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Sonntag, 2. September 2012

Kiss like a Rose

Kurz vor meiner veganen Woche verbrachte ich ein Wochenende bei meinen Großeltern - denn meine Oma feierte ihren 75. Geburtstag. Passend dazu schenkte ich ihr eine Rosenstaude und Rosen-Cupcakes (wobei ich nicht erwähnte, dass sie vegan sind).
Der Boden war wieder herrlich saftig und überhaupt nicht süß. Allerdings ist mir das Frosting (geschmacklich) nicht ganz so gelungen, wie ich gehofft hatte. Die Konsistenz war super, aber es war dann doch etwas zuckrig (wobei mir aufgefallen ist, dass das Frosting kristalliger wirkt, wenn es im Kühlschrank war!?).
Nun ja, leider kostete meine Oma die Cupcakes nicht während ich noch da war, aber mir selbst schmeckte er ganz gut (wobei ich wohl kein Fan von diesem Rosenwasser werde).

Zutaten (für 12 Cupcakes)
Rosen-Cupcakes
- 80g Magarine
- 200g Rohrohrzucker
- 240g Mehl
- 1 EL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 EL Rosenwasser
- 125g Soyajogurt
- 240ml Soyamilch

Rosen-Frosting
- 500g Puderzucker
- g Pflanzenmagarine
- g Palmfett
- 2-3 EL Rosenwasser
- Rote Lebensmittelfarbe.

Zubereitung
Den Ofen auf 190°C vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Magarine, Zucker, Mehl (gesiebt), Backpulver und Salz verrühren. Soyajogurt, -Milch und Rosenwasser verrühren und die flüssige Mischung nach und nach unter die Mehlmischung rühren. Den Teig in die Förmchen füllen und ca. 20 Minuten backen. Anschließend vollständig abkühlen lassen. Für das Forsting Magarine und Palmfett (beides Raumtemperatur) vermischen. Nach und nach Puderzucker hineinsieben und immer wieder rühren. Nach der Hälfte 1 EL Rosenwasser hinzufügen. Dann wieder Puderzucker. Bei Bedarf mit roter Lebensmittelfarbe einfärben. Puderzucker und Rosenwasser je nach gewünschter Konsistenz hinzufügen. Anschließend mit einer Spritztülle auf die Cupcakes geben und nach Belieben dekorieren.

Sonntag, 12. August 2012

Energy-Muffins

Von der "neuen" Wunderfrucht aus Asien, der Goji-Beere, hatte ich hier und da schon gehört. Als dann "die Nährstoffexperten" vom Onlineshop nu3 mich fragten, ob ich diese Beeren testen wollen würde, war ich natürlich Feuer und Flamme! Die Goji-Beere soll vor allem das Immunsystem, Vitalität und Stressresistenz fördern - also der perfekte Energie-Lieferant für den Tag, dachte ich mir.

Aber zuvor wollte ich sie erstmal kosten - gesund ist ja nicht immer unbedingt lecker ;-) Die Goji-Beeren überraschten mit positiv - sie sehen niedlich aus und schmecken intensiv fruchtig, süßlich und ganz ganz leicht säuerlich - optimal für's Müsli! Und so wanderten die knallroten Früchtchen zusammen mit Soyajogurt in die Schüssel.

Nachdem ich die "Anti-Aging-Muffins" mit Goji-Beeren fand war die Idee für die Goji-Beeren als Energie-Lieferant in Muffins geboren. Es sollten Energy-Muffins mit Goji- und Blaubeeren und Streuseln werden. Nach dem samstäglichen Ashtanga-Kurs bei Katja waren wir gestern ziemlich ausgepowert. Ein Glück, dass ich die Muffins dabei hatte!

