder ins Vegelangelo. Leider war dort alles reserviert und wir hatten vorher natürlich nicht daran gedacht... Wo also statt dessen hin, war die große Frage. Wir entschieden uns für das vegane Restaurant Max Pett. Dort waren zwar ebenfalls sämtliche Tische innen ausgebucht für den Abend, aber sie gaben uns Decken und starteten die Heizstrahler und so genossen wir unser erstes veganes Dinner draussen, unter blauem Himmel in diesem Jahr.
Vorweg gab es als Gruß der Küche ein knusprig gebratenes "Würstchen" mit Kohlsalat. Zum Aufwärmen bestellte ich mir eine heiße Zitrone mit Minze, Agavendicksaft und Ingwer - diese Kombination werde ich mir auf jeden Fall für kalte Tage merken!
Als Hauptgang wählten wir beide das Sojasteak vom Grill mit Waldpilzsauce, Fenchel-Apfelgemüse und Kartoffelgratin (für 16,80 €). Und über das, was uns serviert wurde, waren wir beide platt - ich, weil es geschmacklich einfach mal wieder topp war und mein Freund, weil ihn anscheinend die Konsistenz des Sojasteaks überzeugte - er sagte sogar so etwas wie, dass ihm das fast besser schmecken würde als richtiges Fleisch, wenn ich mich richtig erinnere... Auf jeden Fall waren wir beide mal wieder positiv erstaunt, wie gut veganes Essen ist und wie wenig Verzicht dahinter steckt.
Als Hauptgang wählten wir beide das Sojasteak vom Grill mit Waldpilzsauce, Fenchel-Apfelgemüse und Kartoffelgratin (für 16,80 €). Und über das, was uns serviert wurde, waren wir beide platt - ich, weil es geschmacklich einfach mal wieder topp war und mein Freund, weil ihn anscheinend die Konsistenz des Sojasteaks überzeugte - er sagte sogar so etwas wie, dass ihm das fast besser schmecken würde als richtiges Fleisch, wenn ich mich richtig erinnere... Auf jeden Fall waren wir beide mal wieder positiv erstaunt, wie gut veganes Essen ist und wie wenig Verzicht dahinter steckt.
Trotz zwei Decken und dem Heizstrahler, zog die Kälte dann doch irgendwann in die Glieder, so dass wir nach dem Genuss des himmlisch-leichten Tiramisus, den Heimweg antraten. Das Tiramisu ist mein persönlicher Favorit - allerdings muss man dazu sagen, dass es nicht 100% wie ein original-italienisches Tiramisu schmeckt, sondern viel viel leichter ist und eine Marzipan-Kokos-Note hat. Ich könnte es jedenfalls immer wieder gern essen. Aber vor allem haben wir an diesem Abend gelernt, dass man Samstagabend wohl doch besser reservieren sollte... das war für uns zwar zunächst etwas enttäuschend, aber eigentlich freue ich mich total für diese beiden Lokale, dass sie so gut besucht sind. Und der nächste Besuch im Vegelangelo ist bereits reserviert!
Dienstag, 3. April 2012
Sonntagsgulasch - Mal wieder ein Vegan Day
Passend zum typisch-deutschen Sonntagsbraten wollte ich meinem Freund mal traditionelle Hausmannskost am Wochenende servieren. Statt des Bratens entschied ich mich allerdings für Gulasch und Klöße - angelehnt an das vegane Moschinski-Gulasch auf alles-vegetarisch.de (welches übrigens an der Uni-Mensa Bochum 264 von 300 Studenten nicht als veganes Gulasch identifizieren konnten - so täuschend echt soll es also sein...).
Normalerweise ist mein Freund überhaupt kein Fan von den sojabasierten "Fleischersatz"-Produkten, aber sein erster Kommentar bei diesem veganen Gulasch war "Krass, wie echt das aussieht". Und auch die Konsistenz war für ihn "sehr nah dran" und "angenehm, wie weiches Fleisch". Ich muss zugeben, ich wusste gar nicht, was in ein typisches Gulasch so alles gehört, oder wie es schmeckt oder sich im Mund anfühlen muss, aber vor allem fand ich es lecker. Durch das Bier und die Pilze erhielt das Gulasch eine deftige, herbe Note. Ergänzt werden könnte es noch mit Rotkohl, aber das gibt's dann beim nächsten vegan Day...
Zutaten (für 2 Personen)
- 65g Sojawürfel
- 1 Karotte, fein gewürfelt
- 1/4 Zwiebel, gewürfelt
- Gulaschgewürz
- etwas Öl
- braunes Soßenpulver
- 15g Tomatenmark
- 1/2 l Gemüsebrühe
- 1 Knoblauchzehe
- 3-4 trockene Pilze
- 1 Flasche (alkoholfreies) Bier
- 30ml Sojasahne
- Salz, Pfeffer, Petersilie
- Klöße
Zunächst die Sojawürfel für 10 Minuten in heißer Gemüsebrühe ziehen lassen, ausdrücken und anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Sojawürfel, Karotten und Zwiebeln darin 10 Minuten scharf anbraten. Dann mit Gulaschgewürz und dem brauen Soßenpulver mischen und weitere 5-10 Minuten schmoren lassen. Anschließend mit ca. 1/4l Bier ablöschen, Tomatenmark, Gemüsebrühe und nach Belieben trockene Pilze hinzutun und ca. 50 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Zwischendurch evt. mit Gemüsebrühe und/oder Bier Flüssigkeit hinzufügen.
In der Zwischenzeit die Klöße zubereiten. Vor dem Servieren das Gulasch mit Sahne verfeinern und gemeinsam mit den Klößen und etwas Petersilie bestreut servieren.
