Nach meinen fünf Tagen Juicecleanse mit FrankJuice habe ich unter meinen vier Säften klare Favoriten - und mit einem davon hätte ich nicht gerechnet! In der Cleanse-Stufe (2), die ich mitgemacht habe, sind diese Säfte vorgesehen: Grün, Gold, Gelb und Weiß:
Wie ich gestern schon geschrieben habe, hatte ich mit dem Grünen Saft insbesondere am ersten Tag ganz schön zu kämpfen.
Der Saft besteht aus Apfel, Sellerie, Gurke, Grünkohl, Spinat, Petersilie, Zitrone und Ingwer. Sellerie und Petersilie schmeckte ich vor allem heraus. Eigentlich trinke ich ja auch grüne Smoothies, aber so grün bzw. herb schmeckten meine Smoothies bisher (noch) nicht.
Ab dem Morgen vom zweiten Tag hat mir der Saft aber auch richtig gut geschmeckt und ich habe die drei Säfte, jeweils mit einem Abstand von zwei Stunden, direkt hintereinander am Vormittag getrunken.
Grünkohl möchte ich ja schon seit Ewigkeiten in meine Smoothies integrieren, aber frischen Grünkohl gibt's wohl erst wieder nach dem ersten Frost...
Der goldene Saft ist meine Lieblingssorte geworden. Gold besteht aus Ananas, Apfel und Minze - Ananas und Minze habe ich ja schon öfter in meine eigenen Smoothies gegeben und diese Kombination werde ich auf jeden Fall auch weiterführen. Denn der Saft schmeckte süßlich-frisch und war genau das richtige für mich kurz nach der Mittagszeit. Damit kann man getrost ein Stück Schokolade überbrücken. Insofern freute ich mich nach den drei grünen Säften immer auf diesen goldenen - kein Wunder, denn Minze vertreibt die Nachmittagsmüdigkeit und Ananas fördert ja die mentalen Fähigkeiten, stärkt die Nerven und sorgt für gute Laune.
Als ich das erste Mal von dem gelben Saft trank, musste ich erst einmal Husten. Denn der ist ganz schön scharf! Gelb ist aus Cayenne, Zitrone und Ingwer und entsprechend würzig. Bereits am zweiten Tag hatte ich mich aber an diese Schärfe gewohnt (und ich glaube meine Empfindlichkeit war einfach auch meinem ersten Tag der Saftkur geschuldet) und schmeckte eher die Frische und die Säure in dem Saft als die Schärfe.
Cayenne und Ingwer sind ja bekanntlich gut für das Immunsystem und feuern dem Körper von innen heraus ein. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich auch bei gekühlten Säften wirkt, aber ich habe es mir zumindest eingebildet :-)
Der weiße Saft bildete jeden Abend meinen Abschluss des Tages - so genoss ich ihn eigentlich immer gemütlich auf der heimischen Couch. Zuvor war ich recht skeptisch, weil ich noch nie Milch mochte und auch kein Nussmilch-Fan bin. Kaffee trinke ich auch lieber schwarz... Ich probierte also eher zögerlich und dieser Saft hat mich nun überrascht - er schmeckte wie eine leichte Vanillesauce und ich genoss es regelrecht nach Feierabend, diesen Saft zu schlürfen.
Den weißen Saft soll man am Abend trinken, weil er viele Proteine enthält (durch die Cashews), die Verdauung anregt (Datteln) und unseren Körper mit Spurenelementen versorgt (Salz).
Vor der Saftkur hätte ich gedacht, dass mich fünf Tage lang die gleichen vier Säfte langweilen würden, aber dem war gar nicht so! Man kann bis auf den ersten und letzten Saft die Reihenfolge ja auch variieren. Natürlich könnte man sich die Säfte in Form von Smoothies auch selbst zu Hause zubereiten (oder mit einer Saftpresse dann halt Säfte). Und der Preis für eine solche Saftkur ist bei allen Anbietern natürlich nicht gerade gering - aber man bekommt für fünf Tage 15 Liter kalt gepresste Säfte und ich für meinen Teil wäre eindeutig zu faul, dies in Form von Smoothies Zuhause zuzubereiten während ich normal weiterarbeite.
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Montag, 14. Juli 2014
Sonntag, 13. Juli 2014
15.000 ml Saft später...
Jetzt ist es vorbei. Fünf Tage Frank Juice Saftkur liegen hinter mir. Ich habe jeden Tag fünf 500ml Flaschen Saft und eine Flasche Cashewmilch getrunken. Und nun? Fühle ich mich entschlackt? Fühle ich mich gereinigt? Entgiftet? Die Fragen kann ich irgendwie nicht beantworten. Aber was ich weiß: Ich fühle mich auf jeden Fall gut. Und mir ging es die vergangenen Tage auch zum größten Teil sehr gut. Aber fangen wir von vorne an.
Vor dem Cleanse (klingt ja mehr sexy als "Saftkur") dachte ich, ich würde das Kauen vermissen, oder würde mittags im Büro neidisch auf die Brote der anderen starren oder überhaupt Hunger und Kopfschmerzen haben und mich schlapp fühlen. Ich habe für die Saftkur keinen Urlaub genommen oder so. Der Juicecleanse startete am Dienstag und gestern, Samstag war mein letzter Tag. Ich habe während der fünf Tage meinen Vollzeitjob normal weiter geführt. Ich hatte schon die Woche zuvor angefangen, auf Koffein zu verzichten und auch kaum Alkohol getrunken. So hatte ich mit Entzugserscheinungen dafür nicht so gerechnet. Ich begann schon zwei Tage vor dem Cleanse jeden Morgen mit einer heissen Zitrone und habe mich an die Ernährungsempfehlung vor dem Cleanse gehalten.
Der erste Tag war im Rückblick mein schwerster Tag. Da musste ich ab dem dritten Saft echt kämpfen. Ich hatte keinen Hunger, aber ich konnte irgendwie den Saft nur ganz langsam trinken - um nicht sogar zu sagen, dass ich ihn mir fast reinquälen musste. An diesem Tag habe ich mich an die feste Reihenfolge gehalten: Grün, Gold, Grün, Gelb, Grün, Weiß. Am Abend hab ich mir da schon ein paar Sorgen gemacht, ob ich den nächsten Tag durchhalten werde.
Die erste Nacht schlief ich tief und fest und als ich dann den ersten Schluck des grünen Saftes am zweiten Tag trank, hat er mir erstaunlich lecker geschmeckt - da war ich wirklich überrascht. Da habe ich mir gedacht, dass ich am besten gleich die grünen Säfte hintereinander trinken sollte (natürlich über den Vormittag verteilt) - der Körper kann am Vormittag ja die ganzen Nährstoffe am besten aufnehmen bekanntlich. Das habe ich dann auch gemacht und nach Rückfrage beim FrankJuice-Team wusste ich dann auch, dass man hauptsächlich den Tag mit dem grünen Saft starten und dem weißen beenden soll. Daran habe ich mich gehalten. Am Abend ging ich dann ins Yoga. Zum Glück war es eine entspannende Anfängerstunde, denn nach kurzer Zeit fing ich an zu schwitzen.