Wir Europäer sind gerade erst dabei, die Goji-Beere zu entdecken (in der traditionellen chinesischen Medizin ist diese nährstoffreichste Beere natürlich seit Jahrhunderten bekannt für ihre Steigerung von Widerstandsfähigkeit und Wohlbefinden und auch die Amerikaner sind seit einigen Jahren auf dem Goji-Trend). Hierzulande wird derzeit noch über die positive Wirkung der Goji-Beere (auch Wolfsbeere oder Gemeiner Bocksdorn genannt) auf Immunsystem, Cholesterinspiegel und Blutdruck erforscht. Aber da der Gehalt an Provitamin A, B-Vitaminen und Eisen so hoch ist und die kleinen, roten Beeren zudem über 20 Spurenelemente und Mineralstoffe sowie alle essentiellen Aminosäuren enthält, wird das Forschungsergebnis bestimmt positiv ausfallen. An dieser Stelle ein liebes Dankeschön an nu3 dafür, dass ich dank ihnen die Goji-Beeren kennenlernen durfte!

nu3 ist ein Anbieter, der sich nach eigenen Angaben auf "intelligente" Ernährung konzentriert - und tatsächlich - im Onlineshop finden sich ausschließlich Nährstoffe, Vitamine etc, welche die Gesundheit oder beispielsweise die Leistungsfähigkeit fördern. Klasse finde ich auch die spezielle Sammlung für Vegetarier, in der man u.a. Omega-3, Vitamin-B-Komplexe und besagte Goji-Beeren finden kann.

Energy-Muffins 
Zutaten für 12 Mufins
- 150g Mehl
- 100g Rohrohrzucker
- 1 Pck. Backpulver
- 1 Prise Salz
- 250 ml Milch
- 50 ml Öl (z.B. Avocadoöl)
- 125g Soyajogurt
- 1 Pck. Vanillezucker
- 100g Heidelbeeren (frisch)
- 50g Goji-Beeren (z.B. von nu3)
Streusel
- 30g Mehl
- 2 EL Zucker
- 2 EL Alsan

Zubereitung
Den Ofen auf 200°C vorheizen und eine Muffinform mit 12 Papierförmchen auslegen. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in eine große Schüssel sieben. Milch, Öl, Jogurt und Vanillezucker in einer zweiten Schüssel mischen. Die Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen. Für die Streusel Mehl, Zucker und Alsan verkneten. Für den Teig die flüssige Mischung zur Mehl-Mischung geben und zügig verrühren. Vorsichtig die Beeren untermischen und die recht flüssige Masse in die Papierförmchen verteilen. Streusel darüber streuen und im Ofen ca. 20 Minuten backen.

Montag, 6. August 2012

Schokobombe am Sonntag - Day 5

Nach einem gemütlichen Brunch ging es am Tag 5 ans weitere Backvorhaben - schließlich haben die Cheesecake-Cupcakes den gestrigen Abend nicht überlebt (aber so war es ja auch gedacht). Diesmal sollte es schokoladig werden mit Schoko-Himbeer-Cupcakes und Schoko-Cookie-Eiscreme.
Die Eismasse roch total nach Nutella, finde ich, und sie schmeckt auch sehr ähnlich - etwas nussig-schokoladig. Doch es müsste insgesamt etwas schokoladiger und süßer werden (findet auch mein Freund). Ich weiß nicht, ob man den nussigen Charakter durch die Soya-Produkte umgehen kann, wenn man beispielsweise Vanillemilch oder Hafermilch nimmt. Das müsste ich nochmal erproben... Welche Soya-Drink-Variante findet ihr denn am besten und warum?
Die Cupcakes finde ich im Gegensatz zur Eiscreme sehr gelungen - schön saftig und mit einem typischen, leicht-herben Geschmack nach dunkler Schokolade, der durch die frische Himbeerfüllung etwas Leichte erhält (Aber auch hier fehlt meinem Freund das schokoladig-süße...). Wieder einmal muss ich sagen, dass durch den Verzicht auf Eier beim Backen überhaupt nichts verloren geht - im Gegenteil - ich habe das Gefühl, dass durch den Jogurt, der ja den Ei-Anteil ersetzt, die Cupcakes saftiger werden.