Normalerweise ist mein Freund überhaupt kein Fan von den sojabasierten "Fleischersatz"-Produkten, aber sein erster Kommentar bei diesem veganen Gulasch war "Krass, wie echt das aussieht". Und auch die Konsistenz war für ihn "sehr nah dran" und "angenehm, wie weiches Fleisch". Ich muss zugeben, ich wusste gar nicht, was in ein typisches Gulasch so alles gehört, oder wie es schmeckt oder sich im Mund anfühlen muss, aber vor allem fand ich es lecker. Durch das Bier und die Pilze erhielt das Gulasch eine deftige, herbe Note. Ergänzt werden könnte es noch mit Rotkohl, aber das gibt's dann beim nächsten vegan Day...
Zutaten (für 2 Personen)
- 65g Sojawürfel
- 1 Karotte, fein gewürfelt
- 1/4 Zwiebel, gewürfelt
- Gulaschgewürz
- etwas Öl
- braunes Soßenpulver
- 15g Tomatenmark
- 1/2 l Gemüsebrühe
- 1 Knoblauchzehe
- 3-4 trockene Pilze
- 1 Flasche (alkoholfreies) Bier
- 30ml Sojasahne
- Salz, Pfeffer, Petersilie
- Klöße
In der Zwischenzeit die Klöße zubereiten. Vor dem Servieren das Gulasch mit Sahne verfeinern und gemeinsam mit den Klößen und etwas Petersilie bestreut servieren.
Sonntag, 18. März 2012
Love(this)Chock
"Vegane Schokolade? Bähhh"... war der erste Kommentar von meinem totaltoleranten Freund. "Es reicht ja schon, wenn du Bio-Vegetarier bist". Öhm. Schon klar Keule...
Nun ja, Auslöser dieser Reaktion war die neue Lovechock, die schon allein von der Verpackung her sich von den gängigen Schokitafeln absetzt: ein 100% umweltfreundlicher, brauner, länglicher Pappkarton, der mit schlichtem Stempeldruck "happiness inside" verspricht. Die Innenseite der Verpackung ist überraschend bunt-fröhlich gemustert und verbirgt neben dem Schokoriegel (in Folie aus Holzzellstoff gehüllt - die sogar laut Website über den Biomüll entsorgt werden kann) eine weitere kleine Notiz: "Liebe ist die unerschöpfliche Quelle des Universums."
Doch nun zum Wichtigsten - der Schokolade! Kosten konnte ich (zusammen mit meinem Freund, seinen und meinen Eltern) die Sorten "Pure" (Bitterschokolade mit knusprigen Kakaosplittern), "Goji-Orange" und "Mandel-Feige". Am beliebtesten war dabei die pure, schlichte Variante mit den Kakaosplittern. Insgesamt sind alle Sorten typisch Bitterschokolade nicht zu süß, so dass man nicht zu viel davon auf einmal essen kann - und regelrecht zum Genießen aufgefordert ist. Mein persönlicher Favorit ist aktuell die Mandel-Feigen-Version - da die Nüsse und Trockenfeigen sehr gut zur Bitterschokolade harmonieren.
Insgesamt ist die Lovechock liebevoll durchdacht gestaltet. Die Bio-Qualität der Zutaten und Herstellung lässt einen bewusst nachhaltig und mit "ruhigem" Gewissen genießen - bitte mehr dieser Produkte! Ach ja, und mein Freund nascht die Lovechock mittlerweile auch ohne jeglichen Kommentar...
Doch nun zum Wichtigsten - der Schokolade! Kosten konnte ich (zusammen mit meinem Freund, seinen und meinen Eltern) die Sorten "Pure" (Bitterschokolade mit knusprigen Kakaosplittern), "Goji-Orange" und "Mandel-Feige". Am beliebtesten war dabei die pure, schlichte Variante mit den Kakaosplittern. Insgesamt sind alle Sorten typisch Bitterschokolade nicht zu süß, so dass man nicht zu viel davon auf einmal essen kann - und regelrecht zum Genießen aufgefordert ist. Mein persönlicher Favorit ist aktuell die Mandel-Feigen-Version - da die Nüsse und Trockenfeigen sehr gut zur Bitterschokolade harmonieren.
Insgesamt ist die Lovechock liebevoll durchdacht gestaltet. Die Bio-Qualität der Zutaten und Herstellung lässt einen bewusst nachhaltig und mit "ruhigem" Gewissen genießen - bitte mehr dieser Produkte! Ach ja, und mein Freund nascht die Lovechock mittlerweile auch ohne jeglichen Kommentar...
Donnerstag, 23. Februar 2012
LOS im Tonbräter
Ich kann mich dran erinnern, dass meine Mama einmal einen mit Kartoffeln bedeckten Hackbraten in so einem Keramiktopf gemacht hat als ich Kind war. Es war zwar letztendlich lecker, aber wir mussten Stuuuuden warten, hatte ich damals das Gefühl. Ansonsten steht dieses Gerät nur in ihrem Küchenschrank, glaube ich. Tja und dieses Schicksal galt bisher auch meinem unberührten Tonbräter...Bis jetzt.
Die wichtigste Zutat jedoch: LOS - Lots Of Shit von unseren Freuden in Texas, eine selbstgemachte Gewürzmischung die es in sich hat - wir wissen leider nicht, was genau darin ist, aber mit Sicherheit ganz viel Chili... Diese mischte ich in die Kokos-Soße. Darüber kamen gehackte Cashewkerne und anschließend stieg der Topf für eine Stunde in die Röhre.
