Mit der letzten Ökokiste bekamen wir einen Beutel frisches Sauerkraut - und beim Anblick dessen kam mir als erstes Flammkuchen in den Gedanken. Sauerkraut selbst verwende ich eigentlich irgendwie nie (und das ist wieder einmal einer der Gründe, warum ich ein Fan von der Ökokiste bin - man kommt dadurch einfach auch mal mit anderen Gemüse- und Obstsorten in Berührung, zu denen man beim normalen Einkauf im Laden nicht zwangsläufig greifen würde!).
Auf jeden Fall recherchierte ich noch eine Weile, was man mit Sauerkraut so alles anstellen kann - und fand beispielsweise diesen Sauerkraut-Burger und diese amerikanischen Reuben-Sandwiches. Aber der Flammkuchen blieb mir im Gedächtnis. Ich hatte zwar weder Flammkuchen bisher gemacht, noch ihn (soweit ich mich erinnern kann) irgendwann gegessen, aber irgendwie wollte ich so etwas einfach mal backen (oder kochen?).
Auf veganpassion fand ich ein Rezept für den Flammkuchen-Teig (hätte ich noch ein paar Tage gewartet, wäre die aktuelle Köstlich Vegetarisch mit dem Hauptthema "Mit Genuss durch den Winter" und dadurch mit weiteren Rezepten für köstlichen Flammkuchen in meinem Briefkasten gewesen, aber das konnte ich ja vorher nicht wissen...). Für die Grundlage probierte ich mich erstmals an einem veganen "Schmand". Und zu dem Sauerkraut gesellten sich dann noch frische Weintrauben und Pilze sowie Chorzio und "Käse" (auch wenn scheinbar traditionell kein Käse auf einen Flammkuchen gehört...). Geschmeckt hat's aber allemal =)
Zutaten (für 2 Personen)
Flammkuchen-Teig
- 250g Mehl
- 1 Pck. Hefe
- 125ml warmes Wasser
- 1 TL Meersalz
- 1 Prise Zucker
- 5 EL Olivenöl
Schmand
- 4 EL Sojajogurt, Natur
- 1 EL Reissahne
- 1 TL Zitronensaft
- 1/2 Knoblauchzehe, gepresst
- Salz, Pfeffer, Muskat
Belag
- Streukäse
- Sauerkraut
- 2 Chorizo, in Scheiben geschnitten
- 100g Pilze, geviertelt
- handvoll Weintrauben, halbiert
Zubereitung
Für den Teig die Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und an einem warmen Ort mind. eine halbe Stunde gehen lassen. Anschließend dünn ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Zutaten für den Schmand in einer kleinen Schüssel zusammen rühren und gleichmäßig auf den Teig streichen. Mit Käse bestreuen und mit Sauerkraut, Weintrauben, Pilzen und den Chorizoscheiben belegen und für ca. 20 Minuten backen.
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Dienstag, 23. Oktober 2012
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Pizzatime beim vegan Wednesday #11
Diesen Mittwoch begann ich wieder mit Müsli mit frischen Früchten - mit dabei die Vitamin C-Bomben Kiwi und Goji-Beeren... Auf dem Mittagsbrötchen war der Rest vom Kokos-Weichkäse (wessen Rezept ich euch noch schulde! ohje... es folgt dieses Wochenende - versprochen!).
Und am Abend gönnten wir uns zur Halbzeit eine Pizza. Ich hab mich diesmal an dem Rezept von Sarah (veganguerilla) orientiert und während der Mittagspause im Supermarkt ne süße kleine Packung Bio-Weizen-Vollkornmehl entdeckt, die verarbeitet werden wollte. Dazu Kürbisaufstrich als Grundlage und obendrauf die frische Ernte selbstgezüchteter Radieschen- und Rotkleesprossen... ach ja und zwischendrin tümmelten sich Pizzaschmelz von Wilmersburger, veganslices Salami von Wheaty, ganz viel Gemüse wie Mais, Tomaten, eingelegte Currytomaten und Sauerkraut... :
Carola von twoodledrum sammelt übrigens diese Woche - und dort werdet ihr dann auch alle anderen Beiträge finden :) Ich geh mich jetzt auch inspirieren lassen... Wer die Ergebnisse von letzter Woche sehen möchte, folgt diesem Link zu Pinterest.
Pizza
Zutaten (für 2 Hungrige)
- 100g Weizenmehl
- 200g Weizen-Vollkornmehl
- 1 Pck. Hefe
- 1 Prise Vollrohrzucker
- Meersalz
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Nepetella (oder Oregano / Thymian)
- 125ml warmes Wasser
- Kürbisaufstrich (Rezept folgt), bei Bedarf Kürbiskerne
- veganer Käse (z.b. der hier)
- Salami (z.b. die hier)
- Gemüse (z.b. Mais, Tomaten, Gurken, Zwiebel, Sauerkraut...)
Zubereitung
Für den Teig zunächst in einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Öl und Nepetella mit dem warmen Wasser zu einem Teig verarbeiten und mind. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend noch einmal gut durchkneten und den Teig ausrollen. Den Ofen auf 220°C vorheizen.
Die Pizza nach Belieben belegen - wir machen zur Zeit Pizzaschmelz ganz nach unten und nach oben - so bekommt er fast echtes "Käseverhalten" und schlägt Bläschen. Dann die Pizza 15 Minuten backen und vor dem Servieren mit frischen Sprossen (oder Rukola) bestreuen.