Trotz Yoga schlief ich die Nacht zum dritten Tag schlecht - da zeigt sich der Detox-Effekt, dass man weniger Schlaf braucht. Mir wäre es allerdings lieber, wenn ich (noch) früher wach werden würde, anstatt abends nicht einschlafen zu können. Nachts kannman ich einfach nichts machen und morgens hätte ich ja eine Runde laufen gehen können oder so. Aber nachts waren meine Augen einfach auch schon zur gewohnten Bettzeit müde, während mein Körper komplett aufgedreht war. Ich konnte eine Ewigkeit nicht einschlafen, wälzte mich im Bett hin und her und fühlte mich am nächsten Tag entsprechend schlapp und gerädert. Dies änderte sich aber schlagartig mit den ersten Schlücken von dem grünen Saft - auch hier war ich mega überrascht. Ansonsten folgte ich "meinem" Plan: Grün, Grün, Grün, Gold, Gelb, Weiß und fühlte mich gut. Ich hatte keinen Hunger, hatte keine Kopfschmerzen, konnte meine gewohnte Arbeit absolvieren und auch in der Mittagspause mit den Kolleginnen am Tisch sitzen und nebenbei meinen Saft oder Kräutertee trinken.
Der vierte Tag lief nach einer ebenfalls recht schlaflosen Nacht dann nicht so toll. Ich wachte mit leichten Kopfschmerzen auf. Diese verzogen sich dann zum Glück bis zur Mittagszeit, aber am späten Vormittag bekam ich Hunger und der hielt sich hartnäckig. Da las ich noch einmal die Cleanse-Erkärungen und sah, dass man bei seiner ersten Saftkur mit drei Tagen starten sollte. Nun ja, da war der vierte Tag also der Knackpunkt. Aber ich bin stolz auf mich, denn ich blieb standhaft und habe mich an Wasser, Kräuter- und Ingwertee und natürlich die sechs Säfte gehalten.
Mein fünfter und letzter Tag (gestern) war auch etwas schwieriger. Es war Samstag, ich verbrachte den ganzen Tag mit meinem Freund und seiner Mama -wir sie frühstückten, wir kochten Marmelade, sie aßen zu Mittag und Kuchen und tranken Wein. Da hätte ich wegen dem Gefühl her schon gern mitgegessen und mitgetrunken, obwohl ich (zum Glück) keinen Hunger verspürte! Ich bin gespannt wie der heutige Tag - der erste Tag nach dem Juicecleanse wird. Denn wir haben zum WM-Spiel Freunde eingeladen und es wird Pizza und Bier geben - allerdings nur Apfelschorle und Suppe für mich...
Mein persönliches Fazit: Ich bin stolz auf mich, dass ich diese fünf Tage Konsequenz durchgezogen habe. Ich muss aber auch dazu sagen, dass es mir überraschend leichter fiel, als ich es erwartet hatte. Ich hatte bis auf den vierten Tag nie Hunger, mir schmeckten bis am ersten Tag alle Säfte sehr gut und mir fehlte auch das Kaugefühl nicht. Ich hatte auch nur einen Vormittag lang leichte Kopfschmerzen. Allerdings war mir sehr oft kalt - vor allem immer nachdem ich einen (kalten) Saft getrunken habe. Ich versuchte dann also auch oft warmen Tee zu trinken und packte mich Zuhaus in einen dicken Pulli.
Dass mein Körper sich trotzdem irgendwie verändert hat, habe ich einerseits an meiner Verdauung wahrgenommen und andererseits an meinen Zähnen. Die haben sich tagsüber recht pelzig angefühlt - wohl laut FrankJuice ein Zeichen, dass die Mundschleimhaut entgiftet.
Ich würde gerne testen, wie "fit" ich jetzt, nach fünf Tagen Saftfasten bin und eine Runde laufen - allerdings gießt es mal wieder wie aus Kannen und bei dem Wetter ziehe ich nur für besondere Anlässe (wie den Stadtlauf) meine Laufschuhe an ;-) Also werde ich das erst morgen testen können!
Den einzigen Wermutstropfen sehe ich darin, dass bei dieser Saftkur ziemlich viel Plastik verwendet wird - 30 Plastikflaschen und 30 Plastikstrohhalme habe ich erhalten (von denen ich drei verwendete). Leider kann man sie nicht an Frank Juice zurück schicken, wie ich auf Nachfrage erfahren habe: "Leider können wir die Flaschen nicht wieder verwenden, da man sie aus lebensmittelrechtlichen Gründen so spülen müsste, dass sie keimfrei sind. So eine Maschine ist leider wahnsinnig teuer und lohnt sich nur für große Getränkekonzerne. Im Moment ist das dünne Plastik die einzige, sinnvolle Lösung. Glas wäre so viel schwerer und das ist dann beim Verschicken wieder energieaufwendiger. Wir freuen uns aber wenn Du sie weiter benutzt um zum Beispiel einen Smoothie reinzufüllen. Oder man kann sie mit Goldspray besprühen und kleine Blumenvasen daraus machen. :) Sonst einfach im Recyclingmüll entsorgen!"
Ein paar der Flaschen werde ich mir also aufheben, aber der Rest wanderte zwangsläufig in den Recyclingmüll.
Eine Saftkur werde ich auf jeden Fall spätestens nächstes Jahr noch einmal machen - eine Mitstreiterin im Büro habe ich schonmal gewonnen.
Und wie mir die einzelnen Sorten geschmeckt haben? Dazu gibt es morgen mehr :-)
Vor dem Cleanse (klingt ja mehr sexy als "Saftkur") dachte ich, ich würde das Kauen vermissen, oder würde mittags im Büro neidisch auf die Brote der anderen starren oder überhaupt Hunger und Kopfschmerzen haben und mich schlapp fühlen. Ich habe für die Saftkur keinen Urlaub genommen oder so. Der Juicecleanse startete am Dienstag und gestern, Samstag war mein letzter Tag. Ich habe während der fünf Tage meinen Vollzeitjob normal weiter geführt. Ich hatte schon die Woche zuvor angefangen, auf Koffein zu verzichten und auch kaum Alkohol getrunken. So hatte ich mit Entzugserscheinungen dafür nicht so gerechnet. Ich begann schon zwei Tage vor dem Cleanse jeden Morgen mit einer heissen Zitrone und habe mich an die Ernährungsempfehlung vor dem Cleanse gehalten.
Der erste Tag war im Rückblick mein schwerster Tag. Da musste ich ab dem dritten Saft echt kämpfen. Ich hatte keinen Hunger, aber ich konnte irgendwie den Saft nur ganz langsam trinken - um nicht sogar zu sagen, dass ich ihn mir fast reinquälen musste. An diesem Tag habe ich mich an die feste Reihenfolge gehalten: Grün, Gold, Grün, Gelb, Grün, Weiß. Am Abend hab ich mir da schon ein paar Sorgen gemacht, ob ich den nächsten Tag durchhalten werde.
Die erste Nacht schlief ich tief und fest und als ich dann den ersten Schluck des grünen Saftes am zweiten Tag trank, hat er mir erstaunlich lecker geschmeckt - da war ich wirklich überrascht. Da habe ich mir gedacht, dass ich am besten gleich die grünen Säfte hintereinander trinken sollte (natürlich über den Vormittag verteilt) - der Körper kann am Vormittag ja die ganzen Nährstoffe am besten aufnehmen bekanntlich. Das habe ich dann auch gemacht und nach Rückfrage beim FrankJuice-Team wusste ich dann auch, dass man hauptsächlich den Tag mit dem grünen Saft starten und dem weißen beenden soll. Daran habe ich mich gehalten. Am Abend ging ich dann ins Yoga. Zum Glück war es eine entspannende Anfängerstunde, denn nach kurzer Zeit fing ich an zu schwitzen.