Zutaten (für 2-3 Personen)
- 1 Romanesko
- 1 mittelgroße Süßkartoffeln
- 2 Möhren
- 1 Stange Lauch
- 1 Basilikumtofu
- handvoll Cashewkerne
- 1 kleine Dose Kokosmilch
- LOS
Zubereitung
Zunächst den Römertopf ausreichend wässern. Währenddessen den Tofu und die Cashewkerne in einer Pfanne scharf anbraten. Den Romanesko in Röschen teilen und das restliche Gemüse in Scheiben, bzw. die Süßkartoffel in Stücke schneiden. Alles zusammen im Römertopf verteilen. Die Gemüsebrühe mit der Kokosmilch vermischen, mit LOS (oder anderen Gewürzen oder Kräutern) würzen und über die Gemüsemischung geben. Anschließend die gehackten Cashewkerne darüber verteilen und im geschlossenen Tonbräter bei 180°C (im nicht-vorgeheizten Backofen) ca. 40-50 Minuten backen.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Vegan geht's weiter: Kräuter-Risotto mit Pilzen
Das neue Jahr startet (unbewusst) vegan - aber ehrlich gesagt, sind ja ziemlich viele vegetarische Rezepte vegan, ohne dass man bewusst vegan kocht, finde ich... so fiel unsere Wahl auf das Kräuter-Risotto aus der aktuellen Zeitschrift "Köstlich vegetarisch", welche ich von meinem lieben Freund als Abo zu Weihnachten geschenkt bekam *freu* Das macht den ersten Vegan-Day 2012 für mich.
Für das Risotto, Zwiebeln und Risottoreis in einem Topf in etwas Öl andünsten und anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Dann wie bei der normalen Risotto-Herstellung nach und nach Brühe unterrühren, bis der Reis bissfest ist. Wir haben das Ganze mit rotem Pfeffer, Lavendelsalz und frischer Petersilie abgeschmeckt. Serviert wurde das Risotto mit gebratenen Champignons und veganem Parmesan (von alles-vegetarisch.de).
Für das Risotto, Zwiebeln und Risottoreis in einem Topf in etwas Öl andünsten und anschließend mit Gemüsebrühe ablöschen. Dann wie bei der normalen Risotto-Herstellung nach und nach Brühe unterrühren, bis der Reis bissfest ist. Wir haben das Ganze mit rotem Pfeffer, Lavendelsalz und frischer Petersilie abgeschmeckt. Serviert wurde das Risotto mit gebratenen Champignons und veganem Parmesan (von alles-vegetarisch.de).
Dienstag, 3. Januar 2012
Getrüffelte Kartoffelsuppe - oder: Der vegane Start ins neue Jahr
Inspiriert von dem köstlich-gruseligen Menü beim Dracula-Dinner wollten wir auch einmal eine getrüffelte Kartoffelsuppe mit Knoblauch-Croutons kochen und taten dies auch. Und hier folgt nun das Rezept für diese vegane Suppe:
Zutaten:
- 2-3 große Kartoffeln
- 1l Gemüsebrühe
- Salz, Pfeffer, Muskat
- 1/2 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2-3 El Trüffelöl
- 1 Tl Trüffelpaste
- 2-3 Scheiben Toastbrot
Zubereitung:
Kartoffeln, Zwiebeln und eine Knoblauchzehe schälen, waschen und in feine Würfel schneiden. 1-2 El Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten und die Kartoffeln anschließend mit dem Knoblauch leicht anbraten. Anschließend reichlich mit Gemüsebrühe abdecken und 15 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen den Rand vom Toast abschneiden (oder nach Belieben dran lassen) und in etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Anschließend mit einer halbierten Knoblauchzehe auf beiden Seiten kräftig einreiben und in Würfel schneiden.
Die weichen Kartoffeln zerdrücken oder mit einem Pürierstab pürieren. Nach Belieben Gemüsebrühe dazu tun, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Alles mit Muskat, Salz, Pfeffer und der Trüffelpaste abschmecken und mit dem Knoblauchcroutons bestreut servieren.
Zutaten:
- 2-3 große Kartoffeln
- 1l Gemüsebrühe
- Salz, Pfeffer, Muskat
- 1/2 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2-3 El Trüffelöl
- 1 Tl Trüffelpaste
- 2-3 Scheiben Toastbrot
Zubereitung:
Kartoffeln, Zwiebeln und eine Knoblauchzehe schälen, waschen und in feine Würfel schneiden. 1-2 El Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig dünsten und die Kartoffeln anschließend mit dem Knoblauch leicht anbraten. Anschließend reichlich mit Gemüsebrühe abdecken und 15 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen den Rand vom Toast abschneiden (oder nach Belieben dran lassen) und in etwas Öl in einer Pfanne anbraten. Anschließend mit einer halbierten Knoblauchzehe auf beiden Seiten kräftig einreiben und in Würfel schneiden.
Die weichen Kartoffeln zerdrücken oder mit einem Pürierstab pürieren. Nach Belieben Gemüsebrühe dazu tun, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Alles mit Muskat, Salz, Pfeffer und der Trüffelpaste abschmecken und mit dem Knoblauchcroutons bestreut servieren.
Montag, 26. Dezember 2011
Christmas-Menü: Veggie-Rouladen mit Süßkartoffel-Püree
Als Weihnachtsessen gab es bei uns dieses Jahr Rouladen - und zwar vegane Rouladen. Ich war hocherfreut, dass meine (nicht-vegetarischen) Eltern bereit dazu waren und meine Mama mich fleissig in der Küche bei diesem vegetarisch-veganen Rezept unterstützte. Auf dem Menü standen Rouladen mit einer Maronenfüllung und dazu Süßkartoffel-Püree und Rotkraut.
Die benötigten Zutaten (Soja Big Steaks und Rouladengewürz habe ich auch bei alles-vegetarisch.de bestellt). Die Zubereitung hat (zu zweit) eine gute Stunde gedauert. Ich hätte nicht gedacht, dass die Rouladen tatsächlich so saftig und gleichzeitig bissfest (nicht zäh!) werden - meine nicht-vegetarischen Mitgenießer meinten sogar, dass man die Rouladen mit Schweinefleisch verwechseln könnte. Die Maronenfüllung hat einen ganz besonderen Geschmack - nussig, mild und dazu die sauren Gurken und Salbei... Die Füllung ergänzte sich sehr gut zu dem Süßkartoffel-Püree, das mit Ingwer und Mandelmilch abgeschmeckt wurde. Fazit: Ein tolles, veganes Gericht und ein weiteres Rezept für meinen Vegan-Day!
