Frühling lässt sein blaues Band... nein, das wollte ich mit dem Titel eigentlich nicht ansprechen - sondern das "Blaue Band", welches im Französischen eine Metapher für hohe Kochkunst ist und mit dem heutigen Cordon Bleu verbunden wird. Cordon Bleu mit Pommes habe ich vor meiner Vegetarierzeit als Kind sehr gern gegessen - vor allem ganz oft und gerne mit einer meiner ältesten Freundinnen aus meinem Wohnort.
Deswegen war auch ganz klar, dass ich das Cordon Bleu im Max Pett bestellte, als es im Februar auf der Wochenkarte stand. Meinem Freund ging es ähnlich und wir rätselten bereits beim Genießen im Max Pett, wie man das selbst nachbauen könnte. Nicht ganz ein Monat später rafften wir uns auf, und verwandelten Soja Bigsteaks in Riesendoppeldeckerbigsteaks aka. Cordon Bleu. Beim nächsten Mal werden wir versuchen, die Sojasteaks einzuschneiden und zu Füllen... aber geschmacklich war es vor allem durch den markanten Daiya (Jack Style) und den leckeren Räuchertofu ein Genuss. Dazu stilecht Ketchup und eine Kartoffel-Pilzpfanne.
Cordon Bleu mit Kartoffel-Pilzpfanne
Zutaten (für 2 Personen)
- 2 Soja Bigsteaks
- 1 Räuchertofu
- veganer Käse (zB Daiya)
- Mehl (50g + zum Einmehlen)
- Paniermehl/Semmelbrösel
- 1/2 Pck. Backpulver
- 100ml Sojamilch
- 1 TL Senf
- 2 TL Ketchup
- 400g Kartoffeln
- 200g Pilze
- 1 Zwiebel
- 1 Karotte
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
Die Soja Bigsteaks in Gemüsebrühe ca. 10-15 Minuten einweichen lassen. In der Zwischenzeit Kartoffeln, Zwiebel und Karotte schälen, Pilze putzen. Die Zwiebel klein würfeln und das restliche Gemüse in Scheiben schneiden. 3/4 des Räuchertofu in Scheiben schneiden, den Rest würfeln.
In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen, Zwiebeln und Tofuwürfel darin anschwitzen. Dann Kartoffel- und Karottenscheiben hinzugeben und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze braten lassen. Dann die Pilze hinzufügen und alles braten lassen.
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Währenddessen für die Nasspanade Sojamilch, 50g Mehl, Senf und Ketchup verrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Bigsteaks ausdrücken. Auf das Bigsteak die Räuchertofuscheiben und den veganen Käse geben. Das zweite Bigsteak obenauf und dann diesen "Burger" erst einmehlen, dann mit der Nasspanade ummanteln und schließlich in Paniermehl wälzen. Öl in einer weiteren Pfanne erhitzen und das Doppeldeckerbigsteak darin bei mittlerer Hitze anbraten (ca. 5 Minuten pro Seite). Wenn das Cordon Bleu braun ist, dann für 10-15 Minuten in den Ofen und zusammen mit der Pilz-Kartoffel-Pfanne servieren.
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Samstag, 9. März 2013
Donnerstag, 28. Februar 2013
Rustikaler Kartoffelauflauf
Mein Freund war vor kurzem krank - und weil ich so nett bin, durfte er sich etwas aussuchen, was gekocht wird. "Kartoffelauflauf" kam es sofort von ihm, "Kartoffel mal anders." Nun ja, es ist ein Kartoffelauflauf geworden, der auch etwas anders ist - halt vegan ;-)
Um eine cremige Sauce zu erhalten, nutzte ich Cashewmus, aber ich hatte noch ein offenes Glas im Schrank, also machte ich das Mus diesmal nicht ganz selbst wie beim Ohanna-Auflauf. In den Auflauf kamen dann noch Brokkoli, Karotte und Räuchertofu, so das der Auflauf einen recht rustikalen Charakter hatte. Geschmeckt hat es uns beiden (für mich sehr überraschend) echt gut - nur leider war mein Freund nach drei Bissen schon pappsatt...
Von zwei ganz doll lieben Freunden (bei denen ich mit dieser Mega-Pizza und dem neuen Logo verwöhnt wurde) erhielt ich eine dritte Kostbarkeit: Orignial Muskatnüsse aus Sansibar! Ein Traum! Der kam natürlich frisch geraspelt mit in den Auflauf... und sieht das nicht fast aus wie Trüffel?! Für mich ist Muskat (und alle anderen exotischen Gewürze) mindestens genauso viel wert!
Räucher-Kartoffelauflauf
Zutaten (für 3 Personen)
- 350g Kartoffeln
- 1 große Karotte
- 1 Brokkoli
- 1/2 Zwiebel
- 1/2 Räuchertofu
- Olivenöl
- 3 EL Cashewmus
- 1 TL Gemüsebrühe
- Salz, Pfeffer
- Muskat
- veganer Streukäse
Zubereitung
Kartoffeln schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Karotte ebenfalls schälen und in Scheiben scneiden. Brokkoli putzen und in Röschen teilen. Zwiebel schälen und klein hacken. Den Räuchertofu in Würfel schneiden. Reichlich Wasser in einen Topf geben, salzen und Brokkoli hinzu, dann aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht die Karotten und Kartoffel-Scheiben für ca. 5 Minuten ebenfalls hinzugeben. Davon ca. 300ml Wasser abnehmen und beiseite stellen. Dann alles abgießen und in eine Auflaufform füllen. Salz und Pfeffer darüber streuen und mit Muskat würzen.
Etwas Öl in je einer kleinen Pfanne und in einem Topf erhitzen, je die Hälfte der Zwiebelwürfelchen darin andünsten. In der Pfanne dann den gewürfelten Räuchertofu darin anbraten. In dem Topf das Cashewmus bei mittlerer Hitze etwas anschmoren (wird leicht flüssig) und dann das beisite gestellte Gemüsewasser nach und nach hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Etwas Gemüsebrühe unterrühren und Muskat hineinreiben. Alles aufkochen lassen und anschließend über das Gemüse in die Auflaufform gießen. Dann den angebratenen Räuchertofu darauf verteilen und den Streukäse darüber geben.
Alles im vorgeheizten Ofen (ca. 170°C) ca. 20-25 Minuten kochen.
Um eine cremige Sauce zu erhalten, nutzte ich Cashewmus, aber ich hatte noch ein offenes Glas im Schrank, also machte ich das Mus diesmal nicht ganz selbst wie beim Ohanna-Auflauf. In den Auflauf kamen dann noch Brokkoli, Karotte und Räuchertofu, so das der Auflauf einen recht rustikalen Charakter hatte. Geschmeckt hat es uns beiden (für mich sehr überraschend) echt gut - nur leider war mein Freund nach drei Bissen schon pappsatt...
Von zwei ganz doll lieben Freunden (bei denen ich mit dieser Mega-Pizza und dem neuen Logo verwöhnt wurde) erhielt ich eine dritte Kostbarkeit: Orignial Muskatnüsse aus Sansibar! Ein Traum! Der kam natürlich frisch geraspelt mit in den Auflauf... und sieht das nicht fast aus wie Trüffel?! Für mich ist Muskat (und alle anderen exotischen Gewürze) mindestens genauso viel wert!
Zutaten (für 3 Personen)
- 350g Kartoffeln
- 1 große Karotte
- 1 Brokkoli
- 1/2 Zwiebel
- 1/2 Räuchertofu
- Olivenöl
- 3 EL Cashewmus
- 1 TL Gemüsebrühe
- Salz, Pfeffer
- Muskat
- veganer Streukäse
Zubereitung
Kartoffeln schälen, waschen und in Scheiben schneiden. Karotte ebenfalls schälen und in Scheiben scneiden. Brokkoli putzen und in Röschen teilen. Zwiebel schälen und klein hacken. Den Räuchertofu in Würfel schneiden. Reichlich Wasser in einen Topf geben, salzen und Brokkoli hinzu, dann aufkochen lassen. Wenn das Wasser kocht die Karotten und Kartoffel-Scheiben für ca. 5 Minuten ebenfalls hinzugeben. Davon ca. 300ml Wasser abnehmen und beiseite stellen. Dann alles abgießen und in eine Auflaufform füllen. Salz und Pfeffer darüber streuen und mit Muskat würzen.
Etwas Öl in je einer kleinen Pfanne und in einem Topf erhitzen, je die Hälfte der Zwiebelwürfelchen darin andünsten. In der Pfanne dann den gewürfelten Räuchertofu darin anbraten. In dem Topf das Cashewmus bei mittlerer Hitze etwas anschmoren (wird leicht flüssig) und dann das beisite gestellte Gemüsewasser nach und nach hinzugeben und mit einem Schneebesen verrühren. Etwas Gemüsebrühe unterrühren und Muskat hineinreiben. Alles aufkochen lassen und anschließend über das Gemüse in die Auflaufform gießen. Dann den angebratenen Räuchertofu darauf verteilen und den Streukäse darüber geben.
Alles im vorgeheizten Ofen (ca. 170°C) ca. 20-25 Minuten kochen.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Mal nur Zuschauen
Die Erstellung dieses Auflaufs war mal ganz was ungewohntes für mich. Denn während der Tofu-Rosso-Auflauf mit Pasta im Entstehungsprozess war, saß ich mit Kopfschmerzen am Küchentisch und schaute zu, wie mein Freund und eine liebe Freundin zusammen das von mir zuvor ausgewählte Rezept aus dem Kochbuch "Vegan Guerilla" zubereiteten. Hier hat Sarah diesenmeinen neuen Lieblingsauflauf schon einmal gekocht.