Und am Abend gönnten wir uns zur Halbzeit eine Pizza. Ich hab mich diesmal an dem Rezept von Sarah (veganguerilla) orientiert und während der Mittagspause im Supermarkt ne süße kleine Packung Bio-Weizen-Vollkornmehl entdeckt, die verarbeitet werden wollte. Dazu Kürbisaufstrich als Grundlage und obendrauf die frische Ernte selbstgezüchteter Radieschen- und Rotkleesprossen... ach ja und zwischendrin tümmelten sich Pizzaschmelz von Wilmersburger, veganslices Salami von Wheaty, ganz viel Gemüse wie Mais, Tomaten, eingelegte Currytomaten und Sauerkraut... :
Carola von twoodledrum sammelt übrigens diese Woche - und dort werdet ihr dann auch alle anderen Beiträge finden :) Ich geh mich jetzt auch inspirieren lassen... Wer die Ergebnisse von letzter Woche sehen möchte, folgt diesem Link zu Pinterest.
Pizza
Zutaten (für 2 Hungrige)
- 100g Weizenmehl
- 200g Weizen-Vollkornmehl
- 1 Pck. Hefe
- 1 Prise Vollrohrzucker
- Meersalz
- 3 EL Olivenöl
- 1 TL Nepetella (oder Oregano / Thymian)
- 125ml warmes Wasser
- Kürbisaufstrich (Rezept folgt), bei Bedarf Kürbiskerne
- veganer Käse (z.b. der hier)
- Salami (z.b. die hier)
- Gemüse (z.b. Mais, Tomaten, Gurken, Zwiebel, Sauerkraut...)
Zubereitung
Für den Teig zunächst in einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Öl und Nepetella mit dem warmen Wasser zu einem Teig verarbeiten und mind. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend noch einmal gut durchkneten und den Teig ausrollen. Den Ofen auf 220°C vorheizen.
Die Pizza nach Belieben belegen - wir machen zur Zeit Pizzaschmelz ganz nach unten und nach oben - so bekommt er fast echtes "Käseverhalten" und schlägt Bläschen. Dann die Pizza 15 Minuten backen und vor dem Servieren mit frischen Sprossen (oder Rukola) bestreuen.
Sonntag, 30. September 2012
Jetzt ist's herbstlich...
... aber das habt ihr mit Sicherheit schon während der letzten Posts bemerkt danke reichhaltiger Suppen und jeder Menge Kürbis... Mein Freund wollte unbedingt mal Grünkohl essen - er kennt das aus seiner Kindheit und traditioneller Weise gab es zum Grünkohl Kartoffeln und den sogenannten Pinkel auf den Familientisch. Ich selbst kannte das Gericht und das Blattgemüse überhaupt nicht und musste erst einmal recherchieren. Fündig wurde ich (über veganr.de) mit diesem Rezept von Vision Vegan und den Pinkel haben wir veganisiert, indem wir einfach würzig-aromatische Gran Chorizo verwendet haben:
Grünkohl mit Apfel-Vinkel
Zutaten (für 4 Personen)
- 600g Grünkohl (TK)
- 400g Kartoffeln
- 1 große Zwiebel
- 150g Chorizo (z.B. von Wheaty)
- 1 großer säuerlicher Apfel
- 2 TL Gemüsebrühe
- etwas Wasser
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer, Muskat
Zubereitung
Zunächst die Zwiebeln schälen und fein würfeln. 3 EL Öl in einem Topf erhitzen und 1/4 der Zwiebeln darin glasig dünsten. Den tiefgefrorenen Grünkohl hinzugeben und mit etwas Wasser (ca. ein kleines Glas) ablöschen. Die Gemüsebrühe unterrühren und alles zugedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam auftauen und schließlich garen lassen.
In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen, klein würfeln und in Salzwasser je nach Würfelgröße 10-15 Minuten kochen (sie sollten noch bissfest sein).
Den Apfel waschen und ebenfalls klein würfeln. Die Chorizo in Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die restlichen Zwiebeln darin zusammen mit der Chorzio knusprig braten. Zum Schluss kurz die Äpfelwürfel mitdünsten.
Wenn die Kartoffeln gar sind, unter den fertigen Grünkohl mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und zusammen mit der Apfel-Chorizo-Mischung anrichten.
Montag, 17. September 2012
Mama cooks vegan vol 2: Schlesische Suppe
Nach der leckeren Gemüsesuppe kochte meine Mama ein zweites Mal und hieß uns nach unserem Berlin-Trip mit einer traditionell polnischen (oder vielmehr schlesischen) Suppe willkommen: Zurek.Die Basiszutat dieser herzhaft-knofigen Suppe ist gegorenes Roggenschrotmehl, was der Suppe ihren typisch säuerlichen Geschmack verleiht (und deswegen wird Zurek, oder Zur auch Sauermehlsuppe genannt). Ich selbst habe die Suppe noch nicht gekocht, aber Mama hat mir ihr Rezept verraten:
Zurek
Zutaten (für 5-6 Portionen)
- 1 Flasche Zurek-Slaski (Ansatz) (480 ml, gibt's beim Polen-Markt oder kann man auch selbst herstellen)
- 6-8 mittelgroße Kartoffeln
- 150g Chorizo
- Salz, Pfeffer
- frische Petersilie
Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, waschen und würfeln und in etwas Gemüsebrühe garen. Den Ansatz dazugeben, salzen und pfeffern und die klein gewürfelte Chorizo ebenfalls dazugeben. Kurz aufkochen lassen und vor dem Servieren mit frischer Petersilie bestreuen.
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