Kaiserschmarren ess ich eigentlich fast ausschließlich im Winter. Wenn Schnee liegt. Und eigentlich bin ich (wie ja bereits gesagt) auch kein Süßspeisen-Fan. Vor allem im Sommer. Aber eigentlich zählt eigentlich auch nicht immer.
So beispielsweise letztes Wochenende - da unternahmen wir im Rahmen eines Geburtstags eine (Kindertaugliche) Wanderung vom Spitzingsee hinauf auf die Schönfeldhütte. Das letzte Stück hinauf auf die Hütte war bereits eine besondere Erfahrung, denn wir gingen mitten durch eine Kuhweide. Und so teilten wir uns den Weg mit braungescheckten Kühen.
In der urigen Hütte angekommen war gleich ganz klar - ich würde den karamellisierten Kaiserschmarren nehmen, denn den hatte das Geburtstagskind Katja empfohlen. Und was kam war ein Traum - fluffig, leichter Kaiserschmarren-Teig mit einer karamellisiert-knackig-süßen Kruste (zwischendrin leider Rosinen, aber die stachen nicht so doll hervor). Dazu wählte ich die Variante mit Apfelmus, aber auch der Schmarren mit Zwetschgenkompott sah verlockend gut aus... Da lohnt(e) sich der Aufstieg!
Donnerstag, 12. Juli 2012
Samstag, 7. Juli 2012
Ameisen, meine Yogamatte und jede Menge Schweiß
Der Boden unter meinen Füßen ist weich und uneben. Balance finden? Erstmal nicht jetzt. Ich schließe die Augen, rolle die Schultern zurück, atme tief durch die Nase ein. Frische Luft. Es ist Samstagmorgen. Halb zehn. Ich bin im Park.
Einatmen. Ich strecke die Arme über die Seite nach oben. Schaue an den Fingerspitzen vorbei auf ein grünes Blätterdach über mir. Ausatmen. Vorwärtsbeugen. Um diese Uhrzeit fällt mir das noch schwer. Ich beuge die Knie leicht. Einatmen. Den Rücken gerade strecken. Ausatmen und wieder nach unten beugen. Mit den Beinen steige ich zurück in das Brett.Ich beuge die Arme. Die Nasenspitze kitzelt im taufrischen Gras als ich mich nach vorn schiebe in den herauf schauenden Hund. Der Blick gleitet nach oben. Durch das Blätterdach kommen vereinzelte Sonnenstrahlen. Ich hebe den Hintern, roll über die Fußspitzen und drücke mich in den herab schauenden Hund. Da sehe ich sie. Die Ameise. Läuft einfach so quer über meine grüne Yogamatte. Guten Morgen.
Als ich wieder nach vorne zu den Händen steige, ist die Ameise zum Glück wieder aus dem Weg. Ausatmen. Einatmen. Der erste Sonnengruß beim Outdoor-Ashtanga-Kurs mit Katja ist geschafft. Und der Schweiß läuft. Obwohl es erst halb zehn ist, schwebt bereits eine drückende Schwüle in der Luft. Als Vorhersagung der Hitzewelle an diesem Tag. Zum Glück haben wir uns einen Schattenplatz gesucht. Trotzdem ist es warm. Der leichte Windhauch eine angenehme Erholung zwischendurch. So sollte Ashtanga immer sein.
Außer uns Yogis laufen nur ein paar vereinzelte Jogger durch den Park an uns vorbei. Sie kommen und gehen. Keine Zaungäste. Zum Glück. Der einzige konstante Zuschauer ist Katja's Hund. Wobei ich glaube, dass er mehr mit seinen Leckerlis beschäftigt ist, als unseren Bewegungen der Ashtanga-Reihe zu folgen.
Wir bewegen uns die erste Ashtanga-Serie. Nach 90 Minuten geht nichts mehr. Und doch so viel. Trotz der drückenden Luft fielen mir die Asanas leichter. Obwohl der Schweiß in Bächen läuft fühle ich mich erfrischt, regeneriert. Lag es an der Frische? Dem Grün um uns herum? Der Leichtigkeit durch den Hund? Oder motivierte mich die Ameise, die immer wieder den Weg auf meine Matte suchte?
Ich bin nicht sicher was es war, aber auf jeden Fall war das Outdoor-Yoga eine ganz neue Erfahrung und ich bin ein neuer Fan davon.
Nachtrag: Wer auch Lust auf Outdoor-Yoga hat kann sich hier über die nächsten Termine informieren - wenn Samstag (14.7.) schönes Wetter ist, findet es z. B. wieder statt!
Donnerstag, 5. Juli 2012
Es geht auch mal ohne...
... und zwar ohne Geschmacksverstärker, ohne Farbstoffe und auch ohne Konservierungsstoffe! Das zeigt Domori - eine Eisdiele an der Wittelsbacher Brücke (auf der Seite vom Glockenbachviertel). Hier wird naturbelassenes Eis gezaubert und das schmeckt man. Sorten wie Hefeweizen, Meerrettich oder Gurke-Jogurt klingen experimentell, lassen einem aber gleichzeitig das Wasser im Mund zerlaufen (so erging es zumindest mir).
Letztendlich entschied ich mich bei meinem ersten (aber garantiert nicht letzten) Besuch bei Domori für die Sorten Kaiserschmarren und Feige-Rosenblüte. Eine ganz liebe Freundin von mir aus meiner Schulzeit entschied sich für Kaffee und Tiramisu, ihr Freund wählte Pistazie und Johannisbeer und mein Freund bestellte sich ebenfalls Kaiserschmarren und dazu Schokolade und Vanille und was soll ich sagen - wir kamen aus dem Schlecken zunächst nicht mehr raus...