Zutaten:
Rouladen nach Vegan Guerilla-Rezept
- 8 Soja Big Steaks (wir haben zwei pro Person gemacht, aber eine Roulade hat ausgereicht...)
- Rouladengewürz
- 500g Maronen (gekocht)
- 1 Knoblauchzehe
- 1/2 Bund Petersilie
- ca. 5 Salbeiblätter
- 1 rote Zwiebel
- Saft von 1 Zitrone
- 1-2 El Öl
- 100g Cornichons (Saure Gurken)
- 500ml braune Sauce
- Salz, Pfeffer
Süßkartoffel-Püree nach Rezept von Björn Moschinski
- 2 große Süßkartoffeln
- 2 mittelgroße Kartoffeln
- 75g Alsan
- 50ml Mandelmilch
- 1 Zwiebel
- 1 El Ingwer
- Salz, Pfeffer
Rotkraut
- 1 Glas Rotkraut
- 1/2 Apfel
- 1/2 Zwiebel
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
Für die Rouladen die Soja Steaks in Gemüsebrühe 15 Minuten einweichen lassen, dann abgießen und die Flüssigkeit ausdrücken. Für die Füllung die Maronen zusammen mit Zitronensaft, Öl und Knoblauch pürieren, dann die gehackten Kräuter und fein gewürfelten Zwiebeln und Gurken hinzu fügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Parallel die braune Soße (aus Pulver) zubereiten. Die Steaks mit Rouladengewürz bestreuen, mit der Füllung bestreichen, zusammenrollen und mit Zahnstochern oder Rouladen-Nadeln zusammen stecken. In eine Auflaufform legen, mit der braunen Soße begießen und 15-20 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 220°C (Umluft) backen.
Für das Püree die (Süß-)Kartoffeln und Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Kartoffeln in Salzwasser weich kochen. In einem Topf Alsan erhitzen und die Zwiebeln glasig dünsten, dazu den geriebenen Ingwer und Mandelmilch geben, aufkochen lassen und die abgetropften Kartoffeln dazu tun und zerstampfen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Rotkraut in einem Topf zusammen mit dem klein geschnitten Zwiebel und Apfel erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Freitag, 11. November 2011
Vegan-Day no. 6: Mexican fest at Ranchos, San Diego
It's always hard to find a restaurant where meat-eater, vegetarians and vegans all can enjoy a meal together. I was astonished to find such a place, located in Ocean Beach, San Diego! A friend of mine recommended me the mexican, vegetarian restaurant Ranchos Natural Food @1830 Sunset Cliffs Blvd and there we went for lunch - my boyfriend, a very good friend of ours from Texas and me. Just browsing through their menu made me happy - so many different and interesting vegetarian and vegan choices! While still reading the menu we got delicious, wholeweat (?) nachos and a fresh, spicy salsa. I chose to try Tempeh Taco and rolled taquitos with soy chorizo and was asked whether or not I would want the vegan option - I did, so that makes my vegan-day no. 6. My texan companion chose rolled taquitos de papa and my boyfriend tried the grilled fish taco and rolled taquitos with chicken.
When the food arrived, I think we all were kind of surprised by the freshness the dishes appeared to be. The rolled taquitos were crispy and the soy chorizo in them was absolutely delicious - well seasoned and tasty and not bland at all (as one might assume by prejudice). The tempeh was also seasoned, but not as tasty as the soy chorizo (for my personal taste), but it still was soft and tender. My boyfriend was also satisfied with his dishes - he especially liked the guacomole, which was fresh and not as heavy-tasting as usual (although he preferred the fish taco he had at Ortega's the other night, review will be coming up). Although a bit disappointed about not offering the breakfast tacos that she knew from the tex-mex-food in Texas, my friend enjoyed her first vegan experience (taquitos with potato), I would guess. After this lunch, we were ready to explore San Diego.
To sum it up: My boyfriend and I went there again for another night's dinner (again, I ordered soy chorizo and he ordered fish tacos and again we were delighted)...
Ich finde es sehr schwer, ein Restaurant zu finden, in dem Fleischfreunde, Vegetarier und sogar Veganer zusammen zufrieden essen können und war entsprechend erstaunt, ein solches Restaurant in San Diego's Surfer-Viertel Ocean Beach zu finden. Ein Bekannter von mir empfahl uns Ranchos Natural Food, also ging es spontan mit unserer Freundin aus Texas dort hin zur Mittagspause. Allein die Speisekarte zu lesen, war eine Freude, da die Auswahl an vegetarischen und veganen Optionen immens war. Während der Qual der Wahl bekamen wir knusprig-würzige Vollkorn(?)-Nachos und frische, leicht-feurige Salsa. Ich entschied mich für einen Tempeh-Taco und gerollte "Taquitos" mit Soya-Chorizo. Da ich schon gefragt wurde, ob dies vegan zubereitet werden soll, war es dazu noch spontan Zeit für meinen Vegan-Tag no. 6. Meine Freundin aus Texas bestellte gerollte Taquitos mit Kartoffelfüllung und mein Freund einen Fisch-Taco und dazu Taquitos mit Hühnchen.
Ich glaube, als das Essen serviert wurde, waren wir alle etwas überrascht aufgrund der Frische auf den Tellern. Die gerollten Taquitos waren knusprig und die Soya-Chorizo innen einfach köstlich - würzig abgeschmeckt und weder fad noch gummiartig (wie manch einer vielleicht vorschnell über Soya-Optionen urteilen würde). Die Tempeh-Füllung des Tacos war ebenfalls gut gewürzt und weich, allerdings nicht ganz so lecker wie die Chorizo-Variante (finde ich, aber ich mag es stark gewürzt und scharf...).
Mein Freund war ebenfalls mit seiner Wahl zufrieden - insbesondere die Guacomole hat es ihm angetan, weil sie schön frisch und leicht schmeckte (allerdings fand er den Fisch-Taco im Ortega besser - mehr dazu später). Obwohl meine Freundin enttäuscht war, dass es keine ihr aus Texas bekannten Frühstückstacos gab, war sie mit ihrer ersten veganen Erfahrung (den Taquitos mit Kartoffelfüllung) ganz zufrieden, denke ich. Auf jeden Fall waren wir alle gestärkt für unsere Tour durch San Diego.