Geschmacklich und optisch war es ein absolutes Highlight - die Verbindung von würzigem Tofu Rosso mit cremiger Sauce sowie frischem Rucola, Champignons und Tomaten ist für diese Jahreszeit jetzt echt ideal. Also werde ich ihn irgendwann auch einmal tatsächlich selbst kochen und nicht nur zuschauen. Wobei das natürlich auch sehr angenehm war... ;-) Bei den Bildern habe ich übrigens dieses Mal auch zugeschaut - vielen Dank, Anna-Lena!
Tofu-Rosso-Auflauf
Zutaten (für 4 Personen)
- 400g Pasta
- 200g Tofu Rosso
- 200g Champignons
- 2 frische Tomaten
- 100g Rucola
- 200g Cashewkerne
- 5 EL Zitronensaft
- 200ml Sojacuisine
- 3 EL Öl
- 1 Knoblauchzehe
- Oregano, Basilikum
- Salz, Pfeffer
- veganer Streukäse (bei uns kam Daiya Mozzarella drauf)
Zubereitung
Die Pasta in reichlich Salzwasser kochen - allerdings ca. 3 Minuten weniger als laut Packungsanleitung, da sie im Ofen noch weiter garen. Apropos Ofen - dieser muss auf 200°C vorgeheizt werden.
Den Tofu vorsichtig mit Küchenkrepp ausdrücken und in kleine Würfel schneiden. Champignons putzen und ebenfalls klein schneiden. Rucola und Tomaten waschen, letztere ebenfalls würfeln.
Die Cashewkerne zerkleinern (mit einem Messer oder einer Küchenmaschine) und die Knoblauchzehe zerdrücken. Zitronensaft, Öl, Knoblauch, Cashewkerne, Salz, Basilikum mit dem Oregano pürieren, bis eine cremige Masse entsteht.
Die Pasta abgießen und zusammen mit den Tofu-, Champignons- und Tomatenwürfeln in eine große Auflaufform geben. Den Rucola zerrupfen und zusammen mit der Cashewcreme sowie der Sojacuisine unterheben. Alles mit Salz und Pfeffer nochmal würzen, umrühren und obendrauf den Streukäse geben. Im Ofen eine halbe Stunde backen und anschließend genießen.
Geschmacklich und optisch war es ein absolutes Highlight - die Verbindung von würzigem Tofu Rosso mit cremiger Sauce sowie frischem Rucola, Champignons und Tomaten ist für diese Jahreszeit jetzt echt ideal. Also werde ich ihn irgendwann auch einmal tatsächlich selbst kochen und nicht nur zuschauen. Wobei das natürlich auch sehr angenehm war... ;-) Bei den Bildern habe ich übrigens dieses Mal auch zugeschaut - vielen Dank, Anna-Lena!
Tofu-Rosso-Auflauf
Zutaten (für 4 Personen)
- 400g Pasta
- 200g Tofu Rosso
- 200g Champignons
- 2 frische Tomaten
- 100g Rucola
- 200g Cashewkerne
- 5 EL Zitronensaft
- 200ml Sojacuisine
- 3 EL Öl
- 1 Knoblauchzehe
- Oregano, Basilikum
- Salz, Pfeffer
- veganer Streukäse (bei uns kam Daiya Mozzarella drauf)
Zubereitung
Die Pasta in reichlich Salzwasser kochen - allerdings ca. 3 Minuten weniger als laut Packungsanleitung, da sie im Ofen noch weiter garen. Apropos Ofen - dieser muss auf 200°C vorgeheizt werden.
Den Tofu vorsichtig mit Küchenkrepp ausdrücken und in kleine Würfel schneiden. Champignons putzen und ebenfalls klein schneiden. Rucola und Tomaten waschen, letztere ebenfalls würfeln.
Die Cashewkerne zerkleinern (mit einem Messer oder einer Küchenmaschine) und die Knoblauchzehe zerdrücken. Zitronensaft, Öl, Knoblauch, Cashewkerne, Salz, Basilikum mit dem Oregano pürieren, bis eine cremige Masse entsteht.
Die Pasta abgießen und zusammen mit den Tofu-, Champignons- und Tomatenwürfeln in eine große Auflaufform geben. Den Rucola zerrupfen und zusammen mit der Cashewcreme sowie der Sojacuisine unterheben. Alles mit Salz und Pfeffer nochmal würzen, umrühren und obendrauf den Streukäse geben. Im Ofen eine halbe Stunde backen und anschließend genießen.
Mittwoch, 21. November 2012
Diese Woche wieder: Vegan Wednesday #16
Letzte Woche fiel mein Posting zum Vegan Wednesday leider aus - es war schwer genug, sich auf der Messe überhaupt zu versorgen und dann auch noch vegan... fällt es euch auch so schwer, vegan zu sein unterwegs??? Habt ihr Tipps und Tricks? Ich selbst hatte ein paar Riegel dabei und Wheaty-Vürstchen als Notration.
Aber das war letzte Woche! Und heute ist ein neuer Vegan Wednesday - mittlerweile no. 16 von Carola, Cara und Julia! Für diesen Vegan Wednesday sammelt Carola von Twoodledrum eure Beiträge.
Mein Tag begann mit einer Vitamin-C-Ration in Form meines "special Vegan Wednesday Smoothie" (den ich mir schon am Tag zuvor mixte und morgens dann nur noch aus dem Kühlschrank holen musste! Mittags gab's dann ne belegte Semmel mit selbstgemachten Red Hummus (den man übrigens auch ganz lecker als Nacho-Dip nehmen kann! Das Rezept folgt), zwischendurch ganz ganz viele (zu viele) Bemmchen, die ich ja neulich im Bio-Supermarkt entdeckt habe... irgendwann war die Tüte leer und mein Bauch rappelvoll, aber sie sind sooo lecker! ;-)
Am Abend sollte es relativ schnell gehen und da noch ein halber Hokkaido-Kürbis auf seine Verwertung wartete, entstand daraus im Zusammenspiel mit Tofu und ner Karotte ein Kürbis-Karotten-Curry.
Vegan-Wednesday-Smoothie
Zutaten (für 2 Smoothies)
- 1 Banane
- 1 Birne
- 1 Orange
- 4-5 Blätter Grünkohl
- frische Beeren
- 3 EL Goji-Beeren
- 1 EL Kürbiskerne
- 1 TL Leinsamen
- 1 TL Sojaeiweiß
- 1 TL Matcha
- 3 EL Acai-Saft
- 1 Glas Wasser
Zubereitung
Banane und Orange schälen und mit den restlichen Zutaten in den Mixer stopfen (dieses Mal war der ganz schön voll...). Dann natürlich ordentlich mixen (lassen) und die Vitamin-C-Zufuhr genießen.
Kürbis-Karotten-Curry
Zutaten (2 Personen)
- 1/2 Hokkaido
- 1 große Karotte
- 1/2 kleine Zwiebel
- 125g Tofu
- 200ml Kokosmilch
- Cashewkerne
- Kokoschips
- Sprossen
Zubereitung
Den Hokkaido in Mundgerechte Stücke schneiden, die Karotte in Scheiben. Beides in etwas Öl in einem Topf kurz anschmoren, mit Weißwein ablöschen und anschließend mit Kokosmilch und bei Bedarf etwas Wasser ca. 10-15 Minuten (je nach Größe der Stücke und gewünschter Bissfestigkeit) köcheln lassen. Parallel den Tofu würfeln und die Zwiebel klein hacken. Das Curry mit Salz, Pfeffer, Kardamon und x würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Tofu und Zwiebel darin anbraten. Vor dem Servieren Tofu zum Curry geben und abschließend mit Cashewkernen (gerne geröstet), Kokoschips und Sprossen (oder Kürbiskernen) bestreut, servieren.
Mein Tag begann mit einer Vitamin-C-Ration in Form meines "special Vegan Wednesday Smoothie" (den ich mir schon am Tag zuvor mixte und morgens dann nur noch aus dem Kühlschrank holen musste! Mittags gab's dann ne belegte Semmel mit selbstgemachten Red Hummus (den man übrigens auch ganz lecker als Nacho-Dip nehmen kann! Das Rezept folgt), zwischendurch ganz ganz viele (zu viele) Bemmchen, die ich ja neulich im Bio-Supermarkt entdeckt habe... irgendwann war die Tüte leer und mein Bauch rappelvoll, aber sie sind sooo lecker! ;-)
Am Abend sollte es relativ schnell gehen und da noch ein halber Hokkaido-Kürbis auf seine Verwertung wartete, entstand daraus im Zusammenspiel mit Tofu und ner Karotte ein Kürbis-Karotten-Curry.
Vegan-Wednesday-Smoothie
Zutaten (für 2 Smoothies)
- 1 Banane
- 1 Birne
- 1 Orange
- 4-5 Blätter Grünkohl
- frische Beeren
- 3 EL Goji-Beeren
- 1 EL Kürbiskerne
- 1 TL Leinsamen
- 1 TL Sojaeiweiß
- 1 TL Matcha
- 3 EL Acai-Saft
- 1 Glas Wasser
Zubereitung
Banane und Orange schälen und mit den restlichen Zutaten in den Mixer stopfen (dieses Mal war der ganz schön voll...). Dann natürlich ordentlich mixen (lassen) und die Vitamin-C-Zufuhr genießen.
