Ich habe - schon wieder - ein neues Kochbuch. Aber an diesem konnte ich diesmal wirklich nicht vorbei. Es ist auch noch brandneu, denn es wurde erst am 1. Dezember veröffentlicht. Ich spreche von dem fünften Ox-Kochbuch von Kochen ohne Knochen. Darin sind über 170 (in Worten: einhundertsiebzig!) rein pflanzliche Rezepte - laut Beschreibung "für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks." Das geht ja schon mal gut los.
Beim ersten, groben Durchblättern fielen mir gleich mehrere Rezepte ins Auge, die ich unbedint demnächst dann testen muss. Den Anfang machte gleich dieses Pasta-Gericht, das ich zusammen mit einer lieben Freundin kochte. Die Zubereitung war echt simpel und auch die Anweisungen im Buch sind top. Wir haben hier und da noch etwas verändert und daraus entstanden ist eine leckere Pasta mit ganz viel Gemüse und Schmackes - genau richtig im Winter!
Pasta mit karamellisierten Maronen und Rosenkohl
Zutaten (für 3 hungrige Personen)
- 300g Tagliatelle
- 200g Rosenkohl (TK)
- 200g vakuumverpackte Maronen
- 1 große Karotte
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Zwiebel
- 200ml Sojasahne
- 200ml Gemüsebrühe
- 1 TL Speisestärke
- 2-3 EL Hefeflocken
- 2-3 TL Magarine
- 1 EL Zucker
- Salz, Pfeffer, Thymian, Muskat
Zubereitung
Den TK-Rosenkohl in etwas Salzwasser auftauen - wenn das Wasser anfängt zu kochen, den Rosenkohl abgießen und kalt abbrausen. Anschließend den Rosenkohl halbieren. Die Maronen sowie Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Die Karotte schälen und ebenfalls in ähnlichgroße Stücke wie den Rosenkohl schneiden.
In einem großen Topf in Salzwasser die Pasta nach Packungsanleitung zubereiten. In der Zwischenzeit in einem kleinen Topf etwas Magarine schmelzen und darin den Knoblauch sowie die Zwiebeln andünsten. Die Sojasahne und Gemüsebrühe hinzu und aufkochen lassen. Zwei Esslöffel davon in ein kleines Schälchen füllen und mit der Speisestärke verrühren - dies wieder zurück in den Topf geben und alles einköcheln lassen, bis die Sauce leicht sämig ist. Mit Hefeflocken, Muskat, Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
Parallel in einer großen Pfanne (oder einem Wok) ebenfalls Magarine zerlaufen lassen und die Karotten, Maronen sowie den Rosenkohl darin anbraten. Den Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Pasta abgießen, und zusammen mit der Sauce in die Gemüsepfanne (bzw. Wok) geben und alles verrühren (man kann auch die Zutaten einzeln anrichten).
Montag, 17. Dezember 2012
Sonntag, 16. Dezember 2012
Mysore-Yoga-Vibes im Allgäu oder: draussen stibt's
Wer steht schon freiwillig an einem Adventssonntag um 6 Uhr morgens auf, um im Schneegestöber ins Allgäu zu einem Yoga-Workshop zu fahren? Hüstel...ja, ähm...ich...
Neun Uhr (morgens) sollte der Workshop in Obergünzburg (also irgendwo im Allgäu) starten. Meine Yogalehrerin Katja hatte uns Schüler in ihrem Ashtanga-Kurs ein paar Wochen zuvor gefragt, ob jemand sie dorthin begleiten möchte. Eine weitere Schülerin und ich meldeten uns - das könnte doch spaßig werden, dachte ich mir! Wir vier wagemutige Münchner Yogis machten uns also am Sonntag in aller Herrgottsfrühe auf den Weg ins verschneite Allgäu. Um für die bevorstehende Ashtanga-Stunde in der ursprünglichen Mysore-Praxis nach Pattabhi Jois trotz des frühen Aufstehens ausreichend fit zu sein, stärkte ich mich mit einem Sojaeiweiß-angereicherten Smoothie, den ich schon am Abend zuvor vorbereitet hatte.
