huch, ja wie ist denn das passiert? Nach einem starkem Auftakt im Januar hat mein bloggen mal wieder ganz schön auf sich warten lassen... ich bitte dies zu entschuldigen! Dafür komme ich mit einigen News!
Nach Singapur, Phuket, Bodhis und Lüneburg ging es direkt in die Alpen ins Brixental auf einen Bauernhof - der lang erarbeitete Urlaub muss auch ordentlich ausgenutzt werden, findet ihr nicht auch? :) Im Brixental wohnten wir in einer Ferienwohnung auf einem Bauernhof - samt Speckalm.
Das morgendliche Frühstück sah eigentlich fast so aus wie immer bei uns - Brötchen mit verschiedenen Belägen. Neu dabei war allerdings der Creamy-Frischkäse von Violife (vielen Dank an dieser Stelle an veganic für das Testen-Lassen!). Veganic hat mir netter weise sechs Sorten zur Verfügung gestellt - mehr dazu ganz bald! Wir haben die Tage meinen Eltern auch den grünen "Eier"-Salat vorgestellt (Avocado mit Kala Namak) - und auch sie waren begeistert! Und zwar so, dass sie den Wirten gleich am Abend diesen veganen Eiersalatohneei zeigen wollten! Die waren zwar etwas skeptisch, aber überzeugt vom Geschmack.
Mittags in den Jausenstationen war es etwas schwieriger mit der veganen Stärkung - einmal gab es vegane Tomatensuppe, aber meist nur Pommes mit Ketchup. Oder ich hab mir morgens ein Brötchen geschmiert. Energieriegel und Chorizo waren zudem auch immer in der Jackentasche :)
Abends kochten wir uns dann etwas - so gab es die Tage Pizza, Pilzrisotto, Pasta Bolognese, Zucchinirisotto und natürliches grünes Thaicurry.
Im örtlichen Spar entdeckte ich sogar vegane Produkte - habe sie aber nicht getestet weil wir alles mitgenommen hatten. Wer hätte denn auch ahnen können, dass es dort so interessante Sachen gibt ;-) Aber beim nächsten Mal werde ich davon was testen!
Wie macht ihr das so im Urlaub? Ferienwohnung und Selbstverpflegung oder Veggiehotel?
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Sonntag, 9. Februar 2014
Montag, 20. Januar 2014
Ostküste: Phukettown & Chalong
Chalong
Wie ich bereits berichtet habe, sind wir jeden zweiten Morgen zum Little Yoga Room gefahren, um den 9 Uhr-Kurs mitzumachen. Anschließend ging es dann zum Essen - häufig zum "Vegetarian House" (Rd. 4021, ca. 1-2 km nördlich vom Kreisverkehr in Chalong) und von dort dann zu den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten wie Big Buddha.
Das Vegetarian House ist ein recht großer Stand - fast schon eher ein Restaurant mit vielen Tischen (ich weiß nicht, warum überall Maggie-Tischdecken verwendet werden...). Es ist auch das einzige Restaurant, an dem wir geschnittene Gurke und frischen Thaibasilikum zum Essen serviert bekamen. Beides dient dazu, die Geschmacksnerven bei den vielen scharfen Gerichten etwas zu besänftigen.
Phukettown
In Phukettown selbst gibt es einen Tempel, der dem vegetarischen Gott gewidmet ist: der Jui Tui Tempel. Direkt gegenüber befindet sich Youta Vegetarian Foods (Soi Phu Thon, gegenüber vom Jui Tui Tempel). In dieser Ecke gibt es einige kleine und größere Jay-Stände. Man sah auch viele geschlossene Jay-Stände. Wahrscheinlich werden sie nur zum Vegetarian Festival geöffnet. Wie es zu dieser besonderen Art des Oktoberfests dort aussieht, hat Rika hier sehr anschaulich beschrieben. Im Oktober ist auf Phuket zwar eigentlich Regenzeit, aber ich glaube das nächste Mal werde ich zum Vegetarian Festival nach Thailand reisen wollen :-)
Samstag, 18. Januar 2014
Ashtanga Yoga auf Phuket
Bei all dem guten Essen kam der Sport natürlich auch nicht zu kurz. Ich hatte mir zwar fast utopisch, aber dafür ganz fest vorgenommen, jeden zweiten Tag Yoga zu machen - sei es in einem Studio oder eben einfach auf der Yogamatte im Apartment. Zuerst fand ich kein Studio, das ich ansprechend fand und wurde von Moskitos genervt, als ich ein paar Sonnengrüße auf dem Balkon absolvierte. Und dann stieß ich auf die Website von "The Little Yoga Room" in Chalong. Das waren 16 km von unserem Apartment in Patong entfernt...