Kürbis-Karotten-Curry
Zutaten (2 Personen)
- 1/2 Hokkaido
- 1 große Karotte
- 1/2 kleine Zwiebel
- 125g Tofu
- 200ml Kokosmilch
- Cashewkerne
- Kokoschips
- Sprossen
Zubereitung
Den Hokkaido in Mundgerechte Stücke schneiden, die Karotte in Scheiben. Beides in etwas Öl in einem Topf kurz anschmoren, mit Weißwein ablöschen und anschließend mit Kokosmilch und bei Bedarf etwas Wasser ca. 10-15 Minuten (je nach Größe der Stücke und gewünschter Bissfestigkeit) köcheln lassen. Parallel den Tofu würfeln und die Zwiebel klein hacken. Das Curry mit Salz, Pfeffer, Kardamon und x würzen. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Tofu und Zwiebel darin anbraten. Vor dem Servieren Tofu zum Curry geben und abschließend mit Cashewkernen (gerne geröstet), Kokoschips und Sprossen (oder Kürbiskernen) bestreut, servieren.
Montag, 19. November 2012
Soulfood am Abend
Nach drei Messetagen freute ich mich auf einen gemütlichen Abend Zuhaus - mit dem dazugehörigen Soulfood. Und am besten eins, das auch noch ganz schnell auf dem Tisch ist! Und was ist da besser, als eine gute Portion Spagetti Bolognese?! Bei lieben Freunden haben wir diese Bolognese das erste Mal probieren dürfen und auch bei uns hat es ganz wunderbar geschmeckt und war super einfach zu machen. Durch den Rotwein und das Tomatenmark sieht die Bolognese zudem täuschend "echt" aus. Bei uns gab es übrigens die aktuelle, niedliche Weihnachtspasta dazu und getoppt wurde das ganze mit Cashew-Parmesan und frischem Basilikum...
Soulfood-Bolognese
Zutaten (für 2 Personen)
- 250g Pasta
- 250g Tofu
- 1/2 rote Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Tomatenmark
- 150 ml Rotwein
- 200 ml Passierte Tomaten
- 1 TL Agavendicksaft
- 1 TL Nepetella (oder Oregano/Thymian)
- etwas Chili, Salz, Pfeffer
- Olivenöl
Zubereitung
Den Tofu mit Küchenpapier umwickeln und sanft ausdrücken. Anschließend mit einer Gabel zerdrücken. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin anbraten. Die Pasta nach Packungsanleitung kochen. Zwiebeln und Knoblauch zum Tofu geben und ebenfalls mitbraten. Mit Rotwein ablöschen und Tomatenmark unterrühren, kurz köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die passierten Tomaten, Agavendicksaft und Kräuter dazu geben, kurz köcheln lassen und zusammen mit der Pasta servieren.
Soulfood-Bolognese
Zutaten (für 2 Personen)
- 250g Pasta
- 250g Tofu
- 1/2 rote Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Tomatenmark
- 150 ml Rotwein
- 200 ml Passierte Tomaten
- 1 TL Agavendicksaft
- 1 TL Nepetella (oder Oregano/Thymian)
- etwas Chili, Salz, Pfeffer
- Olivenöl
Zubereitung
Den Tofu mit Küchenpapier umwickeln und sanft ausdrücken. Anschließend mit einer Gabel zerdrücken. Knoblauch und Zwiebel schälen und fein hacken. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu darin anbraten. Die Pasta nach Packungsanleitung kochen. Zwiebeln und Knoblauch zum Tofu geben und ebenfalls mitbraten. Mit Rotwein ablöschen und Tomatenmark unterrühren, kurz köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die passierten Tomaten, Agavendicksaft und Kräuter dazu geben, kurz köcheln lassen und zusammen mit der Pasta servieren.
Sonntag, 4. November 2012
Zest - einfach vegantastisch
Wir verbrachten ein paar schöne Tage bei (omnivoren) Freunden in Leipzig (an dieser Stelle muss ich wieder einmal meine Freude über das positive Interesse ausdrücken, das wir auch schon in Berlin erlebten - da wird recherchiert, da werden interessierte Fragen gestellt... Danke für die Offenheit!!!). Nach einigen kulinarisch-veganen Streifzügen (zum Beispiel zum Cupcake-Café L.E. Cupcake oder ins Deli oder in die Vleischerei... - Beiträge folgen!) sollte ein gemeinsamer Besuch im veganen Restaurant Zest (Connewitz, Bornaische Straße 54) der "krönende" Abschluss sein.
Bereits letztes Jahr hat mein Freund ihnen zu Weihnachten einen Gutschein für's Zest geschenkt und seitdem planten wir, gemeinsam das online vielgelobte Restaurant zu testen.
Als wir nun unseren Trip nach Leipzig planten, fragten unsere Freunde, ob wir uns nicht einen Plan B für's Zest überlegen sollten - sie seien schon einmal kurz dort und gar nicht begeistert gewesen... nach dieser Nachricht waren wir beide ziemlich überrascht - vor allem hatten wir uns voll auf das Zest gefreut. Aber als wir dann gemeinsam in Leipzig waren, stellte sich heraus, dass die beiden gar nicht im Zest tatsächlich essen waren, sondern lediglich kurz hineingeschaut hatten. Also Plan A und Zest!
Das Restaurant liegt in einem der neuen Szeneviertel Leipzigs: Connewitz - ein vielgestaltiges Viertel, das berühmt-berüchtigt ist durch mit Parollen beschmutzte Wände und Krawall der scheinbar großen alternativen Szene Leipzigs. Durch das große Schaufenster sieht man bereits das gesamte Restaurant - rote Backsteinwände, schwere Holzmöbel und Wasserleitungen, die in Lampen umfunktioniert wurden.
Die Speisekarte - in alten Buchhüllen eingelegt - wird alle zwei Monate aktualisiert und ist gefüllt mit international inspirierten Gerichten, die kreativ und außergewöhnlich klingen. Die Auswahl fiel uns allen entsprechend ziemlich schwer... Letztendlich entschieden sich unsere Freunde für das Sojasteak mit Calvados-Grüner-Pfeffer-Apfelkrem und doppelt gebackenen Kartoffeln mit grünen Bohnen in Zitronenbutter sowie die Fusilli in Manzanilla-Mandel-Krem mit kandierten Rosmarinschalotten und mit Rucola-Limonen-Frischkäse gefüllter, gegrillter Zucchini. Das Sojasteak war ratzfatz vom Teller - ich hatte Bedenken, ob unser omnivorer Freund auch tatsächlich satt wurde - aber scheinbar war es einfach nur lecker! Und auch die Krem bei der Pasta war "voll lecker - übelst!" - alle, die gekostet haben, waren total begeistert (nur scheinbar ist der Service solch Lob gewohnt oder hat unsere Begeisterung nicht richtig verstanden, jedenfalls blieb er ohne jede Regung...).
Mein Freund hatte für sich die gratinierte Kartoffelkugel, gefüllt mit falschem Hasen und überbacken mit Zitronen-Sonnenblumenkern-Krem entschieden. Dazu bekam er Spinat-Quitten-Gemüse und einen warmen Salat aus weißen Zwiebeln. Zum Glück ließ auch er mich kosten - denn es schmeckte vegantastisch!
Ich selbst bestellte die Fedelini in Knoblauchsahne mit sautierten Mangold, frittierten Kapern, einer Feigen-Paranuss-Tapenade und gebackenem Rotweintofu. Der Tofu war total aromatisch, würzig und ich musste aufpassen, dass mein Freund nicht davon alles stibitzte! Lecker, lecker, lecker... jetzt, wo ich darüber schreibe und wieder daran denke, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen!
Also, wer sich diese geilen Geschmacksexplosions-Kombinationen ausdenkt, ist wahrlich ein kreativer, begnadeter Koch - fanden wir alle!
Obwohl wir alle - und vor allem mein Freund und ich nach zwei Tagen gefühltem Nonstop-Essen in Leipzigs veganen Cafés und Imbissen - glücklich, zufrieden und vor allem satt waren, lockten die Dessertteller auf den benachbarten Tischen... Vor allem - wenn die Hauptgerichte schon so verdammt lecker waren, wie würde dann das Dessert erst sein!?
Nach einigem Hin und Her bestellten wir tatsächlich noch Dessert - mein Freund wählte der/die/das Trifle aus glasierten Quitten, Tonkabohnen-Mousse und Haselnußstreuseln, unsere Freundin entschied sich für Vanille-Soja-Eiskrem mit Orangen-Karamell und ich bestellte den warmen Schokoladen-Sojaquark-Fudge-Brownie, der auf der Zunge zerlief... Die Desserts begeisterten (wieder mal) nicht ur optisch, sondern auch geschmacklich - so dass wir letztendlich unsere Teller in die Mitte stellten und jeder von jedem Tellerchen aß... mmmh...
Also mein Freund und ich sind uns sicher - einen Ausflug nach Leipzig ist das Zest auf jeden Fall wert und auch unsere Freunde haben beschlossen, bald wieder hinzugehen...
Bereits letztes Jahr hat mein Freund ihnen zu Weihnachten einen Gutschein für's Zest geschenkt und seitdem planten wir, gemeinsam das online vielgelobte Restaurant zu testen.
Als wir nun unseren Trip nach Leipzig planten, fragten unsere Freunde, ob wir uns nicht einen Plan B für's Zest überlegen sollten - sie seien schon einmal kurz dort und gar nicht begeistert gewesen... nach dieser Nachricht waren wir beide ziemlich überrascht - vor allem hatten wir uns voll auf das Zest gefreut. Aber als wir dann gemeinsam in Leipzig waren, stellte sich heraus, dass die beiden gar nicht im Zest tatsächlich essen waren, sondern lediglich kurz hineingeschaut hatten. Also Plan A und Zest!