Nach knapp anderthalb Stunden Fahrt im VW Bus kamen wir pünktlich in Obergünzburg an - die Websiten der beiden Yogalehrer hatte ich vorher gar nicht angeschaut und deswegen muss ich sagen, war ich ziemlich überrascht, als uns da dieser jemand die Tür öffnete und sich bei einer langen Umarmung als Christoph vorstellte: Barfuß in knallgelber Yogahose (wahrscheinlich original aus Indien), graues Tanktop durch das man seinen Yogagestählten Körper sah und dazu die konträren Rastazöpfe - am Kopf zum Dutt zusammen gebunden und am Bart bis zum Bauchnabel lang. Aha... ich schätzte ihn auf irgendwas zwischen Mitte 30 und Mitte 40...
In der Küche - ein kleiner, aber sehr warmer Raum, in dem zentral ein selbstgebauter Lehmofen einheizte, lernten wir dann auch Sabine kennen - eine junge Frau, dich ich auf Ende 20/Anfang 30 (und damit total unter-)schätzte, mit strahlenden Augen, goldenem Bindi zwischen den Augenbrauen und ansonsten "normalen" Sportklamotten. Auch von ihr wurden wir ganz herzlich empfangen und bekamen erst einmal eine Tasse Tee. Die beiden Allgäuer lehren nicht nur Yoga, sondern sie leben auch sichtlich die Yoga-Philosohpie - das war bereits nach wenigen Minuten für mich klar. Das würde ein richtig authentischer Yoga-Workshop werden, vermutete ich.
Und dann ging es auch schon los - 180 Minuten Ashtanga Yoga im Mysore-Style, wir fünf Yogis und die beiden Lehrer ... nach einer gefühlten zweiwöchigen Yoga-Pause und mit geschwächten Immunsystem fühlte ich mich zunächst schlapp, ein wenig eingeschüchtert durch das Können und der Erfahrung der beiden Lehrer - schließlich praktiziere ich nicht mal die komplette erste Serie und weiß auch die Reihenfolge nicht 100%ig auswendig... Aber so ähnlich ging es drei weiteren Teilnehmern und Sabine und Christoph nahmen mir ganz schnell meine Bedenken durch ihre offene und herzliche Art. Jeder startete für sich. Ujjayi-Atmung, Bandhas aktivieren, Einatmen, Arme und Blickrichtung nach oben, Ausatmen, Vorwärtsbeugen, Einatmen... Mit den bekannten Abläufen im Sonnengruß kam auch die Sicherheit zurück. Sanft wurden wir korrigiert - teilweise mit einem komplett ungewohnten Fokus, als ich ihn bisher erlebt hatte. Als ich mit Navassana - dem Boot - am Ende meiner bisher bekannten Asanas der ersten Serie war - zusammen mit zwei weiteren Yogis - zeigte uns Christoph, wie wir spielerisch die nächste Asana, Bhujapidasana, üben können. Anschließend übten wir noch ein paar Vorübungen für die Brücke - eigentlich praktizieren wir die Brücke ja schon, aber diese Vorübungen hatten es in sich! Die waren viel anstrengender als das, was wir bisher gemacht haben. Das war der erste Moment, wo ich einen schlimmen Muskelkater vorher sah...
Nach der Ashtanga-Session gab es eine gemeinsame Mittagspause, bei der wir Sabine und Christoph samt ihrem interessanten Lebensweg kennenlernen konnten.
Aber nach kurzem Verschnaufen ging es weiter: Unter dem Motto "Mit Moola Bandha die Schwerkraft überlisten" wagten wir uns an die fließenden Vinyasas heran. Bauchmuskeln? Kenne ich nicht... Habe ich nicht... Aber mit spielerischen Vorübungen und ganz kleinen Schritten, bewiesen sie mir, dass meine Arme gar nicht zu kurz, sondern mein Moola Bandha zu schwach ist... ;-) Aber nach der Ashtanga-Serie am Vormittag war einfach die nötige Power weg - zum Glück ging es nicht nur mir so!