Zum Abend gab es dann nach der Schokobombe etwas Deftiges: Gefüllte Pitataschen mit Tomaten-Thymian-Bratlingen, Hummus, Guacamole (beides Reste vom Tag zuvor, Rezepte folgen noch), Sprossen und natürlich ganz ganz viel Gemüse (Ruccola, Gurke, Tomate, Radieschen, Möhren und Mais).
DAS war endlich mal ein Gericht ganz nach dem Geschmack von meinem Freund (so zumindest seine Aussage) - abwechslungsreich und extrem sättigend.
Allerdings hatte ich gehofft, dass von den Bratlingen und dem Gemüse noch etwas übrig bleibt zum Mitnehmen in die Mittagspause, aber so musste ich mir für Montag was Neues ausdenken... :)


Schoko-Himbeer-Cupcakes
Zutaten (für 5 Cupcakes)
- 100g Mehl
- 40g Kakao
- 1 Msp Backpulver
- 1 Msp Natron
- 1 Prise Salz
- 3-4 EL Öl (Hälfte)
- 50g Zucker
- 50ml Sojamilch
- 125g Vanillejogurt
- 30g geraspelte Schokolade
- Himbeermarmelade und frische Himbeeren

Zubereitung
Den Ofen auf 175°C vorheizen und eine Muffinform mit fünf Papierförmchen auslegen. Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz in eine große Schüssel sieben. In einer kleineren Schüssel Öl, Zucker, Milch, Jogurt und Vanillezucker verrühren und anschließend rasch mit den trockenen Zutaten vermischen. Zum Schluss die geraspelte Schokolade unterrühren. Den Teig in die Förmchen füllen und je einen Teelöffel Himbeermarmelade drauf setzen. Bei Bedarf auch frische Himbeeren in den Teig drücken und die Muffins ca. 20 Minuten backen.


Schoko-Eiscreme mit Cookiedough
Zutaten (für 750ml Eis)
- 110g Mehl
- 1 Prise Salz
- 55g geschmolzene Magarine
- 210g Zucker
- 2 gestr. TL Vanillezucker
- 2 EL Milch
- nach Belieben Schokostreusel
- 250ml Schoko-Soyamilch (z.B. )
- 250ml Sojasahne (z.B. Soyatoo)
- 1,5 TL Johannisbrotkernmehl
- 100g Schokolade

Zubereitung
Für den Cookie-Teig Mehl, Salz, 110g Zucker, 1 TL Vanillezucker, 2 EL Milch und die Schokostreusel verrühren und beiseite stellen. Für die Eismasse Schokomilch und Sahne zusammen mit 1 TL Vanillezucker aufkochen und kurz abkühlen lassen. Parallel die Schokolade im Wasserbad schmelzen und ebenfalls etwas abkühlen lassen. Die Milch-Sahne-Mischung mit 100 g Zucker und Johannisbrotkernmehl schaumig schlagen. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade unterrühren und entweder in eine Eismaschine geben oder gleich in einen Behälter für's Gefrierfach (bei letzterer Variante vorher den Keksteig stückchenweise unterrühren). Ich muss das Eis über Nacht ins Gefrierfach stellen, damit es richtig gefriert.


Gefüllte Pita-Taschen
Zutaten
- Pita-Taschen (z.B. von Herzberger)
- Bratlinge (z.B. von Bohlsener Mühle)
- Saucen (z.B. Senf, Ketchup, Hummus, Guacamole...)
- Gemüse (z.B. Tomaten, Gurke, Möhren, Mais, Radieschen, Sprossen, Paprika, Oliven...)

Zubereitung
Die Bratlinge nach Packungsanleitung zubereiten, das Gemüse waschen und schneiden und die Pita-Taschen toasten. Die Pitataschen mit allem nach Belieben füllen und dann genießen! 

Sonntag, 5. August 2012

Vegan Week(end) - Day 4

In der Blogosphäre bin ich derzeit nicht die Einzige, die das vegane Dasein testet - so hat Katharina von Miss Blueberrymuffin's zum "Vegan Weekend" ausgerufen - wie passend! Daran beteilige ich mich natürlich sehr gern! 