Das Restaurant liegt in einem der neuen Szeneviertel Leipzigs: Connewitz - ein vielgestaltiges Viertel, das berühmt-berüchtigt ist durch mit Parollen beschmutzte Wände und Krawall der scheinbar großen alternativen Szene Leipzigs. Durch das große Schaufenster sieht man bereits das gesamte Restaurant - rote Backsteinwände, schwere Holzmöbel und Wasserleitungen, die in Lampen umfunktioniert wurden.
Die Speisekarte - in alten Buchhüllen eingelegt - wird alle zwei Monate aktualisiert und ist gefüllt mit international inspirierten Gerichten, die kreativ und außergewöhnlich klingen. Die Auswahl fiel uns allen entsprechend ziemlich schwer... Letztendlich entschieden sich unsere Freunde für das Sojasteak mit Calvados-Grüner-Pfeffer-Apfelkrem und doppelt gebackenen Kartoffeln mit grünen Bohnen in Zitronenbutter sowie die Fusilli in Manzanilla-Mandel-Krem mit kandierten Rosmarinschalotten und mit Rucola-Limonen-Frischkäse gefüllter, gegrillter Zucchini. Das Sojasteak war ratzfatz vom Teller - ich hatte Bedenken, ob unser omnivorer Freund auch tatsächlich satt wurde - aber scheinbar war es einfach nur lecker! Und auch die Krem bei der Pasta war "voll lecker - übelst!" - alle, die gekostet haben, waren total begeistert (nur scheinbar ist der Service solch Lob gewohnt oder hat unsere Begeisterung nicht richtig verstanden, jedenfalls blieb er ohne jede Regung...).
Mein Freund hatte für sich die gratinierte Kartoffelkugel, gefüllt mit falschem Hasen und überbacken mit Zitronen-Sonnenblumenkern-Krem entschieden. Dazu bekam er Spinat-Quitten-Gemüse und einen warmen Salat aus weißen Zwiebeln. Zum Glück ließ auch er mich kosten - denn es schmeckte vegantastisch!
Ich selbst bestellte die Fedelini in Knoblauchsahne mit sautierten Mangold, frittierten Kapern, einer Feigen-Paranuss-Tapenade und gebackenem Rotweintofu. Der Tofu war total aromatisch, würzig und ich musste aufpassen, dass mein Freund nicht davon alles stibitzte! Lecker, lecker, lecker... jetzt, wo ich darüber schreibe und wieder daran denke, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen!
Also, wer sich diese geilen Geschmacksexplosions-Kombinationen ausdenkt, ist wahrlich ein kreativer, begnadeter Koch - fanden wir alle!
Obwohl wir alle - und vor allem mein Freund und ich nach zwei Tagen gefühltem Nonstop-Essen in Leipzigs veganen Cafés und Imbissen - glücklich, zufrieden und vor allem satt waren, lockten die Dessertteller auf den benachbarten Tischen... Vor allem - wenn die Hauptgerichte schon so verdammt lecker waren, wie würde dann das Dessert erst sein!?
Nach einigem Hin und Her bestellten wir tatsächlich noch Dessert - mein Freund wählte der/die/das Trifle aus glasierten Quitten, Tonkabohnen-Mousse und Haselnußstreuseln, unsere Freundin entschied sich für Vanille-Soja-Eiskrem mit Orangen-Karamell und ich bestellte den warmen Schokoladen-Sojaquark-Fudge-Brownie, der auf der Zunge zerlief... Die Desserts begeisterten (wieder mal) nicht ur optisch, sondern auch geschmacklich - so dass wir letztendlich unsere Teller in die Mitte stellten und jeder von jedem Tellerchen aß... mmmh...
Also mein Freund und ich sind uns sicher - einen Ausflug nach Leipzig ist das Zest auf jeden Fall wert und auch unsere Freunde haben beschlossen, bald wieder hinzugehen...
Dienstag, 16. Oktober 2012
Wirsingroulade mit Räuchertofu
Mit unserer letzten Ökokiste bekamen wir einen Wirsingkohl mitgeliefert - sehr zur Freude meines Freundes (traditionelle Hausmannskost und so - aber ich muss zugeben, dass es mir mehr und mehr auch zusagt!).
Zunächst suchte ich bei veganr.de nach einem Rezept, aber wirklich angesprochen hat mich da zunächst nichts... Durch Zufall entdeckte ich das vegane Rezept für die Kohlrouladen mit Tempeh in der Rezeptdatenbank des vebu's. Leider fand ich weder im Alnatura noch im Vitalis Tempeh, also wurde dieser durch Räuchertofu ersetzt - was uns allerdings supergut geschmeckt hat. Die Füllung ist durch den knackigen Wirsing schön frisch. Die würzige Senfsauce war für mich eine absolute Neuheit, hat aber die herzhafte Roulade wunderbar ergänzt. Es hat zwar einige Rouladen gedauert, bis ich die richtige Wickeltechnik drauf hatte, aber jetzt hab ich den Dreh raus, glaube ich. Gereicht hat die Portion übrigens für anderthalb Tage.
Zutaten (für 2 Hungrige)
- 1 Wirsingkohl
- 400g Räuchertofu
- 1 Zwiebel
- 1 TL Kumin
- Pfeffer, Salz
- 200ml Sojasahne
- 1 EL Senfkörner (zermahlen)
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Maisstärke
- 1 EL Senf
- Öl
Zubereitung
Die äußeren Wirsingblätter in Salzwasser 3 Min blanchieren und sofort kalt abschrecken. Beiseite stellen. Den restlichen Wirsing und die Zwiebel klein schneiden. Den Tofu mit einer Gabel zerdrücken. 2-3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hälfte der Zwiebeln und Tofu darin anbraten und dann den Wirsing hinzugeben. Mit Kumin (Kreuzkümmel), Salz und Pfeffer würzen und unter einem Deckel bei niedriger Hitze 10 Min köcheln lassen (immer wieder umrühren, damit unten nichts anbrennt). Parallel in einem Topf für die Sauce die restlichen Zwiebeln in etwas Öl glasig anbraten, die zermahlenen Senfkörner hinzugeben und Brühe ablöschen. Halb einkochen lassen und die Sojasahne sowie die Maisstärke (unter Rühren) dazugeben. Wieder einkochen lassen und abschließend mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Die großen Wirsingblätter mit der Wirsing-Tofu-Masse füllen, rollen und zusammen mit der Senfsauce servieren.
Zunächst suchte ich bei veganr.de nach einem Rezept, aber wirklich angesprochen hat mich da zunächst nichts... Durch Zufall entdeckte ich das vegane Rezept für die Kohlrouladen mit Tempeh in der Rezeptdatenbank des vebu's. Leider fand ich weder im Alnatura noch im Vitalis Tempeh, also wurde dieser durch Räuchertofu ersetzt - was uns allerdings supergut geschmeckt hat. Die Füllung ist durch den knackigen Wirsing schön frisch. Die würzige Senfsauce war für mich eine absolute Neuheit, hat aber die herzhafte Roulade wunderbar ergänzt. Es hat zwar einige Rouladen gedauert, bis ich die richtige Wickeltechnik drauf hatte, aber jetzt hab ich den Dreh raus, glaube ich. Gereicht hat die Portion übrigens für anderthalb Tage.
Zutaten (für 2 Hungrige)
- 1 Wirsingkohl
- 400g Räuchertofu
- 1 Zwiebel
- 1 TL Kumin
- Pfeffer, Salz
- 200ml Sojasahne
- 1 EL Senfkörner (zermahlen)
- 300 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Maisstärke
- 1 EL Senf
- Öl
Zubereitung
Die äußeren Wirsingblätter in Salzwasser 3 Min blanchieren und sofort kalt abschrecken. Beiseite stellen. Den restlichen Wirsing und die Zwiebel klein schneiden. Den Tofu mit einer Gabel zerdrücken. 2-3 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hälfte der Zwiebeln und Tofu darin anbraten und dann den Wirsing hinzugeben. Mit Kumin (Kreuzkümmel), Salz und Pfeffer würzen und unter einem Deckel bei niedriger Hitze 10 Min köcheln lassen (immer wieder umrühren, damit unten nichts anbrennt). Parallel in einem Topf für die Sauce die restlichen Zwiebeln in etwas Öl glasig anbraten, die zermahlenen Senfkörner hinzugeben und Brühe ablöschen. Halb einkochen lassen und die Sojasahne sowie die Maisstärke (unter Rühren) dazugeben. Wieder einkochen lassen und abschließend mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken. Die großen Wirsingblätter mit der Wirsing-Tofu-Masse füllen, rollen und zusammen mit der Senfsauce servieren.
Freitag, 5. Oktober 2012
Endlich mal... im Tushita Teehaus
Das Tushita Teehaus im Glockenbackviertel (Klenzestraße 53 - Ecke Fraunhoferstr.) war schon seit längerer Zeit ein persönliches Ziel für mich - nicht nur weil sie dort das aktuelle Kultgetränk Matcha servieren oder sich dort primär alles um heißes Wasser dreht, sondern und vor allem auch, weil dort sämtliche Lebensmittel, die serviert werden, vegan sind. In der Früh gibt es täglich etwas neues - beispielsweise Hirse Onigiri mit frischen Früchten und Vanilleschaum und Mittags gibt's immer ein wechselndes Menü - in S oder M bestellbar. Dazu gibt's den ganzen Tag über verlockenden Kuchen (auch Zucker- und Glutenfrei) und natürlich die diversesten Sorten Tee.