Als Abschluss und zur Belohnung der Anstrengung kredenzten die beiden ein "classical indian thali" - indisches Abendessen in veganer Ausführung - mit Reis, Dhal-Linsen, etwas aus Erbsen und Tofu und leckeren Kartoffeln in würziger Soße... yummy... mit der guten Stärkung überstanden wir dann auch die dreistündige Rückfahrt durch das Schneechaos...
Yoga-Smoothie
Zutaten (für 1,5 Smoothies)
- 1 Banane
- 1 Kiwi
- 1 Karotte
- 1 großes Stück Ingwer
- 1 Handvoll Granatapfelkerne
- 4-5 Datteln
- 2 EL Goji-Beeren
- 2 EL Sojaeiweiß
- 1 EL Mandeln
- 1 TL Gerstengras
- 1 TL Acerolasaft
- 1 Handvoll Grünkohl
- 1 Tasse Wasser
Zubereitung
Alle Zutaten in den Mixer geben und pürieren. Wer es gern ganz süß mag, kann noch Agavensirup hinzugeben. Aber durch die Fruchtsüße, die Datteln und den Acerolasaft ist der Smoothie eigentlich schon süßlich genug.
Neun Uhr (morgens) sollte der Workshop in Obergünzburg (also irgendwo im Allgäu) starten. Meine Yogalehrerin Katja hatte uns Schüler in ihrem Ashtanga-Kurs ein paar Wochen zuvor gefragt, ob jemand sie dorthin begleiten möchte. Eine weitere Schülerin und ich meldeten uns - das könnte doch spaßig werden, dachte ich mir! Wir vier wagemutige Münchner Yogis machten uns also am Sonntag in aller Herrgottsfrühe auf den Weg ins verschneite Allgäu. Um für die bevorstehende Ashtanga-Stunde in der ursprünglichen Mysore-Praxis nach Pattabhi Jois trotz des frühen Aufstehens ausreichend fit zu sein, stärkte ich mich mit einem Sojaeiweiß-angereicherten Smoothie, den ich schon am Abend zuvor vorbereitet hatte.
Nach knapp anderthalb Stunden Fahrt im VW Bus kamen wir pünktlich in Obergünzburg an - die Websiten der beiden Yogalehrer hatte ich vorher gar nicht angeschaut und deswegen muss ich sagen, war ich ziemlich überrascht, als uns da dieser jemand die Tür öffnete und sich bei einer langen Umarmung als Christoph vorstellte: Barfuß in knallgelber Yogahose (wahrscheinlich original aus Indien), graues Tanktop durch das man seinen Yogagestählten Körper sah und dazu die konträren Rastazöpfe - am Kopf zum Dutt zusammen gebunden und am Bart bis zum Bauchnabel lang. Aha... ich schätzte ihn auf irgendwas zwischen Mitte 30 und Mitte 40...
In der Küche - ein kleiner, aber sehr warmer Raum, in dem zentral ein selbstgebauter Lehmofen einheizte, lernten wir dann auch Sabine kennen - eine junge Frau, dich ich auf Ende 20/Anfang 30 (und damit total unter-)schätzte, mit strahlenden Augen, goldenem Bindi zwischen den Augenbrauen und ansonsten "normalen" Sportklamotten. Auch von ihr wurden wir ganz herzlich empfangen und bekamen erst einmal eine Tasse Tee. Die beiden Allgäuer lehren nicht nur Yoga, sondern sie leben auch sichtlich die Yoga-Philosohpie - das war bereits nach wenigen Minuten für mich klar. Das würde ein richtig authentischer Yoga-Workshop werden, vermutete ich.