Trotz Yoga schlief ich die Nacht zum dritten Tag schlecht - da zeigt sich der Detox-Effekt, dass man weniger Schlaf braucht. Mir wäre es allerdings lieber, wenn ich (noch) früher wach werden würde, anstatt abends nicht einschlafen zu können. Nachts kann
Der vierte Tag lief nach einer ebenfalls recht schlaflosen Nacht dann nicht so toll. Ich wachte mit leichten Kopfschmerzen auf. Diese verzogen sich dann zum Glück bis zur Mittagszeit, aber am späten Vormittag bekam ich Hunger und der hielt sich hartnäckig. Da las ich noch einmal die Cleanse-Erkärungen und sah, dass man bei seiner ersten Saftkur mit drei Tagen starten sollte. Nun ja, da war der vierte Tag also der Knackpunkt. Aber ich bin stolz auf mich, denn ich blieb standhaft und habe mich an Wasser, Kräuter- und Ingwertee und natürlich die sechs Säfte gehalten.
Mein fünfter und letzter Tag (gestern) war auch etwas schwieriger. Es war Samstag, ich verbrachte den ganzen Tag mit meinem Freund und seiner Mama -
Mein persönliches Fazit: Ich bin stolz auf mich, dass ich diese fünf Tage Konsequenz durchgezogen habe. Ich muss aber auch dazu sagen, dass es mir überraschend leichter fiel, als ich es erwartet hatte. Ich hatte bis auf den vierten Tag nie Hunger, mir schmeckten bis am ersten Tag alle Säfte sehr gut und mir fehlte auch das Kaugefühl nicht. Ich hatte auch nur einen Vormittag lang leichte Kopfschmerzen. Allerdings war mir sehr oft kalt - vor allem immer nachdem ich einen (kalten) Saft getrunken habe. Ich versuchte dann also auch oft warmen Tee zu trinken und packte mich Zuhaus in einen dicken Pulli.
Dass mein Körper sich trotzdem irgendwie verändert hat, habe ich einerseits an meiner Verdauung wahrgenommen und andererseits an meinen Zähnen. Die haben sich tagsüber recht pelzig angefühlt - wohl laut FrankJuice ein Zeichen, dass die Mundschleimhaut entgiftet.
Ich würde gerne testen, wie "fit" ich jetzt, nach fünf Tagen Saftfasten bin und eine Runde laufen - allerdings gießt es mal wieder wie aus Kannen und bei dem Wetter ziehe ich nur für besondere Anlässe (wie den Stadtlauf) meine Laufschuhe an ;-) Also werde ich das erst morgen testen können!
Den einzigen Wermutstropfen sehe ich darin, dass bei dieser Saftkur ziemlich viel Plastik verwendet wird - 30 Plastikflaschen und 30 Plastikstrohhalme habe ich erhalten (von denen ich drei verwendete). Leider kann man sie nicht an Frank Juice zurück schicken, wie ich auf Nachfrage erfahren habe: "Leider können wir die Flaschen nicht wieder verwenden, da man sie aus lebensmittelrechtlichen Gründen so spülen müsste, dass sie keimfrei sind. So eine Maschine ist leider wahnsinnig teuer und lohnt sich nur für große Getränkekonzerne. Im Moment ist das dünne Plastik die einzige, sinnvolle Lösung. Glas wäre so viel schwerer und das ist dann beim Verschicken wieder energieaufwendiger. Wir freuen uns aber wenn Du sie weiter benutzt um zum Beispiel einen Smoothie reinzufüllen. Oder man kann sie mit Goldspray besprühen und kleine Blumenvasen daraus machen. :) Sonst einfach im Recyclingmüll entsorgen!"
Ein paar der Flaschen werde ich mir also aufheben, aber der Rest wanderte zwangsläufig in den Recyclingmüll.
Eine Saftkur werde ich auf jeden Fall spätestens nächstes Jahr noch einmal machen - eine Mitstreiterin im Büro habe ich schonmal gewonnen.
Und wie mir die einzelnen Sorten geschmeckt haben? Dazu gibt es morgen mehr :-)
Freitag, 11. Juli 2014
Ich mach dann mal ne Saftkur...
Wie gestern schon berichtet, befinde ich mich aktuell in einer fünftägigen Saftkur von Frank Juice. Ich habe schon bestimmt seit über einem Jahr darüber nachgedacht, so etwas auch einmal zu probieren und jetzt endlich mal Taten walten lassen.
Die Gründe für eine solche Entschlackungskur sind bestimmt allseits bekannt: unausgewogene Ernährung (ja, vegan heißt nicht zwangsläufig auch gesund - vor allem wenn ich an die ganzen Käseersatzprodukte denke... gerade bei den nicht-deutschen Anbietern stehen da ganz schön viele Zusatzstoffe auf der Inhaltsliste...), zu viel Koffein, Zucker, Alkohol und Nikotin hinterlassen ihre Spuren in unserem Körper. Okay, Zucker und Nikotin sind jetzt nicht mein Problem, aber auch mal auf den Kaffee auf Arbeit oder das Feierabendbierchen zu verzichten, muss einfach mal drin sein. Das wussten natürlich die Menschen auch schon vor ein paar Tausend Jahren und deswegen haben Fastenkuren oder Entschlackungskuren schon so lange Tradition. Eine richtige Fastenkur ohne etwas zu essen wollte ich aber dann doch nicht machen und um so sehr freue ich mich immer wieder, wenn ich auf einen neuen Anbieter stoße.
Hier in München gibt es glücklicherweise zwei Anbieter: Detox Delight und Frank Juice - bei beiden kann man die frischen Säfte auch selbst abholen, so dass die Transportkosten (und CO2-Aufwände) entfallen.
Ich habe mich für eine fünftägige Kur von Frank Juice, Clease Stufe 2 entschieden. Vor der Kur soll man bereits seine Ernährung und seinen Körper auf die Kur einstellen, also schon Koffein, Zucker und Alkohol reduzieren. Für die letzten beiden Tage vor der Kur habe ich von Frank Juice eine Ernährungsempfehlung bekommen - darin enthalten Rezepte für Smoothies, Salate und Suppen - insbesondere die Rote Beete Suppe mit Ingwer (Rezept von Frank Juice unten) hat nicht nur mir super geschmeckt!
An dem Abend vor meinem ersten Tag habe ich alles für die ersten drei Tage in einer Box abholen können. Darin waren 18 durchnummerierte (jeweils von 1 bis 6), recyclebare Plastikflaschen (BPA-frei): für jeden Tag drei grüne Säfte und jeweils ein gelber, goldener und weisser Saft. Dazu gab es auch noch 18 Strohhalme, die aber immer noch so nett zusammengeschnürt in unserer Küche liegen. Als erstes habe ich gedacht, warum kann man das nicht mit Glasflaschen machen? Aber Glas würde noch einmal mehr wiegen (so wiegt die Kiste schon über 9kg) und BPA-freies Plastik ist ja auch nicht schlecht - wenn man es wieder verwendet. Ich habe die ersten Saftflaschen mittlerweile schon einmal in den Geschirrspüler gesteckt und sie haben es überlebt!
Bevor ich aber über meine vergangenen Tage berichte, hier das Rezept für die Rote Beete Suppe:
Rote Beete Suppe mit Ingwer (für 2)
Rezept: Frank Juice
Zutaten:
1 Schalotte
2 cm frischer Ingwer
3 Stück Rote Beete (ca. 500 g)
2 Karotten (ca. 200 g)
3 EL Olivenöl
3 EL Sojasauce
600 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Petersilie
1 TL abgeriebene Schale einer (unbehandelten) Zitrone
6 EL Kokossahne (ersatzweise Kokosmilch oder auch Sojasahne)
1 TL Meersalz
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Sesamsamen
Zubereitung:
Schalotte und Ingwer fein hacken (zuerst natürlich schälen). Rote Beete und Karotten ebenfalls würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen (lieber einen größeren nehmen, da darin auch püriert werden muss) und Ingwer und Schalotten kurz darin andünsten. Dann Rote Beete und Karotten hinzugeben und 5 Minuten unter Rühren anbraten. Mit der Sojasauce ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Alles 10-15 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen. Dann die Masse pürieren und je nach Vorliebe für die Konsistenz Brühe hinzugeben. Gehackte Petersilie, Zitronenschale, Sojasahne und Gewürze dazu geben und abschmecken.