Umringt von viel hellem Holz, asiatischen Teekannen und leise dudelnder Musik genoss ich erst kürzlich das erste Mal mit einer lieben Freundin die Mittagspause im Tushita Teehaus. Das Menü bestand aus gelben Reis, gebratenen Tofustückchen, gemischtem Salat mit würzigem Estragon-Dressing, gegrillter Paprika mit Fenchel und Honigmelonen-Trauben-Yofu. Klingt nach viel, passte aber wunderbar alles in eine Schale. Und in der Portionsgröße "S" passte im Anschluss noch ein Stück der himmlischen Blaubeer-Tarte... Dazu gönnten wir uns einen fruchtig-grünen Detox-Smoothie und die gemütliche Mittagspause war perfekt!
Umringt von viel hellem Holz, asiatischen Teekannen und leise dudelnder Musik genoss ich erst kürzlich das erste Mal mit einer lieben Freundin die Mittagspause im Tushita Teehaus. Das Menü bestand aus gelben Reis, gebratenen Tofustückchen, gemischtem Salat mit würzigem Estragon-Dressing, gegrillter Paprika mit Fenchel und Honigmelonen-Trauben-Yofu. Klingt nach viel, passte aber wunderbar alles in eine Schale. Und in der Portionsgröße "S" passte im Anschluss noch ein Stück der himmlischen Blaubeer-Tarte... Dazu gönnten wir uns einen fruchtig-grünen Detox-Smoothie und die gemütliche Mittagspause war perfekt!
Freitag, 28. September 2012
Chili con Tofu
Nachdem wir im Bistro vom Veganz so ein verdammt leckeres Chili con Tofu gegessen haben, mussten wir das unbedingt versuchen, nachzukochen. Im veganz selbst haben wir Chili non Carne-Gewürz gekauft (die letzte Packung die in dem Moment zumindest dort lag) und von dem Rest hat man ja (fast) alles meist Zuhause...
Die Zubereitung ist auch entsprechend einfach gewesen und von dem Ergebnis wurden wir (wieder) gut satt. Allerdings war es doch nicht ganz wie das Chili im Veganz (wahrscheinlich fehlte die Berliner Luft), aber trotzdem lecker.
Zutaten (für
- 3 kleine Kartoffeln
- 125g Räuchertofu
- 1 Karotte
- 1 kleine Dose Mais
- 1 Glas Kidneybohnen
- 1 Dose gestückelte Tomaten
- Chili-Gewürz (z.B. das hier)
- 1/2 rote Zwiebel
- 2-3 EL Tomatenmark
- Salz, Pfeffer
- 2-3 EL Öl
Zubereitung
Die Kartoffeln und die Karotte schälen und in grobe Stücke schneiden, die Zwiebel ebenfalls schälen und klein würfeln. Mais und Kidneybohnen abbrausen und abtropfen lassen. Den Räuchertofu grob reiben. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Dann Kartoffeln und Tofu hinzugeben, mit 1 TL Chili-Gewürz würzen und leicht anbraten. Anschließend das Gemüse hinzugeben. Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Chili-Gewürz würzen und mit den gestückelten Tomaten ablöschen. Die Dose nochmals mit (abgekochtem) Wasser auffüllen und ebenfalls hinzugeben. Alles 15-20 Minuten bei leichter Hitze zugedeckt köcheln lassen (Das Gemüse sollte gar, aber noch bissfest sein).
Die Zubereitung ist auch entsprechend einfach gewesen und von dem Ergebnis wurden wir (wieder) gut satt. Allerdings war es doch nicht ganz wie das Chili im Veganz (wahrscheinlich fehlte die Berliner Luft), aber trotzdem lecker.
Zutaten (für
- 3 kleine Kartoffeln
- 125g Räuchertofu
- 1 Karotte
- 1 kleine Dose Mais
- 1 Glas Kidneybohnen
- 1 Dose gestückelte Tomaten
- Chili-Gewürz (z.B. das hier)
- 1/2 rote Zwiebel
- 2-3 EL Tomatenmark
- Salz, Pfeffer
- 2-3 EL Öl
Zubereitung
Die Kartoffeln und die Karotte schälen und in grobe Stücke schneiden, die Zwiebel ebenfalls schälen und klein würfeln. Mais und Kidneybohnen abbrausen und abtropfen lassen. Den Räuchertofu grob reiben. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Dann Kartoffeln und Tofu hinzugeben, mit 1 TL Chili-Gewürz würzen und leicht anbraten. Anschließend das Gemüse hinzugeben. Alles kräftig mit Salz, Pfeffer und Chili-Gewürz würzen und mit den gestückelten Tomaten ablöschen. Die Dose nochmals mit (abgekochtem) Wasser auffüllen und ebenfalls hinzugeben. Alles 15-20 Minuten bei leichter Hitze zugedeckt köcheln lassen (Das Gemüse sollte gar, aber noch bissfest sein).
Donnerstag, 20. September 2012
Vegan Wednesday #7
Es war schon wieder Mittwoch! Kinder, wie die Zeit vergeht... Diese Woche sammelt Cara von think.care.act noch bis Samstag Abend sämtliche Beiträge (für alle, die auch vergessen haben die ein oder andere Mahlzeit zu knipsen - es reicht, wenn zwei Hauptmahlzeiten fotografisch festgehalten werden).
Morgens starte ich sehr gern mit frischem Müsli, Sojajogurt (am liebsten Vanille zur Zeit) und gaaanz vielen frischen Früchten (leider ist die Beerensaison so ziemlich vorbei, aber auch Äpfel, Pflaumen, Pfirsiche und Birnen passen ganz gut ins Müsli, finde ich!).
Mittags gab es ein belegtes Brötchen mit lecker Scheibenkäse von Wilmersburger - der ist bis jetzt mein absoluter Favorit, was vegane Käsealternativen betrifft (und begeisterte auch meine lieben Kolleginnen, die probieren durften) und würziger Chorizo. Zwischendurch gab es lecker Cookies (die waren aber zu schnell im Mund, als das ich hätte dran denken können, sie zu fotografieren).
Am Abend probierte ich mal wieder ein Rezept aus dem Kochbuch von Björn Moschinski aus (ich glaube mittlerweile habe ich fast alle Hauptgerichte bereits nachgekocht und bin von allen begeistert - aber bald mehr und detaillierter darüber!): Rote-Linsenpfanne - mit (wie der Name schon verrät) Roten Linsen, Spitzpaprika, Zucchini, Tomaten, Tofu und ganz viel frischem, rotem Basilikum. Genau das Richtige für den fortschreitenden Herbst...
So verging der Mittwoch dieses Mal ohne kritische Fragen und Diskussionen - auch mal ganz angenehm, muss ich sagen! ;-)
Morgens starte ich sehr gern mit frischem Müsli, Sojajogurt (am liebsten Vanille zur Zeit) und gaaanz vielen frischen Früchten (leider ist die Beerensaison so ziemlich vorbei, aber auch Äpfel, Pflaumen, Pfirsiche und Birnen passen ganz gut ins Müsli, finde ich!).Mittags gab es ein belegtes Brötchen mit lecker Scheibenkäse von Wilmersburger - der ist bis jetzt mein absoluter Favorit, was vegane Käsealternativen betrifft (und begeisterte auch meine lieben Kolleginnen, die probieren durften) und würziger Chorizo. Zwischendurch gab es lecker Cookies (die waren aber zu schnell im Mund, als das ich hätte dran denken können, sie zu fotografieren).
Am Abend probierte ich mal wieder ein Rezept aus dem Kochbuch von Björn Moschinski aus (ich glaube mittlerweile habe ich fast alle Hauptgerichte bereits nachgekocht und bin von allen begeistert - aber bald mehr und detaillierter darüber!): Rote-Linsenpfanne - mit (wie der Name schon verrät) Roten Linsen, Spitzpaprika, Zucchini, Tomaten, Tofu und ganz viel frischem, rotem Basilikum. Genau das Richtige für den fortschreitenden Herbst...So verging der Mittwoch dieses Mal ohne kritische Fragen und Diskussionen - auch mal ganz angenehm, muss ich sagen! ;-)
Dienstag, 11. September 2012
Gerührtes Ei, ähm Tofu...
Als ich von Björn Moschinski den Tipp mit dem indischen "Wundersalz" namens Kala Namak erhielt, erinnerte ich mich daran, dass ich schon beim Apfelveganer von diesem Salz mit dem verdächtigen Ei-Geschmack gelesen hatte.
Zurück in den Münchner vier Wänden, wollte ich uns zum letzten Urlaubsfrühstück Rühr"ei" machen. Hauptbestandteil dabei: Naturtofu. Aber die eigentliche Hauptrolle spielt dabei das schwarze, indische Salz. Das Mineral erhält durch seinen starken Schwefel-Anteil einen Geruch, der sehr an den Geruch von hartgekochten Eiern erinnert - und eignet sich damit ideal als Alternative für Rührei, Eiersalat & Co. Wir haben unser Kala Namak übrigens im veganz gekauft, im heimischen Alnatura habe ich es gestern nicht entdeckt, aber ich glaube man kann es bestimmt auch im Internet bestellen.