Aber dieses kleine Shala reizte mich am meisten und so fuhr mich mein Freund eines Morgens für den 9 Uhr-Kurs hin. Und am Ende des zweiwöchigen Urlaubs auf Phuket war ich insgesamt sechs Mal bei Becky gewesen - inklusive einer Yoga-Stunde im Dragon Muay Thai Gym - das war mal eine Erfahrung wert: Yoga zwischen Boxsäcken und umrandet von lautem Schnaufen und Musik...
Was mir besonders an diesem Yoga Shala gefiel, war die simple Tatsache, dass hier das traditionelle Ashtanga Yoga im Mittelpunkt steht und kein großes Tamtam drumherum gemacht wird. Sehr schön fand ich zudem, dass dieses Shala (Schule) draussen war. Besonders die Stunden am Morgen waren durch den frischen Windzug sehr angenehm. Meist waren wir sogar nur zu zweit in der Stunde (das meiste waren ein Mal zehn Teilnehmer), so dass Becky super auf jeden eingehen konnte.
Becky unterrichtet traditionelles Ashtanga Yoga. Sie selbst war 2012 auch in Mysore, um es dort zu lernen. Sie verfolgt die Theorie, dass jeder Schüler seinen Körper am besten kennt und zwingt niemanden in eine bestimmte Position - so korrigiert sie ausschließlich Fehler und erinnert sanft beispielsweise an einen geraden Rücken. Nach meiner langen Yogapause im Sommer/Herbst konnte ich bei Becky gut wieder in eine regelmäßige Ashtanga-Praxis einsteigen und habe neue Motivation geschöpft. Sie hat mir auch einige neue Übungen gezeigt, die sie zusätzlich in die erste Serie eingebaut hat. Namasté, Becky!
Jedem, der auf Phuket Yoga praktizieren möchte, kann ich The Little Yoga Room wärmstens empfehlen - egal in welcher Ecke man seine Unterkunft hat! :-)
Aber dieses kleine Shala reizte mich am meisten und so fuhr mich mein Freund eines Morgens für den 9 Uhr-Kurs hin. Und am Ende des zweiwöchigen Urlaubs auf Phuket war ich insgesamt sechs Mal bei Becky gewesen - inklusive einer Yoga-Stunde im Dragon Muay Thai Gym - das war mal eine Erfahrung wert: Yoga zwischen Boxsäcken und umrandet von lautem Schnaufen und Musik...
Was mir besonders an diesem Yoga Shala gefiel, war die simple Tatsache, dass hier das traditionelle Ashtanga Yoga im Mittelpunkt steht und kein großes Tamtam drumherum gemacht wird. Sehr schön fand ich zudem, dass dieses Shala (Schule) draussen war. Besonders die Stunden am Morgen waren durch den frischen Windzug sehr angenehm. Meist waren wir sogar nur zu zweit in der Stunde (das meiste waren ein Mal zehn Teilnehmer), so dass Becky super auf jeden eingehen konnte.
Becky unterrichtet traditionelles Ashtanga Yoga. Sie selbst war 2012 auch in Mysore, um es dort zu lernen. Sie verfolgt die Theorie, dass jeder Schüler seinen Körper am besten kennt und zwingt niemanden in eine bestimmte Position - so korrigiert sie ausschließlich Fehler und erinnert sanft beispielsweise an einen geraden Rücken. Nach meiner langen Yogapause im Sommer/Herbst konnte ich bei Becky gut wieder in eine regelmäßige Ashtanga-Praxis einsteigen und habe neue Motivation geschöpft. Sie hat mir auch einige neue Übungen gezeigt, die sie zusätzlich in die erste Serie eingebaut hat. Namasté, Becky!
Jedem, der auf Phuket Yoga praktizieren möchte, kann ich The Little Yoga Room wärmstens empfehlen - egal in welcher Ecke man seine Unterkunft hat! :-)
Freitag, 17. Januar 2014
Vegan in Patong
Unser airbnb-Apartment lag ja in Patong. Entsprechend haben wir dort natürlich auch nach diesen Jay-Ständen Ausschau gehalten. Bei HappyCow ist tatsächlich auch einer aufgelistet, der ganz in der Nähe von unserer Wohnung war: Yota Vegetarian Food (Phra Barami Road).