Unser aller Fazit: Bisher ist das wirklich das leckerste Eis in München...
Letztendlich entschied ich mich bei meinem ersten (aber garantiert nicht letzten) Besuch bei Domori für die Sorten Kaiserschmarren und Feige-Rosenblüte. Eine ganz liebe Freundin von mir aus meiner Schulzeit entschied sich für Kaffee und Tiramisu, ihr Freund wählte Pistazie und Johannisbeer und mein Freund bestellte sich ebenfalls Kaiserschmarren und dazu Schokolade und Vanille und was soll ich sagen - wir kamen aus dem Schlecken zunächst nicht mehr raus... Unser aller Fazit: Bisher ist das wirklich das leckerste Eis in München...
Mittwoch, 4. Juli 2012
Taste the Waste im TV - 5. Juli auf WDR
Ich habe ja bereits über die Dokumentation "Taste the Waste" berichtet. Wer die beeindruckende (und schockierende) Doku über unseren Konsum, unseren Müll und unseren Verschwendungswahn im Kino verpasst hat, bekommt jetzt eine zweite Chance: Der Film läuft am Donnerstag, den 5. Juli auf dem WDR - leider zu einer recht unchristlichen Zeit - 23.15 Uhr bis 00:45 Uhr (Ich selbst habe die Aufnahme der Doku bereits einprogrammiert, weil mir einerseits die Ausstrahlungsuhrzeit etwas zu spät ist und andererseits man durch die Aufnahme die Doku gleich für andere Interessierte hat...).
Neben dem mahnenden Fingerzeig beweist die Doku aber auch, wie man mit kleinen Schritten viel bewirken kann - die Videokassette oder der späte Schlaf lohnen sich also!
Weitere Infos gibts hier.
Neben dem mahnenden Fingerzeig beweist die Doku aber auch, wie man mit kleinen Schritten viel bewirken kann - die Videokassette oder der späte Schlaf lohnen sich also!
Weitere Infos gibts hier.
Montag, 2. Juli 2012
*Wicked*Cupcakes*
"If you think you know the Wicked Witch of the West, think again..."
Bei unserem Besuch in London besuchten wir nun das Musical "Wicked", welches die Geschichte hinter der bösen, grünen Hexe des Westens erzählt - einer sensiblen, emotionalen jungen (grünen) Frau, der das Leben aller Lebewesen - vor allem aber der Tiere - am Herzen liegt. Sie entschließt sich, gegen den Zauberer von Oz zu kämpfen und stattdessen ihren Überzeugungen zu folgen - sie nutzt ihre hexerischen Fähigkeiten, um den Tieren zu helfen. Ein Paradebeispiel einer Vegetarieren (oder Veganerin) würde ich sagen!
Als ich (schwer bewegt) aus dem Musical trat, wusste ich, dass ich irgendwann einmal Cupcakes zu diesem Motto machen musste. Das märchenhafte Blogevent von "Zauberhaftes Küchenvergnügen" kam nun ideal getimed: Froilein Pink & Mademoiselle Verte riefen dazu auf, unser Lieblingsmärchen in eine Backform zu verwandeln. Und was passt da besser als *Wicked*Cupcakes?!
Die Cupcakes - Vanillecupcakes mit Johannisbeeren - sind fruchtig-säuerlich und dadurch etwas überraschend unter dem schokoladig-grünen Matcha-Frosting. Die Hitze der letzten Tage brachten den Backversuch zwar fast zum Scheitern, aber das Ergebnis kam dafür umso besser an. Wer diese Kreation gut findet oder "Wicked" bzw. den "Zauberer von Oz" zum träumen schön findet, kann hier für meine Wicked-Cupcakes abstimmen. Vielen Dank! Und nun die Zutaten für alle, die nachbacken wollen:
Cupcakes (12 Stück)
- 300g Mehl
- 120g Zucker
- 2 TL Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- 1 Prise Salz
- 2 Eier
- 250 ml Milch
-85g weiche Butter
- 100g Johannisbeeren
Ganache:
- 200g weisse Schoki
- 200ml Sahne
- 1 gestrichener TL Matchapulver
Hexenhüte:
- Rollfondant
- schwarze Speisefarbe
- Streuselsterne
- grüner Glitzer als Deko
Zubereitung:
Für die Cupcakes Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Natron und Backpulver in eine Schüssel sieben. Die Eier zusammen mit der Milch leicht verquirlen und die Mischung zu Mehl & Co. geben. Alles verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss die weiche Butter unterrühren. Danach die Johannisbeeren vorsichtig unterheben und den Teig auf 12 Papierförmchen verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 190°C (Ober-Unter-Hitze) ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen.Für die Ganache Schokolade zerhacken und die Sahne zum Kochen bringen. Die Sahne über die Schokolade gießen, kurz ruhen lassen und dann vermischen. Das Matchapulver hinzu tun. Mit dem Handrührgerät mind. 10 Minuten schlagen (evt. in Kühlschrank stellen wenn es so heiß ist wie in den letzten Tagen...). Mit Hilfe einer Spritztülle auf den Cupcakes verteilen und (bei Bedarf) mit grünem Glitzer bestreuen.
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| Quelle: www.wickedthemusical.co.uk |
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