Unser Rühr"ei" aka. Rührtofu ging ganz schnell von der Hand, sah aus wie Rührei, roch wie Rührei und hat auch fast genauso geschmeckt. Allerdings war der Tofugeschmack sehr dominant - entweder haben wir zu wenig Kala Namak hinzu gegeben oder wir hätten einen milderen Tofu wählen sollen... Wir werden auf jeden Fall weiter probieren, denn mein Freund war begeistert.
Rühr"ei"
Zutaten (für 2 Personen)
- 125g Naturtofu
- 50ml Wasser
- 1 Frühlingszwiebel
- 1 Msp. Kurkuma
- 1-2 TL Kala Namak
- 1 EL Speiseöl
- Pfeffer
- 1 Tomate, entkernt
- Basilikum (oder Schnittlauch...)
Zubereitung
Den Tofu mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend mit einer Gabel zerdrücken. Die Zwiebel schälen und klein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Den zerkrümelten Tofu hinzugeben und leicht anbraten. Das Wasser hinzugeben und anschließend das Kurkuma gut unterrühren. Anschließend mit Kala Namak und Pfeffer nach Belieben würzen. Die entkernte Tomate klein würfeln und zusammen mit frischen Kräutern ebenfalls unterrühren.
Zurück in den Münchner vier Wänden, wollte ich uns zum letzten Urlaubsfrühstück Rühr"ei" machen. Hauptbestandteil dabei: Naturtofu. Aber die eigentliche Hauptrolle spielt dabei das schwarze, indische Salz. Das Mineral erhält durch seinen starken Schwefel-Anteil einen Geruch, der sehr an den Geruch von hartgekochten Eiern erinnert - und eignet sich damit ideal als Alternative für Rührei, Eiersalat & Co. Wir haben unser Kala Namak übrigens im veganz gekauft, im heimischen Alnatura habe ich es gestern nicht entdeckt, aber ich glaube man kann es bestimmt auch im Internet bestellen.
Unser Rühr"ei" aka. Rührtofu ging ganz schnell von der Hand, sah aus wie Rührei, roch wie Rührei und hat auch fast genauso geschmeckt. Allerdings war der Tofugeschmack sehr dominant - entweder haben wir zu wenig Kala Namak hinzu gegeben oder wir hätten einen milderen Tofu wählen sollen... Wir werden auf jeden Fall weiter probieren, denn mein Freund war begeistert.
Rühr"ei"
Zutaten (für 2 Personen)
- 125g Naturtofu
- 50ml Wasser
- 1 Frühlingszwiebel
- 1 Msp. Kurkuma
- 1-2 TL Kala Namak
- 1 EL Speiseöl
- Pfeffer
- 1 Tomate, entkernt
- Basilikum (oder Schnittlauch...)
Zubereitung
Den Tofu mit einem Küchentuch trocken tupfen und anschließend mit einer Gabel zerdrücken. Die Zwiebel schälen und klein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Den zerkrümelten Tofu hinzugeben und leicht anbraten. Das Wasser hinzugeben und anschließend das Kurkuma gut unterrühren. Anschließend mit Kala Namak und Pfeffer nach Belieben würzen. Die entkernte Tomate klein würfeln und zusammen mit frischen Kräutern ebenfalls unterrühren.
Samstag, 25. August 2012
Gekugelter Tofu
Nach 15 Jahren als Ovo-Lacto-Vegetarier und knapp drei Wochen als Veganer teste ich mich aktuell durch die diversen Tofu-Sorten. Warum ich das bisher noch nicht gemacht habe? Ich weiß es wirklich nicht... irgendwie reizte es mich nicht, mit Tofu zu kochen. Oder ich hatte Bedenken, dass er mir nicht gelingen würde..hatte ich doch selbst schon zu häufig unappetittlichen Tofu serviert bekommen...Außerdem widerstrebte mir irgendwie dieser "Ersatz-Charakter", der dem Tofu irgendwie anhängt/anhing.
Wie dem auch sei, landetem bei unserem letzten Einkauf neben dem Bärlauch-Tofu (der bereits bei den Soba-Nudeln mit Mango und Avocado eine wunderbar aromatisch-würzige Rolle spielte und mich damit geschmacklich überzeugte) und Tofu Rosso im Einkaufswagen. Nachdem der Bärlauch-Tofu so lecker war, sollte der nächste Kandidat getestet werden. Zuerst wollte ich den Farfalle-Auflauf mit Tofu Rosso aus dem Kochbuch "Vegan Guerilla" testen, aber irgendwie war mir nicht (schon wieder) nach Pasta... also surfte ich auf dem Blog von Sarah weiter und fand diese Tofubällchen. Auf unserem Teller landete letzten Endes folgende Zusammenstellung: Tofubällchen aus Tofu Rosso mit Salzkartoffeln und Zucchini-Tomaten-Gemüse.
Zutaten (für 2 Hungrige)
- 400g Kartoffeln
- 1/2 kleine Zwiebel
- 200g süß-sauer eingelegte Zucchini
- 2-3 EL Mais
- 1 Dose stückige Tomaten
- 4-5 Kirschtomaten
- Öl
- Salz, Pfeffer, Chili
Tofubällchen
- 250g Tofu Rosso (z.B. der hier)
- 30g Semmelbrösel
- 1 Handvoll Cashewkerne
- 3 EL Avocadoöl
- 3 EL Sojasoße
- 3 TL Tomatenmark
- 1 TL Senf
- etwas frischer Basilikum
Zubereitung
Kartoffeln schälen und für Salzkartoffeln wie gewohnt zubereiten. Die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und anschließend hacken. Den frischen Basilikum waschen, trockschütteln und ebenfalls hacken. Für die Tofubällchen den Tofu in einer Schüssel zerbröseln. Gehackte Cashewkerne, Semmelbrösel, Öl, Sojasoße, Tomatenmark und Senf dazu geben und alles zu einer Masse verarbeiten. Den gehackten Basilikum ebenfalls unterarbeiten. Die Masse mit feuchten Händen zu Kugeln formen und in Öl in einer Pfanne bei niedriger Hitze von allen Seiten anbraten. Wenn die Tofubällchen von allen Seiten braun sind, wieder aus der Pfanne nehmen und darin die gehackte Zwiebel andünsten. Zucchini und Mais ebenfalls dazu und mit den stückigen Tomaten ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen und die Tofubällchen wieder hinzugeben zusammen mit den geviertelten Kirschtomaten. Alles zusammen mit den Salzkartoffeln servieren.
Wie dem auch sei, landetem bei unserem letzten Einkauf neben dem Bärlauch-Tofu (der bereits bei den Soba-Nudeln mit Mango und Avocado eine wunderbar aromatisch-würzige Rolle spielte und mich damit geschmacklich überzeugte) und Tofu Rosso im Einkaufswagen. Nachdem der Bärlauch-Tofu so lecker war, sollte der nächste Kandidat getestet werden. Zuerst wollte ich den Farfalle-Auflauf mit Tofu Rosso aus dem Kochbuch "Vegan Guerilla" testen, aber irgendwie war mir nicht (schon wieder) nach Pasta... also surfte ich auf dem Blog von Sarah weiter und fand diese Tofubällchen. Auf unserem Teller landete letzten Endes folgende Zusammenstellung: Tofubällchen aus Tofu Rosso mit Salzkartoffeln und Zucchini-Tomaten-Gemüse.
Zutaten (für 2 Hungrige)
- 400g Kartoffeln
- 1/2 kleine Zwiebel
- 200g süß-sauer eingelegte Zucchini
- 2-3 EL Mais
- 1 Dose stückige Tomaten
- 4-5 Kirschtomaten
- Öl
- Salz, Pfeffer, Chili
Tofubällchen
- 250g Tofu Rosso (z.B. der hier)
- 30g Semmelbrösel
- 1 Handvoll Cashewkerne
- 3 EL Avocadoöl
- 3 EL Sojasoße
- 3 TL Tomatenmark
- 1 TL Senf
- etwas frischer Basilikum
Zubereitung
Kartoffeln schälen und für Salzkartoffeln wie gewohnt zubereiten. Die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten und anschließend hacken. Den frischen Basilikum waschen, trockschütteln und ebenfalls hacken. Für die Tofubällchen den Tofu in einer Schüssel zerbröseln. Gehackte Cashewkerne, Semmelbrösel, Öl, Sojasoße, Tomatenmark und Senf dazu geben und alles zu einer Masse verarbeiten. Den gehackten Basilikum ebenfalls unterarbeiten. Die Masse mit feuchten Händen zu Kugeln formen und in Öl in einer Pfanne bei niedriger Hitze von allen Seiten anbraten. Wenn die Tofubällchen von allen Seiten braun sind, wieder aus der Pfanne nehmen und darin die gehackte Zwiebel andünsten. Zucchini und Mais ebenfalls dazu und mit den stückigen Tomaten ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Chili würzen und die Tofubällchen wieder hinzugeben zusammen mit den geviertelten Kirschtomaten. Alles zusammen mit den Salzkartoffeln servieren.