Die Gründe für eine solche Entschlackungskur sind bestimmt allseits bekannt: unausgewogene Ernährung (ja, vegan heißt nicht zwangsläufig auch gesund - vor allem wenn ich an die ganzen Käseersatzprodukte denke... gerade bei den nicht-deutschen Anbietern stehen da ganz schön viele Zusatzstoffe auf der Inhaltsliste...), zu viel Koffein, Zucker, Alkohol und Nikotin hinterlassen ihre Spuren in unserem Körper. Okay, Zucker und Nikotin sind jetzt nicht mein Problem, aber auch mal auf den Kaffee auf Arbeit oder das Feierabendbierchen zu verzichten, muss einfach mal drin sein. Das wussten natürlich die Menschen auch schon vor ein paar Tausend Jahren und deswegen haben Fastenkuren oder Entschlackungskuren schon so lange Tradition. Eine richtige Fastenkur ohne etwas zu essen wollte ich aber dann doch nicht machen und um so sehr freue ich mich immer wieder, wenn ich auf einen neuen Anbieter stoße.
Hier in München gibt es glücklicherweise zwei Anbieter: Detox Delight und Frank Juice - bei beiden kann man die frischen Säfte auch selbst abholen, so dass die Transportkosten (und CO2-Aufwände) entfallen.
Ich habe mich für eine fünftägige Kur von Frank Juice, Clease Stufe 2 entschieden. Vor der Kur soll man bereits seine Ernährung und seinen Körper auf die Kur einstellen, also schon Koffein, Zucker und Alkohol reduzieren. Für die letzten beiden Tage vor der Kur habe ich von Frank Juice eine Ernährungsempfehlung bekommen - darin enthalten Rezepte für Smoothies, Salate und Suppen - insbesondere die Rote Beete Suppe mit Ingwer (Rezept von Frank Juice unten) hat nicht nur mir super geschmeckt!
An dem Abend vor meinem ersten Tag habe ich alles für die ersten drei Tage in einer Box abholen können. Darin waren 18 durchnummerierte (jeweils von 1 bis 6), recyclebare Plastikflaschen (BPA-frei): für jeden Tag drei grüne Säfte und jeweils ein gelber, goldener und weisser Saft. Dazu gab es auch noch 18 Strohhalme, die aber immer noch so nett zusammengeschnürt in unserer Küche liegen. Als erstes habe ich gedacht, warum kann man das nicht mit Glasflaschen machen? Aber Glas würde noch einmal mehr wiegen (so wiegt die Kiste schon über 9kg) und BPA-freies Plastik ist ja auch nicht schlecht - wenn man es wieder verwendet. Ich habe die ersten Saftflaschen mittlerweile schon einmal in den Geschirrspüler gesteckt und sie haben es überlebt!
Bevor ich aber über meine vergangenen Tage berichte, hier das Rezept für die Rote Beete Suppe:
Rote Beete Suppe mit Ingwer (für 2)
Rezept: Frank Juice
Zutaten:
1 Schalotte
2 cm frischer Ingwer
3 Stück Rote Beete (ca. 500 g)
2 Karotten (ca. 200 g)
3 EL Olivenöl
3 EL Sojasauce
600 ml Gemüsebrühe
1/2 Bund Petersilie
1 TL abgeriebene Schale einer (unbehandelten) Zitrone
6 EL Kokossahne (ersatzweise Kokosmilch oder auch Sojasahne)
1 TL Meersalz
1 TL frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Sesamsamen
Zubereitung:
Schalotte und Ingwer fein hacken (zuerst natürlich schälen). Rote Beete und Karotten ebenfalls würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen (lieber einen größeren nehmen, da darin auch püriert werden muss) und Ingwer und Schalotten kurz darin andünsten. Dann Rote Beete und Karotten hinzugeben und 5 Minuten unter Rühren anbraten. Mit der Sojasauce ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Alles 10-15 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen. Dann die Masse pürieren und je nach Vorliebe für die Konsistenz Brühe hinzugeben. Gehackte Petersilie, Zitronenschale, Sojasahne und Gewürze dazu geben und abschmecken.
Donnerstag, 27. März 2014
Gebackener Mandelkäse
Ich muss sagen, die meiste Inspiration zum Kochen oder Backen ziehe ich momentan aus dem Internet. Ich habe zwar ganz viele tolle vegane Kochbücher, aber ganz ehrlich gesagt, stehen die momentan nur auf dem Regal. Ich nehme sie (derzeit zumindest) nur zur Hand, wenn ich nach etwas suche (wie beispielsweise beim Käsekuchen am Sonntag – aber in meinen Kochbüchern war kein vergleichbares Rezept enthalten). Wie dem auch sei kommen mir die meisten Ideen auf instagram oder halt sonst so im web. So stieß ich auf die wahnsinnig tolle BuzzFeed-Liste mit 14 veganen Käsealternativen "that will make you forget about the real thing". Mal wieder witziger Titel - erst dachte ich, dass es sarkastisch gemeint ist, aber als ich mich durch die Liste scrollte, lief mir das Wasser im Mund zusammen!
Der erste Käse, der "Baked Almond Feta" von Maple Spice, ist mir irgendwann im Laufe des Vegan Wednesday bei einer Teilnehmerin schon einmal über den Weg gelaufen. Damals hatte ich mir fest vorgenommen, den gebackenen Feta-Ersatz auch einmal zu probieren, nur leider vergaß ich, mir eine Erinnerung zu setzen und schon war der Link und damit der Käse vergessen... Dieses Mal hielt ich ihn per Lesezeichen natürlich gleich fest und dachte beim letzten Einkauf dann auch tatsächlich daran, gemahlene Mandeln zu kaufen! Der Käse ist sehr würzig und hat eine angenehme Konsistenz - leicht krümelig aber auch streichfähig - wie Feta eben. Aber geschmacklich würde ich ihn nicht unbedingt mit Feta vergleichen. Aber er ist (wohl durch die zwei Knoblauchzehen) wie gesagt sehr würzig und hat mir zumindest sehr gut geschmeckt. Beim nächsten Mal würde ich mit zusätzlichen Gewürzen experimentieren.
Gebackener Mandelkäse
Zutaten
- 145g gemahlene Mandeln
- 60 ml Zitronensaft
- 1/2 cup Wasser
- 3 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 gut gehäufter TL Salz
- Msp. Kumin
Zubereitung
Einfach alle Zutaten in den Mixer geben und zusammenmixen, bis ein Brei entstanden ist. Ein feines Sieb mit einem Tuch auslegen (am besten nimmt man wohl ein Käsetuch, aber ich habe ein einfaches Geschirrhandtuch genommen) und die Masse rein geben, das Tuch zuschnüren und im Kühlschrank (über einer Schüssel) 12 Stunden (am besten über Nacht) abtropfen lassen.
Mein Tuch hat sich mit der Flüssigkeit, die eigentlich abtropfen sollte, vollgesaugt. Der Effekt ist aber der gleiche: die Masse ist etwas fester. Eine gewünschte (runde) Form einölen und die Masse mit der glatten Seite nach oben hinein geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen (bis er goldgelb ist). Anschließend komplett auskühlen lassen und auf Brot genießen!