Fazit: Mein Freund und ich kehrten an einem weiteren Abend zurück ins Ranchos - und wieder bestellte ich Soya-Chorizo, diesmal als Taco-Füllung und wieder waren wir äußerst zufrieden...
When the food arrived, I think we all were kind of surprised by the freshness the dishes appeared to be. The rolled taquitos were crispy and the soy chorizo in them was absolutely delicious - well seasoned and tasty and not bland at all (as one might assume by prejudice). The tempeh was also seasoned, but not as tasty as the soy chorizo (for my personal taste), but it still was soft and tender. My boyfriend was also satisfied with his dishes - he especially liked the guacomole, which was fresh and not as heavy-tasting as usual (although he preferred the fish taco he had at Ortega's the other night, review will be coming up). Although a bit disappointed about not offering the breakfast tacos that she knew from the tex-mex-food in Texas, my friend enjoyed her first vegan experience (taquitos with potato), I would guess. After this lunch, we were ready to explore San Diego.
To sum it up: My boyfriend and I went there again for another night's dinner (again, I ordered soy chorizo and he ordered fish tacos and again we were delighted)...
Ich finde es sehr schwer, ein Restaurant zu finden, in dem Fleischfreunde, Vegetarier und sogar Veganer zusammen zufrieden essen können und war entsprechend erstaunt, ein solches Restaurant in San Diego's Surfer-Viertel Ocean Beach zu finden. Ein Bekannter von mir empfahl uns Ranchos Natural Food, also ging es spontan mit unserer Freundin aus Texas dort hin zur Mittagspause. Allein die Speisekarte zu lesen, war eine Freude, da die Auswahl an vegetarischen und veganen Optionen immens war. Während der Qual der Wahl bekamen wir knusprig-würzige Vollkorn(?)-Nachos und frische, leicht-feurige Salsa. Ich entschied mich für einen Tempeh-Taco und gerollte "Taquitos" mit Soya-Chorizo. Da ich schon gefragt wurde, ob dies vegan zubereitet werden soll, war es dazu noch spontan Zeit für meinen Vegan-Tag no. 6. Meine Freundin aus Texas bestellte gerollte Taquitos mit Kartoffelfüllung und mein Freund einen Fisch-Taco und dazu Taquitos mit Hühnchen.
Ich glaube, als das Essen serviert wurde, waren wir alle etwas überrascht aufgrund der Frische auf den Tellern. Die gerollten Taquitos waren knusprig und die Soya-Chorizo innen einfach köstlich - würzig abgeschmeckt und weder fad noch gummiartig (wie manch einer vielleicht vorschnell über Soya-Optionen urteilen würde). Die Tempeh-Füllung des Tacos war ebenfalls gut gewürzt und weich, allerdings nicht ganz so lecker wie die Chorizo-Variante (finde ich, aber ich mag es stark gewürzt und scharf...).
Mein Freund war ebenfalls mit seiner Wahl zufrieden - insbesondere die Guacomole hat es ihm angetan, weil sie schön frisch und leicht schmeckte (allerdings fand er den Fisch-Taco im Ortega besser - mehr dazu später). Obwohl meine Freundin enttäuscht war, dass es keine ihr aus Texas bekannten Frühstückstacos gab, war sie mit ihrer ersten veganen Erfahrung (den Taquitos mit Kartoffelfüllung) ganz zufrieden, denke ich. Auf jeden Fall waren wir alle gestärkt für unsere Tour durch San Diego.
Fazit: Mein Freund und ich kehrten an einem weiteren Abend zurück ins Ranchos - und wieder bestellte ich Soya-Chorizo, diesmal als Taco-Füllung und wieder waren wir äußerst zufrieden...
| Some like it hot, Coronado |
Dienstag, 8. November 2011
Vegan-Day no. 5: Natural Cafe, Santa Barbara
It was about time for the next vegan-day! And the Natural Cafe in Santa Barbara was just about the right place for this. We went there for lunch and (again) so did a lot of other people. This place seems to be quite popular - by now I don't think about America as the Fast Food-place that it used to be known by.
But back to the Natural Cafe. What's quite nice about it and what makes it more laid-back is the fact, that you go and order your menu at the cashiers and then look for a seat and wait for your healthy food to be delivered to your table. For my vegan day I ordered the so-called "Yogi Special", which is made with Tofu, sauteed in ginger-soy sauce and served with brown rice as well as salad with miso-dressing (for $7.99). My boyfriend ordered pasta "Mighty Marinara" with salad and garlic bread ($8.49).
We got a table right at the big windows (which were opened due to the sunny weather), so it felt like seating outside. It was a pleasure to see these (for european standards) normal sizes of the dishes. The tofu was soft and tender and slightly ginger-tasty.
On their website it says, that the Natural Café "is focused on using fresh, regional ingredients to create healthy and delicious food" and I would say the latter they accomplish quite well.
Es wurde mal wieder Zeit für den nächsten Vegan-Tag! Und the Natural Cafe in Santa Barbara war genau das richtige "Restaurant" hierfür. Als wir mittags dort eintrafen, waren wir bei weitem nicht die einzigen. Und so stellten wir wieder einmal fest, dass gesunde, natürliche Küche im heutigen Amerika (zumindest an Ost- und Westküste) den bisher allgemein gültigen Vorwurf, Amerikaner ernähren sich nur von Fast-Food, widerlegt.
Aber zurück zum Natural Cafe. Nett daran ist das gemütliche, unabhängige System. Man bestellt sein Essen einfach an der Kasse, sucht sich einen Tisch und wartet dann darauf. Keine steife Bedienung, keine Sitzvorschriften. Für meinen veganen Tag bestellte ich das "Yogi Special", bestehend aus in Ingwer-Soya-Soße angebratenem Tofu, Reis und Salad mit Miso-Dressing (für $7,99). Mein Freund wählte Pasta "Mighty Marinara" (Nudeln mit Tomatensoße, Salad und Knoblauchbrot für $8,49).