Freitag, 24. August 2012
Resteverwertung auf italienische Art
Eine liebe Freundin und Kollegin von mir aß bei unserer gemeinsamen Mittagspause vor kurzem selbstgemachte, vegetarische Lasagne und machte mich damit ziemlich neidisch. Und da meine letzte Lasagne (noch mit Spargel) schon eine gute Weile zurück lag, wollte ich ein bisschen Resteverwertung betreiben: Vom Bärlauch-Tofu ist beispielsweise beim Soba-Gericht die Hälfte übrig geblieben, im Tiefkühlschrank wartete frischer Blattspinat auf seinen Gebrauch, im Vorratsschrank fand ich noch eine halbvolle Tüte mit Sojawürfeln sowie eine Dose stückige Tomaten und im Kühlschrank war auch noch die ein oder andere offene Packung - also galt es dies alles zu verwenden. Auf dem Balkon erntete ich dazu noch frischen Rucola und fertig war die Zutatenliste der knusprig-leckeren Lasagne. Dieses Mal folgte ich übrigens dem Rat von Leni und mischte den Pizzaschmelz mit etwas Sojasahne - die cremige Konsistenz war super und es wirkte echt wie geschmolzener Käse (Danke an dieser Stelle für den Tipp)! Leider bräunt der Pizzaschmelz nicht so gut, aber daran werde ich auch noch arbeiten.
Auf jeden Fall war genügend von der Lasagne übrig, so dass ich am nächsten Tag auch noch etwas in der Mittagspause genießen konnte =)
Zutaten (für vier Personen)
- 12 Lasagneplatten
- 80g Sojawürfel (z.B. die hier)
- ca. 125ml Gemüsebrühe
- etwas Sojasoße (bei Bedarf)
- 125g Bärlauchtofu (z.B. der hier)
- 1 Dose stückige Tomaten
- frischer Blattspinat und Rucola (jeweils eine gute Handvoll oder TK)
- 2 Tomaten
- 1 Handvoll Kürbiskerne
- 1 Handvoll getrocknete Sauerkirschen
- Sojasahne
- Soja-Frischkäse
- veganer Käse (z.B. Pizzaschmelz)
- Öl
- Salz, Pfeffer, Chili, Thymian, Zucker
Zubereitung
Den Backofen auf 160°C vorheizen und eine Auflaufform ölen. Die Sojawürfel mit kochender Gemüsebrühe übergießen und ca. 10 Minuten einweichen lassen. In der Zwischenzeit den Tofu mit einer Gabel (oder den Fingern) zerbröseln. Das Wasser aus den Sojawürfeln wieder etwas ausdrücken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Sojawürfel darin bei mittlerer Hitze anbraten. Nach ca. 5 Minuten den zerbröselten Tofu ebenfalls hinzugeben und weiter anbraten. Bei Bedarf mit Sojasoße ablöschen. Dann eine Dose stückige Tomaten unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.
Den frischen Spinat und Rucola in einem Topf leicht mit etwas Wasser bedecken und kurz blanchieren. Die Tomaten würfeln und zusammen mit den Kürbiskernen und den Sauerkirschen zum Grünzeug geben und alles mit Salz, Pfeffer, Thymian und etwas Chili köcheln lassen, bis das Wasser größtenteils verdampft ist. Sojasahne (Menge je nach Wunsch) hinzufügen und weiter köcheln lassen. In einer kleinen Schüssel den Pizzaschmelz mit Sojasahne verrühren.
In eine Auflaufform zuunterst etwas Flüssigkeit von der Gemüsemischung geben. Darauf eine Schicht Lasagneplatten. Dann die Soja-Tofu-Mischung darauf verteilen und wieder eine Schicht Lasagneplatten. Danach die Gemüsemischen darüber geben und abschließend wieder Lasagneplatten. Diese Platten mit etwas Sojafrischkäse bestreichen und anschließend den Käse darüber verteilen. Alles im Ofen ca. 20 Minuten backen.
Auf jeden Fall war genügend von der Lasagne übrig, so dass ich am nächsten Tag auch noch etwas in der Mittagspause genießen konnte =)
Zutaten (für vier Personen)
- 12 Lasagneplatten
- 80g Sojawürfel (z.B. die hier)
- ca. 125ml Gemüsebrühe
- etwas Sojasoße (bei Bedarf)
- 125g Bärlauchtofu (z.B. der hier)
- 1 Dose stückige Tomaten
- frischer Blattspinat und Rucola (jeweils eine gute Handvoll oder TK)
- 2 Tomaten
- 1 Handvoll Kürbiskerne
- 1 Handvoll getrocknete Sauerkirschen
- Sojasahne
- Soja-Frischkäse
- veganer Käse (z.B. Pizzaschmelz)
- Öl
- Salz, Pfeffer, Chili, Thymian, Zucker
Zubereitung
Den Backofen auf 160°C vorheizen und eine Auflaufform ölen. Die Sojawürfel mit kochender Gemüsebrühe übergießen und ca. 10 Minuten einweichen lassen. In der Zwischenzeit den Tofu mit einer Gabel (oder den Fingern) zerbröseln. Das Wasser aus den Sojawürfeln wieder etwas ausdrücken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Sojawürfel darin bei mittlerer Hitze anbraten. Nach ca. 5 Minuten den zerbröselten Tofu ebenfalls hinzugeben und weiter anbraten. Bei Bedarf mit Sojasoße ablöschen. Dann eine Dose stückige Tomaten unterrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen.
Den frischen Spinat und Rucola in einem Topf leicht mit etwas Wasser bedecken und kurz blanchieren. Die Tomaten würfeln und zusammen mit den Kürbiskernen und den Sauerkirschen zum Grünzeug geben und alles mit Salz, Pfeffer, Thymian und etwas Chili köcheln lassen, bis das Wasser größtenteils verdampft ist. Sojasahne (Menge je nach Wunsch) hinzufügen und weiter köcheln lassen. In einer kleinen Schüssel den Pizzaschmelz mit Sojasahne verrühren.
In eine Auflaufform zuunterst etwas Flüssigkeit von der Gemüsemischung geben. Darauf eine Schicht Lasagneplatten. Dann die Soja-Tofu-Mischung darauf verteilen und wieder eine Schicht Lasagneplatten. Danach die Gemüsemischen darüber geben und abschließend wieder Lasagneplatten. Diese Platten mit etwas Sojafrischkäse bestreichen und anschließend den Käse darüber verteilen. Alles im Ofen ca. 20 Minuten backen.
Dienstag, 21. August 2012
蕎麦 oder: Mentale Reise nach Japan
Bei diesen Temperaturen draussen, mag man gar nicht wirklich was Warmes essen - ein Glück, dass die japanischen Soba-Nudeln traditionell kalt genossen werden! Diese Buchweizennudeln standen schon eine Weile auf meiner to-cook-Liste, um genau zu sein, seit ich ein Rezept im Kochbuch "Genussvoll Vegetarisch" entdeckt hatte mit den genannten Soba-Nudeln, Auberginen und Mango. Ich bin allerdings kein Auberginen-Fan und somit blieb das Rezept immer wieder liegen... bis ich in der aktuellen Ausgabe der "Köstlich Vegetarisch" das Rezept für einen Mango-Avocado-Mozarella-Salat sah und es plötzlich "Klick" machte - diese beiden Rezepte müsste man doch kombinieren können, dachte ich mir!
Und am Montag las ich dann auch noch erfreut, dass Sandra from-snuggs-kitchen nach Urlaubsgerichten sucht - egal, ob man schon einmal dort war oder einfach mal gern hinreisen möchte. Auf mich trifft letzteres zu - ich würde gerne mal nach Japan. Am liebsten zur Kirschblütenzeit, aber bisher hat es noch nicht geklappt. Und somit nahm ich mir vor, zumindest kulinarisch nach Japan zu reisen mit diesem Gericht.- 125 g Sobanudeln (gibt's im Bioladen)
- 1 Avocado
- 1/2 Mango (den Rest gibt's ins morgendliche Müsli)
- 2-3 EL Cashewkerne
- 3 EL + 2 EL Zitronensaft
- 2 EL + 1 EL Avocadoöl
- 2 EL Essig
- 1 TL Agavendicksaft
- 125 g Bärlauchtofu
- Sojasoße
- 1 Stiel frischer Basilikum
- Salz, Pfeffer, Koriander, Chili
- evt. Sprossen zum Dekorieren
Zubereitung
Zunächst für die Soße 3 EL Zitronensaft mit 2 EL Avocadoöl, Essig und Agavendicksaft mischen. Mit Salz, Pfeffer, Chili und getrocknetem Koriander kräftig würzen. In reichlich Salzwasser die Sobanudeln gar kochen und dann kalt abbrausen und gut abtropfen lassen. Die Avocado halbieren, schälen und in 1cm große Würfel schneiden. In einer großen Schüssel mit 2 EL Zitronensaft mischen. Die geschälte, halbe Mango ebenfalls in Würfel schneiden und zur Avocado geben. In einer kleinen Pfanne die Cashewkerne vorsichtig rösten und anschließend klein hacken. Den frischen Basilikum waschen, trocken schütteln und hacken. Die erkalteten Sobanudeln zu Avocado und Mango geben, die Soße und den Basilikum dazu geben und alles verrühren und zum kühlen in den Kühlschrank stellen.
Vor dem Servieren 1 EL Avocadoöl in der Pfanne erhitzen und den gewürfelten Tofu darin anbraten. Mit Sojasoße ablöschen. Den Tofu unter die Soba-Mischung heben und alles verteilen. Bei Bedarf beispielsweise mit Sprossen dekorieren.
Dienstag, 14. August 2012
Pad Thai - diesmal ganz ohne Ei
Dass Pad Thai eins unserer asiatischen Lieblingsgerichte ist, müsste mittlerweile deutlich geworden sein (wobei ich schon gar nicht mehr darüber berichte, wenn wir es uns zubereiten) - aber es ist so schön simpel und schnell gemacht und darüber hinaus auch noch lecker.