Das Wochenende begann mit einem gemütlichem Frühstück - Tee, frischem Saft, Brötchen und dabei genoss ich einmal mehr den Streichkäse von Tofutti (Creamy Smooth Kräuter/Schnittlauch) - getoppt mit Alfalfasprossen und testete den Kräuter-No-Muh-Chäs von der schweizer Firma Vegusto (die Schweizer müssen ja wissen, wie eine gute Käse-Alternative gemacht wird...).
Der Frischkäse ist wirklich schön cremig und schmeckt herrlich nach Kräutern - man kann ihn auch wunderbar mit Gemüse kombinieren, finde ich. Der No-Muh-Chäs ist eine Alternative für Schnittkäse und entsprechend ist auch die Konsistenz annähernd identisch wie die von "normalem" Käse (beim Schneiden sieht er doch etwas künstlich, bzw. "amerikanisch" aus). Er riecht sehr würzig und schmeckt auch so - nicht wirklich käsig (im Sinne von Gouda oder Butterkäse oder Emmentaler), aber dafür würzig-aromatisch-salzig (wie Parmesan mit ganz vielen Kräutern). Die letzte Brötchenhälfte bestrich ich mit Bio Heeni Löwenzahn (einer Honig-Alternative vom Außerperskolerhof, die aus Löwenzahnblüten und Maissirup hergestellt wird und die durch eine schonende Herstellung bei max. 35°C alle natürlichen Aromen und Vitalstoffe beinhaltet). Der Geruch ist sehr intensiv - mir fast zu intensiv - aber auf meinem Öko-Trimmi (Hofpfisterei) schmeckte der Heeni leicht aromatisch und nicht zu süß.

Nach einer ausgiebigen Yoga-Session und einer kurzen Stärkung, ging es wieder in die Küche - Cupcake-Time! Das Rezept für die veganen Cheesecake-Cupcakes ist von einem Käsekuchen-Rezept von Alicia Silverstone (die übrigens seit 14 Jahren vegan lebt und keinerlei Mangelerscheinungen oder Verzichte aufweist) abgeleitet. Sie waren ganz ehrlich gesagt, ganz anders als die original Cheesecake-Cupcakes, aber bei unserem gestrigen Spieleabend waren sie trotzdem ratzfatz weg! Dazu gab es gestern übrigens auch noch leckere Snacks - die Rezepte folgen noch! Gestern Abend hatte ich dann leider noch Migräne, aber ich schieb es auf den Wetterumschwung...

Cheesecake-Cupcakes mit Beeren
Zutaten (für 6 Cupcakes)
- 75g Margarine
- 100g Vollkornkekse
- 200g Seidentofu
- 100g Frischkäse
- 1 TL Mohnöl
- 25ml Agavendicksaft
- 25ml Sojamilch
- 1 TL Kuzu
- 1 TL Vanillezucker
- 1 TL Zitronensaft
- Beeren nach Belieben zum Dekorieren

Zubereitung
Ofen auf 170°C vorheizen und eine Muffinform mit sechs Papierförmchen ausfüllen. Die Kekse zerkleinern und die Magarine schmelzen lassen. Beides zusammen verrühren und auf die Papierförmchen verteilen. 5 Minuten im Ofen backen und anschließend abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten fein pürieren und anschließend die Mischung auf die Keksböden verteilen. Dann ca. 30-45 Minuten backen, abkühlen lassen und mit den Beeren dekoriert servieren.

Montag, 2. Juli 2012

*Wicked*Cupcakes*

"If you think you know the Wicked Witch of the West, think again..."