Wir entschieden uns für einen Tisch direkt bei den großen Fenstern (die aufgrund des sonnigen Wetters sperrangelweit geöffnet waren), so fühlte es sich an, als säßen wir draussen. Ebenfalls sehr angenehm waren die (für europäische Verhältnisse) normalen Portionsgrößen. Dazu war der Tofu sehr zart, weich (und überhaupt nicht gummiartig) und schmeckte nur ganz leicht nach Soya-Ingwer. Auf der Website vom Natural Cafe steht, dass sie sich darauf konzentrieren frische, regionale Zutaten zu verwenden, um daraus gesundes und leckeres Essen zu kreieren - letzteres gelingt ihnen auf jeden Fall, würde ich sagen.
But back to the Natural Cafe. What's quite nice about it and what makes it more laid-back is the fact, that you go and order your menu at the cashiers and then look for a seat and wait for your healthy food to be delivered to your table. For my vegan day I ordered the so-called "Yogi Special", which is made with Tofu, sauteed in ginger-soy sauce and served with brown rice as well as salad with miso-dressing (for $7.99). My boyfriend ordered pasta "Mighty Marinara" with salad and garlic bread ($8.49).
We got a table right at the big windows (which were opened due to the sunny weather), so it felt like seating outside. It was a pleasure to see these (for european standards) normal sizes of the dishes. The tofu was soft and tender and slightly ginger-tasty.
On their website it says, that the Natural Café "is focused on using fresh, regional ingredients to create healthy and delicious food" and I would say the latter they accomplish quite well.
| Vorweg besuchten wir die Santa Barbara Mission |
Es wurde mal wieder Zeit für den nächsten Vegan-Tag! Und the Natural Cafe in Santa Barbara war genau das richtige "Restaurant" hierfür. Als wir mittags dort eintrafen, waren wir bei weitem nicht die einzigen. Und so stellten wir wieder einmal fest, dass gesunde, natürliche Küche im heutigen Amerika (zumindest an Ost- und Westküste) den bisher allgemein gültigen Vorwurf, Amerikaner ernähren sich nur von Fast-Food, widerlegt.
Aber zurück zum Natural Cafe. Nett daran ist das gemütliche, unabhängige System. Man bestellt sein Essen einfach an der Kasse, sucht sich einen Tisch und wartet dann darauf. Keine steife Bedienung, keine Sitzvorschriften. Für meinen veganen Tag bestellte ich das "Yogi Special", bestehend aus in Ingwer-Soya-Soße angebratenem Tofu, Reis und Salad mit Miso-Dressing (für $7,99). Mein Freund wählte Pasta "Mighty Marinara" (Nudeln mit Tomatensoße, Salad und Knoblauchbrot für $8,49).
Wir entschieden uns für einen Tisch direkt bei den großen Fenstern (die aufgrund des sonnigen Wetters sperrangelweit geöffnet waren), so fühlte es sich an, als säßen wir draussen. Ebenfalls sehr angenehm waren die (für europäische Verhältnisse) normalen Portionsgrößen. Dazu war der Tofu sehr zart, weich (und überhaupt nicht gummiartig) und schmeckte nur ganz leicht nach Soya-Ingwer. Auf der Website vom Natural Cafe steht, dass sie sich darauf konzentrieren frische, regionale Zutaten zu verwenden, um daraus gesundes und leckeres Essen zu kreieren - letzteres gelingt ihnen auf jeden Fall, würde ich sagen.
| Im Anschluss ging's mal wieder zum Baseball... |
Dienstag, 18. Oktober 2011
Vegan-Day no.4: Peacefood, New York
After that great experience at Candle Cafe (@1307 3rd Ave), we decided to have another dinner at a vegan restaurant in New York, before leaving the city. We found Peacefood @460 Amsterdam Ave and gave this stylish looking place a shot.
The place seems real new and modern, the service is kind of weird, but the atmosphere was overall welcoming. I decided to go for the "Roasted potatoes Pizze" with daija vegan cheese. The first bite was screaming for salt and pepper, but then I tasted the different flavors. The bottom of the pizza was thin and crunchy, while the vegan cheese's texture was like real cheese, it tasted a bit different, but matched well to the roasted potatoes (of which were a lot on the pizza, as well as mushrooms). Overall, I was satisfied with this dish - not like my friend. He ordered a panini with fried seitan medaillons. He criticized that the seitan was rubbery and not well seasoned (compared to the seitan I had at Candle Cafe).
Nach unserem tollen Besuch im Candle Cafe, entschieden wir uns für ein weiteres veganes Restaurant, bevor wir New York wieder verlassen. In der Nähe unseres Apartments fanden wir Peacefood - ein modern aussehendes, stylisches Restaurant. Die Atmosphäre war teils einladend, teils aber auch irgendwie komisch. Der Service hätte irgendwie leicht freundlicher sein können.
Ich bestellte eine "Pizza" mit gerösteten Kartoffeln und veganem Käse. Der erste Biss schrie regelrecht nach Salz und Pfeffer, aber nach ein paar Happen schmeckte ich immer mehr von den verschiedenen Zutaten. Der Boden war sehr dünn, knusprig und stark belegt mit Kartoffeln und Pilzen. Der vegane Käse schmeckte zwar nicht, wie echter, zog sich aber wunderbar in die Länge. Zusammenfassend war ich zufrieden mit der Pizza - im Gegensatz zu meinem Freund. Er bestellte ein Panini mit Seitan Medaillons und diese waren sehr zäh und recht geschmacklos (im Vergleich zu dem Seitan im Candle Cafe oder gar den Medaillons im Max Pett).