Der erste Käse, der "Baked Almond Feta" von Maple Spice, ist mir irgendwann im Laufe des Vegan Wednesday bei einer Teilnehmerin schon einmal über den Weg gelaufen. Damals hatte ich mir fest vorgenommen, den gebackenen Feta-Ersatz auch einmal zu probieren, nur leider vergaß ich, mir eine Erinnerung zu setzen und schon war der Link und damit der Käse vergessen... Dieses Mal hielt ich ihn per Lesezeichen natürlich gleich fest und dachte beim letzten Einkauf dann auch tatsächlich daran, gemahlene Mandeln zu kaufen! Der Käse ist sehr würzig und hat eine angenehme Konsistenz - leicht krümelig aber auch streichfähig - wie Feta eben. Aber geschmacklich würde ich ihn nicht unbedingt mit Feta vergleichen. Aber er ist (wohl durch die zwei Knoblauchzehen) wie gesagt sehr würzig und hat mir zumindest sehr gut geschmeckt. Beim nächsten Mal würde ich mit zusätzlichen Gewürzen experimentieren.
Gebackener Mandelkäse
Zutaten
- 145g gemahlene Mandeln
- 60 ml Zitronensaft
- 1/2 cup Wasser
- 3 EL Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 gut gehäufter TL Salz
- Msp. Kumin
Zubereitung
Einfach alle Zutaten in den Mixer geben und zusammenmixen, bis ein Brei entstanden ist. Ein feines Sieb mit einem Tuch auslegen (am besten nimmt man wohl ein Käsetuch, aber ich habe ein einfaches Geschirrhandtuch genommen) und die Masse rein geben, das Tuch zuschnüren und im Kühlschrank (über einer Schüssel) 12 Stunden (am besten über Nacht) abtropfen lassen.
Mein Tuch hat sich mit der Flüssigkeit, die eigentlich abtropfen sollte, vollgesaugt. Der Effekt ist aber der gleiche: die Masse ist etwas fester. Eine gewünschte (runde) Form einölen und die Masse mit der glatten Seite nach oben hinein geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 50 Minuten backen (bis er goldgelb ist). Anschließend komplett auskühlen lassen und auf Brot genießen!
Freitag, 14. März 2014
Von Rohvegan zur Calzone
Bei Instagram sehe ich immer soooo viele leckere Sachen, die ich mir unbedingt merken und auch einmal ausprobieren möchte. Ganz "schlimm" finde ich da beispielsweise die Wraps oder Burritos von Esco_Bebop... Yummy - da könnte ich immer sofort reinbeissen!
Als ich dann die Zucchini-Lasange von FullyRaw Kristina sah, hab ich mich sofort an diese wahnsinnig leckere Rohkost-Lasagne vom Winter 2012 erinnert und dachte mir, das müssen wir doch mal wiederholen! Also schaute ich mir das Rezeptvideo auf youtube an und muss sagen, dass ich da schon bissl abgeschreckt war. Nicht wegen dem Rezept sondern einfach wegen dieser überdrehten (für mich aufgesetzten) Art... nun ja. Trotzdem probierte ich das Rezept eines Abends aus, denn schließlich lagen da einige Zucchinis in der Küche die verarbeitet werden wollten! Also schnippelte, pürierte, hackte und mixte ich, stapelte dann alles in eine Auflaufform und servierte das ganze dann am Abend meinem Freund.
Die Lasagne sah schon toll aus, das muss ich sagen. Aber geschmacklich, mmmh... wie sagte mein Freund so schön treffend? Das schmeckt wie Salat. Und Recht hatte er damit. Ich glaube die Zucchinilasagne aus Claudi's Buch "Rohvegan" würde auch leckerer sein. Und das blödeste: wir wurden beide nicht wirklich satt. Zwar haben wir auch nur die Hälfte der Lasagne gegessen, aber irgendwie hatten wir auch keine Lust auf mehr.
Nun, aber was sollte ich mit der zweiten Rohkosthälfte am nächsten Tag anfangen? Mein Papa witzelte, dass man das ja pürieren und als Gemüsesuppe aufkochen könne. Und dabei kam mir die Idee, eine Calzone daraus zu machen! Gesagt getan - am nächsten Abend wurde ein einfacher Pizzateig gemacht und die Lasagne grob gehackt und gewürzt und etwas geschnittene Chorizo und Daiya dazu getan. Dann die Gemüsemischung auf den Teig verteilen, diesen zuklappen und ab in den Ofen. So schmeckte es uns beiden dann wesentlich besser. Beim nächsten Mal würde ich dann doch wieder die erste Version der Rohkost-Lasagne machen oder Claudi's Rezept ausprobieren.
Sop, und hier folgen nun die Step-by-Step-Anleitungen:
Rohkost-Lasagne
Zuerst 3-4 Zucchinis halbieren und dann längs mit einem Sparschäler oder einem Vierkant in dünne Scheiben schneiden und beiseite legen.
Sein Lieblingskraut kleinhacken - ich nahm je ein Bund Ruccola, Petersilie und Mangold (ohne Stiel) sowie eine halbe Packung Feldsalat.
Eine Handvoll Kirschtomaten, die Stiele vom Mangold und 3-4 getrocknete Tomaten zu einer Tomatensauce pürieren.
Bei uns lag noch eine halbe Avocado rum, also wurde diese mit etwas Zucchini und Limettensaft grob püriert.
Wenn alle Schicht-Zutaten fertig sind, kann es mit dem Schichten losgehen. Die Reihenfolge kann eigentlich jeder beliebig gestalten. Wichtig ist, dass unten eine dicke Zucchini-Schicht gelegt wird. Ich habe dann abwechselnd einfach wild drauf los geschichtet:
Zuoberst kommt dann die Avocadocreme und noch ein paar Pinienkerne sowie frische Tomaten und das wars dann auch schon!
Calzone
Von der Lasagne blieb wie gesagt noch die Hälfte übrig.
Diese Hälfte habe ich dann einfach für die Calzone grob klein gehackt.
Und anschließend gewürzt und geschnittene Chorizo dazu gegeben.
Dann habe ich zwei Pizzateige (350g Mehl, 1/2 frische Hefewürfel, 1 TL Salz, 1 EL Zucker, etwas Olivenöl) ausgerollt und die Gemüsemischung darauf gegeben.
Dann zuklappen, die Enden gut zusammen drücken und im vorgeheizten Backofen (ca. 200°C) 15 Minuten backen.
Und schließlich genießen:
Als ich dann die Zucchini-Lasange von FullyRaw Kristina sah, hab ich mich sofort an diese wahnsinnig leckere Rohkost-Lasagne vom Winter 2012 erinnert und dachte mir, das müssen wir doch mal wiederholen! Also schaute ich mir das Rezeptvideo auf youtube an und muss sagen, dass ich da schon bissl abgeschreckt war. Nicht wegen dem Rezept sondern einfach wegen dieser überdrehten (für mich aufgesetzten) Art... nun ja. Trotzdem probierte ich das Rezept eines Abends aus, denn schließlich lagen da einige Zucchinis in der Küche die verarbeitet werden wollten! Also schnippelte, pürierte, hackte und mixte ich, stapelte dann alles in eine Auflaufform und servierte das ganze dann am Abend meinem Freund.
Die Lasagne sah schon toll aus, das muss ich sagen. Aber geschmacklich, mmmh... wie sagte mein Freund so schön treffend? Das schmeckt wie Salat. Und Recht hatte er damit. Ich glaube die Zucchinilasagne aus Claudi's Buch "Rohvegan" würde auch leckerer sein. Und das blödeste: wir wurden beide nicht wirklich satt. Zwar haben wir auch nur die Hälfte der Lasagne gegessen, aber irgendwie hatten wir auch keine Lust auf mehr.