Diesen Stand fanden wir gleich am ersten Tag und mit unserem Vegan Passport "bewaffnet" freundeten wir uns mit der liebenswerten Betreiberin an. Sie ließ uns auch alles kosten und uns die Teller auch selbst auffüllen. Sie versuchte in schwachem Englisch immer wieder zu betonen, dass wir uns überhaupt keine Sorgen machen sollen, weil alles vegan ist. Sie selbst lebt bereits seit zehn Jahren vegan und die Köchin scheinbar noch länger.
Zusätzlich fanden wir noch völlig zufällig das "Vegetarian" (Chuwong Alley). Dabei fanden wir heraus, dass die Thailänderin mehrere Jahre in München gewohnt hat und auch noch sehr gut Deutsch sprechen konnte.
Bei unserem ersten Stop dort hatte ich etwas Pech, weil ich gleich zwei Gerichte erwischte, die süß-sauer schmeckten und das so gar nicht meins ist... Danach wollte ich eigentlich eher nicht mehr hin, aber weil an einem Nachmittag alles andere geschlossen hatte (die Öffnungszeiten werden wir wohl nie verstehen), landeten wir wieder dort - und landeten genau in einer Neujahrsfeier. Da gab es Buffett auf Spendenbasis - beispielsweise mit Pasta Bolognese (natürlich vegan, Foto wurde aber leider unscharf), Reisnudeln und vielem mehr. Uns wurde immer mehr auf den Tisch gestellt - auch Dessert. Aber das war megasüß - es waren Teigklößchen (aus Kürbis) in einer Kokossuppe.
Diesen Stand fanden wir gleich am ersten Tag und mit unserem Vegan Passport "bewaffnet" freundeten wir uns mit der liebenswerten Betreiberin an. Sie ließ uns auch alles kosten und uns die Teller auch selbst auffüllen. Sie versuchte in schwachem Englisch immer wieder zu betonen, dass wir uns überhaupt keine Sorgen machen sollen, weil alles vegan ist. Sie selbst lebt bereits seit zehn Jahren vegan und die Köchin scheinbar noch länger.
Zusätzlich fanden wir noch völlig zufällig das "Vegetarian" (Chuwong Alley). Dabei fanden wir heraus, dass die Thailänderin mehrere Jahre in München gewohnt hat und auch noch sehr gut Deutsch sprechen konnte.
Bei unserem ersten Stop dort hatte ich etwas Pech, weil ich gleich zwei Gerichte erwischte, die süß-sauer schmeckten und das so gar nicht meins ist... Danach wollte ich eigentlich eher nicht mehr hin, aber weil an einem Nachmittag alles andere geschlossen hatte (die Öffnungszeiten werden wir wohl nie verstehen), landeten wir wieder dort - und landeten genau in einer Neujahrsfeier. Da gab es Buffett auf Spendenbasis - beispielsweise mit Pasta Bolognese (natürlich vegan, Foto wurde aber leider unscharf), Reisnudeln und vielem mehr. Uns wurde immer mehr auf den Tisch gestellt - auch Dessert. Aber das war megasüß - es waren Teigklößchen (aus Kürbis) in einer Kokossuppe.
Mittwoch, 15. Januar 2014
Mein erster HappyCow-Eintrag

Wie ich ja bereits geschrieben habe, habe ich viel bei HappyCow nach veganen Lokalitäten auf Phuket recherchiert. Dabei fand ich einen Eintrag für das Oil Vegetarian. Dieses wollten wir nach einem Strandtag am Kamala Beach besuchen und fuhren mit dem Roller los. Irgendwie fanden wir das vegetarische Restaurant aber nicht und landeten irgendwann mitten in der Wildnis. Dort trafen wir wenigstens auf ein paar nette Thais, die wir gleich nach einem "vegetarian restaurant" fragten. Erst suchten sie ganz eifrig Stift und Papier und wollten uns die Route aufmalen, aber schnell wurde klar, dass wir so weit weg von großen Straßen waren, dass die Route zu umständlich war. Also schwang sich ein nettes Mädchen auf ihren Scooter und machte uns deutlich, dass wir ihr folgen sollen. Ohne sie hätten wir wohl auch ewig gebraucht, bis wir überhaupt wieder auf einer Hauptstraße waren... Wie dem auch sei, sie führte uns nach Choeng Thale zu "Vegetarian Food" (4025 Road).
Dieser kleine vegetarisch-vegane Essensstand scheint noch recht neu zu sein. Wir waren letzten Endes mehrfach dort, weil die Betreiber sehr nett waren (auch wenn sie kein Wort Englisch sprachen) und das Essen sehr sehr lecker war. Bei unserem ersten Besuch hatten wir noch den Vegan Passport dabei und zeigten einfach die Seite mit der thailändischen Übersetzung. Die Betreiber lachten und nickten ganz eifrig.
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