The place seems real new and modern, the service is kind of weird, but the atmosphere was overall welcoming. I decided to go for the "Roasted potatoes Pizze" with daija vegan cheese. The first bite was screaming for salt and pepper, but then I tasted the different flavors. The bottom of the pizza was thin and crunchy, while the vegan cheese's texture was like real cheese, it tasted a bit different, but matched well to the roasted potatoes (of which were a lot on the pizza, as well as mushrooms). Overall, I was satisfied with this dish - not like my friend. He ordered a panini with fried seitan medaillons. He criticized that the seitan was rubbery and not well seasoned (compared to the seitan I had at Candle Cafe).
Nach unserem tollen Besuch im Candle Cafe, entschieden wir uns für ein weiteres veganes Restaurant, bevor wir New York wieder verlassen. In der Nähe unseres Apartments fanden wir Peacefood - ein modern aussehendes, stylisches Restaurant. Die Atmosphäre war teils einladend, teils aber auch irgendwie komisch. Der Service hätte irgendwie leicht freundlicher sein können.
Ich bestellte eine "Pizza" mit gerösteten Kartoffeln und veganem Käse. Der erste Biss schrie regelrecht nach Salz und Pfeffer, aber nach ein paar Happen schmeckte ich immer mehr von den verschiedenen Zutaten. Der Boden war sehr dünn, knusprig und stark belegt mit Kartoffeln und Pilzen. Der vegane Käse schmeckte zwar nicht, wie echter, zog sich aber wunderbar in die Länge. Zusammenfassend war ich zufrieden mit der Pizza - im Gegensatz zu meinem Freund. Er bestellte ein Panini mit Seitan Medaillons und diese waren sehr zäh und recht geschmacklos (im Vergleich zu dem Seitan im Candle Cafe oder gar den Medaillons im Max Pett).
Freitag, 14. Oktober 2011
Vegan-Tag no. 3 in New York
Bei den bisherigen Blogeinträgen aus New York, könnte man glatt den Eindruck bekommen, dass wir uns hier nur von Kuchen ernähren! Aber da die New Yorker Küche nicht nur Desserts bietet sondern auch einige vegetarische und vegane Restaurants anpreist, wählten wir das vegane Restaurant Candle Cafe für einen Lunch während unserer Entdeckungstour. Mit dieser Entscheidung waren wir nicht die einzigen - das kleine Restaurant in der Upper East Side ist scheinbar sehr beliebt für die Lunch-Pause der Amis. Also mussten wir erstmal warten, bis ein Tisch frei wurde.
Mein Freund bestellte "Porcini-Cashew Crusted Tofu" (laut Karte mit "roasted garlic-potato mash, sautéed string beans, champignon mushrooms and roasted cipollini onions. Topped with roasted vegetable gravy and drizzled with parsley oil") und ich "Chili-lime grilled Seitan" (mit "roasted vegetable quinoa pilaf, sautéed greens and avocado salad. Served with black bean sauce and chipotle coulis").
Beide Gerichte waren sehr schön angerichtet und überraschten mit der Zusammenstellung der Geschmacksrichtungen. Mein Seitan war sehr zart und hatte eine leicht rauchige Chili-Note und ergänzte sich ideal mit der Bohnensoße und dem gedämpften Babyspinat.
Kein Wunder, dass dieses Restaurant so gut besucht ist! Vegan New York rocks!
Den anschließenden Verdauungsspaziergang unternahmen wir bei Sonnenschein im Central Park...
Mein Freund bestellte "Porcini-Cashew Crusted Tofu" (laut Karte mit "roasted garlic-potato mash, sautéed string beans, champignon mushrooms and roasted cipollini onions. Topped with roasted vegetable gravy and drizzled with parsley oil") und ich "Chili-lime grilled Seitan" (mit "roasted vegetable quinoa pilaf, sautéed greens and avocado salad. Served with black bean sauce and chipotle coulis").
Beide Gerichte waren sehr schön angerichtet und überraschten mit der Zusammenstellung der Geschmacksrichtungen. Mein Seitan war sehr zart und hatte eine leicht rauchige Chili-Note und ergänzte sich ideal mit der Bohnensoße und dem gedämpften Babyspinat.
Kein Wunder, dass dieses Restaurant so gut besucht ist! Vegan New York rocks!
Den anschließenden Verdauungsspaziergang unternahmen wir bei Sonnenschein im Central Park...
Montag, 19. September 2011
Vegan-Tag no. 2: Kürbis-Salbei-Pasta
Etwas verspätet, aber nicht weniger vegan dafür. Mein zweiter (bewusster) veganer Kochtag mit Kürbis-Salbei-Pasta (ein abgewandeltes Rezept aus der aktuellen Zeitschrift Köstlich Vegetarisch).
Der entkernte und gestückelte Kürbis wurde zusammen mit etwas Chili und Knoblauch in einem großen Topf (mit Öl) kurz angebraten und anschließend in einer Mischung aus Orangensaft, Weißwein (je 100ml) und 3 EL Zitronensaft gedünstet, bis er weich war. Anschließend kam Soja-Sahne (ca. 100ml) hinzu und das ganze wurde mit Salz, Pfeffer und gehacktem Salbei angeschmeckt.
Parallel dazu wurden die Spirelli-Nudeln in Salzwasser gekocht sowie einige Kürbiskerne in einer Pfanne geröstet und alles zusammen angerichtet.
Ich sag "lecker lecker" - mein Freund hingegen, dass man für dieses Rezept Kürbis UND Salbei mögen muss... Recht hat er da, aber ich mag beides =)
Der entkernte und gestückelte Kürbis wurde zusammen mit etwas Chili und Knoblauch in einem großen Topf (mit Öl) kurz angebraten und anschließend in einer Mischung aus Orangensaft, Weißwein (je 100ml) und 3 EL Zitronensaft gedünstet, bis er weich war. Anschließend kam Soja-Sahne (ca. 100ml) hinzu und das ganze wurde mit Salz, Pfeffer und gehacktem Salbei angeschmeckt.