Nun, aber was sollte ich mit der zweiten Rohkosthälfte am nächsten Tag anfangen? Mein Papa witzelte, dass man das ja pürieren und als Gemüsesuppe aufkochen könne. Und dabei kam mir die Idee, eine Calzone daraus zu machen! Gesagt getan - am nächsten Abend wurde ein einfacher Pizzateig gemacht und die Lasagne grob gehackt und gewürzt und etwas geschnittene Chorizo und Daiya dazu getan. Dann die Gemüsemischung auf den Teig verteilen, diesen zuklappen und ab in den Ofen. So schmeckte es uns beiden dann wesentlich besser. Beim nächsten Mal würde ich dann doch wieder die erste Version der Rohkost-Lasagne machen oder Claudi's Rezept ausprobieren.
Sop, und hier folgen nun die Step-by-Step-Anleitungen:
Rohkost-Lasagne
Zuerst 3-4 Zucchinis halbieren und dann längs mit einem Sparschäler oder einem Vierkant in dünne Scheiben schneiden und beiseite legen.
Sein Lieblingskraut kleinhacken - ich nahm je ein Bund Ruccola, Petersilie und Mangold (ohne Stiel) sowie eine halbe Packung Feldsalat.
Eine Handvoll Kirschtomaten, die Stiele vom Mangold und 3-4 getrocknete Tomaten zu einer Tomatensauce pürieren.
Bei uns lag noch eine halbe Avocado rum, also wurde diese mit etwas Zucchini und Limettensaft grob püriert.
Wenn alle Schicht-Zutaten fertig sind, kann es mit dem Schichten losgehen. Die Reihenfolge kann eigentlich jeder beliebig gestalten. Wichtig ist, dass unten eine dicke Zucchini-Schicht gelegt wird. Ich habe dann abwechselnd einfach wild drauf los geschichtet:
Zuoberst kommt dann die Avocadocreme und noch ein paar Pinienkerne sowie frische Tomaten und das wars dann auch schon!
Calzone
Von der Lasagne blieb wie gesagt noch die Hälfte übrig.
Diese Hälfte habe ich dann einfach für die Calzone grob klein gehackt.
Und anschließend gewürzt und geschnittene Chorizo dazu gegeben.
Dann habe ich zwei Pizzateige (350g Mehl, 1/2 frische Hefewürfel, 1 TL Salz, 1 EL Zucker, etwas Olivenöl) ausgerollt und die Gemüsemischung darauf gegeben.
Dann zuklappen, die Enden gut zusammen drücken und im vorgeheizten Backofen (ca. 200°C) 15 Minuten backen.
Und schließlich genießen:
Dienstag, 18. Februar 2014
Neues aus dem Gratitude
Als ich letzten Freitag im SuperDanke! war, sprach mich draussen vor der Tür ein Herr an, ob ich auch das Gratitude kennen würde. Das roh-vegane Restaurant liegt ja direkt nebenan und natürlich kenne ich es - so war ich doch direkt nach der Eröffnung im Dezember 2012 dort! Und im März 2013 auch ein zweites Mal direkt mit einer guten Freundin. Aber irgendwie war damals der Funke nicht übergesprungen, muss ich gestehen. Das Essen war nicht ganz so aromatisch, so "erfüllend", wie (vielleicht zu hoch) erwartet. Wie dem auch sei sind tatsächlich seit meinem letzten Besuch fast zwölf Monate vergangen. Der nette Herr meinte dann also, dass sich im Gratitude ganz viel verändert hätte. Dies behielt ich also im Hinterkopf.
Als mich dann gestern eine liebe Freundin fragte, ob wir gemeinsam in der Mittagspause ins Gratitude gehen wollen, musste ich diese Gelegenheit natürlich nutzen! Als wir eintraten herrschte bereits eine eifrige Stimmung - zum Glück hatten wir reserviert! Denn alle Tische waren natürlich besetzt. Was mir sofort extrem positiv auffiel: die kleinen unbequemen Hocker sind bequemen Stühlen gewichen. Und die Sprüche an den Wänden fehlten. Ansonsten ist die Einrichtung klar und minimalistisch geblieben. Man vermutet gleich, dass hier der Fokus auf dem Teller und nicht an der Wand liegen soll. Ein Blick auf die Karte verriet: Auch hier wurde alles geändert. Die "I am grateful" & Co-Gerichte sind verschwunden. Jetzt kann man zwischen Buddha- oder Detox-Bowl, Burrito oder Grünkohl Salat wählen.
Da das Angebot zur Mittagszeit extrem gut klang, nutzten wir beide es: Eine Hauptspeise und für fünf Euro mehr gibt es eine Suppe oder einen Salat und ein Getränk dazu. Wir beide wählten die Tagessuppe (Karotte-Sellerie-Kokos). Diese war bereits extremst lecker! Sehr schön cremig (nicht zu dick und nicht zu dünn) und durch die gerösteten Kerne als Topping mit einem gewissen, würzigen Crunchy-Effekt.
Meine Freundin entschied sich für den Hauptgang für die Buddha-Bowl mit Quinoa, Brokkoli, Hokkaido, Fenchel, Kraut und Cashews und war vollends zufrieden. Die Schüssel war allerdings zu groß für ihren Magen, aber der zuvorkommende Service, der sich übrigens auch Zeit nimmt, um komische Fragen (beispielsweise woher der Grünkohl stammt) zu beantworten, hat ihr die Reste in einer 100% kompostierbaren Pappdose eingepackt. Das nenne ich mitdenken.
Ich selbst wählte den Burrito mit einer unglaublichen Füllung aus Bulgut, Kichererbsen, Rote Beete, Apfel und Hummus. Irgendwo war da auch noch ein Minz-Geschmack, kann aber auch sein, dass der vom Salat stammte.
Wir erfuhren zwar leider nicht, woher der Grünkohl stammt (in meiner Ökokiste gibt es nämlich keinen, obwohl Grünkohl ja laut Utopia-Saisonkalender gerade Saison hat!), aber dafür lernten wir, dass der Koch im Sommer gewechselt wurde und damit eben auch das Menü. Nun waltet also Patrick Janoud in der Küche (war zuvor Koch im SAF) und somit hat für mich dieses Lokal auch endlich eine (vegane) authentische Seele! Denn ich muss zugeben, dass mich dieser Fakt am Gratitude am meisten gestört hat - da haben vier unvegane Geschäftsmänner in L.A. gesehen, dass die Stars das Café Gratitude einrennen und wollten das hippe Konzept ins Hipster-München bringen. Irgendwie war da ein Haken bei mir im Kopf deswegen. Aber jetzt ist ja alles anders. Naja nicht ganz - das (neue) Gratitude will weiterhin vor allem die umliegenden kleinen Anbieter unterstützen, indem sie ihre Ware nicht auf dem Großmarkt, sondern aus der Region beziehen.
Als mich dann gestern eine liebe Freundin fragte, ob wir gemeinsam in der Mittagspause ins Gratitude gehen wollen, musste ich diese Gelegenheit natürlich nutzen! Als wir eintraten herrschte bereits eine eifrige Stimmung - zum Glück hatten wir reserviert! Denn alle Tische waren natürlich besetzt. Was mir sofort extrem positiv auffiel: die kleinen unbequemen Hocker sind bequemen Stühlen gewichen. Und die Sprüche an den Wänden fehlten. Ansonsten ist die Einrichtung klar und minimalistisch geblieben. Man vermutet gleich, dass hier der Fokus auf dem Teller und nicht an der Wand liegen soll. Ein Blick auf die Karte verriet: Auch hier wurde alles geändert. Die "I am grateful" & Co-Gerichte sind verschwunden. Jetzt kann man zwischen Buddha- oder Detox-Bowl, Burrito oder Grünkohl Salat wählen.