... so beginnt die (bisher) unerzählte Geschichte der "bösen" Hexe des Westens aus dem Märchen "Der Zauberer von Oz". Ich weiß gar nicht wie oft ich diese Geschichte mit Judy Garland in der Hauptrolle im Fernsehen verfolgt habe - wie Dorothy nach einem Streit mit der Hundehütte von einem Wirbelsturm in die Luft gewirbelt wird und anschließend in dem magischen Land Oz landet - genau auf der bösen Hexe des Ostens, welche dieses Zusammentreffen nicht überlebt. Zusammen mit ihrem Hund Toto und den rotglitzernden Zauberschuhen der toten Ost-Hexe wird Dorothy von der guten Hexe Glinda auf dem Weg zum Zauberer von Oz geschickt. Denn mittlerweile will die böse (und grüne) Hexe des Westens ihre tote Schwester rächen...
Bei unserem Besuch in London besuchten wir nun das Musical "Wicked", welches die Geschichte hinter der bösen, grünen Hexe des Westens erzählt - einer sensiblen, emotionalen jungen (grünen) Frau, der das Leben aller Lebewesen - vor allem aber der Tiere - am Herzen liegt. Sie entschließt sich, gegen den Zauberer von Oz zu kämpfen und stattdessen ihren Überzeugungen zu folgen - sie nutzt ihre hexerischen Fähigkeiten, um den Tieren zu helfen. Ein Paradebeispiel einer Vegetarieren (oder Veganerin) würde ich sagen!
Als ich (schwer bewegt) aus dem Musical trat, wusste ich, dass ich irgendwann einmal Cupcakes zu diesem Motto machen musste. Das märchenhafte Blogevent von "Zauberhaftes Küchenvergnügen" kam nun ideal getimed: Froilein Pink & Mademoiselle Verte riefen dazu auf, unser Lieblingsmärchen in eine Backform zu verwandeln. Und was passt da besser als *Wicked*Cupcakes?!
Die Cupcakes - Vanillecupcakes mit Johannisbeeren - sind fruchtig-säuerlich und dadurch etwas überraschend unter dem schokoladig-grünen Matcha-Frosting. Die Hitze der letzten Tage brachten den Backversuch zwar fast zum Scheitern, aber das Ergebnis kam dafür umso besser an. Wer diese Kreation gut findet oder "Wicked" bzw. den "Zauberer von Oz" zum träumen schön findet, kann hier für meine Wicked-Cupcakes abstimmen. Vielen Dank! Und nun die Zutaten für alle, die nachbacken wollen:

Zutaten:
Cupcakes (12 Stück)
- 300g Mehl
- 120g Zucker
- 2 TL Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 250 ml Milch
-85g weiche Butter
- 100g Johannisbeeren
Ganache:
- 200g weisse Schoki
- 200ml Sahne
- 1 gestrichener TL Matchapulver
Hexenhüte:
- Rollfondant
- schwarze Speisefarbe
- Streuselsterne
- grüner Glitzer als Deko

Zubereitung: 
Für die Cupcakes Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Natron und Backpulver in eine Schüssel sieben. Die Eier zusammen mit der Milch leicht verquirlen und die Mischung zu Mehl & Co. geben. Alles verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss die weiche Butter unterrühren. Danach die Johannisbeeren vorsichtig unterheben und den Teig auf 12 Papierförmchen verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C (Ober-Unter-Hitze) ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen.
Für die Ganache Schokolade zerhacken und die Sahne zum Kochen bringen. Die Sahne über die Schokolade gießen, kurz ruhen lassen und dann vermischen. Das Matchapulver hinzu tun. Mit dem Handrührgerät mind. 10 Minuten schlagen (evt. in Kühlschrank stellen wenn es so heiß ist wie in den letzten Tagen...). Mit Hilfe einer Spritztülle auf den Cupcakes verteilen und (bei Bedarf) mit grünem Glitzer bestreuen.
Für die Hexenhüte den Rollfondant in der gewünschten Farbe einfärben (oder gefärbten Fondant nehmen), ausrollen und zunächst kleine Kreise ausstehen. Dann Dreiecke ausschneiden und diese zu einem Kegel zusammenrollen; mit etwas Wasser zusammenkleben und dann den Kegel auf einen Kreis kleben. Ich habe noch ein paar Zuckersternen als Deko drauf getan. (Die Hüte am besten einen Tag vorher vorbereiten und kühl trocknen lassen). Die Hüte abschließend auf die Cupcakes setzen und sich verzaubern lassen...