Und dann ging es auch schon los - 180 Minuten Ashtanga Yoga im Mysore-Style, wir fünf Yogis und die beiden Lehrer ... nach einer gefühlten zweiwöchigen Yoga-Pause und mit geschwächten Immunsystem fühlte ich mich zunächst schlapp, ein wenig eingeschüchtert durch das Können und der Erfahrung der beiden Lehrer - schließlich praktiziere ich nicht mal die komplette erste Serie und weiß auch die Reihenfolge nicht 100%ig auswendig... Aber so ähnlich ging es drei weiteren Teilnehmern und Sabine und Christoph nahmen mir ganz schnell meine Bedenken durch ihre offene und herzliche Art. Jeder startete für sich. Ujjayi-Atmung, Bandhas aktivieren, Einatmen, Arme und Blickrichtung nach oben, Ausatmen, Vorwärtsbeugen, Einatmen... Mit den bekannten Abläufen im Sonnengruß kam auch die Sicherheit zurück. Sanft wurden wir korrigiert - teilweise mit einem komplett ungewohnten Fokus, als ich ihn bisher erlebt hatte. Als ich mit Navassana - dem Boot - am Ende meiner bisher bekannten Asanas der ersten Serie war - zusammen mit zwei weiteren Yogis - zeigte uns Christoph, wie wir spielerisch die nächste Asana, Bhujapidasana, üben können. Anschließend übten wir noch ein paar Vorübungen für die Brücke - eigentlich praktizieren wir die Brücke ja schon, aber diese Vorübungen hatten es in sich! Die waren viel anstrengender als das, was wir bisher gemacht haben. Das war der erste Moment, wo ich einen schlimmen Muskelkater vorher sah...
Nach der Ashtanga-Session gab es eine gemeinsame Mittagspause, bei der wir Sabine und Christoph samt ihrem interessanten Lebensweg kennenlernen konnten.
Aber nach kurzem Verschnaufen ging es weiter: Unter dem Motto "Mit Moola Bandha die Schwerkraft überlisten" wagten wir uns an die fließenden Vinyasas heran. Bauchmuskeln? Kenne ich nicht... Habe ich nicht... Aber mit spielerischen Vorübungen und ganz kleinen Schritten, bewiesen sie mir, dass meine Arme gar nicht zu kurz, sondern mein Moola Bandha zu schwach ist... ;-) Aber nach der Ashtanga-Serie am Vormittag war einfach die nötige Power weg - zum Glück ging es nicht nur mir so!
Als Abschluss und zur Belohnung der Anstrengung kredenzten die beiden ein "classical indian thali" - indisches Abendessen in veganer Ausführung - mit Reis, Dhal-Linsen, etwas aus Erbsen und Tofu und leckeren Kartoffeln in würziger Soße... yummy... mit der guten Stärkung überstanden wir dann auch die dreistündige Rückfahrt durch das Schneechaos...
Yoga-Smoothie
Zutaten (für 1,5 Smoothies)
- 1 Banane
- 1 Kiwi
- 1 Karotte
- 1 großes Stück Ingwer
- 1 Handvoll Granatapfelkerne
- 4-5 Datteln
- 2 EL Goji-Beeren
- 2 EL Sojaeiweiß
- 1 EL Mandeln
- 1 TL Gerstengras
- 1 TL Acerolasaft
- 1 Handvoll Grünkohl
- 1 Tasse Wasser
Zubereitung
Alle Zutaten in den Mixer geben und pürieren. Wer es gern ganz süß mag, kann noch Agavensirup hinzugeben. Aber durch die Fruchtsüße, die Datteln und den Acerolasaft ist der Smoothie eigentlich schon süßlich genug.
Samstag, 15. Dezember 2012
Vegan Wednesday 12|12|12
Aber von Beginn an - diese Woche sammelte Carola von twoodledrum alle Posts, die darüber berichten, was sie vergangenen Mittwoch so veganes verspeist haben. Nachdem ich letzte Woche zwischen Cupcake-Back-Marathon und Besuch es komplett verschwitzt habe, darüber zu schreiben, will ich diese Woche wieder mit am Start sein!