Parallel dazu wurden die Spirelli-Nudeln in Salzwasser gekocht sowie einige Kürbiskerne in einer Pfanne geröstet und alles zusammen angerichtet.
Ich sag "lecker lecker" - mein Freund hingegen, dass man für dieses Rezept Kürbis UND Salbei mögen muss... Recht hat er da, aber ich mag beides =)
Montag, 29. August 2011
Montag ist Vegan-Tag
no.1: Linsen-Mango-Curry mit Reis
Wenn man als Vegetarier seine Gründe für den Vegetarismus einmal konsequent weiterdenkt und Tiere mit Respekt betrachtet, müsste man sich logischer Weise der veganen Ernährung zuwenden. Denn selbst beispielsweise für Milch oder Milchprodukte werden Tiere nicht unbedingt respektvoll behandelt.
Allerdings ist genau dieser Schritt vom Vegetarier zum Veganer recht schwer - zumindest bilde ich mir das ein. Ich habe nicht das Gefühl, im Moment als Vegetarier auf irgendetwas Grundlegendes verzichten zu müssen oder etwas zu verpassen. Ich vermisse keinen Fleischgeschmack oder die Konsistenz dessen, schließlich gibt es viele kreative, geschmack- und gehaltvolle vegetarische Gerichte (und zum Glück mittlerweile auch Restaurants, die so etwas anbieten). Als Veganer würde ich aber noch intensiver auf die Herkunft der Lebensmittel und deren Zusammensetzung achten müssen. Dass meine Kosmetik- und Pflegeprodukte von Herstellern stammen, die nicht an Tieren testen, darauf achte ich bereits seit langem. Aber ob in Nudeln Eier sind oder nicht...
Ich habe das Gefühl aktuell in einem Zwiespalt zu stehen - gehe ich weiter meinen Weg, wohlwissend, dass das nicht alles ist, was ich für den Tierschutz geben und tun kann, oder versuche ich mich in einer veganen Lebensweise (denn vegan sein bedeutet schließlich nicht nur, die Ernährung umzustellen, sondern seinen gesamten Konsum)?
Um dieser Frage ein Stück näher zu kommen, habe ich mich zu einem Teilzeit-Vegan-Dasein entschlossen: Montag ist Vegan-Tag und damit möchte ich mich einmal in der Woche ausschließlich vegan ernähren - und kochen.
Das Rezept ist (mal wieder) aus der Zeitschrift Köstlich Vegetarisch (Ausgabe 3/11 Trendige Sommerküche) und klang zumindest recht easy zuzubereiten (außerdem war es in der schnelle-Küche-Kategorie "1,2 3 - fertig!" eingeordnet).
Die Zubereitung verlief auch zunächst ganz einfach - Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer dünsten, Paprika und rote Linsen hinzu und das ganze mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und anschließend köcheln lassen. Parallel dazu wurde der Reis aufgekocht.
Nach der eingehaltenen Kochzeit waren meine Linsen allerdings verkocht und der Reis noch nicht gar... Nichtsdestotrotz fügte ich die Mango hinzu und würzte das Ganze mit Koriander, Salz und etwas Zimt.
Das Ergebnis ist neben meinem ersten selbstgekochten veganem Rezept, ein süß-markantes Curry, das super in den momentanen Sommer passt. Beim nächsten Mal werde ich allerdings etwas an den Kochzeiten schrauben...
Allerdings ist genau dieser Schritt vom Vegetarier zum Veganer recht schwer - zumindest bilde ich mir das ein. Ich habe nicht das Gefühl, im Moment als Vegetarier auf irgendetwas Grundlegendes verzichten zu müssen oder etwas zu verpassen. Ich vermisse keinen Fleischgeschmack oder die Konsistenz dessen, schließlich gibt es viele kreative, geschmack- und gehaltvolle vegetarische Gerichte (und zum Glück mittlerweile auch Restaurants, die so etwas anbieten). Als Veganer würde ich aber noch intensiver auf die Herkunft der Lebensmittel und deren Zusammensetzung achten müssen. Dass meine Kosmetik- und Pflegeprodukte von Herstellern stammen, die nicht an Tieren testen, darauf achte ich bereits seit langem. Aber ob in Nudeln Eier sind oder nicht...
Ich habe das Gefühl aktuell in einem Zwiespalt zu stehen - gehe ich weiter meinen Weg, wohlwissend, dass das nicht alles ist, was ich für den Tierschutz geben und tun kann, oder versuche ich mich in einer veganen Lebensweise (denn vegan sein bedeutet schließlich nicht nur, die Ernährung umzustellen, sondern seinen gesamten Konsum)?
Um dieser Frage ein Stück näher zu kommen, habe ich mich zu einem Teilzeit-Vegan-Dasein entschlossen: Montag ist Vegan-Tag und damit möchte ich mich einmal in der Woche ausschließlich vegan ernähren - und kochen.
Am heutigen Montag ging es mit einem "indisch inspirierten"
Linsen-Mango-Curry los...
Das Rezept ist (mal wieder) aus der Zeitschrift Köstlich Vegetarisch (Ausgabe 3/11 Trendige Sommerküche) und klang zumindest recht easy zuzubereiten (außerdem war es in der schnelle-Küche-Kategorie "1,2 3 - fertig!" eingeordnet).
Die Zubereitung verlief auch zunächst ganz einfach - Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer dünsten, Paprika und rote Linsen hinzu und das ganze mit Gemüsebrühe und Kokosmilch ablöschen und anschließend köcheln lassen. Parallel dazu wurde der Reis aufgekocht.
Nach der eingehaltenen Kochzeit waren meine Linsen allerdings verkocht und der Reis noch nicht gar... Nichtsdestotrotz fügte ich die Mango hinzu und würzte das Ganze mit Koriander, Salz und etwas Zimt.
Das Ergebnis ist neben meinem ersten selbstgekochten veganem Rezept, ein süß-markantes Curry, das super in den momentanen Sommer passt. Beim nächsten Mal werde ich allerdings etwas an den Kochzeiten schrauben...
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