Quelle: www.wickedthemusical.co.uk

Freitag, 25. Mai 2012

Apfel-Cupcakes mit Grappa


Da eine sehr gute Freundin von mir Geburtstag hatte und sie am liebsten eine Apfel-Zimt-Mischung mag, war es an der Zeit, ein neues Apfel-Cupcake-Rezept zu probieren. Und da es sich hierbei nicht um einen Kindergeburtstag handelte, spendierte ich dem Teig einen Schuss Grappa...
Ach ja, und das restliche pink-blaue Frosting fand auch Verwendung!



Zutaten (für 12 Cupcakes)
- 2 Äpfel
- etwas Zitronensaft
- 250g Mehl
- 2 TL Natron
- 1 TL Zimt
- 70g Rohrohrzucker
- 1 Päck. Vanillezucker
- 50g weiche Butter
- 150ml Apfelsaft
- 1 guter Schuss Grappa
- 1 Ei


Zubereitung
Die beiden Äpfel waschen und entkernen (ich habe so einen Apfelspalter benutzt). Einen Apfel grob reiben und den anderen in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben dann in Zitronensaft wälzen und beiseite legen. Mehl, Natron und Zimt in eine Schüssel sieben, geriebenen Apfel und Zucker hinzu geben und vermischen. Butter (ganz ganz weich!), Apfelsaft, Grappa und das Ei verrühren und zu der Mehl-Apfel-Mischung geben. Alles gut verrühren und auf die Papierförmchen verteilen. Je zwei Apfelscheiben darauf verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten backen. Anschließend gut auskühlen lassen.

Da noch Reste von pinken und blauen Keylime-Frosting im Kühlschrank lagerten, wollte ich die Apfel-Cupcakes damit dekorieren. Um ein zweifarbiges Frosting zu bekommen legte ich je eine Farbe auf ein Stück Frischhaltefolie und wickelte die Folie dann zu einer "Wurst". Das eine Ende wurde jeweils dicht an dem Frosting abgeschnitten. Diese beiden "Wurste" kamen dann in eine Spritztüte und so entstanden die zweifarbigen Sternchen auf den Cupcakes (ich hoffe das war verständlich...?).

Donnerstag, 3. Mai 2012

Gras-Frosting - der erste Versuch

Passend zum Fussball-Abend meines Freundes wollte ich Fussball-Cupcakes probieren - schließlich musste ich auch die neue Grastülle ausprobieren! Es sollte so werden wie bei MeinCupcake, aber das klappte leider nicht so ganz. Der Cupcake sollte ein Schoko-Kuchen sein, das Rezept fand ich in Cupcakes leicht gemacht. Beim Frosting war ich experiementierfreudig (leider) und dachte an eine Frischkäse-Waldmeister-Mischung (die sich leider als nicht gras-fähig erwies). Nach einigen Versuchen, Gras zu formen, musste ich mich geschlagen geben und strich die Creme auf die Cupcakes. Das Ergebnis sieht zwar nicht nach dem gewünschten Fussballrasen aus, aber geschmeckt hat es den BVB-Fans trotzdem - der Schokokuchen ist saftig und nicht zu süß und das giftMai-grüne Frosting süß-frisch. Und weil es so schön grün ist, passen die Cupcakes optimal zum diesjährigen Blogevent "Cookbook of Colors" von Uwe von High Foodality - da steht der Monat Mai nämlich ganz im Zeichen von hellgrün.