Zum Frühstück gab es bei mir Müsli mit Sojajogurt und ganz viel Obst - Kiwi, Blaubeeren und Goji-Beeren. Dazu ein Glas Immunsaft und frischen Pfefferminz-Fenchel-Tee.
Da ich besagte, liebe Freundin vor wahrscheinlich fünf Jahren das letzte Mal gesehen hatte und sie mich überhaupt das erste Mal hier in München besuchte, hatten wir natürlich ganz viel zu quatschen - und sie fragte prompt, in welches vegane Restaurant ich denn mit ihr gehen wollen würde. Da hatte ich natürlich auch schon drüber nachgedacht! Und da das Boonian momentan ganz oben auf meiner to-visit-Liste steht, marschierten wir durch die verschneite und eiskalte Münchner Innenstadt, über den Weihnachts- und Viktualienmarkt zur Schrannenhalle. Genau mittig fanden wir dann auch den neuen Food-Stand von Michi Kern: Boonian est. in the future. plant based products. Und das gab es tatsächlich auch. Selbstgemachte Schoko-Mousse, diverse Chutneys und hergerichtete Spieße mit Tofu oder Seitan zum Mitnehmen und Zuhauseselbstanbraten. Dazu gab es ein Tagesgericht: Madras Linsen Curry mit Rote-Beete-Salat und Reis (5,80 €), welches wir beide bestellten. Ich wählte dazu zum Aufwärmen noch eine heiße Inge (3 €).
Man konnte dort relativ gemütlich auf den Barhockern sitzen - stundenlang wäre das nciht möglich, schon allein auch wegen der kalten Luft an der Tür. Aber die heiße Inge heizte ein und eine Chai Power Latte (3 €) würde dies bestimmt auch tun. Das Essen kam rasch und wie im Tushita Teehaus in einer großen Schüssel serviert. Der Rote-Beete-Salat hat mir davon am besten gefallen, weil er unerwartete Zutaten enthielt, die ich nicht definieren konnte (Apfelstückle???). Das Linsen Curry war auch recht lecker, hätte aber für meinen Geschmack ein minikleinesbisschen würziger sein dürfen. Aber scheinbar hatten sich schon vorherige Gäste über die Schärfe der Gerichte beschwert, so dass die Küche da jetzt wohl etwas sparsamer vorgeht. Es hat auf jeden Fall trotzdem lecker geschmeckt und für einen kurzen Stop in der Innenstadt lohnt sich der Besuch beim Boonian auf jeden Fall.
Nach einem Ausflug zum Pink Christmas wurde es leider auch schon wieder Zeit, "Goodbye" und "Hello!" zu sagen - meine Freundin setzte sich für den Heimweg zurück in den Zug und ich stiefelte wieder in die Innenstadt, um eine liebe Arbeitskollegin im Prinz Myshkin zu treffen. Wie immer hätte man echt reservieren müssen... ich finde es jedes Mal aufs Neue erstaunlich, wie voll dieser Laden ist - sind das dort alles Vegetarier? Ist einer der jeweiligen Tischgesellschaft Vegetarier? Oder ist das Prinz Myshkin einfach nur trendy??? (Als mein Freund und ich das letzte Mal dort aßen, saß hinter uns eine Dame mit Pelz(!!!)-Stola - im vegetarischen Restaurant! *argh*) Ich finde das Restaurant ja selbst auch total schön, aber würde kulinarisch (und aus veganer Sicht) doch das Max Pett oder Yam in München vorziehen... Aber nichtsdestotrotz ist das Prinz Myshkin auch sehr lecker und ich freue mich jedes Mal, wenn ich dort bin. Dieses Mal bestellten wir vorweg die Guacamole mit Salsa und Chips - beides sehr lecker und als Hauptspeise wählte ich Hiro mit japanischen Buchweizennudeln, Austernpilzen, Bambussprossen, Karotten und Brokkoli (16,90€), weil ich die eigenen Buchweizennudeln (oder auch Soba-Nudeln) damals so lecker fand... Naja leider ist das Foto viel zu dunkel, so dass man es nicht erkennen kann, aber mir wurde ein traditionelles japanisches Gericht serviert: In einer Suppenschüssel kamen die dunklen Soba-Nudeln in einer dunklen Brühe (wahrscheinlich mit Sojasoße) mit ein bissl Gemüse. Es war recht salzig und geschmacklich... mmh... halt nicht so ganz mein Ding. Wahrscheinlich sollte ich mich einfach nicht immer verleiten lassen, etwas japanisches zu bestellen ;-) Das Gericht von meiner Kollegin hingegen - Malai Kofta (15,90 € - leider nicht vegan) sahen und rochen hingegen verdammt lecker... Naja beim nächsten Besuch im Prinz Myshkin steht dann auf jeden Fall wieder die Guacamole auf dem Tisch und dann vielleicht die Samosa oder mal die Pizza Bruschetta oder ...