Da das Angebot zur Mittagszeit extrem gut klang, nutzten wir beide es: Eine Hauptspeise und für fünf Euro mehr gibt es eine Suppe oder einen Salat und ein Getränk dazu. Wir beide wählten die Tagessuppe (Karotte-Sellerie-Kokos). Diese war bereits extremst lecker! Sehr schön cremig (nicht zu dick und nicht zu dünn) und durch die gerösteten Kerne als Topping mit einem gewissen, würzigen Crunchy-Effekt.
Meine Freundin entschied sich für den Hauptgang für die Buddha-Bowl mit Quinoa, Brokkoli, Hokkaido, Fenchel, Kraut und Cashews und war vollends zufrieden. Die Schüssel war allerdings zu groß für ihren Magen, aber der zuvorkommende Service, der sich übrigens auch Zeit nimmt, um komische Fragen (beispielsweise woher der Grünkohl stammt) zu beantworten, hat ihr die Reste in einer 100% kompostierbaren Pappdose eingepackt. Das nenne ich mitdenken.
Ich selbst wählte den Burrito mit einer unglaublichen Füllung aus Bulgut, Kichererbsen, Rote Beete, Apfel und Hummus. Irgendwo war da auch noch ein Minz-Geschmack, kann aber auch sein, dass der vom Salat stammte.
Wir erfuhren zwar leider nicht, woher der Grünkohl stammt (in meiner Ökokiste gibt es nämlich keinen, obwohl Grünkohl ja laut Utopia-Saisonkalender gerade Saison hat!), aber dafür lernten wir, dass der Koch im Sommer gewechselt wurde und damit eben auch das Menü. Nun waltet also Patrick Janoud in der Küche (war zuvor Koch im SAF) und somit hat für mich dieses Lokal auch endlich eine (vegane) authentische Seele! Denn ich muss zugeben, dass mich dieser Fakt am Gratitude am meisten gestört hat - da haben vier unvegane Geschäftsmänner in L.A. gesehen, dass die Stars das Café Gratitude einrennen und wollten das hippe Konzept ins Hipster-München bringen. Irgendwie war da ein Haken bei mir im Kopf deswegen. Aber jetzt ist ja alles anders. Naja nicht ganz - das (neue) Gratitude will weiterhin vor allem die umliegenden kleinen Anbieter unterstützen, indem sie ihre Ware nicht auf dem Großmarkt, sondern aus der Region beziehen.
Montag, 10. Februar 2014
RAWRRRRR Cheesecake
Angetan von dem rohen Käsekuchen im SuperNatural auf Phuket wollte ich das Zuhause natürlich auch ausprobieren - so einen Kuchen muss man doch irgendwie hinbekommen (haben die ja schließlich auch...)! Gesagt getan durchforstete ich meine Back- und Kochbücher und fand ein Rezept für einen rohen Cheesecake auf Cashewbasis mit Himbeersauce im "Vegan für Genießer" von Jean-Christian Jury. Es war übrigens der zweite Härtetest für meinen Mixer...
Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen (und der Mixer mixt immer noch)!
Hauptzutat für die "Käse"creme sind pürierte Cashews (mit Mandelmilch, Agavendicksaft, Zitronensaft, Vanille und Kokosfett). Der Boden besteht hauptsächlich aus Mandelkrümeln und Datteln. Laut Rezept muss der Kuchen zwei Stunden in den Kühlschrank, aber ich würde sagen, dass er erst nach einer kühlen Nacht perfekte Konsistenz hatte. Beim nächsten Mal würde ich auch nicht alle Himbeeren zu einer Sauce pürieren, sondern welche zur Deko lassen :)
Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen (und der Mixer mixt immer noch)!
Hauptzutat für die "Käse"creme sind pürierte Cashews (mit Mandelmilch, Agavendicksaft, Zitronensaft, Vanille und Kokosfett). Der Boden besteht hauptsächlich aus Mandelkrümeln und Datteln. Laut Rezept muss der Kuchen zwei Stunden in den Kühlschrank, aber ich würde sagen, dass er erst nach einer kühlen Nacht perfekte Konsistenz hatte. Beim nächsten Mal würde ich auch nicht alle Himbeeren zu einer Sauce pürieren, sondern welche zur Deko lassen :)
Montag, 27. Januar 2014
Rohkost-Kuchen auf Phuket
Last but not least habe ich noch einen Bericht für euch in der Tasche über Phuket. Denn dort haben wir auch etwas vegane Rohkoste genießen können - und ich sage euch - so einen geilen Cheesecake habe ich echt noch nie gegessen!
Aber von Beginn an... Dank des world wide web und der veganen Blogosphäre liest man ja viele Berichte über vegane Möglichkeiten. So habe ich auf Rika's Blog Vegan Miam vom SuperNatural gelesen und da es quasi direkt um die Ecke von Becky's Little Yoga Room war, rollten wir mit unserem Scooter nach einer Ashtanga-Session dorthin. Das SuperNatural liegt im Friendship Beach-Resort (Ostküste, Höhe Chalong) - einem Resort für Yoga und Ayurveda - und bietet wohl deswegen auch vegetarische, vegane und eben Rohkost. Alles schön markiert und kenntlich gemacht auf der Speisekarte.
SuperNatural
Im SuperNatural haben wir dann auch veganes Pad Thai bekommen, was sehr lecker war (aber ich muss zugeben, dass mir selbst noch die selbstgekochte Variante irgendwie am besten schmeckt, ich bekomme nur die Reisnudeln nicht so gut hin. Bei mir verkleben die irgendwie...). Vorab gönnten wir uns noch Smoothies - ich bestellte den Green Dragon Cooler und Thomas frischgepressten Apfelsaft.
Zum Abschluss bestellte Thomas noch den Raw Cheesecake. Optisch machte er nicht viel her, da hatte ich fast schon Mitleid mit ihm, aber als er meinte, dass ich den Kuchen unbedingt kosten müsse, vertraute ich ihm natürlich und war hin und weg. Dieser Kuchen war soooo schön cremig, fluffig und samtig! So einen veganen Cheesecake habe ich bisher noch nirgends gegessen. Wir fragten auch gleich nach dem Rezept, aber scheinbar wird das Restaurant mit dem Kuchen beliefert. Von wo wusste die Bedienung leider nicht.
Atsumi Raw Café
Als wir dann vom SuperNatural weiter südlich fuhren Richtung Promthep Cape, kamen wir am Atsumi Raw Café vorbei - als wir das Schild lasen, dachten wir, dass der Cheesecake ganz bestimmt von dort kommen musste und machten auf dem Rückweg (den wir dafür natürlich extra umplanten) dort Halt.
Das Café bietet neben diversen Rohkost-Gerichten wie Suppe, Salat, Pizza und beispielsweise auf Wraps auch Kuchen. So hatten sie an diesem Tag Appletarte und Cheesecake im Angebot, was wir beides bestellten. Beides glich mehr einer Eistorte. Die Kuchen waren zwar lecker, aber leider nicht so toll wie der Cheesecake im SuperNatural. Auf unsere Nachfrage hin verneinten die Betreiber auch eine Belieferung von Hotels. Also, wenn jemand mal auf Phuket und im SuperNatural ist und herausfindet, von wo dieser Cheesecake stammt, der möge mir bitte Bescheid (und am besten gleich das Rezept) geben :-)
Aber von Beginn an... Dank des world wide web und der veganen Blogosphäre liest man ja viele Berichte über vegane Möglichkeiten. So habe ich auf Rika's Blog Vegan Miam vom SuperNatural gelesen und da es quasi direkt um die Ecke von Becky's Little Yoga Room war, rollten wir mit unserem Scooter nach einer Ashtanga-Session dorthin. Das SuperNatural liegt im Friendship Beach-Resort (Ostküste, Höhe Chalong) - einem Resort für Yoga und Ayurveda - und bietet wohl deswegen auch vegetarische, vegane und eben Rohkost. Alles schön markiert und kenntlich gemacht auf der Speisekarte.