Zutaten
Schoko-Cupcakes: 
- 50g weiche Butter
- 125g brauner Zucker
- 2 Eier
- 1 TL Natron
- 125g Mehl
- 3 EL Kakao
- 125g Schmand
- bei Bedarf Himbeeren

Grünes Frosting: 
- 150g Frischkäse
- 80g Butter
- 250g Puderzucker
- 3 TL Waldmeistersirup
(- grüne Lebensmittelfarbe, bei Bedarf)

Zubereitung
Für den Schokokuchen die weiche Butter (am besten in der Mikrowelle kurz aufgewärmt) zusammen mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen. Anschließend Mehl, Natron, Kakao und Schmand hinzu tun und alles zu einem glatten Teig verrühren. Diesen in die Muffin-Förmchen füllen (12 große oder 26 kleine) und wenn gewollt jeweils eine Himbeere in den Teig sanft drücken. Dann im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.
Für das Frosting die Butter kurz schaumig schlagen (nicht zu lange rühren!) und dann Frischkäse, Sirup und Puderzucker untermischen. Wenn es zu flüssig ist, noch etwas Puderzucker hinzu fügen. Bei Bedarf mit Lebensmittel einfärben und dann auf den Muffin streichen. Nach Belieben dekorieren.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors
 

Sonntag, 29. April 2012

Schoko-Cupcakes mit Marshmallow-Haube

Eine gute Freundin von mir (die mich auch schon zu den herzhaften Lasagne-Cupcakes inspirierte), wünschte sich auch "S'mores Cupcakes"... In dem Backbuch "Cupcakes. 55 unwiderstehliche Törtchen" fand ich ähnlich aussehende und durch das schaumig geschlagene Icing on top, passen diese süßen Cupcakes mit Marshmallow-Haube wunderbar zum Blogevent "Schaumig und Luftig" von Zorra, dass zu Ehren des siebenjährigen Geburtstags stattfindet (an dieser Stelle erst einmal: Wow, Herzlichen Glückwunsch!).
Die Grundlage sind Schokoladen-Cupcakes mit einer Himbeer-Pürree-Füllung und das Icing on Top erinnert äußerlich an Baiserhäubchen oder aber auch an Marshmallows. Laut Rezept soll man eigentlich die Eiweißhaube mit einem Flambierbrenner leicht bräunen, aber da ich so etwas nicht habe, landeten die Cupcakes für einen kurzen Moment im Backofen (Grillfunktion, max. Temperatur) - das Ergebnis kann sich auch sehen lassen, finde ich. Und auch geschmacklich, ist es das Richtige für Sonntags - der Schokokuchen ist nicht zu süß und wird durch das Himbeer-Pürree schön erfrischt. Die Marshmallow-Haube hingegen ist ebenfalls nicht zu süß und ein ganz anderes Ess-Erlebnis - ich kann die Konsistenz nur mit "chewy" beschreiben...

Für die Füllung eine Mulde aushöhlen
Zutaten (für 6 Cupcakes)
Schoko-Cupcakes mit Himbeerfüllung
- 70g Blockschokolade
- 70g Butter
- 70g Zucker
- 1 Ei
- 70g Mehl
- frische Himbeeren
- 1/2 TL Vanillemark

Icing
Himbeerpürree einfüllen und Deckel rauf
- 1 Eiweiß
- 50g Zucker
- 1/2 TL Weinstein-Backpulver (aus dem Bioladen)

Zubereitung
Für die Schoko-Cupcakes Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen und vermischen. Ei und Zucker schaumig schlagen, dann Mehl und die Schokoladenmischung unterrühren und den Teig in Muffinförmchen füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C ca. 20 Minuten backen, herausnehmen und abkühlen lassen. Für die Himbeerfüllung die Himbeeren waschen, pürieren und durch ein Sieb passieren und mit dem Vanillemark (oder Vanillezucker) verrühren. Mit einem spitzen Messer einen Kegel aus den ausgekühlten Muffins schneiden, in die Mulde das Himbeerpürree geben und anschließend den Deckel wieder drauf setzen.
Für das Icing Zucker, Weinstein-Backpulver und Eiweiß im kochenden Wasserbad ca. 3 Minuten schlagen. Aus dem Wasserbad nehmen und weitere 5-7 Minuten schlagen (bis die Masse sehr cremig-klebrig wird). In einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen. Entweder mit einem Flambierbrenner anbräunen oder (wie ich) den Ofen auf Grillfunktion stellen (max. Temperatur) und die Cupcakes für einen kurzen Moment oben in den Ofen schieben. Am besten dabei bleiben und die Cupcakes gleich heraus nehmen, wenn sich die Konturen leicht bräunen.