Donnerstag, 13. Dezember 2012
Cupcake-Marathon, no1: Cranberry-Zitronen-Cupcakes
Obwohl schon der dritte Advent bevor steht, kam ich noch gar nicht dazu, Plätzchen zu backen... Allerdings habe ich mich an weihnachtlichen Cupcakes probiert! Die ersten waren Cranberry-Zitronen-Cupcakes - und ich muss sagen, das ist dann echt mal etwas anderes.
Das Original-Rezept stammt aus dem Backbuch "Süße Sünden" von der Londoner Hummingbird Bakery, welches ich einfach mal veganisiert habe. Heraus gekommen sind saftige Vanille-Cupcakes mit fruchtigen, leicht säuerlichen Cranberrys und einem zitronigen Frischkäse-Frosting.
Cranberry-Zitronen-Cupcakes
Zutaten (für 12-14 Cupcakes)
- 80g Alsan (Zimmertemperatur)
- 240g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 240g Mehl
- 1 EL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 TL abgeriebene Zitronenschale
- No-Egg für 2 Eier
- 240ml Sojamilch
- 100g getrocknete Cranberrys
Frosting
- 1/4 cup Frischkäse (der hier eignet sich übrigens sehr gut, wie ich finde, da er kaum einen getreidigen Geschmack hat und eher etwas süßlich schmeckt)
- 1/4 cup Magarine
- 2 cups Puderzucker
- rote Lebensmittelfarbe
Zubereitung
Den Ofen auf 190°C (Ober-Unter-Hitze) vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen füllen. In eine große Schüssel (Vanille-)Zucker, Mehl, Backpulver und Salz sieben. Die Alsan hinzu geben und mit einem Handrührer vermischen, bis es eine leicht-pulvrige Masse ist. In einem Messbecher die Sojamilch mit dem No-Egg vermischen und nach und nach unter die Teigmasse rühren. Zum Schluss die Cranberrys unter den Teig heben und ihn in die Papierförmchen verteilen (Vorsicht - die Förmchen nur zu zwei Drittel füllen, da der Teig sehr gut aufgeht) und ca. 20-25 Minuten backen. Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit Margarine und Frischkäse schaumig rühren und dann nach und nach den Puderzucker hinzugeben, bis eine streichbare Creme entstanden ist. Diese nach Wunsch einfärben und die ausgekühlten Cupcakes damit dekorieren.
Das Original-Rezept stammt aus dem Backbuch "Süße Sünden" von der Londoner Hummingbird Bakery, welches ich einfach mal veganisiert habe. Heraus gekommen sind saftige Vanille-Cupcakes mit fruchtigen, leicht säuerlichen Cranberrys und einem zitronigen Frischkäse-Frosting.
