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Mittwoch, 21. August 2013

57 + 54 = Große vegane Torte

Beim zweiten Update meiner 101 in 1001-Projekte-Liste fiel mir ein Punkt besonders ins Auge: Nummer 61: Eine dreistöckige, vegane Torte backen.
Dazu fehlte mir zum einen die Zeit, aber vor allem auch ein Anlass. Denn so eine mehrstöckige Torte bäckt man ja eigentlich nicht nur so zum Wochenendlichen Kaffeeplausch (zumindest ich nicht). Aber meine Eltern luden zu einer gemeinsamen Geburtstagsfeier ein (deswegen auch unser Heimaturlaub) und feierten ihren 111. Geburtstag zusammen. Das ist doch der ideale Anlas, dachte ich mir! Eigentlich wollte ich vorher die Torte probe-Backen, aber dazu fehlte dann doch die Zeit. Also bereitete ich mich mit Lektüre und Einkäufen vor - bei der Backfee Stina von veganpassion erwarb ich ihr ebook Vegane Fondanttorten - Basics und im Web recherchierte ich - beispielsweise wie eine mehrstöckige Torte überhaupt aufgebaut wird oder wie man den eigenen Rollfondant (wenn er denn gelingt) überhaupt auf so eine Torte stülpt.
Mit den entsprechenden Zutaten und Utensilien ausgerüstet, ging es ans fleißige Backen. Zum Glück unterstützte mich mein Freund mental und tatkräftig, so dass wir nach drei Tagen Backeinsatz eine zweistöckige Torte als Geburtstagsüberraschung überreichen durften:


Die untere Schicht ist eine Schoko-Biscuit mit Kaluha getränkt und einer Himbeer-Füllung, umrandet und geschichtet mit einer weißen Ganache:


Die obere Schicht ist ein Prosecco-Biscuit mit einer Holundergelee-Füllung, ebenfalls umrandet und geschichtet mit einer weißen Ganache:


Dafür habe ich zunächst die beiden Biscuitböden gebacken und sie nach ausreichender Abkühlung (quasi am nächsten Tag) geteilt und entsprechend gefüllt:


Nachdem die Füllung ausreichend abgekühlt waren, wurden die beiden Böden mit einer weißen Ganache ummantelt:


Parallel knetete liebenswerter Weise mein Freund den Rollfondant - der dann letztendlich wie gekauft aussah:


Nachdem dann für die beiden Böden wieder eine Kühlschrankrunde abgeschlossen war und der Fondant mindestens 12 Stunden geruht hatte, machten wir uns ans Eindecken der beiden Böden mit dem selbst hergestellten Fondant.


Dann mussten die beiden Stockwerke natürlich übereinander geschichtet werden. Dazu bedienten wir uns dreier Holzstäbe:


Diese mussten dann die beiden Böden übereinander halten. Da bemerkten wir, dass der untere Boden nicht ganz ebenmäßig ist...


Aber das konnten wir mit der Deko und ganz viel Rollfondant überdecken:





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