SuperNatural
Im SuperNatural haben wir dann auch veganes Pad Thai bekommen, was sehr lecker war (aber ich muss zugeben, dass mir selbst noch die selbstgekochte Variante irgendwie am besten schmeckt, ich bekomme nur die Reisnudeln nicht so gut hin. Bei mir verkleben die irgendwie...). Vorab gönnten wir uns noch Smoothies - ich bestellte den Green Dragon Cooler und Thomas frischgepressten Apfelsaft.
Zum Abschluss bestellte Thomas noch den Raw Cheesecake. Optisch machte er nicht viel her, da hatte ich fast schon Mitleid mit ihm, aber als er meinte, dass ich den Kuchen unbedingt kosten müsse, vertraute ich ihm natürlich und war hin und weg. Dieser Kuchen war soooo schön cremig, fluffig und samtig! So einen veganen Cheesecake habe ich bisher noch nirgends gegessen. Wir fragten auch gleich nach dem Rezept, aber scheinbar wird das Restaurant mit dem Kuchen beliefert. Von wo wusste die Bedienung leider nicht.
Atsumi Raw Café
Als wir dann vom SuperNatural weiter südlich fuhren Richtung Promthep Cape, kamen wir am Atsumi Raw Café vorbei - als wir das Schild lasen, dachten wir, dass der Cheesecake ganz bestimmt von dort kommen musste und machten auf dem Rückweg (den wir dafür natürlich extra umplanten) dort Halt.
Das Café bietet neben diversen Rohkost-Gerichten wie Suppe, Salat, Pizza und beispielsweise auf Wraps auch Kuchen. So hatten sie an diesem Tag Appletarte und Cheesecake im Angebot, was wir beides bestellten. Beides glich mehr einer Eistorte. Die Kuchen waren zwar lecker, aber leider nicht so toll wie der Cheesecake im SuperNatural. Auf unsere Nachfrage hin verneinten die Betreiber auch eine Belieferung von Hotels. Also, wenn jemand mal auf Phuket und im SuperNatural ist und herausfindet, von wo dieser Cheesecake stammt, der möge mir bitte Bescheid (und am besten gleich das Rezept) geben :-)
Freitag, 1. März 2013
I am fulfilled
Nachdem mich kurz nach der Eröffnung bereits der rohköstliche Kuchen im Café Gratitude (Türkenstraße 55) überzeugte, besuchte ich zusammen mit einer lieben Freundin an einem Abend das vegane Restaurant.
Die Wahl fiel mir recht schwer, aber in guter Erinnerung an unsere Pasta zu Silvester entschied ich mich letztendlich für "I am fullfilled" - Rohe Zucchini-Pasta mit dehydrierten Austernpilzen und Hanfsamen-Dillsauce (10,80 €).
Die Zucchininudeln waren lauwarm und genau al dente und wer jetzt vermutet, dass das Ganz fad schmeckt, liegt total daneben, denn diese Hanfsamen-Dillsauce verlieh den Nudeln einen markant-würzig-bitteren Geschmack, der durch die frischen Kirschtomaten und die knusprig-süßlichen Pilzen unterbrochen wurde.
Dazu teilten wir uns "I am happy" - Gemüsecracker mit Guacamole (3,90 €). Die Cracker schmeckten wie getrocknetes Gemüse und die Guacamole war auch geschmacklich ganz gut. Was mir hier sehr positiv auffiel: Zwischen den Gemüsecrackern reihte sich Rohkostgemüse in Form von den Zucchiniresten aus dem Spirali, vermute ich - das ist besser, also das übrige Gemüse wegzuwerfen!
Meine Freundin entschied sich für "I am alive" - Hausgemachtes Rohkost-Tomatenbrot mit Sonnenblumenpaté, Mandel-Senfsauce, dehydrierter Paprika, frischen Tomaten und karamelisierten Schalotten (14,80 €). Ich durfte lieber weise ein Stück von dem Brot probieren und war von dem intensiv-aromatischen Tomatengeschmack ehrlich gesagt voll überrascht. Lecker! Das würde ich mir auf jeden Fall beim nächsten Besuch bestellen.
Obwohl wir uns beide ja "lebendig" bzw. "erfüllt" und "im Jetzt" fühlten, wollten wir noch ein Dessert... und so gab es noch Sesameis für mich und Apfel-Crumble für meine Freundin - letzteres war ein winterlich-weihnachtlicher Desserttraum. Mein Eis mit geröstetem Sesam hingegen schmeckte original wie Kellogs Smacks - das war ziemlich irritierend... Da schmeckt mir das Eis bei Eismeer oder Domori und vor allem im Max Pett doch einen Tick besser... Aber dafür gibt's neben einer stylisch-netten Atmosphäre im Café Gratitude nun einmal Gerichte, die es sonst (noch) nirgendwo in München gibt.
Die Wahl fiel mir recht schwer, aber in guter Erinnerung an unsere Pasta zu Silvester entschied ich mich letztendlich für "I am fullfilled" - Rohe Zucchini-Pasta mit dehydrierten Austernpilzen und Hanfsamen-Dillsauce (10,80 €).
Die Zucchininudeln waren lauwarm und genau al dente und wer jetzt vermutet, dass das Ganz fad schmeckt, liegt total daneben, denn diese Hanfsamen-Dillsauce verlieh den Nudeln einen markant-würzig-bitteren Geschmack, der durch die frischen Kirschtomaten und die knusprig-süßlichen Pilzen unterbrochen wurde.
Dazu teilten wir uns "I am happy" - Gemüsecracker mit Guacamole (3,90 €). Die Cracker schmeckten wie getrocknetes Gemüse und die Guacamole war auch geschmacklich ganz gut. Was mir hier sehr positiv auffiel: Zwischen den Gemüsecrackern reihte sich Rohkostgemüse in Form von den Zucchiniresten aus dem Spirali, vermute ich - das ist besser, also das übrige Gemüse wegzuwerfen!
Meine Freundin entschied sich für "I am alive" - Hausgemachtes Rohkost-Tomatenbrot mit Sonnenblumenpaté, Mandel-Senfsauce, dehydrierter Paprika, frischen Tomaten und karamelisierten Schalotten (14,80 €). Ich durfte lieber weise ein Stück von dem Brot probieren und war von dem intensiv-aromatischen Tomatengeschmack ehrlich gesagt voll überrascht. Lecker! Das würde ich mir auf jeden Fall beim nächsten Besuch bestellen.
Obwohl wir uns beide ja "lebendig" bzw. "erfüllt" und "im Jetzt" fühlten, wollten wir noch ein Dessert... und so gab es noch Sesameis für mich und Apfel-Crumble für meine Freundin - letzteres war ein winterlich-weihnachtlicher Desserttraum. Mein Eis mit geröstetem Sesam hingegen schmeckte original wie Kellogs Smacks - das war ziemlich irritierend... Da schmeckt mir das Eis bei Eismeer oder Domori und vor allem im Max Pett doch einen Tick besser... Aber dafür gibt's neben einer stylisch-netten Atmosphäre im Café Gratitude nun einmal Gerichte, die es sonst (noch) nirgendwo in München gibt.
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