Cranberry-Zitronen-Cupcakes
Zutaten (für 12-14 Cupcakes)
- 80g Alsan (Zimmertemperatur)
- 240g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 240g Mehl
- 1 EL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 TL abgeriebene Zitronenschale
- No-Egg für 2 Eier
- 240ml Sojamilch
- 100g getrocknete Cranberrys
Frosting
- 1/4 cup Frischkäse (der hier eignet sich übrigens sehr gut, wie ich finde, da er kaum einen getreidigen Geschmack hat und eher etwas süßlich schmeckt)
- 1/4 cup Magarine
- 2 cups Puderzucker
- rote Lebensmittelfarbe
Zubereitung
Den Ofen auf 190°C (Ober-Unter-Hitze) vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen füllen. In eine große Schüssel (Vanille-)Zucker, Mehl, Backpulver und Salz sieben. Die Alsan hinzu geben und mit einem Handrührer vermischen, bis es eine leicht-pulvrige Masse ist. In einem Messbecher die Sojamilch mit dem No-Egg vermischen und nach und nach unter die Teigmasse rühren. Zum Schluss die Cranberrys unter den Teig heben und ihn in die Papierförmchen verteilen (Vorsicht - die Förmchen nur zu zwei Drittel füllen, da der Teig sehr gut aufgeht) und ca. 20-25 Minuten backen. Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit Margarine und Frischkäse schaumig rühren und dann nach und nach den Puderzucker hinzugeben, bis eine streichbare Creme entstanden ist. Diese nach Wunsch einfärben und die ausgekühlten Cupcakes damit dekorieren.
Mittwoch, 12. Dezember 2012
Vegan Fashion @Veganista
Nach unserem Besuch im Café Gratitude, machten wir uns auf die Suche nach Veganista - einem ebenfalls relativ neuen Fashion-Store mit rein veganen Produkten - schönen Produkten vor allem... Laut googlemaps sollte das Veganista (Barerstraße 36) direkt um die Ecke vom Gratitude (Türkenstraße 55) sein, allerdings fanden wir dort, wo laut der roten Stecknadel das Veganista hätte sein sollen, nur eine Bank...
Aber wir machten uns weiter auf die Suche und folgten mal ganz einfach nicht unseren smarten phones, sondern der Straßenbeschilderung und unserem gesunden Menschenverstand. Und direkt gegenüber dem Museum für Ägyptische Kunst sahen wir es hell im Dunkeln (denn es war mittlerweile bereits 17 Uhr) leuchten: Das Veganista.
Obwohl die Ladenöffnungszeiten eigentlich schon vorbei waren, durften wir noch hinein schlupfen und die süßen Shirts, stylischen Schuhe, warmen Mäntel und den schönen Schmuck bewundern. Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen, nichts wirklich kaufen zu wollen - bis ich ein wunderhübsches Shirt mit der Aufschrift "I heart all things with, um, a heart" fand. Allerdings gab es das nur noch in Größe xs... Und so erstand ich - vorerst - lediglich einen Button und niedliche Geschenkanhänger. Aber ich werde definitiv wiederkehren, denn ich hab dort soooo viele schöne Sachen gesehen...
Aber wir machten uns weiter auf die Suche und folgten mal ganz einfach nicht unseren smarten phones, sondern der Straßenbeschilderung und unserem gesunden Menschenverstand. Und direkt gegenüber dem Museum für Ägyptische Kunst sahen wir es hell im Dunkeln (denn es war mittlerweile bereits 17 Uhr) leuchten: Das Veganista.
Obwohl die Ladenöffnungszeiten eigentlich schon vorbei waren, durften wir noch hinein schlupfen und die süßen Shirts, stylischen Schuhe, warmen Mäntel und den schönen Schmuck bewundern. Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen, nichts wirklich kaufen zu wollen - bis ich ein wunderhübsches Shirt mit der Aufschrift "I heart all things with, um, a heart" fand. Allerdings gab es das nur noch in Größe xs... Und so erstand ich - vorerst - lediglich einen Button und niedliche Geschenkanhänger. Aber ich werde definitiv wiederkehren, denn ich hab dort soooo viele schöne Sachen gesehen...
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