Bisher kam natürlich immer ein Ei dazu, aber diesmal sollte es vollständig tierfrei sein. Dafür entschieden wir uns, zusätzlich etwas grünes Gemüse in Form von Brokkoli einzubauen (von wegen Eisen und so...) - nährstoffreich wie auch geschmacklich eine gelungene Idee, finden wir beide.
Also ging es ran an den Wok, Reisnudeln, Sojasoße und Cashewkerne gezückt und los!
Zutaten (für 2 Personen)
- 200g Reisnudeln
- 50g Cashewkerne
- 2 Stangen Frühlingszwiebeln
- 150g Tofu
- 100g Mungobohnensprossen
- 100g Brokkoli (vorher kurz kochen)
- 1 EL Rohrohrzucker
- 2 EL Zitronensaft
- 5 EL Sojasoße
- Chiliflocken (Menge nach gewohntem Schärfegrad)
Zubereitung
Die Reisnudeln nach Packungsanleitung zubereiten. In der Zwischenzeit Frühlingszwiebeln putzen und in Streifen schneiden, Tofu in Würfel schneiden und den Brokkoli kochen. Im Wok (ohne Öl) die Cashewkerne anrösten und anschließend klein hacken. Zucker, Zitronensaft, Sojasoße und Chiliflocken mischen. Öl im Wok erhitzen und den Tofu zusammen mit den Frühlingszwiebeln scharf anbraten. Mungobohnensprossen dazu geben und anschließend die Glasnudeln zusammen mit etwas von der Glasnudel-Aufweich-Flüssigkeit hinzufügen. Die Sojasoßen-Mischung darüber und alles schnell verrühren. Den Brokkoli sowie die Hälfte der gehackten Cashewkerne unter mischen, alles zusammen schwenken und auf die Teller verteilen.
Bisher kam natürlich immer ein Ei dazu, aber diesmal sollte es vollständig tierfrei sein. Dafür entschieden wir uns, zusätzlich etwas grünes Gemüse in Form von Brokkoli einzubauen (von wegen Eisen und so...) - nährstoffreich wie auch geschmacklich eine gelungene Idee, finden wir beide.
Also ging es ran an den Wok, Reisnudeln, Sojasoße und Cashewkerne gezückt und los!
Zutaten (für 2 Personen)
- 200g Reisnudeln
- 50g Cashewkerne
- 2 Stangen Frühlingszwiebeln
- 150g Tofu
- 100g Mungobohnensprossen
- 100g Brokkoli (vorher kurz kochen)
- 1 EL Rohrohrzucker
- 2 EL Zitronensaft
- 5 EL Sojasoße
- Chiliflocken (Menge nach gewohntem Schärfegrad)
Zubereitung
Die Reisnudeln nach Packungsanleitung zubereiten. In der Zwischenzeit Frühlingszwiebeln putzen und in Streifen schneiden, Tofu in Würfel schneiden und den Brokkoli kochen. Im Wok (ohne Öl) die Cashewkerne anrösten und anschließend klein hacken. Zucker, Zitronensaft, Sojasoße und Chiliflocken mischen. Öl im Wok erhitzen und den Tofu zusammen mit den Frühlingszwiebeln scharf anbraten. Mungobohnensprossen dazu geben und anschließend die Glasnudeln zusammen mit etwas von der Glasnudel-Aufweich-Flüssigkeit hinzufügen. Die Sojasoßen-Mischung darüber und alles schnell verrühren. Den Brokkoli sowie die Hälfte der gehackten Cashewkerne unter mischen, alles zusammen schwenken und auf die Teller verteilen.
Donnerstag, 9. August 2012
Das erste Mal... vegan auswärts und Tofukäse
Jetzt kam ich endlich dazu, Käsealternativen aus Tofu & Co. selbst herzustellen. Nach dem Cashew-Parmesan war nun körniger Frischkäse dran (früher hab ich den ziemlich oft gegessen, als eine Art Bruschetta-Unterlage...).
Den Tofukäse gab es gleich als neue Variante für den sonst üblichen Mozzarella in den abendlichen Salat (u.a. mit Rucola, Tomate, gerösteten Sonnenblumenkernen und natürlich Erdbeeren). Durch die Gewürze und den Knoblauch (ich hatte eine ganze Zehe ran gemacht, aber das war dann doch ein bisschen too much...) schmeckt der Tofukäse unglaublich würzig und die Konsistenz ist total angenehm. Dem Salat gab er eine angenehm-interessante Note und als Brotbelag war es eine wesentlich bessere Alternative als der bisherige Frischkäse.
Ich war nun auch das "erste Mal" auswärts essen als Veganer! Zum Glück in ganz lieber Begleitung - mit meinem vegetarischen Arbeitsteam (von dem ich u.a. die veganen Kochbücher bekommen hatte) - und somit war es das beste "erste Mal"-Team, das ich mir vorstellen konnte. Auf der Speisekarte vom Catwalk standen Spaghetti mit geröstetem Knoblauch, Tomaten, Rucola, Peperoncini und Olivenöl - meiner Meinung nach (und der meiner Kolleginnen) vegan und so fragte ich nicht weiter nach. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich ungern nachgefragt hätte, ob die Spaghetti tatsächlich vegan sind... daran muss ich mich wohl erst noch gewöhnen... Ich sagte lediglich bei der Bestellung, dass ich keinen Parmesan möchte und das wurde wie selbstverständlich aufgenommen.
Körniger Tofufrischkäse
Zutaten
- 150g Tofu (fest, natur oder mit Kräutern)
- Saft einer halben Zitrone
- 1 EL Avocadoöl (z.B. Bio Planète)
- 1/2 Knoblauchzehe
- 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
- 1 MSP Kreuzkümmel
- Salz, Pfeffer, Chili
- frischer Basilikum
Zubereitung
Vorsichtig aus dem Tofu das Wasser raus pressen und anschließend in eine Schüssel zerkrümeln. Zitronensaft, Öl, den gepressten Knoblauch, das Johannisbrotkernmehl, den gehackten Basilikum sowie die Gewürze dazugeben und alles gut vermischen. Gut im Salat oder als Brotbelag.
Sommerlicher Salat
Zutaten
- Körner (z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)
- Sojasoße
- Öl (z.B. Avocadoöl von Bio Planète)
- Rucola
- Gemüse (z.B. Tomate, Mais, Radieschen, Gurke)
- Obst (z.B. Himbeeren oder Erdbeeren)
Zubereitung
Die Kerne in einer Pfanne kurz anrösten und mit Sojasoße ablöschen. Das Gemüse putzen und in die gewünschte Größe schneiden. Alles in eine Schüssel geben, mischen und mit Öl beträufeln. Abschliend den Tofufrischkäse und die gerösteten Kerne darüber streuen und (am besten auf dem Balkon) genießen.
Den Tofukäse gab es gleich als neue Variante für den sonst üblichen Mozzarella in den abendlichen Salat (u.a. mit Rucola, Tomate, gerösteten Sonnenblumenkernen und natürlich Erdbeeren). Durch die Gewürze und den Knoblauch (ich hatte eine ganze Zehe ran gemacht, aber das war dann doch ein bisschen too much...) schmeckt der Tofukäse unglaublich würzig und die Konsistenz ist total angenehm. Dem Salat gab er eine angenehm-interessante Note und als Brotbelag war es eine wesentlich bessere Alternative als der bisherige Frischkäse.
Ich war nun auch das "erste Mal" auswärts essen als Veganer! Zum Glück in ganz lieber Begleitung - mit meinem vegetarischen Arbeitsteam (von dem ich u.a. die veganen Kochbücher bekommen hatte) - und somit war es das beste "erste Mal"-Team, das ich mir vorstellen konnte. Auf der Speisekarte vom Catwalk standen Spaghetti mit geröstetem Knoblauch, Tomaten, Rucola, Peperoncini und Olivenöl - meiner Meinung nach (und der meiner Kolleginnen) vegan und so fragte ich nicht weiter nach. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich ungern nachgefragt hätte, ob die Spaghetti tatsächlich vegan sind... daran muss ich mich wohl erst noch gewöhnen... Ich sagte lediglich bei der Bestellung, dass ich keinen Parmesan möchte und das wurde wie selbstverständlich aufgenommen.
Körniger Tofufrischkäse
Zutaten
- 150g Tofu (fest, natur oder mit Kräutern)
- Saft einer halben Zitrone
- 1 EL Avocadoöl (z.B. Bio Planète)
- 1/2 Knoblauchzehe
- 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
- 1 MSP Kreuzkümmel
- Salz, Pfeffer, Chili
- frischer Basilikum
Zubereitung
Vorsichtig aus dem Tofu das Wasser raus pressen und anschließend in eine Schüssel zerkrümeln. Zitronensaft, Öl, den gepressten Knoblauch, das Johannisbrotkernmehl, den gehackten Basilikum sowie die Gewürze dazugeben und alles gut vermischen. Gut im Salat oder als Brotbelag.
Sommerlicher Salat
Zutaten
- Körner (z.B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)
- Sojasoße
- Öl (z.B. Avocadoöl von Bio Planète)
- Rucola
- Gemüse (z.B. Tomate, Mais, Radieschen, Gurke)
- Obst (z.B. Himbeeren oder Erdbeeren)
Zubereitung
Die Kerne in einer Pfanne kurz anrösten und mit Sojasoße ablöschen. Das Gemüse putzen und in die gewünschte Größe schneiden. Alles in eine Schüssel geben, mischen und mit Öl beträufeln. Abschliend den Tofufrischkäse und die gerösteten Kerne darüber streuen und (am besten auf dem Balkon) genießen.
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