7 Jahre Blog-Event - schaumig & luftig! (Einsendeschluss 15. Mai 2012)

Freitag, 22. Juli 2011

Backe, backe Muffins

Wie versprochen folgt jetzt endlich auch das Rezept zu den veganen Karotten-Muffins, die zumindest beim Kocherlball gut ankamen =)

Die Zubereitung ist recht simpel: Die trockenen Zutaten (Haselnuss, Mehl, (Vanille-)Zucker, Backpulver, Zimt und Salz) und die "nassen" Zutaten (fein geraspelte Möhren, Jogurt, Öl) jeweils vermischen und anschließend nach und nach zusammenrühren (das geht ganz einfach mit einem Löffel). Auf die Förmchen verteilen (bei mir hat es für 15 Muffins gereicht, aber ich wollte eher kleine und dafür mehr Muffins) und im vorgeheizten Backofen bei 160Grad (Umluft) ca. 20-25 Minuten backen.
Nachdem die Muffins etwas abgekühlt sind, die Zutaten für die Glasur vermischen und einfach drüber streichen - fertig =)

Zutaten:
- 100g geriebene Haselnuss
- 100g Mehl
- 100g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1 gestrichener TL Zimt
- 1/2 TL Salz
- 200g fein geriebene Möhren
- 125g Sojajogurt
- 90ml Öl

Glasur:
- 100g Puderzucker
- 3 EL Blutorangen-Saft
- 1 EL heisses Wasser

Sonntag, 17. Juli 2011

Morgens, halb fünf in München...

Da denkt man, man zählt zu ein paar äußerst wenigen, total verrückten Leuten, die sich am Sonntagmorgen noch bei völliger Dunkelheit und in Tracht aus dem Haus wagen und wird dann bereits auf dem Weg zum Englischen Garten von Radlern in Dirndl oder Lederhosn zum ersten Mal überrascht. Wer kommt schon auf so eine blöde Idee, quasi noch nachts zu Picknicken???
Die zweite Überraschung folgte gleich bei der Ankunft am Chinesischen Turm - ich möchte festhalten, dass wir 4.30 Uhr (in Worten: Morgens (nachts?!), halb fünf mitteleuropäischer Zeit) beim diesjährigen Kocherlball ankamen und wir definitiv nicht die einzigen waren! Wir konnten von Glück sprechen, dass ein paar wagemutige Freunde bereits Viertel vor Vier (!!!!) uns Plätze an den Tischen freihielten, denn es waren bereits Massen da und wurden minütlich mehr. Ich bin gespannt auf die offiziellen Zahlen morgen in den Zeitungen!

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich alles realisiert hatte - da waren Hunderte (Tausende?) von Menschen, saßen im Biergarten am Chinesischen Turm morgens vor fünf Uhr bei Kerzenschein, aßen, tranken Bier, erzählten... Und auch wir hatten einiges (viel zu viel) mitgebracht - beispielsweise vegane Karotten-Muffins (das making-off folgt in Kürze). Zunächst dachte ich, dass es viel zu früh sei, um überhaupt irgendetwas zu essen, aber dann wurden die einzelnen Schmankerl, die jeder mitgebracht hatte herum gereicht und es wurde geschmaust, während dessen es langsam immer heller und völler wurde.

Um sechs Uhr begann dann die Blaskapelle zu spielen und wir versuchten uns zur Tanzfläche vorzuarbeiten, was aber aufgrund der Menschenmassen unmöglich war - die Polka musste warten...


Vier Stunden und trotz zwei Kaffee's später meldeten sich jedoch die schlafhungrigen Augen wieder zu Wort... Aber ich muss sagen, mein erster Besuch bei dem Kocherlball war eine tolle Erfahrung!
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